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tierisch! – Eine Reise in die wilde Welt der Tiere mit der Wildtierbiologin Frauke Fischer Archiv

175 Episoden
52 Minuten
Fliegen ohne Federn und teils ohne echte Flügel? Aber klar! In dieser Folge entdecken wir die nicht so naheliegenden Flugakrobaten des Tierreichs. Wir begleiten fliegende Schlangen auf ihrem Gleitflug durch den Regenwald, schauen fliegenden Fischen und Kalmaren beim Wechsel zwischen Wasser und Luft zu und treffen auf Spinnen, die sich mit Seidenfäden in den Himmel tragen lassen. Außerdem geht es um Flugfrösche, Flugdrachen und die legendären Flugsaurier. Eine Reise zu Segelfliegern und Paragleitern der Natur zwischen Baumkronen, Ozeanen und Urzeit-Himmeln.

Diese Folge war nur durch die Unterstützung unserer tollen Community möglich! Unterstützt unseren Podcast auch gerne bei Steady: https://steady.page/de/tierisch/about

Weiterführende Links:

Flugsaurier: https://www.deutschlandfunk.de/flugsaurier-von-den-baeumen-in-die-luft-100.html

3D Analyse der gleitenden Schlange: https://journals.biologists.com/jeb/article/208/10/1817/15320/A-3-D-kinematic-analysis-of-gliding-in-a-flying?guestAccessKey=

Wie gleitet man ohne Extremitäten? https://journals.biologists.com/jeb/article/209/17/3358/16260/Becoming-airborne-without-legs-the-kinematics-of?guestAccessKey=

Fliegende Fische: https://www.researchgate.net/publication/227706330_Wing_design_and_scaling_of_flying_fish_with_regard_to_flight_performance

Flugechsen: https://academic.oup.com/icb/article-abstract/51/6/983/616030?redirectedFrom=fulltext

Flugfrösche: https://www.youtube.com/watch?v=O-Xlur0qcsE

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53 Minuten
Erkennt ein Schimpanse sein Spiegelbild? Wissen Krähen, was andere Vögel denken? Und haben Hunde vielleicht ein „Geruchs-Selbstbild“ statt eines Spiegel-Ichs? In dieser Folge tauchen wir ein in die faszinierende Frage, inwiefern Tiere ein Bewusstsein von sich selbst besitzen. Ihr merkt schon: Es wird philosophisch. Wir sprechen über den berühmten Spiegeltest, selbstkritische Delfine, empathische Eichelhähermännchen und überraschend kluge Lippfische. Außerdem klären wir, warum Selbstwahrnehmung nicht gleichbedeutend mit einem Ich-Bewusstsein ist und weshalb viele Forschende heute glauben, dass sich das tierische Ich aus einem Mosaik aus vielen Fähigkeiten zusammensetzt.

Dies ist eine rein Community finanzierte Folge! Wir sind euch sehr dankbar, wenn auch ihr uns unterstützt. Zum Beispiel bei Steady: https://steady.page/de/tierisch/about

 

Weiterführende Links:

Übersicht Bewusstsein bei Tieren: https://plato.stanford.edu/archives/sum2011/entries/consciousness-animal/

GEO-Podcast „Der Mann der seinen Körper verlor“: https://www.audible.de/podcast/Flg-2-Der-Mann-der-seinen-Koerper-verlor/B09VT7JNGC

 Youtube Video Tiere und der Spiegel in Brasilien: https://youtu.be/MtQPDvAtwi4?si=tJdp3O-eIvVIvpLT

Fische und der Spiegeltest: https://www.mpg.de/12704402/are-fish-aware-of-themselves

Diskussion zu Fischen: https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3000021

Metakognition bei Tieren: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4621963/

Theory of mind bei Tieren: WIRES Cognitive Science - 2019 - Krupenye - Theory of mind in animals Current and future directions.pdf

Youtube Video mit verschiedenen als Primat verkleideten Menschen, die echten Schimpansen verrückte Szenen vorspielen: https://www.youtube.com/watch?v=as-REFLIf2I&t=26s

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55 Minuten
Manche Tiere wirken, als hätte die Evolution einen besonders kreativen Tag gehabt. In dieser Folge begegnen wir diesen Sonderlingen des Tierreichs: dem Fingertier mit seinem unheimlich langen Spürfinger, Krokodileisfischen mit durchsichtigem Blut, Schleimaalen, die sich mit literweise Schleim verteidigen, und Faultieren, deren Halswirbel auf Säugetierstandards zu pfeifen scheinen. Außerdem treffen wir auf die „unsterbliche“ Qualle, die ihrem eigenen Alterungsprozess ein Schnippchen schlagen kann. Eine Reise zu den biologischen Außenseitern, die zeigen, dass die Natur oft verrückter ist als unsere wildesten Träume.

