Winnis wilde Nachbarn Archiv
31 Episoden
Staffel 5 / Folge 6 Schmetterlinge: Spinner im Baumhaus, Falter auf der Nase und Unordnung im Garten
21 Minuten
Die schiefe Eiche ein Paradies für Spinner? Hendrik wundert sich über Winnis Begrüßung. Aber das pfiffige Eichhörnchen meint natürlich nicht ihn. Spinner sind eine Familie von Schmetterlingen – und für deren Raupen hat Winni ein grünes Buffet angerichtet. Beim Spaziergang am Waldrand mit Kristina vom Haus Wildtierland entdeckt Hendrik mit der Lupe winzig kleine Schmetterlingseier, staunt über das Frostschutzmittel des Zitronenfalters und erlebt eine wilde Verfolgungsjagd. Und du bekommst von Winni den weltbesten Tipp, was du nächstes Mal sagst, wenn du dein Zimmer aufräumen sollst. Was die Schmetterlinge damit zu tun haben? Find’s raus, hör rein!
19 Minuten
Angeberhörnchen Winni ist stolz wie Oskar, weil es weiter springen kann als der Feldhase: bis zu fünf Meter! Doch der Hase hat dafür viele andere coole Tricks auf Lager, wie Hendrik auf seiner Exkursion mit Wildtierexpertin Katti von der Deutschen Wildtier Stiftung herausfindet. Die beiden sind in Klepelshagen auf Hasenmission und treffen schon bald auf ein Langohr, das es sich im Feld gemütlich gemacht hat. Hendrik erfährt, dass sich Feldhasen bei Gefahr dank Kauerposition und Super-Tarnfell nahezu unsichtbar machen können. Erst wenn es zu brenzlig wird, springen sie auf und legen den Hasen-Turbo ein. Dabei werden sie kurzzeitig so schnell wie ein Auto und schlagen spektakuläre Haken. Katti erklärt, dass Hasen kleine Kräuter-Feinschmecker sind, ihre Ohren in alle Richtungen bewegen und mit den Augen ihr gesamtes Umfeld überblicken können. Und sie beantwortet die spannendste Frage von allen: Ist der Feldhase der Osterhase?
17 Minuten
Raschel, raschel, knacks, knirsch – in dieser Folge muss Hendrik durch urwaldmäßiges Gestrüpp stapfen. Zusammen mit Artenschützer Michael von der Deutschen Wildtier Stiftung ist er in einem Wäldchen in Klepelshagen auf der Suche nach Schreiadlern. Um das Nest des brütenden Pärchens zu entdecken, müssen die beiden weit nach oben spähen, denn Schreiadler bauen ihren Horst versteckt in der Krone sehr hoher Bäume. Bevor es mit seiner Herzensdame einzieht, legt sich das Männchen mächtig ins Zeug: Mit frischem Grün richtet es das Nest kuschelig ein, bringt Geschenke mit und vollführt spektakuläre Girlandenflüge. Hendrik erfährt, wie man von unten erkennen kann, ob ein Horst besetzt ist und auf welche ungewöhnliche Weise Deutschlands kleinster Adler seine Nahrung jagt. Derweil verrät Winnis „Boogle“-Maschine im Baumhaus in der schiefen Eiche, wie warme Luft den Schreiadlern dabei hilft, auf ihren Flügen zwischen Sommer- und Winterquartieren 10.000 Kilometer zurückzulegen.
21 Minuten
Wie viele Walnüsse passen in die Eichhörnchen-Backen? Winni will es ausprobieren. Das frustrierende Ergebnis: gerade einmal zwei Stück. Ein Feldhamster schafft es, stattliche 50 Gramm Futter in seinen Backentaschen unterzubringen – also so viel Getreide, wie eine halbe Tafel Schokolade wiegt. Rund zwei Kilo Futter kommen so zum Überbrücken der Winterzeit zusammen, berichtet Lydia von der Deutschen Wildtier Stiftung. Sie ist mit Wildtierreporter Hendrik auf einem Acker in Sachsen-Anhalt unterwegs. Die beiden halten Ausschau nach Feldhamsterbauen. Die Artenschützerin zeigt mit einem Zollstock, wie tief die senkrechten Röhreneingänge in den Boden reichen – in die sich die Tiere bei Gefahr kopfüber hineinstürzen. Als Lydia erklärt, dass sich am Ende dieser Fallröhren eine regelrechte kleine Feldhamsterwohnung befindet, ist Hendrik baff. Denn die Ackerbewohner legen sogar eine Art Toilette an. Außerdem erfährt der Reporter, wieso es nur noch so wenige Feldhamster gibt, woran man ihre Baue gut erkennt und warum manche Eingänge doppelt so groß sind wie andere.
