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fossilfrei - der Energiewendepodcast des DIW Berlin Archiv

48 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
Hier kommt der zweite Teil unserer Doppelfolge zur CO2-Bepreisung, diesmal mit Dr. Michael Pahle vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Zunächst klären wir, warum CO2 einen Preis haben sollte und auf welche Arten er zustande kommen kann. Wir sortieren, warum es bald zwei verschiedene Handelssysteme gibt, was die wesentlichen Unterschiede zwischen ETS-I und ETS-II sind, und welche Taschenspielertricks sich im ETS-II verstecken. Außerdem diskutieren wir die Frage, warum wir eigentlich nicht schon höhere Preise im Emissionshandel sehen, und wie sie sich in Zukunft entwickeln könnten. Zuletzt sprechen wir über das „Endgame“ des Emissionshandels und was es mit dem Preis von Toilettenpapier, während der Covid-Pandemie zu tun hat. Vielleicht ist diese Episode letztlich ja wie die EU-Klimapolitik: „Im Frontoffice freundlich und im Backoffice knallhart“. Wie immer freuen wir uns auf Euer Feedback!

Kapitel

00:00 Willkommen

01:01 Begrüßung Michael Pahle

02:10 Warum soll CO2 einen Preis haben, und wie kommt er zustande?

06:25 Der ETS-I: funktioniert er?

15:05 Warum sind die Preise nicht höher?

18:56 Ziele und Funktion der Marktstabilitätsreserve

22:50 Der ETS-II: Warum überhaupt, und warum erst jetzt?

28:44 Schwierige Preiserwartungen im ETS-II

40:36 Das „Endgame“ im Emissionshandel

45:28 Das „Spiel“ zwischen Regulierern und Unternehmen

51:56 Maßnahmen zur Flexibilisierung und Beschleunigung

58:12 Fazit: was leistet der ETS, und was ist noch zu tun?

1:02:57 Wir freuen uns auf euer Feedback!

Links

Fachartikel aus dem PIK zu den Preiserwartungen im ETS-II

Weiterer Fachartikel von Michael Pahle und Kolleg*innen zum ETS-„Endgame“

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Lizenz und Zitiervorschlag

Lizenz: CC-BY 4.0

Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2025): fossilfrei-Podcast Folge 31 „Der EU-Emissionshandel: Leitinstrument, Taschenspielertricks und das Endgame“ 02.05.2025, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__-_der_energiewendepodcast_des_diw_berlin.html

Transkript

Transkript der Podcastfolge als Volltext
1 Stunde 4 Minuten
Die Bepreisung von CO2 ist ein zentrales Instrument zur Erreichung der Klimaziele. Jedoch können sich mit steigenden CO2-Preisen erhebliche Belastungen für Haushalte ergeben, wodurch die Frage von sozialem Ausgleich und Rückerstattungen immer wichtiger wird. Daher soll es in dieser Folge um das Klimageld gehen. Zu Gast ist unser DIW-Steuerexperte Stefan Bach, der zahlreiche Studien zu diesem Thema verfasst hat. Stefan erklärt, warum Menschen mit niedrigen Einkommen – relativ betrachtet – stärker von steigenden CO2-Preisen belastet werden als Gutverdienende. Eine Rückerstattung in Form eines Klimagelds würde dem entgegenwirken, vor allem wenn es differenziert nach Einkommen ausgezahlt würde. Zusätzliche Maßnahmen wie ein angepasstes Wohngeld oder eine neue Mobilitätsprämie könnten helfen, um besondere Härtefälle zu adressieren. Wie immer freuen wir uns auf Euer Feedback!

Kapitel

00:00 Willkommen

01:47 Begrüßung Stefan Bach

03:01 von der Ökosteuer zur CO2-Bepreisung

05:43 Vom nationaler Emissionshandel zum ETS-II

10:02 Preiseffekte auf Kraft- und Heizstoffe

13:37 Untere Einkommensgruppen stärker belastet

19:00 Ältere und Menschen auf dem Land stärker betroffen

24:25 Durchschnitt vs. Härtefälle

28:53 Klimageld könnte Verteilungswirkungen mindern

34:34 Rechte Tasche, linke Tasche? Lenkungswirkung!

37:07 Ergebnisse einer Studie von FÖS und DIW zum regionalen Klimageld

43:23 Mögliche Alternativen zum Klimageld

51:00 Neuer Vorschlag: Mobilitätsprämie

54:49 Lieber kein Klimageld als ein geringes?

1:00:06 Fördert das Klimageld die Akzeptanz der CO2-Bepreisung?

1:04:03 Wir freuen uns auf euer Feedback!

