Soltis Studiocast Archiv
35 Episoden
42 Minuten
lfi Schaefer-Schafroth tanzt seit über 50 Jahren. Im November bringt die Zürcher Choreografin mit «BackGround» südafrikanischen Pantsula und die Geschichte ihres Vaters auf die Bühne. Gleichzeitig findet DanceXchange, ihr Festival mit Jugendlichen der Kantonsschule Rämibühl, zum 20. Mal statt.Vor 30 Jahren strandete Elfi Schäfer-Schafroth allein auf einem Bootsskelett. Mit «KörperSand» eröffnete sie 1996 das erste Festival TANZINOLTEN, ein Sandwasserfall rieselte auf die Bühne. Am 18. November steht das Boot wieder in Olten. Diesmal mit sieben Pantsula-Tänzerinnen und -Tänzern aus Südafrika, dem Tanzprojekt Elfi Schäfer-Schafroth und Oltner Jugendlichen.Dazwischen liegt ein Berufsleben, für das sie im November 2025 den Bildungspreis der Stiftung Pestalozzianum erhielt. Sie unterrichtete 40 Jahre an der Kantonsschule Rämibühl und baute an der Pädagogischen Hochschule Zürich den Bereich Tanz auf.Pantsula trifft Verdingbub«BackGround» entstand in über zwei Jahren mit dem Fishers of Man Arts Project aus Katlehong bei Johannesburg. Pantsula kommt aus dem Township, entstand während der Apartheid. Schäfer-Schafroth lernte die Gruppe durch Irene Loebells Dokumentarfilm «Life in Progress» kennen. Pantsula ist Vollgas. «So ähnlich wie Breakdance. Das kann man nur ein paar Minuten richtig machen.» Die Südafrikaner wollten lernen, einen ganzen Abend zu gestalten, mit langsamen Teilen, Soli und Geschichten. Also flog das Zürcher Team ins Township.Die Verbindung fand sie in ihrer Familiengeschichte. Ihr Vater war ein Verdingbub. Der Grossvater stürzte als Dachdecker vom Dach, die Mutter konnte drei Kinder mit Putzen nicht ernähren. Der Vater kam ins Welschland, arbeitete für zwei Bauern.
Eine Tänzerin aus Katlehong verlor mit sieben ihre Eltern und trug für die Geschwister täglich eine Stunde lang Wasser auf dem Kopf. «Das sind ganz ähnliche Geschichten», sagt Schäfer-Schafroth. «Und noch etwas war gleich: Sie haben durch den Tanz ihr Glück gefunden. Ich auch.»Regie führt Jochen Heinrich, ihr Mann Martin Schäfer verantwortet Bühne und Requisiten, Pia Bögli die Kostüme. Dazu kommt Stepptänzerin Amanda Bisig: Pantsula ist rhythmisch mit Stepptanz und Gumboot-Tanz verwandt.Drei Formate, ein StückOlten zeigt die ganze Tanztheater-Fassung, am Schluss tanzen Oltner Jugendliche «Taxi nach Johannesburg» mit. In Thalwil läuft das Stück auf kleiner Bühne, nah am Publikum. In der Aula Rämibühl zeigt DanceXchange 20 einen Ausschnitt.DanceXchange ist ihr Modell: Profis aus aller Welt stehen mit Jugendlichen der Tanzgruppe Rämibühl auf der Bühne. Kein Wettbewerb, keine Leistungsschau. «Die Aufführung ist so gut wie diejenige, die am wenigsten weiss. Die anderen sollen allen helfen.» Neu choreografieren die Jugendlichen eigene Stücke.Weil es in der Schweiz keine professionelle Tanzausbildung gab, ging Elfi in die USA. In New York klopfte sie an Türen: «Habt ihr was zu tanzen? Ich bin jetzt hier.» Zwei Stunden später tanzte sie an einer Vernissage. 2004 zählte die New York Times sie zu den eindrücklichsten freischaffenden Tänzerinnen des Jahres. Da arbeitete sie längst wieder in Zürich. Schweizer Förderung gab es keine. «Ich habe schon Angst, aber ich bin furchtlos.»Die Tanzgruppe hat sie einer Nachfolgerin übergeben, die Aufführungen bleiben bei ihrem Team und ihr. Nach dem Umbau der Aula Rämibühl muss DanceXchange neu aufgebaut werden, «mit frischem Blut». Loslassen will sie noch nicht. «Ich tanze so gern.»BackGround und DanceXchange 20Website Background https://www.tanzprojekt.org/backgroundWebsite DanceXchange https://www.tanzprojekt.org/dancexchangeDanceXchange 20 mit Ausschnitten aus BackGround, Aula Rämibühl Zürich: Montag, 2., und Dienstag, 3. November 2026, 19.30 Uhr.BackGround, Kulturraum Thalwil: Samstag, 14. November 2026, 20 Uhr, und Sonntag, 15. November 2026, 17 Uhr.BackGround, Schützi Olten, Festival TANZINOLTEN: Mittwoch, 18. November 2026, 19.30 Uhr.
