Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Ausgelesen Archiv

11 Episoden

Franquismus

24 Minuten
Am 20. November jährt sich der Tod des spanischen Diktators Francisco Franco zum 50. Mal. Aus diesem rund haben sich Sabrina und Christoph mehr mit dem ersten Franquismus (1939-1959) auseinandergesetzt. Während sich Sabrina dem Thema literarisch nähert, hat Christoph die Franco-Biographie eines spanischen Historikers gelesen.

Mehr zum Thema:

Zeitreise ins Barcelona der Zwischenkriegszeit (Alertamagazin)

Rezension: Mein Katalonien (Alertamagazin)

George Orwell im Spanischen Bürgerkrieg (Podcast: re:spaña)

Dorfleben

43 Minuten
Zum Jahrestag der Ermordung des spanischen Schriftstellers Federico García Lorca besprechen Sabrina und Christoph dessen letztes Drama "La Casa de Bernarda Alba" und entdecken dabei interessante Parallelen zu ihren Erfahrungen im bayerischen Dorfleben.

Kommunismus

28 Minuten
Letztes Mal haben Sabrina und Christoph über den Neoliberalismus gesprochen, dieses Mal geht's um den Kommunismus. Dazu besprechen sie insgesamt drei Bücher, die aus verschiedensten historischen, persönlichen und ideologischen Blickwinkeln den Kommunismus betrachten. Während Sabrina die Kommunistinnen Gisela Elsner und Olga Benario genauer vorstellen wird, spricht Christoph über Santiago Carrillo und die Idee des Eurokommunismus.

Die letzte Kommunistin: Texte zu Gisela Elsner

Christine Künzel (Hg.)

konkret, 144 Seiten

10,00 Euro

Berliner Kommunistische Jugend

Olga Benario

Verbrecher Verlag, 128 Seiten

18,00 Euro

Eurocomunismo y Estado

Santiago Carrillo

Crítica, 202 Seiten

nur gebraucht

___

Rezension zur Ergänzungsbiographie von Olga Benario
27 Minuten
Oft ist von ihm die Rede: dem Neoliberalismus. Doch was bedeutet er genau? Und war ist er gefährlich für die Demokratie? Sabrina und Christoph stellen zwei Bücher vor, die sich genau mit diesen Themen beschäftigen.

Neoliberalismus

Gerhard Wilke

Campus Verlag 2003, 209 Seiten

15,00 Euro

In the Ruins of Neoliberalism

Wendy Brown

Columbia University Press 2019, 264 Seiten

25,00 US-Dollar

____

Christoph hat bereits über die Hegemonie des Neoliberalismus einen Artikel geschrieben.

Powerfrauen

33 Minuten
Therese Giehse und Hannah Arendt wurden während der NS-Zeit ausgebürgert und lebten im Ausland. Beide Frauen einte ihr jüdischer Hintergrund und ihre Resilienz. Mit ihren Erfahrungen gingen sie nach Ende des 2. Weltkrieges unterschiedlich um.

"Ich habe nichts zum Sagen". Gespräche mit Monika Sperr

Therese Giehse

Bertelsmann, 1973, 223 Seiten

Ich will verstehen. Selbstauskünfte zu Leben und Werk

Hannah Arendt, Ursula Ludz (Hrsg.)

Piper Verlag, 1997, 352 Seiten

Eichmann war von empörender Dummheit. Gespräche und Briefe

Hannah Arendt, Joachim Fest

Piper Verlag, 2011, 208 Seiten

___

Arendt im Gespräch mit Günter Gaus

Arendt im Gespräch mit Joachim Fest

Alerta-Gespräch mit Michael Reiter (SPD)
38 Minuten
Zum Zeitpunkt der heutigen Aufnahme am 23. Juni sagt der ARD-Deutschlandtrend, dass die AfD mehr Zuspruch als die SPD findet. Sie ist somit die zweitstärkste Partei der Umfrage. Eine Mehrheit aus CDU und AfD wäre demnach rechnerisch möglich. Ob eine Zusammenarbeit politisch gewollt ist, wird sich in Zukunft zeigen. In Spanien ist dies vielerorts bereits bittere Realität. Nach den Kommunal- und Regionalwahlen werden bald viele Rathäuser und Regionalparlamente von der konservativen Volkspartei PP und der rechtsextremen Partei Vox regiert. Daher stellt sich die Frage der Fragen: Wie gehen diese rechtsextremen Parteien vor? Warum haben sie Erfolg? Sabrina und Christoph haben dazu zwei Bücher gelesen, die vielleicht Antworten auf die Fragen geben können.

Vox frente a la historia 

Jesús Casquete (Herausgeber)

Akal 2023, 144 Seiten

14 Euro

Jagdszenen aus Oberbayern 

Klaus Weber

Argument Verlag 2020, 174 Seiten 

10 Euro

Satire

36 Minuten
“Satire scheint eine durchaus negative Sache. Sie sagt: „Nein!“ Eine Satire, die zur Zeichnung einer Kriegsanleihe auffordert, ist keine. Die Satire beißt, lacht, pfeift und trommelt die große, bunte Landsknechtstrommel gegen alles, was stockt und träge ist”, so Kurt Tucholsky in einem seiner bekanntesten Texte: “Was darf die Satire?”. Für die heutige Folge haben Sabrina und Christoph Bücher gelesen, die sich satirisch mit Deutschland von der Zeit der Weimarer Republik bis zum Nationalsozialismus beschäftigen. 