Links

DIW-Profil von Stefan Bach

Stefan auf BlueSky

Studie von FÖS und DIW: Regionales Klimageld in Deutschland

DIW Wochenbericht 6/2025: Befragung zur Zustimmung zum Klimageld

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2025): fossilfrei-Podcast Folge 30 „Klimageld: mehr als nur linke Tasche, rechte Tasche“ 04.04.2025, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__-_der_energiewendepodcast_des_diw_berlin.html

Trankript

Transkipt des Podcast als Volltext
1 Stunde 9 Minuten
Hier kommt der Abschluss unseres Speicher-Dreierpacks, und dieses Mal geht es um Wasserstoff-Langfristspeicher. Mit dabei ist Sebastian Heinermann von der Initiative Energien Speichern. Er bringt die Perspektive der Unternehmen ein, die Untergrundspeicher in Deutschland betreiben und entwickeln. Wir, Wolf-Peter Schil und Alexander Roth, sprechen darüber, was einen Langfristspeicher überhaupt ausmacht, was der Unterschied zwischen Kavernen- und Porenspeichern ist, und warum Neubau und Umrüstung so lange dauern. Bereits heute haben wir riesige Gasspeicher in Deutschland – aber ihre Kapazität schrumpft stark, wenn man Wasserstoff statt Erdgas einspeichert. Klar wird: die Technik für Wasserstoffkavernen ist da, aber es mangelt an Investitionsanreizen wegen Mengen- und Preisrisiken. Wie immer freuen wir uns über Euer Feedback!

Kapitel

01:15 Recap zu den letzten beiden Speicherfolgen

02:30 Was macht einen Langfristspeicher aus?

05:50 Überblick über Technologien

10:20 Willkommen Sebastian Heinermann, INES

12:50 Team Elektronen oder Team Moleküle?

17:02 Bereits heute große Gasspeicher, aber neue Kavernen nötig

22:35 Kavernen- vs. Porenspeicher

24:25 Deutsche Kavernenspeicher für Europa?

28:27 Die Technik für Wasserstoffspeicher ist bekannt

31:38 Neubau von H2-Kavernen vs. Umrüstung

35:31 Wie bekommt man Investitionsentscheidungen für H2-Speicher?

41:18 Unterschiede zu früheren Investitionen in Erdgasspeicher

43:12 Vorschlag der Branche: Mindesterlöse durch Differenzverträge

47:46 Speicher, die nur für extreme Wetterereignisse benötigt werden?

53:28 Unterschiedliche Risiken bei Markhochlauf und Betrieb

58:10 Kaum Akzeptanzprobleme bei Kavernen

1:02:31 Was sind die wichtigsten nächsten Schritte?

1:05:19 Wrap-Up

1:07:33 Wir freuen uns auf euer Feedback!

Links

Open Energy Tracker: Daten zu Speichern in Deutschland

Aktuelles Paper: Bedarf an Langfriststromspeichern für extreme Dunkelflauten

Fachartikel von Brown und Hampp (2023): Methanolbasierte Ultra-Langfristspeicher

Homepage der Initiative INES

Langfristszenarien des BMWK

Branchenvorschlag: Differenzverträge zur Förderung von Investitionen in Wasserstoffspeichern

Ergebnisse der Marktabfrage zum Speicherbedarf

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2025): fossilfrei-Podcast Folge 29 „Wasserstoffspeicher für die Energiewende: Technik ist da, Investitionsanreize fehlen“ 28.02.2025, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__-_der_energiewendepodcast_des_diw_berlin.html

Transkript

Transkript der Folge (barrierefrei)
48 Minuten
Weiter geht es mit unserer Speicher-Trilogie. Dieses Mal sprechen wir über Batteriespeicher. Mit dabei ist Prof. Dr. Lion Hirth von der Hertie School. Wir diskutieren, welche Rolle Batterien in der Energiewende spielen können, warum sie „zu schnell“ für den heutigen Strommarkt sind, und wann sie netzentlastend wirken und wann nicht. Lion macht den Punkt, dass die Batterien von Solar-Eigenverbrauchern dem Stromsystem nur dann wirklich helfen, wenn sie dem schwankenden Strommarktpreis ausgesetzt sind. Nebenbei klären wir, was Smart Meter Gateways und Baukostenzuschüsse sind – und was Netzanschlüsse mit der Kita-Platzsuche zu tun haben. Wie immer freuen wir uns über Euer Feedback!

Kapitel

00:42 Willkommen zu fossilfrei

02:00 Was ist ein Stromspeicher?

03:49 Li-Ionen-Batterien aktuell relevanteste Technologie

06:30 Wie viele Batteriespeicher haben wir in Deutschland?

09:56 Vielfältige Einsatzgebiete für Batteriespeicher

15:44 Vorstellung Lion Hirth

16:40 Welche Rolle spielen Batteriespeicher in der Energiewende?