Eine Tänzerin aus Katlehong verlor mit sieben ihre Eltern und trug für die Geschwister täglich eine Stunde lang Wasser auf dem Kopf. «Das sind ganz ähnliche Geschichten», sagt Schäfer-Schafroth. «Und noch etwas war gleich: Sie haben durch den Tanz ihr Glück gefunden. Ich auch.»Regie führt Jochen Heinrich, ihr Mann Martin Schäfer verantwortet Bühne und Requisiten, Pia Bögli die Kostüme. Dazu kommt Stepptänzerin Amanda Bisig: Pantsula ist rhythmisch mit Stepptanz und Gumboot-Tanz verwandt.Drei Formate, ein StückOlten zeigt die ganze Tanztheater-Fassung, am Schluss tanzen Oltner Jugendliche «Taxi nach Johannesburg» mit. In Thalwil läuft das Stück auf kleiner Bühne, nah am Publikum. In der Aula Rämibühl zeigt DanceXchange 20 einen Ausschnitt.DanceXchange ist ihr Modell: Profis aus aller Welt stehen mit Jugendlichen der Tanzgruppe Rämibühl auf der Bühne. Kein Wettbewerb, keine Leistungsschau. «Die Aufführung ist so gut wie diejenige, die am wenigsten weiss. Die anderen sollen allen helfen.» Neu choreografieren die Jugendlichen eigene Stücke.Weil es in der Schweiz keine professionelle Tanzausbildung gab, ging Elfi in die USA. In New York klopfte sie an Türen: «Habt ihr was zu tanzen? Ich bin jetzt hier.» Zwei Stunden später tanzte sie an einer Vernissage. 2004 zählte die New York Times sie zu den eindrücklichsten freischaffenden Tänzerinnen des Jahres. Da arbeitete sie längst wieder in Zürich. Schweizer Förderung gab es keine. «Ich habe schon Angst, aber ich bin furchtlos.»Die Tanzgruppe hat sie einer Nachfolgerin übergeben, die Aufführungen bleiben bei ihrem Team und ihr. Nach dem Umbau der Aula Rämibühl muss DanceXchange neu aufgebaut werden, «mit frischem Blut». Loslassen will sie noch nicht. «Ich tanze so gern.»BackGround und DanceXchange 20Website Background https://www.tanzprojekt.org/backgroundWebsite DanceXchange https://www.tanzprojekt.org/dancexchangeDanceXchange 20 mit Ausschnitten aus BackGround, Aula Rämibühl Zürich: Montag, 2., und Dienstag, 3. November 2026, 19.30 Uhr.BackGround, Kulturraum Thalwil: Samstag, 14. November 2026, 20 Uhr, und Sonntag, 15. November 2026, 17 Uhr.BackGround, Schützi Olten, Festival TANZINOLTEN: Mittwoch, 18. November 2026, 19.30 Uhr.
1 Stunde 10 Minuten
Seit Sommer 2025 gehört das Zurich Film Festival seinem CEO Christian Jungen und vier Partnern. Er hat sein Erspartes investiert. Im Soltis Studiocast erklärt er, warum.Jungen spricht über «Skin in the Game», über den Gönnerverein Golden Eye Circle mit Samih Sawiris und über die Partnerschaft mit dem Festival in El Gouna. Er erklärt die Strategie 2030: Bis dann soll das ZFF der wichtigste Kultur- und Gesellschaftsevent der Schweiz sein, mit einem Büro in Los Angeles. Er sagt, warum Sponsoring ein «Schneemann an der Sonne» ist, warum Stars wie Julianne Moore oder Casey Affleck die Tickets verkaufen und was KI im Festivalbetrieb verändert.
Dazu die Geschichte der KI-Schauspielerin Tilly Norwood, die am Zurich Summit Morddrohungen auslöste.Das ZFF läuft vom 24. September bis 4. Oktober 2026 mit 133 Filmen, 46 Welt- und Europapremieren und 21 Schweizer Filmen. Das Motto heisst «Dream Big».
Eröffnet wird mit «Tenzing» mit Tom Hiddleston und Willem Dafoe.
Timestamps00:09 Willkommen, Christian Jungen02:20 Warum das Kino wieder boomt – die Gen Z ist zurück05:42 Vom Kulturchef zum Unternehmer: die Übernahme des ZFF10:55 Von der «Schnapsidee» zur Champions League der Festivals15:56 Der Claude Nobs von Zürich: was das ZFF der Stadt bringt22:54 Netzwerkpflege in Los Angeles und im Golden-Globes-Board28:12 «Dream Big»: Luna Wedler, Julianne Moore und der Schweizer Film37:20 Tilly Norwood: die KI-Schauspielerin und die Folgen42:51 Wandel als einzige Konstante – und die Strategie 203046:58 Von Andy Garcia zur Langstrasse: Filme, Stars, Ganzjahresmarke54:25 Oscars, Golden Globes und ein Mail von Sylvester Stallone59:40 Musk-Doku, Kontroversen und das schönste Feedback1:05:10 Eröffnung mit «Tensing», Zurich Summit und der Wunsch an die Stadt1:09:41 VerabschiedungLinksZurich Film Festival, Programm und Tickets: https://zff.comCastalavista, Video Podcast Studio Zürich: https://www.castalavista.chSoltmannowski Kommunikation: https://www.soltmannowski.com
Gastgeber: Christoph Soltmannowski. Produziert bei Castalavista in Zürich-Glattpark.