Deutschland, Deutschland über alles

Kurt Tucholsky (Autor) und John Heartfield (Fotomontagen),

Rowohlt Verlag 1994 (orig. 1929), 254 Seiten

15 Euro

Struwwelhitler. A Nazi Story Book by Doktor Schrecklichkeit

Robert und Philip Spence

Autorenhaus Verlag 2020 (orig. 1941), 56 Seiten

Erstmals erschienen 1941, wieder erschienen 2020 im Autorenhaus Verlag Berlin

ca. 10 Euro

Adolf Hitlers Mein Kampf

Kurt Halbritter

Frankfurter Verlag Bärmeier & Nikel 1968

___

Empfohlene Artikel auf alerta.blog:

Gepriesen sei die Ideologiekritik

Arbeit, Dienst und Führung - wie viel Nationalsozialismus steckt noch in unserer Arbeitswelt?

Nationalismus

42 Minuten
In einer globalisierten Welt spielt die nationale Frage eine immer kleinere Rolle - sollte man zumindest meinen. Es sieht jedoch eher danach aus, als ob Nationalismen im 21. Jahrhundert eine größere Rolle spielen würden, als man das noch vor einigen Jahrzehnten geglaubt hat. Grund genug also, sich mit dem Thema Nationalismus auseinanderzusetzen. In dieser Episode stellen Sabrina Teifel und Christoph Pleininger gleich vier Bücher zu dem komplexen Thema vor:

Nationalism and After

Edward Hallett Carr

Palgrave Macmillan 1968, 74 Seiten

25,99 Euro (Neuauflage) 

Nationalism and Nations since 1780. Programme, Myth, Reality

Eric Hobsbawm

Cambridge University Press 1992, 206 Seiten

18,70 Euro (Neuauflage) 

Über Nationalismus 

George Orwell, 

dtv 2020, 61 Seiten

8,30 Euro 

Kritik des Nationalismus 

Thorsten Mense

Schmetterling Verlag 2016, 214 Seiten, 

12,00 Euro

Hintergrund

Täter•in und Opfer, Gut und Böse – mit Dr. Mark Benecke auf Spurensuche in unserer Geschichte

„Teuflische Allmacht“ – exportierter Antisemitismus

Warum die Nazis keine Sozialisten waren

Faschismus – ein verwässerter Begriff zurück auf den Punkt gebracht

Titelmusik: ⁠https://linktr.ee/davidcashirl

Demokratie

29 Minuten
Oft ist von ihr die Rede: Die Demokratie. Doch was bedeutet sie genau und leben wir überhaupt in einer Demokratie? Diesen Fragen gehen zwei Büchern nach, die Sabrina und Christoph in dieser Folge vorstellen: Der Professor Rainer Mausfeld beschäftigt sich in “Angst und Macht” mit den Mechanismen der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien, während der spanische Politikwissenschaftler und ehemalige Politiker Pablo Iglesias sich Gedanken zur Erneuerung der Demokratie in Europa macht. 

Angst und Macht. Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien

Rainer Mausfeld 

Westend Verlag, 128 Seiten

14,00 Euro

Politics in a Time of Crisis. Podemos and the Future of Democracy in Europe

Pablo Iglesias

Verso Books, 256 Seiten

£ 11

___

Hintergrund:

Auf der Suche nach einem neuen linken Narrativ mit Julia Fritzsche 

Hegemonie und das Spiel mit der Freiheit

Sumar - aus Alt mach Neu

___ 

Titelmusik: ⁠https://linktr.ee/davidcashirl

Sprache

34 Minuten
Mit Sprache versuchen wir unsere Realität und Wahrnehmung in Worte zu fassen. Gleichzeitig beeinflusst sie, wie wir die Welt selbst wahrnehmen. Daher ist Sprache ein mächtiges Werkzeug. Victor Klemperer analysierte die Sprache des Nationalsozialismus und stellte seine Studie nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Namen "Lingua Tertii Imperii" vor. Volha Hapeyeva ist eine belarussische Poetin, die mehrfach ausgezeichnet wurde und sich intensiv mit der Sprache beschäftigt. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede können Sabrina und Christoph in der sprachlichen Analyse der beiden Autor·innen feststellen?

LTI

Victor Klemperer

Reclam Verlag, 2020

416 Seiten

Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils

Volha Hapeyeva

Verbrecher Verlag, 2022

72 Seiten

___

Hintergrund:

Faschistische Ideologie. Eine Einführung

Fascism. A Very Short Introduction

Ur-Faschismus und Querdenker·innen 

___

Titelmusik: https://linktr.ee/davidcashirl

Reise

28 Minuten
Reisen bildet. Man lernt die Welt aus anderen Blickwinkeln und Perspektiven kennen, die einem helfen, besser zu verstehen. Der Franzose Daniel Guérin hat Deutschland im Sommer 1932 und 1933 besucht. Er berichtet vom Ende der Weimarer Republik und vom Beginn der NS-Diktatur. Roger Willemsen hingegen hat Deutschland verlassen, um Afghanistan kennenzulernen. Er beschreibt, was die Menschen nach dem Sturz der Taliban umtreibt, und welche Lektionen der Westen hätte lernen müssen. Guérin und Willemsen blicken als Fremde auf zwei Länder, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten. 

The Brown Plague

Daniel Guérin 

Duke University Press, 1994

212 Seiten

Afghanische Reise

Roger Willemsen 

S. Fischer Verlag, 2012

224 Seiten 

___

Titelmusik: https://linktr.ee/davidcashirl
Ausgelesen

Ausgelesen