18:55 Batterien sind zu schnell für den heutigen Strommarkt

20:13 Netzanschlüsse als Engpass

24:06 Die Sorgen der Netzbetreiber

27:30 Was es mit dem Baukostenzuschuss auf sich hat

31:59 Heimspeicher sollten Marktpreissignale sehen

35:09 Dynamische Tarife, Smart Meter und Smart Meter Gateways

40:23 Weiterer PV-Ausbau ohne systemorientierte Speicher?

45:55 Fazit: Batterien sind da, die Badewanne ist halb voll!

47:15 Wir freuen uns auf euer Feedback!

Links

Open Energy Tracker: Daten zu Speichern in Deutschland

Strommarkttreffen-Netzwerk

Papier der BNetzA zu Baukostenzuschüssen

Überblicksartikel zu Pros und Cons zum PV-Eigenverbrauch mit Batterien

Speicher-Rant von Lion auf LinkedIn

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2025): fossilfrei-Podcast Folge 28 „Batteriespeicher: Revolution für den Strommarkt?“ 30.01.2025, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html

Transkript

Transkript der Folge
57 Minuten
Ihr wolltet es, ihr bekommt es: wir reden über Speicher! In dieser ersten von drei Speicher-Folgen sortieren Wolf-Peter Schill und Alexander Roth, erst mal, welche Typen von Energiespeichern es gibt und wie sie sich technisch und ökonomisch unterscheiden. Wir erklären, was Kurz- und Langfristspeicher unterscheidet und welche anderen Technologien im Energiesystem wie Stromspeicher wirken, ohne welche zu sein. Dabei klären wir auch auf, was Speicher mit Badewannen zu tun haben – und mit dem kleinen Nebel über der Flasche beim Öffnen eines Kronkorkens. Außerdem geht es um die große Frage, wie viele Speicher wir in Zukunft brauchen – und warum es darauf keine einfache Antwort gibt. Immerhin: es herrscht kein Mangel an (teils auch exotischen) Speichertechnologien! Und am Ende räumen wir noch mit ein paar Speichermythen auf. Wir sind gespannt auf Hot Takes zu euren Lieblings-Speichertechnologien und freuen uns wie immer über euer Feedback!

Kapitel

00:06 Willkommen zu fossilfrei

01:00 Drei Folgen zum Thema Energiespeicher

02:15 Keine politischen Ziele, aber zentral für die Energiewende

05:03 Verschiedene Typen von Energiespeichern

07:58 Ökonomische Eigenschaften von Kurz- und Langfristspeichern

12:31 Batterien und andere Kurz- und Mittelfristspeicher

15:53 Wasserstoffbasierte Langfristspeicher

18:11 „Exotische“ Speichertechnologien

23:54 Lastverschiebung und E-Autos haben gleiche Wirkung wie Stromspeicher

30:00 Großräumiger Stromaustausch vermindert Speicherbedarf

31:53 Wie viele Speicher haben wir in Deutschland?

37:05 Wie viele Speicher brauchen wir in Zukunft?

40:31 Überschlagsrechnung: Speicherbedarf für eine Dunkelflaute

42:45 Macht sich wirklich niemand Gedanken zu Speichern?

44:56 Gibt es zu wenig Speicher für die Energiewende?

49:56 Bräuchten wir keine Speicher, wenn wir Atomkraft hätten?

52:22 Ist die „doppelte Infrastruktur“ von Erneuerbaren und Speichern ineffizient?

53:20 Lösen PV-Speicher und Elektroautos alle Probleme?

55:00 Ein komplexes Thema, wir freuen uns über Feedback!

Links

Fachartikel zur Rolle von Stromspeichern und flexibler Sektorenkopplung im erneuerbaren Energiesystem (englisch)

Fachartikel zur Frage, warum der europäische Stromaustausch den Speicherbedarf senkt (englisch)

Open Energy Tracker: Daten zu Speichern in Deutschland

Folge zum Batterie-Tsunami im Podcast „Geladen“

Speicherstrategie des BMWK zu Batteriespeichern

Fachartikel und DIW Aktuell zum Punkt, dass nicht alle Erzeugungsspitzen erneuerbarer Energien eingespeichert werden müssen

Preprint zu Dunkelflauten und Langfristspeicherbedarf in Europa

Analyse des Akademienprojekts ESYS zu Grundlastkraftwerken als (vermeintliche) Alternative zu erneuerbaren Energien und Speichern

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 27 „Kurzfristig, langfristig, exotisch: Energiespeicher erklärt“ 17.01.2025, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html

