Radio Bistum Würzburg Archiv
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Warum kommen tausende Menschen nach Würzburg zum Katholikentag? Und warum engagieren sich manche sogar ehrenamtlich, um das Event möglich zu machen? Wir haben vorab mal nachgefragt.
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"Nun ruhen alle Wälder", "Oh Haupt voll Blut und Wunden", "Ich steh an deiner Krippe hier" … Was diese Kirchenlieder gemeinsam haben? Die Liedtexte sind alle von Paul Gerhardt geschrieben, einem evangelischen Theologen, der im 17. Jahrhundert gelebt hat. Allein im evangelischen Gesangbuch sind 26 Lieder aus seiner Feder. Am 27. Mai ist sein 350. Todestag. Burkard Vogt hat sich mal mit einem Paul-Gerhardt-Fan getroffen und nachgefragt, was sie denn so an diesen alten Texten fasziniert.
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Ein Nebeneffekt des Katholikentags in Würzburg war: Eine volle Stadt, bei der schwer ein offizieller Übernachtungsplatz zu ergattern war. Deswegen waren schon letztes Jahr die Menschen in Würzburg und Umgebung gebeten worden, Übernachtungsplätze bei sich zu Hause bereit zu stellen. Das hat wohl auch erstaunlich gut geklappt: Laut Katholikentagsbüro wurden rund 2400 Betten in privaten Unterkünften bereitgestellt. Burkard Vogt hat sich mit einer Gastgeberin und ihren Gästen getroffen und wollte wissen, wie es so läuft mit der WG auf Zeit.
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Sie sind unermüdlich im Einsatz, kümmern sich um jedes Wehwehchen der Katholikentagsgäste oder um Nachschub und Hilfe, überall wo´s brennt: Die über 1200 Helfer, die extra für den 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg angereist sind. Aus dem Bistum oder ganz Deutschland. Die meisten von ihnen, haben sich sogar extra Urlaubstage genommen- nicht für nen Kurztrip in die Sonne, sondern um hinter den Bühnen, ganz abseits vom Rampenlicht mit anzupacken. Regine Krieger hat ein paar davon kurz von der Arbeit abgehalten…
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Wenn sich über 1200 Freiwillige gemeldet haben, um, wie die letzten Tage beim Deutschen Katholikentag in Würzburg, zu helfen, kann das nicht am Geld gelegen haben – denn es gibt für Ihre Arbeit keinen Cent. Bleibt also die Frage nach dem Ansporn, dem Antrieb, dem Lohn, sich ehrenamtlich dort zu engagieren, die Spielkonsole zu Hause ruhen zu lassen, die Urlaubstage fürs Mithelfen zu opfern, statt zum Chillen. Regine Krieger ist im Helferteam der Frage nach dem „Warum“ auf den Grund gegangen.
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Wir haben euch die letzten Wochen immer wieder Katholikentags-Appetithäppchen serviert. Jetzt kommen wir zu einem Thema, dass nicht nur im übertragenen Sinn Appetit machen soll: Am Abend der Begegnung werden auf dem Katholikentag nämlich ökumenische Bratwürste angeboten: Eine katholische und eine evangelische Bratwurst im gemeinsamen Weck. Was das nun wieder sein soll wollte Burkard Vogt wissen und hat die Metzgerei in Sommerkahl besucht, wo diese Würste hergestellt werden. Wenn ihr selber mal probieren wollt: Die Würste gibt es am Mittwoch, 13. Mai. beim Abend der Begegnung, auf dem Paradeplatz hinter dem Würzburger Dom. Und das Weltmeister-Metzger-Ehepaar steht höchstpersönlich am Grill.
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Hunderte von Gruppen und Personen werden das Programm des Katholikentages mitgestalten – darunter eine ganz besondere Truppe vom Untermain. In der Lebenshilfe-Werkstätte in Aschaffenburg gibt es ein Projekt mit Namen ShowDown. Das wird am Freitag mit einer Modeschau auf der Bühne des Bistums Würzburg auf dem Marktplatz zu sehen sein. Burkard Vogt hat sich das genauer erklären lassen. Die Modenshow findet am Freitag, 15. Mai, um 10 Uhr auf dem Oberen Markt in Würzburg sein. Dort steht die Bistumsbühne. Und es gibt noch eine Überraschung: Die ShowDown - Truppe wird gemeinsam mit den Würzburger Basket-Dancern auf der Bühne stehen. Wenn das nicht nach einer richtigen großen Show klingt!
