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Praktisch Theoretisch Archiv

68 Episoden
1 Stunde 15 Minuten
Woran denkt man beim Begriff 'Stil'? An Mode? An Malerei, Literatur oder Architektur? Und wie wissenschaftlich ist der Begriff eigentlich, insbesondere mit Blick auf etwa Literatur? Was ist Stil, was kann man mit ihm analytisch anfangen und warum spielt er eine so große Rolle bei der Bewertung von eben zum Beispiel Kunst, sowohl im Alltag als auch in der Kritik oder der Wissenschaft? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Elisa Ronzheimer, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Literaturwissenschaft an der Uni Bielefeld und Teilprojektleiterin im SFB „Praktiken des Vergleichens“.
1 Stunde 9 Minuten
Lernen wir eigentlich aus der Geschichte, und wenn ja, was? Schon in unserer Folge 0 ging es um diese Frage, der wir uns, 25 Folgen später und im Gespräch mit "Geschichten aus der Geschichte"-Podcaster Daniel Meßner, erneut widmen. Wiederholt sich alles nur? Und was bedeutet es überhaupt, aus etwas zu 'lernen'? Welche Rolle spielt dabei Geschichtsvermittlung? Und was macht Podcasts zu einem guten Format dafür?
1 Stunde 1 Minute
Das Bedingungslose Grundeinkommen - die Antwort auf alle Fragen oder nur eine nette Vorstellung? Lässt sich dieses Konzept in der Praxis überhaupt sinnvoll verwirklichen? Und würden Armut und Ungleichheit durch ein BGE verschwinden? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Ole Nymoen, Student der Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in Jena, freier Journalist, Autor und Podcaster.
1 Stunde 4 Minuten
Rassismuserfahrungen warten überall - ob im Alltag an der Supermarktkasse, in Formularen von öffentlichen Einrichtungen oder auch in der Wissenschaft. Was macht die spezifische Form des Institutionellen Rassismus aus? Wieso steht das Wort 'Rasse' noch immer im Grundgesetz? Und ist es sinnvoll oder nur ein symbolischer Akt, dass es nun getilgt werden soll? Wir sprechen mit Malika Mansouri, Juristin und Doktorandin an der Universität Bielefeld, über die unterschiedlichen Ausprägungen, Dimensionen und Aspekte von Institutionellem Rassismus.
49 Minuten
Das gefühlt zugleich längste und kürzeste Jahr seit langem neigt sich dem Ende zu - es ist also Zeit für eine Weihnachtsfolge! Nachdem wir im letzten Jahr Filmempfehlungen geteilt haben, und in unserer Sommerfolge Lektüretipps, ist es nur folgerichtig, zum Jahresende Podcasts in den Mittelpunkt zu stellen. Wir wünschen euch damit schon einmal ein entspanntes Restjahr, trotz allem schöne Feiertage und einen guten Rutsch in 2021!
1 Stunde 5 Minuten
Ist die menschliche Evolution abgeschlossen und wird es einen Menschen 2.0 geben? Oder wird die Menschheit gar bald ganz überwunden sein? Geht es um zukünftige Entwicklungen künstlicher Intelligenz, schwanken ausgemalte Szenarien häufig zwischen Utopie oder Dystopie. Bekannte Motive sind etwa, dass Maschinen den Menschen ersetzen, oder neuerdings spezifischer, dass niemand mehr selbst Auto fahren darf, wenn selbstfahrende Autos perfekt funktionieren. Doch was steckt eigentlich wissenschaftlich hinter solchen Fragen? Wir nähern uns dem Thema im Gespräch mit Janina Loh (Universität Wien) auf philosophischer Ebene und setzen uns mit den Strömungen des Trans- und Posthumanismus auseinander.
57 Minuten
...und inwiefern beeinflusst er unser Leben? In dieser Folge widmen wir uns dem Neoliberalismus und insbesondere seiner historischen Genese - wo kommt er her, wie ist er entstanden und gibt es ihn heute eigentlich noch? Neben der Einordnung und Beschreibung sprechen wir mit Prof. Dr. Peter Kramper auch darüber, wie der Begriff aktuell genutzt wird. Beeinflusst er unser Leben noch und wieso wird so vieles schnell als 'neoliberal' bezeichnet?
46 Minuten
In dieser Folge kommen wir auf unsere Anfänge zurück und widmen uns mal wieder dem Vergleichen, wie in unseren ersten beiden Folgen. Ist das Vergleichen nun eine Grundkonstante? Wird schon immer verglichen und wie verändert sich das Vergleichen über Zeiten und Orte hinweg sowie in verschiedenen Situationen? Diese und weitere Fragen besprechen wir mit Marie Lemser und Torben Möbius von der Universität Bielefeld (SFB 1288), die sich seit einigen Jahren mit der historischen Vergleichsforschung befassen und uns unter anderem von ihren Projekten aus der Antike und der Moderne berichten.