Transkript

Transkript von Folge 27
43 Minuten
Die Ampel ist Geschichte – aber ihre Energiewende-Politik bleibt. Wir ziehen Bilanz und schauen uns die Ziele und Entwicklungen bei wichtigen Schlüsseltechnologien an. Unterstützung bekommen wir dabei vom Chef-Klimaneutralitäts-Modellierer des PIK, Prof. Dr. Gunnar Luderer, und vom Chef-Energiewende-Beobachter Deutschlands, Prof. Dr. Andreas Löschel. Es zeigt sich, dass die Ziele zum Hochlauf ambitioniert und gut sind, es aber an Zielen zum Ausstieg aus fossilen Technologien fehlt. Vieles wurde auch durch die Ampel angestoßen, was bislang noch nicht sicht- und zählbar ist, wie zum Beispiel bei der Windenergie und beim Wasserstoff. Wir finden: insgesamt ist das Glas eher halb voll als halb leer – seht Ihr das auch so?

Kapitel

00:00 Intro

00:27 Willkommen zu fossilfrei

01:04 Die Energiepreiskrise 2022

04:27 Neue und ambitionierte Energiewendeziele

06:40 Ziele passen zu Klimaneutralitätsszenarien

11:07 Es fehlen Ausstiegsziele

13:02 Bei der Photovoltaik läuft es gut

14:51 Windkraft an Land: viel angestoßen, was noch nicht sichtbar ist

18:50 Windkraft auf See: noch nichts Zählbares, aber viel Bewegung

20:09 Weiterhin mehr neue fossile Heizungen als Wärmepumpen

22:32 Elektromobilität: Ladeinfrastruktur wächst schneller als Pkw-Flotte

26:31 Wasserstoff: Weichenstellungen für Infrastruktur

27:51 Fazit: das Glas ist eher halb voll als halb leer

32:40 Aufgaben für die nächste Bundesregierung

38:25 Sich verändernde Prioritäten der Energiepolitik

41:00 Wir machen weiter – schickt uns Euer Feedback!

Links

Ampel-Monitor Energiewende

Open Energy Tracker

DIW Politikberatung kompakt: „Strommarkt erklärt“

Klimaneutralitätsszenarien des Ariadne-Projekts

DIW-Studie zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen bei der Photovoltaik

Kaufprämien für E-Autos: DIW Wochenbericht und peer-reviewte Studie

DIW-Studie zu Elektro-Lkw

DIW-Studie zu Kapazitätsmechanismen

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 25 „Energiewende-Politik der Ampel: wir ziehen Bilanz“ ##.12.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html

Transkript

Transkript von Folge 26
43 Minuten
Versorgungssicherheit im Stromsystem ist fundamental, damit wir nicht im Dunkeln sitzen. In der letzten Folge von fossilfrei haben wir verschiedene Optionen vorgestellt, wie man unser Stromsystem absichern kann, das zunehmend auf fluktuierenden erneuerbaren Energien basiert. In dieser Folge geht es im Detail um eine dieser Optionen: die „Versorgungssicherheitsreserve“. Unser Kollege Karsten Neuhoff, Leiter der Abteilung Klimapolitik am DIW Berlin, erläutert ihre Vorteile gegenüber anderen Optionen und warum sie wie eine Art Feuerwehr für das Stromsystem wirkt. Dabei erläutern wir auch die Wichtigkeit flexibler Nachfrage für das Stromsystem. Über Euer Feedback, Abos, Likes und vielleicht sogar eine kleine nette Rezension freuen wir uns wie immer sehr!

Kapitel

00:00 Willkommen zu fossilfrei

02:35 Recap: Optionen zur Versorgungssicherheit

04:35 Einführung Versorgungssicherheitsreserve

07:50 Auslösepreis der Reserve

11:30 Welche Kraftwerke in der Reserve?

13:05 Reserve als Feuerwehr

16:22 Glaubwürdigkeit

18:22 Bestellung, Finanzierung, Vorhaltung

21:15 Warum wird nicht über die Reserve diskutiert?

23:20 Warum kein dezentraler Kapazitätsmarkt?

25:35 Zusammenfassung Reserve

26:40 Flexible Nachfrage und Hintergrund zur Modellierung

32:20 Ergebnisse: Spitzenpreise und Anreize

35:00 Ergebnisse: Seltener Einsatz der Reserve

37:10 Andere Optionen für Lastspitzen

37:50 Fazit: es gibt Vor- und Nachteile bei allen Optionen

42:30 Schickt uns Euer Feedback!

