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CoronaCast aus Dresden Archiv

110 Episoden
30 Minuten
"Das Leben siegt immer." Dieser Satz bleibt hängen. Gesagt hat ihn Sebastian Feydt bei der Aufnahme dieser Spezial-Folge zu Ostern im CoronaCast. Feydt ist seit 2007 Pfarrer der Frauenkirche - und hat sich diesmal ganz anders als sonst auf das Osterfest vorbereitet. An diesem Karfreitag redet er mit Sächsische.de im Podcast darüber, was sein Team in der Stiftung Frauenkirche trotz Kurzarbeit und Home-Office auf die Beine gestellt hat. Menschen sollten auch in Zeiten von Ausgangssperre und Kontaktverbot feiern können, so Feydts Botschaft. Immerhin ist Ostern neben Weihnachten das wichtigste christliche Fest des Jahres. In normalen Zeiten kommen über 1.000 Menschen in die Frauenkirche zu Ostergottesdiensten. Dieses Jahr wird es ein digitales Angebot geben. Mit Videos auf der Website der Frauenkirche und per Livestream in der ARD. "Wir sind es gewohnt, auch mal in eine Kamera zu sprechen", erzählt Feydt. "Aber der direkte Kontakt zur Gemeinde in der Kirche fehlt schon." Grund für Trübsal ist das jedoch nicht. Im Gegenteil: Feydt erklärt, wie Menschen aus der besonderen Corona-Situation Hoffnung schöpfen können, und was er für sich selbst im Privaten festgestellt hat. "Ich telefoniere viel öfter mit meiner Mutter." Das Zusammenrücken der Menschen sei es, was im Moment bemerkens- und erhaltenswert sei. Der Talk mit Sebastian Feydt wurde per Telefonkonferenz aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt - entweder in ihren heimischen Wohnzimmern oder allein im Büro. Aufgrund der Telefonverbindung kommt es zwischenzeitlich zu Störgeräuschen in der Aufnahme. Wir bitten um Nachsicht. Hier sind ergänzende Links zu Themen, auf die im Talk Bezug genommen wird: Was man Ostern in Sachsen darf - und was nicht: https://www.saechsische.de/plus/was-man-ostern-in-sachsen-darf-und-was-nicht-corona-5192660.html Dresdens Polizeipräsident im CoronaCast: https://www.saechsische.de/cornacast-joerg-kubiessa-polizei-dresden-sachsen-coronavirus-podcast-ostern-verordnung-gesetz-kontrolle-5193128.html Quarantäne für Rückkehrer nach Sachsen: https://www.saechsische.de/quarantaene-fuer-rueckkehrer-nach-sachsen-5193212.html Sachsens Schüler können trotz Corona Abitur schreiben: https://www.saechsische.de/plus/abitur-corona-sachsen-findet-statt-verschoben-mundschutz-5192603.html Website der Frauenkirche: https://www.frauenkirche-dresden.de/ Gottesdienste in Frauenkirche zu Ostern: https://www.frauenkirche-dresden.de/karwoche-und-ostern-2020/
29 Minuten
Jörg Kubiessa ist Chef von 2.500 Bediensteten an 26 Standorten. In seinem "Revier" leben rund eine Millionen Menschen. Es erstreckt sich über die Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Dresden. In diesen Tagen hat der Präsident der Polizeidirektion Dresden eine Menge zu tun: denn überall muss dafür gesorgt werden, dass sich die Menschen an die Corona-Schutz-Verordnung halten. Wie geht das eigentlich? Im CoronaCast, dem Podcast von Sächsische.de, erklärt es der 55-Jährige. Außerdem geht es in dem Talk mit den Moderatoren Andreas Szabó und Fabian Deicke auch um den viel diskutierten Bewegungsradius, der durch ein Urteil des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts diese Woche definiert wurde: auf 15 Kilometer um die eigene Wohnung. In Bezug auf das bevorstehende Osterwochenende wird geklärt, was ist erlaubt ist und was nicht. Dürfen sich Familien sehen und Ostereier verstecken? Die eindeutige Antwort darauf gibt es in dieser Folge des CoronCasts. Der Talk mit Jörg Kubiessa wurde per Videokonferenz aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt - entweder in ihren heimischen Wohnzimmern oder im allein im Büro. Hier sind ergänzende Links zu Themen, auf die im Talk Bezug genommen wird: So lief Dynamos erstes Training in der Corona-Krise: https://www.saechsische.de/plus/dynamo-dresden-corona-krise-trainingsstart-stadion-trainer-kauczinski-5192639.html Weg frei für Sachsens Corona-Hilfpaket: https://www.saechsische.de/weg-frei-fuer-sachsens-corona-hilfpaket-5193003.html Was man Ostern in Sachsen darf - und was nicht: https://www.saechsische.de/was-man-ostern-in-sachsen-darf-und-was-nicht-corona-5192660.html Corona: Sachsen führt Bußgeldkatalog ein: https://www.saechsische.de/coronavirus-beschraenkungen-gelten-laenger-5189489.html Corona-Schutz-Verordnung Sachsens (pdf): https://www.coronavirus.sachsen.de/download/Fassung-RV-SaechsCoronaSchVO_31032020.pdf
29 Minuten