1 Stunde 3 Minuten
Wir sind mal wieder in Jubiläumslaune und sprechen deswegen in dieser Folge - passend zu Sommer- und Urlaubszeit - über unsere Leseempfehlungen. Nachdem wir uns in der Weihnachtsfolge mit Filmen beschäftigt haben, ist nun das Buch an der Reihe. Neben unseren Tipps widmen wir uns ausgiebig der Frage: Was ist das eigentlich, diese Sommerlektüre, und was hat es mit all den "10 tips for the beach/summer read"-Listen auf sich?
1 Stunde 2 Minuten
Viele kennen es aus ihrem Alltag - heutzutage gehört es quasi dazu, Schritte zu zählen, Läufe, Fahrradtouren oder Kalorien zu tracken, ob mit Apple Watch, Fitbit oder einfach über das Smartphone. Das kann motivieren, aber auch Stress erzeugen, wenn uns die Uhr ermahnt, wir seien heute noch nicht aktiv genug gewesen. Wir haben uns gefragt: Beherrschen wir überhaupt noch die Uhr, oder beherrscht sie uns? Darüber haben wir mit Christiane Attig gesprochen, Psychologin an der TU Chemnitz mit dem Forschungsschwerpunkt Mensch-Computer-Interaktion. 'Nebenbei' produziert sie übrigens diverse Podcasts und forscht auch zum Podcasting - auch darüber haben wir in dieser Folge gesprochen.
1 Stunde 27 Minuten
Wir wollen in dieser Folge natürlich kein gelingsicheres 'Rezept' für Filmkritiken entwickeln. Aber was macht Filmkritik aus, und was Kritik im Allgemeinen? Wie viel wissenschaftliches Vorwissen braucht man für eine fundierte Analyse? Und was hat das Lesen von Literatur mit dem Lesen von Filmen zu tun? Über all das, warum "Vertigo" sein Lieblingsfilm ist und mehr sprechen wir mit dem YouTuber, Podcaster und Filmkritiker Wolfgang M. Schmitt.
1 Stunde 5 Minuten
Ist die Queen ein Klon und lässt Bill Gates uns bereits alle überwachen? In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Nicolas Wöhrl, Physiker an der Universität Duisburg-Essen und Podcaster ("Methodisch inkorrekt"), unter anderem über Verschwörungsmythen. Insbesondere in unsicheren Zeiten, wie der aktuellen Corona-Situation, haben diese Konjunktur - was hat Wissenschaftskommunikation dem entgegenzusetzen?
41 Minuten
Deutschland sei kein Einwanderungsland, sagte Helmut Kohl noch 1989. Die Bedeutsamkeit von Migration wird erst seit einigen Jahren politisch anerkannt, und die Auseinandersetzung mit Rassismus ist nach wie vor eine eher widerwillige. In dieser Folge sprechen wir mit Paul Mecheril, Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Migration an der Universität Bielefeld, unter anderem über Pippi Langstrumpf, die Ansätze und das Reflexionsangebot wissenschaftlicher Rassismuskritik und Migrationspädagogik.
1 Stunde 11 Minuten
Natürlich können wir bei der aktuellen Dringlichkeit und Präsenz des Themas nicht anders, als eine Folge zum Thema Corona aufzunehmen. Wir haben uns dafür zwei Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen eingeladen und sprechen mit Medizinhistorikerin Julia Engelschalt und Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Oliver Razum (beide Universität Bielefeld) - über aktuelle Fragen und Sorgen wie das exponentielle Wachstum, #socialdistancing, Grundsätzliches wie Begriffsdefinitionen und den Blick zurück. Kann man aus früheren Epidemien lernen und ist die Spanische Influenza von 1918 überhaupt mit COVID-19 vergleichbar?
1 Stunde 13 Minuten
Gefühlt waren gerade alle noch schockiert vom neuen Präsidenten Donald Trump, faktisch steht in diesem Jahr schon wieder die nächste Wahl an. In dieser Folge sprechen wir mit Susana Rocha Teixeira (Universität Bielefeld, SFB 1288) über ihre Forschung zur Neuverhandlung und den verschiedenen Repräsentationen von Männlichkeit. Wie hängt das mit dem immer stärker werdenden Druck zur Selbstoptimierung ('Makeover Culture') zusammen und was hat das mit der Präsident*innenschaftswahl in den USA zu tun?