Dies ist eine rein Community finanzierte Folge. Wir sind euch super dankbar, wenn ihr uns hier auch unterstützt: https://steady.page/de/tierisch/about

Achtung, Achtung!!! Wir treten am 23.06.26 um 19:30 Uhr Live in Norderney im Watt Welten Besucherzentrum auf! Kommt alle!!!

Weiterführende Links:

Folge #9 bei tierisch! zu besonderen Tieren: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/64833b1cf5bfbf001111734f

Mehr zu den Nestern der Krokodileisfische in Folge #115: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/68f752f35d128a844c29bf4c

Buchtipp: "Die letzten ihrer Art" https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Letzten_ihrer_Art

Was wurde aus den letzten ihrer Art: https://www.geo.de/natur/tierwelt/zaire--breitmaul-nashorn-30168378.html

Halswirbel bei Faultieren: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1010335107

Transparentes Blut Krokodileisfische: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0378111902006911

Unsterbliche Qualle: https://nationalgeographic.de/tiere/2022/09/vor-mallorcas-kueste-geheimnis-der-unsterblichen-quallen-gelueftet/

Schleimaale: https://www.meeresbiologie-studieren.de/blog/-300-millionen-jahre-und-kein-ende-in-sicht

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40 Minuten
Prächtige Geweihe, schillernde Federn, bunte Köpfe oder beeindruckende Körpergrößen: Bei vielen Tierarten sehen Männchen und Weibchen erstaunlich unterschiedlich aus. Dieses Phänomen nennt man Sexualdimorphismus. Doch warum investieren Tiere so viel Energie in bunte Farben oder überdimensionierte Waffen?

Wir sprechen über die Ideen von Charles Darwin zur sexuellen Selektion, über Konkurrenzkämpfe, Partnerwahl und die Frage, warum Schönheit in der Evolution manchmal wichtiger sein kann als praktische Nützlichkeit.

Eine Folge über Eitelkeit, Wettstreit und die erstaunlichen Wege, auf denen Evolution Unterschiede zwischen den Geschlechtern formt.

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Weiterführende Links:

Beispiele Sexialdimorphismus: https://www.treehugger.com/most-dramatic-examples-sexual-dimorphism-4869746

Übersichtsartikel: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378432012000619?ref=pdf_download&fr=RR-2&rr=9faa60679802f94c

Runawayevolution Megaloceros: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1040618219300333

Seeelefanten: http://eleseal.org/bio/bio_growth.html

Menschlicher Sexualdimorphismus: https://www.pnas.org/doi/full/10.1073/pnas.1633678100

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1 Stunde 1 Minute
In dieser Folge von tierisch! geht es um den Spieltrieb von Tieren. Warum verschwenden Wildtiere kostbare Energie fürs Toben, Jagen, Verstecken und gegenseitige Ärgern? Weshalb spielen besonders intelligente Arten oft bis ins Erwachsenenalter? Und woran erkennen Forschende überhaupt, ob ein Tier „nur spielt“ oder etwas Ernstes tut?

Wir sprechen über lachende Ratten, trickreiche Schimpansenkinder, kämpfende Junglöwen und über die erstaunliche Erkenntnis, dass Spielen weit mehr ist als Zeitvertreib. Es trainiert Jagdtechniken, Sozialverhalten, Kreativität und vielleicht sogar Fantasie. Manche Tiere scheinen dabei regelrechte Spielregeln zu erfinden. Andere spielen einfach, weil ihnen langweilig ist.