Links

Karsten Neuhoff

DIW Politikberatung kompakt 202 zu Kapazitätsmechanismen

Optionenpapier des BMWK zum Strommarktdesign

Umfangreiche Konsultation des Optionenpapiers

Kraftwerkssicherheitsgesetz

Ampel-Monitor Energiewende

Open Energy Tracker

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 25 „Eine Reserve als Feuerwehr für das Stromsystem?“ 22.11.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html

Transkript

Transkript der Folge 25
53 Minuten
Um die Versorgungssicherheit im Stromsystem zu wahren, muss jederzeit ausreichend steuerbare Leistung vorgehalten stehen. Dies kann mit sogenannten Kapazitätsmechanismen erreicht werden. In der ersten von zwei Folgen zum Thema sprechen wir darüber, warum man sie im Rahmen der Energiewende braucht, welche Optionen derzeit diskutiert werden, und welche Vor- und Nachteile sie haben. Nebenbei erklären wir, was eigentlich der Unterschied Kapazitätsreserve, Netzreserve und Sicherheitsbereitschaft ist, und was es mit dem Kraftwerkssicherheitsgesetz (aka Kraftwerksstrategie) auf sich hat. Grundlage hierfür ist eine kürzlich erschienene Studie des DIW Berlin. Ach ja, es geht auch um fehlendes Geld, Tomaten, Gurken und Hotelbetten. Über euer Feedback, Abos, Likes und vielleicht sogar eine kleine nette Rezension freuen wir uns wie immer sehr!

Kapitel

00:00 Hinweis am Anfang

00:40 Willkommen zu fossilfrei

03:40 Wie unterscheidet sich der Strommarkt von anderen Märkten?

05:58 Der Energy-Only-Markt aus dem Lehrbuch

10:40 Warum reden jetzt alle über Kapazitätsmechanismen?

13:44 Kapazitätsreserve, Sicherheitsbereitschaft und Netzreserve

19:51 Optionenpapier des BMWK und Kraftwerksstrategie

27:21 Zentraler Kapazitätsmarkt

32:43 Dezentraler Kapazitätsmarkt

36:19 Kombination aus zentralem und dezentralem Kapazitätsmarkt

37:03 Verpflichtende Absicherung auf Terminmärkten

41:26 Weiterentwickelte Versorgungssicherheitsreserve

47:29 Fazit: Alle Optionen haben Vor- und Nachteile

52:06 Schickt uns Feedback!

Links

DIW Politikberatung kompakt 202 zu Kapazitätsmechanismen

Optionenpapier des BMWK zum Strommarktdesign

Umfangreiche Konsultation des Optionenpapiers

Kraftwerkssicherheitsgesetz

Sektorgutachten Energie (2023) der Monopolkommission

Ampel-Monitor Energiewende

Open Energy Tracker

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 24 „Wie schafft man Versorgungssicherheit im Stromsystem?“ 08.11.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html

Transkript von Folge 24
47 Minuten
In Deutschland und weltweit bricht die Solarenergie Rekorde. Noch nie wurden so viele neue PV-Module installiert wie aktuell. Wir haben uns genauer angeschaut, was hinter diesem Boom steckt, welche Anlagentypen besonders stark wachsen und was der Aufschwung mit der Politik der Ampel-Koalition zu tun hat. Grundlage ist ein kürzlich erschienener im DIW Wochenbericht. Wenn ihr euch für die Solarenergie interessiert, hört doch auch noch mal in unsere vorige Folge rein: da haben wir diskutiert, ob Deutschland wieder in die Produktion von Solarzellen einsteigen sollte, um weniger abhängig von Importen aus China zu sein.

Über Euer Feedback, Abos, Likes und vielleicht sogar eine kleine nette Rezension freuen wir uns wie immer sehr!

Kapitel

00:00 Willkommen zu fossilfrei

02:36 Die PV boomt weltweit

08:01 Große Produktionskapazitäten drücken die Preise

09:33 Ziele und Ausbau in Deutschland

13:08 Das Marktstammdatenregister

15:40 Aufdachanlagen treiben den Zubau

17:20 Großer Anteil an kleinen Aufdachanlagen

17:40 Viele Balkonkraftwerke mit wenig Leistung

21:00 Eigenverbrauchsvorteile von PV-Anlagen

27:10 Freiflächen-PV und deren Förderungen

30:55 Vergleich zwischen den Bundesländern

33:10 Herausforderungen: Verteilnetze und Preise

38:30 Eine Lösung: dynamische Preise und Förderungen

41:53 Fazit: Ausbau hochhalten, Systemintegration stärken, Versorgung sicherstellen

Links

Ampel-Monitor Energiewende: Homepage

Ampel-Monitor Spezial: der Boom der Photovoltaik

Open Energy Tracker

DIW Wochenbericht 33 zur Solarenergie

Fachartikel zu erneuerbaren Energien und Speichern (Prol & Schill, 2021: The Economics of Variable Renewables and Electricity Storage)

Marktstammdatenregister

Advancing Clean Technology Manufacturing Abstract: An Energy Technology Perspectives Special Report (iea.org)

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 23 „Was steckt hinter dem Solar-Boom?“ 22.08.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html

Transkript von Folge 23
53 Minuten
Noch nie wurden so viele neue PV-Module installiert wie aktuell. Jedoch kommt mittlerweile der überwiegende Anteil der in Deutschland installierten Anlagen aus China, eine heimische PV-Industrie gibt es kaum mehr. Ist diese Abhängigkeit von China ein Problem, und wiederholen wir denselben Fehler wie beim Import vom russischen Erdgas? Sollte Deutschland und die EU den Wiederaufbau einer heimischen PV-Industrie fördern, oder gibt es andere Optionen? In dieser fossilfrei-Folge hört ihr, was verschiedene Energieexpert*innen zu diesem Thema zu sagen haben.