Auf Instagram hat Sarah Küttner eine große Community. Die 28-jährige ist eigentlich Krankenschwester und unterhält dort nebenbei rund 10.000 Follower. Seit gut einem Monat dreht sich die digitale wie reale Welt der Influencerin jedoch voll und ganz um das ernste Thema Corona. Denn Küttner arbeitet auf der Intensivstation an der Dresdner Uniklinik. Weil dort wie auch in vielen anderen Gesundheits- und Pfelegeinrichtungen Schutzkleidung ein rares Gut waren, fragte Küttner Mitte März ihre Followerer in einer Instagram-Story, ob sie nicht mithelfen könnten. Gesehen hat das Rominia Stawowy - und sofort reagiert. Stawowy, die Veranstalterin der femMit-Konferenz, hat sich Anfang 2020 mit ihrer eigenen Agentur selbstständig gemacht. Im Juni soll das nächste Treffen engagierter Frauen im Dresdner Ostra-Dome stattfinden. Doch ob das möglich sein wird, ist genau so unklar wie die Zukunft so vieler anderer Tagungen, Konferenzen und Messen. Die Unternehmerin steckt aber den Kopf nicht in den Sand, sondern ihre Energie in ein selbst organisiertes Corona-Programm. Es heißt "Masken für Sachsen" und nahm durch Küttners Hilferuf so richtig fahrt auf. Auf Facebook hat sie eine gleichnamige Gruppe initiiert und bringt dort Stofflieferanten mit Näherinnen und Nähern zusammen. In dieser Episode des CoronaCasts reden die beiden Frauen mit Andreas Szabó und Fabian Deicke über ihr gemeinsames Projekt. Es geht um Chancen, Risiken und überwiegend erfreuliche Erkenntnisse, die ihnen dabei helfen, der Krise zu trotzen. Hier sind ergänzende Links zu Themen, auf die im Podcast Bezug genommen wird: Corona: Dresdner nähen Mundschutz: https://www.saechsische.de/plus/corona-dresden-tjg-mundschutz-bunt-putzig-lebensnotwendig-5186550.html Blog von Sarah Küttner: https://ossilinchen.com/ und Instagram-Profil: https://www.instagram.com/ossilinchen/ Facebook-Gruppe "Masken für Sachsen": https://www.facebook.com/groups/2246667378973330/ Nähanleitung von Romina Stawowy: https://drive.google.com/file/d/1SVX7r0i30Qat9C5jfh2dXlnkl5gn18-N/view
30 Minuten
Die deutsche App gegen Corona hat noch keinen Namen. Gerhard Fettweis, Professor für Nachrichtentechnik an der TU Dresden, arbeitet jedoch schon seit Wochen daran, dass es die Software fürs Smartphone bald gibt. Im CoronaCast, dem Podcast von Sächsische.de, verrät er, wann sie für den Einsatz bereitsteht. Nur so viel vorab: schon bald. Bei der Debatte um die Nutzung von Handydaten zur Eindämmung der Corona-Epidemie ist der in Antwerpen geborene deutsche Wissenschaftler derzeit eine gefragte Person. Immerhin laufen an seinem Institut an der Dresdner Uni viele Stricke zusammen. Über 130 Forscher und Techniker sind damit beschäftigt, eine Tracking-App zu programmieren. Mit im Blick haben Fettweis und seine Kollegen dabei immer auch das Thema Datenschutz. Wie man dieses Problem lösen könnte, beschreibt er im CoronaCast-Talk den Redakteuren Andreas Szabó und Fabian Deicke. Außerdem redet der Uni-Professor darüber, wie am kommenden Montag (6. April) trotz Corona an der TU Dresden das neue Semester beginnt. Für den Wissenschaftler ist das eine besondere Situation. Denn die Vorlesungen finden dann komplett im digitalen Raum statt. Fettweis, der 2014 das "5G Lab Germany" der TU initiiert hat, sieht das als eine Art Daten-Stresstest. Hier sind ergänzende Links zu Themen, auf die im Podcast Bezug genommen wird: Interview mit Sachsens Kultusminister Piwarz: https://www.saechsische.de/plus/den-schuelern-soll-kein-nachteil-entstehen-5190588.html Dresdner Dixiland fällt aus: https://www.saechsische.de/plus/corona-was-wird-aus-den-dresdner-festen-5190375.html Wie das Smartphone zum Virendetektor wird: https://www.saechsische.de/plus/wird-das-smartphone-bald-zum-virendetektor-corona-5190180.html Wie schließt man eine ganze Uni? https://www.saechsische.de/plus/tu-dresden-corona-schliessung-labor-rektor-interview-5187485.html
6 Minuten
Die Redakteure Andreas Szabó und Fabian Deicke arbeiten in normalen Zeiten gar nicht in einem Team. Aber was ist während Corona schon normal? Szabó ist PR-Referent bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und Social-Media-Profi mit Radio-Vergangenheit. Deicke ist Kreativdirektor bei Sächsische.de und hat zuletzt einen Podcast von der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg gemacht. Die beiden Dresdner kennen sich eigentlich nur von Twitter, waren sich aber sonst noch nie begegnet. Bis sie sich Ende März, mit ausreichendem Abstand voneinander, in einem Supermarkt in der Obstabteilung gegenüberstanden. Dort entstand die Idee für den Podcast. Und jetzt geht es los. In Folge 0 stellen sich beide vor und erzählen, worum es im Corona-Cast geht: Updates zur Lage in Sachsen, aktuelle Informationen und spannende Gespräche mit Experten, Politikern und Menschen, die in der Corona-Krise Besonderes leisten. Außerdem erklären sie, wie das per Online-Konferenz geführte Gespräch aus ihren Wohnzimmern entsteht.
CoronaCast aus Dresden

CoronaCast aus Dresden

Das Corona-Update für Sachsen