Eine Folge über Evolution auf dem Abenteuerspielplatz der Natur. 🦦

Spielen und Spielzeug ist aber auch wichtig, um Zootieren abwechslungsreiche Tage zu gestalten. Darum freuen wir uns, dass diese Folge von Widukind Enrichments gesponsert wurde! Juhu, juhu, juhu!

www.widukind-enrichments.de

Das Unternehmen entwickelt und baut naturnahe Beschäftigungs- und Fütterungssysteme für Zootiere. Dabei geht es nicht einfach nur um Spielzeug, sondern darum, natürliches Verhalten zu fördern – also proaktive Futtersuche, Problemlösungen oder sogar Werkzeuggebrauch. Christoph Isbarn, der Inhaber, gibt uns sogar persönliche Einblicke in seine Arbeit.

Danke für eure Unterstützung!

Natürlich danken wir auch unserer Community, die auf Steady ganz großartig zusammenschmeißt. Wer mitmachen möchte, kann das gerne hier tun:

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Weiterführende Links:

Zoos sind ja ein kontroverses Thema. In Folge 30 haben wir darüber gesprochen: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/658300f93be9d60016ba1e67

Spieltrieb im Tierreich: https://www.nature.com/collections/ifdefdggcc

Spieltrieb unter verschiedenen Tierarten: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0149763423002014?via%3Dihub

Warum wilde Tiere spielen: https://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article13400602/Warum-wilde-Tiere-spielen.html

Spielverhalten bei Krokodilen: https://www.researchgate.net/publication/283152781_Play_behavior_in_crocodilians

Weltwach bei den Schimpansen: https://weltwach.de/ww427-uganda/

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55 Minuten
Bevor unser Gewissen an uns nagt, erfüllen wir lieber schnell einen Themenwunsch von euch! In dieser Woche feiern wir die artenreichste Ordnung aller Säugetiere: Nagetiere! Mit über 2.500 Arten gehört fast jede zweite Säugetierart auf der Erde zu ihnen. Sie leben in der Wüste, auf hohen Bergen, im Regenwald, unter der Erde, auf Bäumen und in unseren Städten. Einige haben das flauschigste Fell der Welt, andere tragen Stacheln, können durch die Luft segeln, speichern Vorräte in Backentaschen oder helfen sogar dabei, Landminen in Kriegsgebieten zu räumen. In dieser Folge von „tierisch!” tauchen wir ein in die erstaunliche Welt dieser kleinen Großmacht der Evolution.

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Weiterführende Links:

Übersicht Nagetiere: https://www.cell.com/action/showPdf?pii=S0960-9822%2808%2900319-9

Mehr über den Feldhamster: https://www.bund-naturschutz.de/tiere-in-bayern/feldhamster

Chinchillaschutz vs. Goldabbau: https://www.science.org/doi/10.1126/science.add7709

Ratten als Räumkommando: https://apopo.org/herorats/

Doku „Räumungskommando Riesenratte“: https://www.amazon.de/gp/video/detail/0P52WNJ7IV7BMJX6PK60HMH64G/ref=atv_dl_rdr

Studie zu wildlebenden Goldhamstern: https://www.spektrum.de/news/ueberraschung-wild-lebende-goldhamster-sind-tagaktiv/948800

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59 Minuten
Die meisten wilden Katzenarten der Erde sind keine großen Löwen oder Tiger, sondern kleine, oft fast unsichtbare Jäger. In dieser Folge streifen wir auf ihren Spuren durch Nebelregenwälder, Afrikanische Steppen und Hochgebirge. Manche dieser Tiere wiegen kaum mehr als ein Meerschweinchen und jagen trotzdem mit sagenhafter Präzision. 

Wir sprechen über die besonderen Eigenschaften von Kleinkatzen: Ihre erstaunlichen Sinne, ihre evolutionären Tricks und darüber, warum die meisten Arten kaum erforscht sind.  

Wie immer wird auch aus dem Forscherinnennähkästchen über geglückte und missglückte Forschungsprojekte geplaudert und über solche die gerade hochaktuell sind. Wie das Tigerkatzenprojekt in Panamas Regenwäldern das ihr hier unterstützen könnt: https://www.betterplace.org/de/projects/149206-dbon-shkin-die-anden-tigerkatze-in-der-comarca-naso-tjer-di-panama 

!!WICHTIG!! Nominiert uns bis zum 15.05.26 für den Umweltmedienpreis: https://www.duh.de/events-aktionen/umweltmedienpreis/nominierung/ 

Weiterführende Links: 