Kapitel

00:00 Willkommen zu fossilfrei

02:40 Hintergrund zur PV-Industrie

08:05 Claudia Kemfert: Förderung einer heimischen PV-Industrie wäre sinnvoll und finanzierbar

11:15 Carsten Körnig: Keine Dauersubventionierung, aber „kraftvolle Anschubanreize“

16:59 Falko Ueckerdt: Kreative Maßnahmen statt kontinuierlicher Subventionierung

24:25 Andreas Löschel: Gewisse europäische Produktion, um Know-How zu behalten

28:26 Carsten Pfeiffer: Wenn man mithalten wollte, bräuchte man sehr große Produktionskapazitäten

31:34 Christoph Maurer: PV ist kein Kernbestandteil der europäischen industriellen Identität

37:35 Volker Quaschning: China würde sich mit einem Lieferstopp für Solarmodule mehr selbst schaden als Deutschland

41:20 Paul Lehmann: Differenzierung von klima-, sicherheits-, und industriepolitischen Aspekten

48:39 Fazit: keine einfache Antwort

Gäste

Claudia Kemfert: Abteilungsleiterin EVU am DIW Berlin, Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik Uni Lüneburg 

Carsten Körnig: Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) 

Falko Ueckerdt: Co-Leiter des „National Energy Transitions“ Team am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (und Ariadne-Kollege) 

Andreas Löschel: Prof. für Umwelt-/Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit an der Ruhr-Uni Bochum, u.a. auch Vorsitzender der Expertenkommission zum Energiewende-Monitoring 

Carsten Pfeiffer: Leiter Strategie und Politik beim Bundesverband Neue Energiewirtschaft, Mitglied im PV Think Tank 

Christoph Maurer: Geschäftsführer des energiewirtschaftlichen Beratungsunternehmens consentec 

Volker Quaschning: Professor für Regenerative Energiesysteme Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin 

Paul Lehmann: Juniorprofessor für Volkswirtschaftslehre, insbes. Umwelt- und Energieökonomik Universität Leipzig, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

 

Links 

Ampel-Monitor Energiewende: Homepage 

Studie „Smarter European Union industrial policy for solar panels“ mit dem Vorschlag einer PV-Reserve (bruegel.org) 

European clean tech tracker (bruegel.org) 

Advancing Clean Technology Manufacturing Abstract: An Energy Technology Perspectives Special Report (iea.org)

 

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Wolf-Peter Schill auf Mastodon (@wpschill@social.tchncs.de), BlueSky (@wpschill.bsky.social), und LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/wolf-peter-schill-320a07303/) 

Lizenz und Zitiervorschlag 

Lizenz: CC-BY 4.0 

Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 22 „Braucht Deutschland eine eigene Solarindustrie?“ 08.08.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html 
32 Minuten
Bonusfolge für das Sommerloch! Auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin haben wir am 22. Juni einen Überblick über den Stand der Energiewende in Deutschland gegeben, das konntet ihr in der vorigen Folge 20 hören. Danach haben wir diverse Fragen aus dem Publikum beantwortet. Es ging unter anderem um die Elektromobilität, Speicher und Stromnetze. Wie immer freuen wir uns über Feedback, ein Abo, ein paar Likes oder vielleicht sogar eine kleine nette Rezension in der App eures Vertrauens. Vielen Dank!

 

00:00 Intro

01:39 Auswirkungen der Elektromobilität auf die Automobilbranche

05:17 Abregelung von Windkraft und Rolle von Speichern

10:17 Hält der Ausbau des Stromnetzes Schritt mit dem Ausbau der Elektromobilität?

12:41 Künftiger Energiebedarf von KI-Anwendungen

15:35 Zustand der deutschen Solarbranche und Importabhängigkeit

20:08 Rohstoffbedarf für die Energiewende

22:24 Risiken des europäischer Stromverbunds

27:29 Gibt es Alternativen zu Solar- und Windkraft?