22 Minuten
Pssst, ganz leise sein! Hendrik muss sich ordentlich zusammenreißen, als er bei seiner Wildtierreportage nur flüstern darf. Zusammen mit Christian von der Deutschen Wildtier Stiftung ist er in Klepelshagen auf Reh-Suche. Die beiden haben Glück und können drei der scheuen Tiere aus nächster Nähe beobachten. Hendrik erfährt, was es mit den sogenannten Hexenringen auf sich hat, wieso sich Rehböcke mit dem Geweih an Bäumen schubbern und warum Rehe so futtern, als hätten sie eine Tüte Gummibärchen vor sich. Dass die Geweihstangen in der Jägersprache auch Hörnchen genannt werden, findet Eichhörnchen Winni natürlich besonders sympathisch – und erklärt Gastkind Ede im Baumhaus in der schiefen Eiche, dass das Reh-Geweih jedes Jahr abfällt und neu wächst. Auch die „Boogle“-Maschine kommt wieder zum Einsatz: Sie verrät, warum man Rehkitze nicht mit bloßen Händen anfassen darf.
22 Minuten
Aua! Dass Krümel so doll piksen, hat Eichhörnchen Winni nicht bedacht, als es sich in der Keksschale versteckt, wie ein Rebhuhn in seinem Nest. Genau wie der Feldbewohner hat auch Winni nämlich Bammel vor Füchsen und Raubvögeln. Beim Verstecken kann sich das vorlaute Eichhörnchen von seinem vermeintlichen Seelenverwandten allerdings noch eine Menge abgucken, denn Rebhühner sind wahre Meister der Tarnung. Das merkt vor allem Wildtierreporter Hendrik, der sich zusammen mit Eckhard von der Uni Göttingen auf die Suche nach den braunen Vögeln macht. Dabei müssen sie sich mächtig beeilen, denn die scheuen Tiere geben sich nur zu einer ganz bestimmten Zeit zu erkennen. Wofür Hendrik und Eckhard dabei einen Bluetooth-Lautsprecher brauchen, warum Rebhühner sich platt wie Pfannkuchen machen und wieso Winni plötzlich anfängt zu rappen – all die Antworten gibt es in der ersten Folge der fünften Staffel von Winnis wilde Nachbarn.
18 Minuten
Wie ein Lamborghini auf der Autobahn: So blitzschnell ist manch ein Steinadler im Sturzflug. Eichhörnchen Winni ist schwer beeindruckt – und hat gleichzeitig ein bisschen Bammel, denn bei Greifvögeln wird es schnell zum Angsthörnchen und schlüpft in seinen selbstgebastelten Anti-Adler-Anzug. Zum Glück gibt es Steinadler nur in den Bergen, zum Beispiel im Nationalpark Berchtesgaden. Dort trifft Wildtierreporter Hendrik den Adler-Experten Ulrich. Zusammen beobachten sie einen frisch geschlüpften Steinadler-Jungvogel in einem Horst weit oben in der Felswand. Ulrich erklärt, dass diese Nester über Jahre aufgehäuft werden und mehrere Meter hoch sein können. Vor Wind und Wetter geschützt, wird das Steinadlerküken dort von seinen Eltern bewacht, gewärmt und mit Futter versorgt. Aber mit welchem Trick bekommen Mama und Papa Steinadler den Nachwuchs schließlich aus der gemütlichen Bleibe? Hört gleich in die Folge rein und findet es heraus!