Unterstützt uns bei Steady: https://steady.page/de/tierisch/about 

Film mit Lydia – Unter Raubkatzen und Ameisenbären: https://www.ardmediathek.de/video/expeditionen-ins-tierreich/unter-raubkatzen-und-ameisenbaeren/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS80ZGY5ZWI4OS0wMmM0LTQwYjYtYjA0Mi0xYjBlMGQxNzRlM2I 

Unsichtbar im Artenschutz: https://www.spektrum.de/news/kleinkatzen-die-unsichtbaren-im-artenschutz/2278083 

Klassifizierung Kleinkatzen:  https://www.catsg.org/classification 

Rostkatzenforschung: https://www.researchgate.net/publication/399583176_Surviving_in_a_changing_world_A_systematic_review_of_research_trends_and_threats_to_the_mysterious_rusty-spotted_cat 

Geschichte der Schwarzfußkatze: https://www.pnas.org/doi/epdf/10.1073/pnas.2310763120 

Lücken im Schutz von asiatischen Kleinkatzen: https://link.springer.com/article/10.1007/s10531-025-03029-6 

Anpassungen Pallaskatze: https://panthera.org/blog-post/life-steppe-how-pallass-cats-are-adapted-central-asias-cold-landscapes 

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58 Minuten
In dieser Folge wird’s staatstragend – und zwar im Tierreich. Wir schauen uns an, wie Ameisen, Termiten, Fransenflügler und sogar Nacktmulle echte Superorganismen bilden: mit klarer Arbeitsteilung, strenger Hierarchie und einem Fortpflanzungsmonopol für wenige Auserwählte. Dieses extreme Sozialleben nennt man Eusozialität – die Königsdisziplin der Kooperation.  

Warum verzichten so viele Individuen auf eigene Nachkommen? Wieso lohnt es sich genetisch, der Königin zu dienen? Und wie wird das ganze organisiert? 

Wir reisen von Pilzgärten der Blattschneiderameisen über Termitenstädte bis in die unterirdischen Tunnel der Nacktmulle – und entdecken, warum Zusammenarbeit hier kein nettes Extra, sondern der Schlüssel zum Überleben ist. 

Weiterführende Links: 

Unterstützt uns! https://steady.page/de/tierisch/about 

Tierische Baumeister (#4) bei tierisch!: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/644d1f2575dc410011fd398b 

Wüstenasseln: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S104784772030143X 

Kommunikation in Tierstaaten: https://www.ngw.ch/wissenschaft-um-11-archiv/kommunikation-ist-der-schluessel-zum-erfolg-wie-staatenbildende-insekten-erstaunliches-zustande-bringen 

Entstehung von Staatenbildung: https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article9282612/Insektenstaaten-Der-Superorganismus-entstand-anders-als-gedacht.html 

Sterilisierender Eigeruch bei Ameisen: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.0308447101 

Die Ameise mit dem Türkopf: https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1365-2435.2008.01436.x 

Termitenverhalten: https://doi.org/10.1146/annurev-ento-121423-013330 

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1 Stunde 4 Minuten
Dort, wo Menschen leben, hat die wilde Natur oft wenig Platz. In den Städten gibt es kaum noch Plätze, an denen Mauersegler Nistmöglichkeiten finden, Glühwürmchen in der nächtlichen Dauerbeleuchtung Partner suchen können und an denen sich auf versiegelten Betonflächen nicht die Hitze staut. Das ist weder für wilde Tiere noch für uns Menschen schön. Wie wir es besser machen können, wie wir der Natur wieder mehr Raum einräumen und dadurch selbst an Lebensqualität gewinnen, damit beschäftigen wir uns in dieser Folge. Dafür sprechen wir mit Michael Ruland. Er ist Head of Civil & Environmental Engineering beim familiengeführten Unternehmen Goldbeck und dort unter anderem für die Ausrichtung des Unternehmens in Richtung Biodiversität zuständig. Der ehemalige Landschaftsgärtner teilt mit uns, was heute bereits unternommen wird, damit die Bedingungen für eine artenreiche Natur nach einem Bauprojekt im Optimalfall besser sind als zuvor. Außerdem erzählt er uns von seinen Visionen für eine Zukunft, in der die Wildnis wieder mehr Raum in der direkten Nachbarschaft der Menschen erhält.

Wir freuen uns riesig, dass das Unternehmen Goldbeck unseren Podcast unterstützt!