31:18 Fazit und Feedback

 

Links

Folgen 20+21 komplett am Stück als Video auf Youtube

Ampel-Monitor Energiewende: Homepage

Noch mehr Daten auf dem Open Energy Tracker

Fachartikel zum Effekt eines großräumigen Stromverbunds auf den Stromspeicherbedarf

Studie zur Flexibilisierung des zeitlichen und räumlichen Strombedarfs von Rechenzentren

 

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 21 „Eure Fragen, unsere Antworten: Live von der Langen Nacht der Wissenschaften?“ 25.07.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html
29 Minuten
Wir feiern unsere 20. Folge, und das mit unserem ersten Live-Podcast! Auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin haben wir am 22. Juni einen Überblick über den Stand der Energiewende in Deutschland gegeben und dabei einige eurer Fragen beantwortet. Wie steht es um den Ausbau der erneuerbaren Energien beim Strom und bei der Wärme, und was macht die Elektromobilität? Als kleinen Mutmacher haben wir uns die Solarenergie herausgepickt, bei der es zuletzt auch international recht gut lief. Falls ihr, genau wie wir, Lust auf die nächsten 20 Folgen habt, gebt uns gerne Feedback, oder schenkt uns ein Abo, ein paar Likes oder vielleicht sogar eine kleine nette Rezension in der App eures Vertrauens. Vielen Dank!

03:49 80 Prozent erneuerbarer Strom bis 2030

07:14 Windkraft an Land: Ziele, Trends, Bundesländer

10:10 Windkraft auf See: Aufholbedarf nach „Fadenriss“

13:12 Erneuerbare Wärme: noch zu wenig Wärmepumpen

15:13 Elektromobilität: Trends bei E-Autos und Ladepunkten

20:13 Zwischenfazit: das Glas ist halb voll

21:46 Wo läuft es am besten? Solarenergie!

24:34 Internationaler PV-Boom

27:53 Fazit und Feedback

Links

Komplette Folge 20 als Video auf Youtube

Ampel-Monitor Energiewende: Homepage

Noch mehr Daten auf dem Open Energy Tracker

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 20 „Wo steht die Energiewende? Live von der Langen Nacht der Wissenschaften?“ 15.07.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html

Transkript von Folge 20
57 Minuten
Hier kommt der zweite Teil unserer Mini-Serie zu Elektro-Lkw. Dieses Mal haben haben Wolf-Peter Schill und Alexander Roth mit Julius Jöhrens vom ifeu Institut einen Gast dabei, der sich sowohl mit praktischen als auch systemischen Fragen des Markthochlaufs von Batterie- und Wasserstoff-Lkw bestens auskennt. Dabei sprechen sie auch über unsere kürzlich veröffentlichte, gemeinsame Studie zur Frage, wie sich verschiedene Optionen zur De-Fossilisierung des Straßengüterverkehrs auf den Stromsektor auswirken. Und Julius Jöhrens erklärt den Unterschied zwischen Technologieoffenheit und Technologieneutralität – und gibt ein klares Statement zur Rolle des Staats ab. Über Feedback, Abos, Likes und vielleicht sogar eine kleine nette Rezension freuen wir uns wie immer sehr! 

02:08 Vorstellung von Julius Jöhrens und dem ifeu Heidelberg 

05:55 Hintergrund: Straßengüterverkehr und Fahrzeuge 

09:52 Brennstoffzellen, Oberleitungen, und Batterie-Lkw 

15:45 Neuer Hype Batteriewechseltechnologien? 

18:52 Brennstoffzellen: warum geht es nicht voran, und was machen die Hersteller? 

22:49 Für Logistik-Branche sind Vollkosten entscheidend 

26:24 Rolle von Förderprogrammen und Maut 

30:34 Unsere Studie: Auswirkungen auf den Stromsektor 

34:23 Gute Speicherbarkeit von H2 wiegt schlechte Energieeffizienz nicht auf 

40:20 Was behindert den Umstieg auf E-Lkw? 

45:09 Technologieoffenheit vs. Technologieneutralität 

49:44 Logistik-Branche braucht Klarheit und Transparenz 

53:03 Hot topics für die weitere Forschung 

55:36 Feedback welcome!

Links

Ampel-Monitor Energiewende: Homepage

Open Energy Tracker: Elektromobilität

Kurzstudie DIW Aktuell: Klimaschutz im Güterverkehr

Peer-reviewter Fachartikel zur Kurzstudie

Gutachten des Sachverständigenrats für Wirtschaft zum Straßengüterverkehr

NOW-Studie: Marktentwicklung klimafreundlicher Technologien im schweren Straßengüterverkehr

„My eRoads“ Tool des ifeu Instituts zu Einsatzmöglichkeiten von E-Lkw

Podcast „ifeu update“

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 19 „Elektro-Lkw: Technologieoffenheit als Kampfbegriff?“ 28.06.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html

Transkript der Folge 19
1 Stunde 2 Minuten
Wolf-Peter Schill und Alexander Roth sprechen dieses Mal über elektrische Lkw! Wobei sie erst mal klären müssen, was Lkw eigentlich sind, und ob es nicht vielmehr um Sattelzüge geht. Die beiden erklären, warum der Straßengüterverkehr wichtig ist, welche Optionen es gibt, um ihn zu dekarbonisieren, und mit welchen Argumenten sich die Wirtschaftsweisen für oder gegen die Förderung von Wasserstofftankstellen aussprechen.

