Die heißesten Tage des Sommers. Andreas und Tobi haben das Hamburg Backyard durchgezogen – und brauchen diese Folge, um zu verarbeiten, was da mit ihnen passiert ist.
Es beginnt mit schlechten Vorzeichen: Felgenbruch, Lampenprobleme, ein loses Tretlager. Das Universum wollte warnen. Nach wenigen Kilometern dreht sich Andreas Lenker komplett weg – und bleibt für die restlichen 650 Kilometer lose. Später stirbt Tobi's Garmin. mehrere hundert Kilometer ohne Route und nur eine Funzellampe als Orientierung.
Dazwischen: ein erbitterter Zweikampf mit einem zweiten Pair, entschieden durch das, was die beiden "taktische Kriegsführung" nennen. Ein Hotelstopp in Malchin, der sie vom Spitzenduell auf Platz 3 zurückwirft. Und die ehrliche Erkenntnis, dass dieses Event mit Leistung nichts zu tun hat – sondern nur mit der Frage, wie viel Schmerz man im Kopf aushält.
Die beiden sprechen offen über die Dynamik im Pair: warum man nie gleichzeitig starke Momente hat, wann Genervtsein gefährlich wird, und wie man sich trotzdem durch 40 Stunden Sattelqual navigiert.
Das Fazit fällt eindeutig aus: Es hat zu keinem Zeitpunkt Spaß gemacht. Sie werden es nie wieder tun. Und sie würden es trotzdem jedem einmal empfehlen.
Außerdem in dieser Folge:
Die Chili-Cracker-Entscheidung, die zwei Klopausen kostete
Ernährung im Extremfall: 14 Gels gegen eine Handvoll Kaubonbons
Friedhelm, der vermeintliche Tourist
Warum das nächste Format höchstens 250 Kilometer haben darf
Viel Spaß beim Hören!
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