Vielen herzlichen Dank! https://www.goldbeck.de/

Weiterführende Links:

Unterstützt uns bei Steady: https://steady.page/de/tierisch/about

Frauke und Goldbeck: https://www.goldbeck.de/unternehmen/newsroom/news/next-challenge-biodiversitaet

IUCN Bericht zu Biodiversität an Gebäuden: https://portals.iucn.org/library/sites/library/files/documents/2025-001-En.pdf

tierisch! Folge 59 - Leben in menschlichen Bauwerken: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/668c2ea13ef8f267becb0a40

Animal Aided Design- Studio in Berlin, dass sich mit Kohabitation von Menschen und wild lebenden Tieren beschäftigt: https://animal-aided-design.de/projekte/#

Swiftbricks in Schottland: https://www.theguardian.com/environment/2026/jan/28/swift-bricks-to-be-installed-in-all-new-buildings-in-scotland-after-holyrood-backs-ruling

Warum kreisen Insekten um Lampen? https://www.nature.com/articles/s41467-024-44785-3

Nistdachziegeln für Vögel: https://www.wienerberger.com/de/storys/2022/20220601-nistdachziegel-fuer-voegel.html

Niststeine: https://www.ehlert-partner.de/Nistkast_einbau.html

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54 Minuten
Schnallt euch an. Heute gibt’s harte Fakten zu weichen Tieren und ein Schleimrennen um den Titel. Uns steht das Ereignis des Jahres ins Haus! Vergesst die WM- es ist endlich wieder so weit: Wir dürfen das internationale Weichtier des Jahres 2026 wählen! Und Junge, sind da wieder spektakuläre Lebewesen am Start! Von Bluttrinkern über Steinfresser, riesigen Raubschnecken, feengleichen Spezialistinnen sowie schwimmenden Satellitenschüsseln.

Drei faszinierende Schnecken- und zwei verrückte Muschelarten ringen um den Titel und den Hauptpreis: Die Squenzierung des Genoms der Siegerart!

Hier könnt ihr noch bis zum 26.04.26 mitabstimmen: https://moty.senckenberg.science/de/

Wir sind sehr gespannt wer am Ende eure Stimme bekommt!Hört rein und entscheidet selbst!

Und wenn ihr schon dabei seid: Nominiert und doch bis zum 15.05. für den Umwelt Medienpreis der DUH: https://www.duh.de/events-aktionen/umweltmedienpreis/nominierung/

Weiterführende Links:

Weichtierfolge bei tierisch! https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/660166abdbbb2100165e7621

Weichtierwahl 2024: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/663962b955607b00121d92ab

Mondschnecke: https://www.colorado.edu/today/2026/04/10/moon-clam-vies-mollusk-year-thanks-cu-researcher

Stille Weichtiere: https://academic.oup.com/biolinnean/article-abstract/100/3/485/2450558?redirectedFrom=fulltext

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50 Minuten
Oh nein! Es brennt! Was mache ich bloß? Unterirdisch im Bau verstecken? Fliehen? Oder sogar: Juhu! Nix wie hin!? Tiere reagieren sehr unterschiedlich auf Feuer. Viele haben wahre Superkräfte um ein Feuer rechtzeitig wahrzunehmen und zu fliehen. Einige zündeln aber sogar und legen Buschbrände, um genau diese vor dem Feuer fliehenden Tiere zu erbeuten. Andere legen ihre Eier nach einem Brand gezielt in die noch glimmenden Stämme von Bäumen.

Die Anpassungen, die Tiere an Feuer in der Natur entwickelt haben, sind mal wieder mindblowing. Einige dieser seit Jahrtausenden erprobten Strategien funktionieren heute aber nicht mehr richtig, da sich die Art und Frequenz der Feuer durch uns Menschen ändert.

So werden Brände auf einmal wirklich brandgefährlich. Für ein Ökosystem und am langen Ende für den Planeten.

Wir danken unserem edlen Spender für die Unterstützung und den coolen Folgenwunsch!