Und zum Mitmachen gibt es in dieser Folge einen Aufruf, eure Fragen zur Energiewende und zur Politik der Ampel zu schicken, die dann bei einem Live-Podcast während der Langen Nacht der Wissenschaften am 22. Juni in Berlin beantworten wollen.

Über euer Feedback, Abos, Likes und vielleicht sogar eine kleine nette Rezension freuen wir uns sehr!

02:23 Hört uns live bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 22. Juni

03:51 Aktuelles Gutachten des Sachverständigenrats

06:06 Was ist eigentlich Güterverkehr, und warum sprechen wir darüber?

10:30 Welche Optionen gibt es, um den Straßengüterverkehr zu dekarbonisieren?

18:40 Bestand von Lkw mit Batterien oder Brennstoffzellen in Deutschland

23:41 Warum geht der Markthochlauf so langsam voran?

29:14 Zuckererbrot und Peitsche für E-Lkw

34:19 Mehrheitsmeinung des SVR: Ladeinfrastruktur für E-Lkw priorisieren

38:24 Alternative Position: auch Wasserstofftankstellen weiterhin fördern

42:34 Sind die Argumente für eine Priorisierung von Ladeinfrastruktur überzeugend?

46:53 Welche Argumente für Wasserstoff überzeugen uns, welche eher nicht?

59:46 Hört uns live am 22. Juni bei der Langen Nacht der Wissenschaften!

 

Links

Ampel-Monitor Energiewende: Homepage

Open Energy Tracker: Elektromobilität

Gutachten des Sachverständigenrats für Wirtschaft zum Straßengüterverkehr

Vorstellung des Gutachtens auf der Bundespressekonferenz

NOW-Studie: Marktentwicklung klimafreundlicher Technologien im schweren Straßengüterverkehr

„My eRoads“ Tool des ifeu Instituts zu Einsatzmöglichkeiten von E-Lkw

 

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Zitiervorschlag: Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 18 „Elektro-Lkw, Teil 1: Batterien oder Wasserstoff?“ 14.06.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html

Transkript von Folge 18
1 Stunde 2 Minuten
Auch Frankreich betreibt den Umbau seines Energie- und Stromsystems, um bis zur Mitte des Jahrhunderts klimaneutral zu werden. Zusammen mit Céline Pizzotti, stellvertretende Geschäftsführerin des Deutsch-französischen Büros für die Energiewende, und Adeline Guéret, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIW Berlin, beleuchten wir die Energiewende à la française. Während es gerade im Stromsektor große Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland gibt – Frankreich setzt vor allem auf Atomkraft – sind viele Elemente der französischen Energiewende sehr ähnlich zu Deutschland.

Über euer Feedback, Abos, Likes und vielleicht sogar eine kleine Rezension freuen wir uns sehr!

00:01:36 Willkommen und Überblick über die Folge

00:03:02 Über das Deutsch-französisches Büro für die Energiewende

00:06:30 Allgemeine Ziele und Gesetze in Frankreich

00:13:00 Treibhausgasemissionen

00:17:55 Anteil der erneuerbaren Energien

00:22:12 Überblick Stromsektor

00:22:30 Zukunft der Atomkraft

00:33:55 Photovoltaik und Windkraft

00:42:15 Raumwärme und Wärmepumpen

00:52:50 (Elektro-) Mobilität und Ladeinfrastruktur

00:57:23 Fazit: viele Gemeinsamkeiten, Unterschiede bei der Atomkraft

00:59:24 Französische Sicht auf deutsche Energiewende

01:01:19 Outro

Links

Ampel-Monitor Energiewende: Homepage

Deutsch-französisches Büro für die Energiewende (DFBEW)

DIW Wochenbericht: Energiewende in Frankreich: Ausbau Erneuerbarer stockt, gute Fortschritte bei Wärmepumpen

Open Energy Tracker: Frankreich

Céline Pizzotti auf LinkedIn

Adeline Guéret auf LinkedIn und Bluesky (@adelinegueret.bsky.social

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Alexander Roth und Wolf-Peter Schill (2024): fossilfrei-Podcast Folge 17 „Energiewende à la française“ 15.03.2024, https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__der_podcast_zum_ampel-monitor_energiewende.html