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Und wieder steht so ein herrliches, katholisches Fest an, das uns einen freien Tag beschert - diesmal sogar mitten unter der Woche, am Donnerstag: „Christi Himmelfahrt“ heißt es. Und ja, es ist nicht ganz so leicht zu erklären, was es damit auf sich hat - eines aber schon mal vorweg: mit den durch die Gegend ziehenden Vätern, oder Bollerwägen, hat es so gut wie nichts zu tun. Bevor Regine Krieger eine Expertin gebeten hat, das christliche Fest für uns zu entschlüsseln, hat sie erst mal auf der Straße gefragt: „Was war da nochmal, an Christi Himmelfahrt?“
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Nächste Woche ist es soweit: Der Katholikentag in Würzburg findet nach jahrelanger Planung statt. Und wisst ihr, was richtig cool ist? Alle Konzerte die draußen auf dem Residenzplatz stattfinden, sind kostenlos. Am Samstagabend 20.30 bis 22 Uhr findet zum Beispiel das Konzert von Bodo Wartke statt. Kennt ihr nicht? Ein Lied von ihm kennt ihr aber bestimmt, meint zumindest Anna-Lena Ils.
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Selbst, wenn jemand gar nichts mit Kirche am Hut hat, wird er es vermutlich mitbekommen, das Großereignis, das vom 13. bis 17. Mai in Würzburg stattfindet: Beim 104. Deutschen Katholikentag werden rund 900 Veranstaltungen in der Stadt angeboten. Damit Ihr da nicht den Überblick verliert, picken wir im Vorfeld "Katholikentags- Appetithäppchen" raus: Hier blättert Schwester Katharina Merz, die Leiterin der Sankt Ursula Schule in Würzburg im Programmheft. Denn Regine Krieger hat sie erzählt, dass die Ursulinen während des Katholikentags zum "Zentrum für Bibel und Spiritualität" werden.
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In Würzburg hat der 10. katholischen Flüchtlingsgipfel stattgefunden. Anna-Lena Ils hat Erzbischof Stefan Heße, Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, danach getroffen.
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Es sind jetzt ja nur noch knapp 1,5 Wochen bis der Katholikentag in Würzburg losgeht. Diese Woche gab es deswegen eine Pressekonferenz im Rathaus in Würzburg. Da ging es ums Thema Sicherheit. Meine Kollegin Anna-Lena Ils war vor Ort. Dort hat sie den Vizepräsident des Polizeipräsidiums Unterfranken Holger Baumbach getroffen und ihn gefragt, was die Polizei plant.
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Knapp ein Jahr ist es her, da wurde der amerikanische Kardinal Robert Prevost zum neuen Papst gewählt. Leo XIV. gehört zum Orden der Augustiner. Einer seiner Mitbrüder, Michael Clemens aus dem Augustinerkloster in Würzburg kennt ihn noch aus früheren Begegnungen. Mein Kollege Willi Witte hat Bruder Michael getroffen. Der Ordensmann kann sich gut an den Moment erinnern, als in Rom der Name des neuen Papstes verkündet wurde.
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Vor rund einem Jahr war die kirchliche Welt in Aufregung: Papst Franziskus war gestorben und die Vorbereitungen für die Wahl des neuen Papst waren am Laufen. Den späteren Papst Leo hatte damals kaum jemand auf der Rechnung – seine Wahl eine echte Überraschung. Doch als sich eine Gruppe von Mitarbeitern des Bistums Würzburg zu einer Romreise anmeldete, hatte auch niemand auf dem Schirm, dass sie genau an dem Tag dort ankommen werden, an dem der neue Papst gewählt ist – der achte Mai. Burkard Vogt blickt noch einmal zurück und hat mit einer Mitreisenden über diese große Überraschung gesprochen.
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Am 17. Mai endet nicht nur der Katholikentag in Würzburg – dann schließt auch das Museum am Dom – das Kunstmuseum des Bistums Würzburg. Nicht für immer, aber immerhin für etwa zwei Jahre. Es soll umgebaut und neu konzeptioniert werden. Bis zur Schließung ist noch einiges geboten. Anna-Lena Ils und Burkard Vogt wollten von der Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit Maria Walter wissen, was da in den letzten Tagen noch so alles zu sehen ist.