Auch ihr könnt uns unterstützen:

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Weiterführende Links:

Feueranpassung und Klimawandel: https://www.nationalgeographic.com/environment/article/wildfires-pyrocene-climate-change-animals-adaptations

Leben wir im Pyrozän? https://aeon.co/essays/the-planet-is-burning-around-us-is-it-time-to-declare-the-pyrocene

Echsen und Feuer: https://zslpublications.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jzo.12545

Der Emu Wren: https://www.dcceew.gov.au/environment/biodiversity/threatened/species/20-birds-by-2020/mallee-emu-wren

Einfluss von Rauch auf Wildtiere: https://www.nationalgeographic.com/animals/article/how-does-wildfire-smoke-affect-wildlife

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53 Minuten
Dies ist eine Folge über Namenschaos, Evolution und die erstaunliche Vielfalt hinter dem Wort „Maus“. Es geht um Tiere, die wie Mäuse aussehen, aber keine sind. Die Spitzmaus ist näher mit Igeln verwandt, der geheimnisvolle Almiqui gehört zu einer uralten Linie giftiger Säuger, Bilche verschlafen halb ihr Leben, Wühlmäuse sind das Lieblingsessen des halben Ökosystems und Tenreks aus Madagaskar wirken wie ein zoologischer Baukasten.

Am Ende zeigt sich: Viele dieser vermeintlichen Mäuse bekamen von frühen Forschenden Etiketten aufgeklebt, die uns bis heute in die Irre führen. So erzählen diese „falschen Mäuse“ nicht nur von Evolution, sondern auch von unserer eigenen Art und Weise, die Welt zu ordnen.

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Weiterführende Links:

Weltwach Folge zur Kleinsäugerforschung mit Ricarda Wistuba: https://weltwach.de/ww448-ricarda-wistuba/

Lydias Buch: https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-die-supernasen/1434874

Tierisch!-Folge #74 zu Bären die keine Bären sind: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/6759cc12c2a496b7a3469188

Tierisch!- Folge #25 zu Mausopossum, Winterschlaf und Torpor: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/65522d7c6b767e00122a0638

Tierisch!- Folge #64 Auf und Ab: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/66f346636f9d68541b4ae018

Gartenschläfer hier melden: https://meldestelle.gartenschlaefer.de/start

Stanley Weißzahnspitzmaus: https://www.discoverwildlife.com/animal-facts/mammals/crocidura-stanleyi-ethiopia

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56 Minuten
In dieser Folge zapfen wir eine ganz besondere Nische im Tierreich an: Bluttrinkende Tiere. Klingt nach Gothic-Dinnerparty? Ist in Wahrheit ein hochspezialisierter Lebensstil mit erstaunlichen Tricks und Tücken.

Der Blutfink etwa nutzt seinen Schnabel wie ein feines Werkzeug, um kleine Wunden zu öffnen und Blut zu trinken – eine clevere Strategie in nährstoffarmen Lebensräumen. Berühmter sind die Vampirfledermäuse: Ihr Speichel hält das Blut flüssig, und wer Erfolg hatte, teilt sogar mit hungrigen Artgenossen.

Im Wasser heftet sich das Flussneunauge mit seinem Saugmaul an Fische. Und selbst unter den Nachtfaltern gibt es Überraschungen: Die Vampirmotte kann mit ihrem Rüssel die Haut von Säugetieren anritzen.

So unterschiedlich diese Tiere sind, verbindet sie eine extreme Spezialisierung. Blut als Nahrung verlangt raffinierte Lösungen – und zeigt einmal mehr, wie einfallsreich Evolution sein kann.

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Ein großes Dankeschön geht an die Umweltdruckerei, die für uns Flyer und Aufkleber druckt. Als ökologische Online-Plattform, die auf einfachem Wege einen nachhaltigen Druck für Privat- und Geschäftskunden preisgünstig ermöglicht, arbeitet diese Druckerei ausschließlich mit Partnern und Zulieferern zusammen, die hohe Nachhaltigkeitsansprüche erfüllen. Schaut mal auf der Seite nach:

https://www.dieumweltdruckerei.de/

Wir bedanken uns ganz herzlich!