18 Minuten
Den ganzen Winter ohne kuscheligen Bau überstehen? Brrrr … Da lobt sich Eichhörnchendame Winni ihren Kobel und mampft fröhlich die Nussecken der Gastkinder Viko und Lenni. Der Alpenschneehase, um den es in dieser Folge geht, verbringt das ganze Jahr ohne einen richtigen Rückzugsort. Und trotzdem bekommt man ihn fast nie zu Gesicht. Mit bis zu 80 Stundenkilometern ist er aber auch ganz schön flott unterwegs – dank seiner großen, behaarten Füße sogar auf Schnee. Wildtierreporter Hendrik und Klaus von der Deutschen Wildtier Stiftung machen sich im Nationalpark Berchtesgaden auf die Suche nach dem sportlichen Bergbewohner – und finden erst mal nur kleine, kreisrunde Köttel. Schneehasen sind Meister der Tarnung, erklärt Klaus: Im Winter ist ihr Fell weiß wie der Schnee, im Sommer braun. Aber woher weiß der Hase, dass er sein Fell wechseln muss? Die Antwort gibt Winnis schlaue „Boogle“-Maschine.
19 Minuten
Wie viele Kniebeugen muss Winni machen, um so weit springen zu können wie eine Heuschrecke? Das Eichhörnchen ist fest entschlossen, es herauszufinden und macht das Baumhaus in der schiefen Eiche zu seinem Fitnessstudio. Wildtierreporter Hendrik guckt sich lieber echte Heuschreckensprünge an. Er ist mit dem Biologen Sebastian in den Berchtesgadener Alpen unterwegs. Die beiden beobachten ein knutschendes Paar Alpiner Gebirgsschrecken beim Huckepack-Sprung, staunen über kreisrunde Fraßlöcher in Blättern und lassen sich von einem Warzenbeißer vollschleimen. Im Baumhaus lernen Winni und Gastkind Laura, dass Warzenbeißer nicht wie andere Heuschrecken zirpen, sondern knarren – durch eine Art Zähneknirschen. Bei einem Quiz können die beiden testen, ob sie den Klang erkennen. Willst du mitraten? Dann hör unbedingt in die Folge rein!
17 Minuten
Einmal mit Gämsen um die Wette klettern – das ist ein großer Wunsch von Winni. Aber dafür ihren geliebten Wald verlassen? Och nö. Das überlässt sie dann doch lieber Wildtierreporter Hendrik, der sich diesmal mit Wildtierökologe Rudi trifft. Im Nationalpark Berchtesgaden steigen sie früh am Morgen in luftige Höhen, um den Gämsen auf die Spur zu kommen. Warum die flinken Bergbewohner so gut klettern können? Ihre Hufe sind innen so weich wie Gummi und geben ihnen im felsigen Gelände Halt. Auch der Nachwuchs ist schon flink unterwegs. Da ist es gut, wenn jemand die Rasselbande im Blick hat: Gämsen haben eine Art Kindergarten, eine Geiß passt auf alle Kitze auf. Den echten Gämsenschädel, den Rudi plötzlich aus dem Rucksack zaubert, findet Hendrik ein bisschen gruselig. Bis er erfährt, welches Geheimnis die spitzen Hörnern bergen.
20 Minuten
Autsch! Wenn man eine Walnuss auf den Kopf bekommt, tut das ganz schön weh. Das muss Wildtierreporter Hendrik schmerzlich erfahren. Dabei will Eichhörnchen Winni doch eigentlich nur demonstrieren, wie Bartgeier es schaffen, ihre Nahrung – die Knochen anderer Tiere – durch Fallenlassen aus großer Höhe zu zerkleinern – und wirft dazu seine Nussvorräte aus dem Baumhaus. Was Bartgeier noch alles draufhaben, davon berichtet Hendrik, der mit der Wildtierbiologin Magda unterwegs war. Sie betreut im Nationalpark Berchtesgaden ein Projekt, bei dem junge Bartgeier aus Zoos oder Wildgehegen in die Natur entlassen werden. Zusammen entdecken Magda und Hendrik in einer Felsnische die Kinderstube zweier Jungvögel. Das Fliegen müssen die beiden, die später mal eine Flügelspannweite von knapp drei Metern haben werden, erst noch üben. In einem Bartgeier-Knochenversteck erzählt Magda, dass Bartgeier bis zu unterarmgroße Knochen mit einem Happs verschlingen können. Warum sie von so großen Knochen keine Bauchschmerzen bekommen, das verrät die „Boogle“-Maschine Gastkind Jonas in der Forscherstation in der schiefen Eiche.
18 Minuten
Zu Beginn der neuen Staffel wird es laut im Baumhaus in der schiefen Eiche. Winni bläst aus Leibeskräften in eine Trillerpfeife – um zu klingen wie ein Murmeltier. Ob Murmeltiere wirklich pfeifen, und was sie mit ihren Lauten bezwecken, erfährt Wildtierreporter Hendrik auf seinem Ausflug in den Nationalpark Berchtesgaden, wo er mit Klaus von der Deutschen Wildtier Stiftung unterwegs ist. Gemeinsam entdecken sie mehrere Murmeltiere und sogar ein paar Junge. Klaus erklärt, dass die ganze Familie mithilft, den unterirdischen Bau einzurichten, welche Rolle der Schädel dabei spielt und wie sich alle zusammen zum Winterschlaf in den sogenannten Kessel kuscheln. Im Baumhaus kommt Winnis selbstgebaute „Boogle“-Maschine zum Einsatz und verrät Gastkind Lene, wovon sich Murmeltiere ernähren und warum sie sich im Sommer einen dicken Bauch anfressen müssen.
21 Minuten
Er hat über zwei Meter Flügelspannweite, entdeckt eine Maus aus zwei Kilometern Entfernung und kann sich im Flug auf den Rücken drehen – der Seeadler ist ein wirklich cooler Vogel. Auf der Suche nach dem König der Lüfte fährt Reporter Hendrik an einen unheimlichen Ort: einen Wald aus toten Bäumen. Zum Glück kennt Vogelexperte Michael das Revier wie seine Westentasche. Und hat auf jede Frage eine Antwort. Woran erkennt man den Seeadler im Flug? Warum ist sein Nest so schwer wie ein Auto? Und wann geben sich Seeadler mal so richtig auf die Mütze? Eichhörnchen Winni ist schwer beschäftigt mit Wintervorbereitungen: Eicheln verstecken, Kobel polstern, Boogle-Maschine ölen – ob da noch Zeit bleibt für ein, zwei Haselnusskekse von Reporterkind Elli?
22 Minuten
Glitschige Überraschung für Hendrik: Winni hält ihm zur Begrüßung eine Kröte vor die Nase. Vielleicht wird ja eine Prinzessin draus, wenn er sie küsst? Ein bisschen märchenhaft wird’s auch, wenn der Wildtier-Reporter mit Amphibien-Expertin Sophia durchs Moor stapft. Dort entdeckt er eine Molchlarve, die aussieht wie ein Minidrache, und einen winzigen Frosch mit einer riesigen Sprungkraft. Winnis Boogle-Maschine lüftet das Geheimnis des Schrecklichen Pfeilfroschs, der im südamerikanischen Dschungel lebt. Und im Amphibien-Quiz testen Hendrik und Reporterkind Jonas ihr Wissen über Frösche und Kröten: Wer beginnt sein Leben als Kaulquappe? Wer hat Schwimmhäute zwischen den Zehen? Und wer ist giftig? Hör rein und rate mit!
24 Minuten
Er ist nur nachts unterwegs, lebt in versteckten Höhlen unter Baumwurzeln, und wenn er schwimmt, schauen nur Stupsnase, Ohren und Augen aus dem Wasser – der Fischotter ist echt geheimnisvoll. Ob Reporter Hendrik bei seiner Suche einen zu Gesicht bekommt? Auf jeden Fall erfährt er von Wildtier-Expertin Lea jede Menge spannende Fischotterfakten: zum Beispiel dass der flinke Wassermarder supergut hören und riechen kann, mit seinem Fell Luftbläschen einfängt, um sich vor Kälte zu schützen, und mit seiner Kacke Nachrichten an seine Artgenossen schickt. Ein paar Köttel bringt Hendrik sogar mit ins Baumhaus – da flüchtet Winni lieber gleich ein paar Äste höher. Wonach die Fischotterlosung wohl riecht? Hendrik und Reporterkind Lenni zeigen vollen Einsatz und finden es für dich raus.