Weiterführende Links:

Soziale Vampirfledermäuse: https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3001366

Vampirfledermäuse und Menschenblut: https://bioone.org/journals/acta-chiropterologica/volume-18/issue-2/15081109ACC2016.18.2.017/What-is-for-Dinner-First-Report-of-Human-Blood-in/10.3161/15081109ACC2016.18.2.017.short

Ausbreitung Vampirfledermaus durch Klimawandel: https://nsojournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ecog.06714

Vampirgrundfinken: https://datazone.birdlife.org/species/factsheet/vampire-ground-finch-geospiza-septentrionalis

Flussneunaugen: https://www.tagesspiegel.de/wissen/vampire-der-see-diese-millionen-alten-tiere-ernahren-sich-von-fleisch-und-blut-10721569.html

Vampirmotte: https://entomologytoday.org/2015/10/30/vampire-moths-suck-the-blood-of-vertebrates-including-humans/

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1 Stunde 6 Minuten
Es geht in den ältesten Nationalpark Deutschlands! Dies ist die vorerst letzte Folge mit unserem großartigen Partner, dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e.V.. Vielen Dank nochmal für die schöne Zusammenarbeit!

Im Grande Finale reisen wir in den Bayerischen Wald, wo sich Luchs und Biber gute Nacht sagen. Hier führen viele Fäden zusammen. Der stellvertretende Nationalparkleiter Jörg Müller erzählt uns, was diesen Ort so besonders macht.

Mit Luchs, Hirsch, Biber und Reh lernen wir außerdem einige tierische Säugetierstars des Parks kennen.

Also Wanderstiefel an und los!

Weiterführende Links:

Unser Partner: https://www.bodden-nationalpark.de/

Unterstützt uns bei Steady: https://steady.page/de/tierisch/

Passende tierisch!-Folgen:

Folge 91: Wald, Wildtiere und Wir – der deutsche Wald erfindet sich neu.

Folge 94: Grenzenloser Artenschutz in länderübergreifenden Schutzgebieten.

Folge 101: Eremiten lieben Mulm – Relikte, Trittsteine und Urlandschaften.

Folge 105: Von Biber und Wachtelkönig - eine Reise ins Auenland.

Fraukes KI Buch: https://www.oekom.de/buch/kann-ki-die-natur-retten-9783987261633

Luchsbuch Marco Heurig: https://www.oekom.de/buch/luchs-9783987261930

Nationalpark Bayerischer Wald: https://www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de

Reaktion von Hirschen auf Beutegreifer: https://www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/doc/an44113van_beeck_calkoen_et_al_2022_rothirsch.pdf

Luchsmonitoring: https://www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de/forschung/projekte/luchs_monitoring.htm

Rehforschung: https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/biodiversitaet/dateien/a79_neues-vom_reh.pdf

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60 Minuten
Wir kriegen die Flatter und begeben uns in die faszinierende Welt der Falter – vor allem der wunderschönen Schmetterlinge! Neben ihrer total abgefahrenen Entwicklung von der Raupe zur Puppe zum erwachsenen Falter haben diese Tiere noch so einige andere überraschende und unglaubliche Lebensstrategien zu bieten. Lydia macht sich mit dem Schmetterlingsforscher Karl-Heinz Jelinek in Köln auf die Suche nach einheimischen Faltern.  

Außerdem reisen wir in den Müritz-Nationalpark. Zwischen den vielen Seen, Mooren und Wäldern bietet diese Landschaft viele Lebensräume für Schmetterlinge. Clara Bultmann, Schmetterlingsforscherin im Müritz-Nationalpark, teilt mit uns aktuelle Insider-Informationen zum Schutz der filigranen Insekten. 

 

Die heutige Folge wurde nochmal in Partnerschaft mit dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft finanziert! Wir sagen Vielen herzlichen Dank!!! https://www.bodden-nationalpark.de/der-verein/

Schaut auch mal auf der Website und direkt im Müritz Nationalpark vorbei: https://www.mueritz-nationalpark.de/

Um den Wochenrhythmus langfristig aufrecht halten zu können, sind wir immer noch sehr auf die Unterstützung durch unsere Community bei Steady angewiesen: https://steady.page/de/tierisch/

Weiterführende Links:

Tagfalter Monitoring: https://www.ufz.de/tagfalter-monitoring/

Schmetterlinge schützen: https://resjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/icad.70032

Kolumne zum Saphirfalter: https://www.fr.de/meinung/kolumnen/neu-entdeckten-schmetterlingsart-wenn-schwarz-blau-wird-93919336.html

tierisch! Folge zum Überwintern des Zitronenfalters: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/65b056978200e10017d0f60a

tierisch! Folge zum wandernden Monarchfalter: https://shows.acast.com/642c2103dcec3a00114ec45f/64f7449305cb4000115696d3

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