Dazu die Geschichte der KI-Schauspielerin Tilly Norwood, die am Zurich Summit Morddrohungen auslöste.Das ZFF läuft vom 24. September bis 4. Oktober 2026 mit 133 Filmen, 46 Welt- und Europapremieren und 21 Schweizer Filmen. Das Motto heisst «Dream Big».
Eröffnet wird mit «Tenzing» mit Tom Hiddleston und Willem Dafoe.
Timestamps00:09 Willkommen, Christian Jungen02:20 Warum das Kino wieder boomt – die Gen Z ist zurück05:42 Vom Kulturchef zum Unternehmer: die Übernahme des ZFF10:55 Von der «Schnapsidee» zur Champions League der Festivals15:56 Der Claude Nobs von Zürich: was das ZFF der Stadt bringt22:54 Netzwerkpflege in Los Angeles und im Golden-Globes-Board28:12 «Dream Big»: Luna Wedler, Julianne Moore und der Schweizer Film37:20 Tilly Norwood: die KI-Schauspielerin und die Folgen42:51 Wandel als einzige Konstante – und die Strategie 203046:58 Von Andy Garcia zur Langstrasse: Filme, Stars, Ganzjahresmarke54:25 Oscars, Golden Globes und ein Mail von Sylvester Stallone59:40 Musk-Doku, Kontroversen und das schönste Feedback1:05:10 Eröffnung mit «Tensing», Zurich Summit und der Wunsch an die Stadt1:09:41 VerabschiedungLinksZurich Film Festival, Programm und Tickets: https://zff.comCastalavista, Video Podcast Studio Zürich: https://www.castalavista.chSoltmannowski Kommunikation: https://www.soltmannowski.com
Gastgeber: Christoph Soltmannowski. Produziert bei Castalavista in Zürich-Glattpark.
44 Minuten
Rob Holub wollte Rockstar werden. Daraus wurde «First Swiss Rockstar», eine Mockumentary über die Jagd nach 100'000 Followern, die er selbst produziert, geschrieben, inszeniert und gespielt hat.
Im Gespräch mit Christoph Soltmannowski erzählt der Berner Musiker, warum er nach drei Jahren New York wegen einer Zugfahrt von Bern nach Zürich in die Schweiz zurückkam, wie aus 300 Interviews über Social Media ein Spielfilm wurde, was ihn das Projekt gekostet hat und weshalb ihm seine eigenen Follower-Zahlen inzwischen egal sind.
«First Swiss Rockstar» (101 Minuten) ist ab 3. September auf OnePlus von CH Media zu sehen. Mit dabei: Chris von Rohr, Steve Merson, Shedea Dona, Jennifer Stollorz, Sebastian Lopez Hinton.
https://www.rob-holub.com/ / robholub / rob_holub / rob.holub1 • FIRST SWISS ROCKSTAR Trailer German Deutsc...
(Trailer First Swiss Rockstar )https://open.spotify.com/intl-de/arti... (Rob Holub auf spotify)https://open.spotify.com/intl-de/albu...
(Original Soundtrack "First Swiss Rockstar" von Rob Holub) / @firstswissrockstar / @robholubofficial
Produziert im Castalavista Studio, Zürich-Glattpark
Im Gespräch mit Christoph Soltmannowski erzählt der Berner Musiker, warum er nach drei Jahren New York wegen einer Zugfahrt von Bern nach Zürich in die Schweiz zurückkam, wie aus 300 Interviews über Social Media ein Spielfilm wurde, was ihn das Projekt gekostet hat und weshalb ihm seine eigenen Follower-Zahlen inzwischen egal sind.
«First Swiss Rockstar» (101 Minuten) ist ab 3. September auf OnePlus von CH Media zu sehen. Mit dabei: Chris von Rohr, Steve Merson, Shedea Dona, Jennifer Stollorz, Sebastian Lopez Hinton.
https://www.rob-holub.com/ / robholub / rob_holub / rob.holub1 • FIRST SWISS ROCKSTAR Trailer German Deutsc...
(Trailer First Swiss Rockstar )https://open.spotify.com/intl-de/arti... (Rob Holub auf spotify)https://open.spotify.com/intl-de/albu...
(Original Soundtrack "First Swiss Rockstar" von Rob Holub) / @firstswissrockstar / @robholubofficial
Produziert im Castalavista Studio, Zürich-Glattpark
58 Minuten
Eine Million Menschen tanzen jedes Jahr um das Zürcher Seebecken. Angefangen hat es mit 1500 – und einem Kampf gegen das Tanzverbot. Marek Krynski, Gründer der Street Parade, erzählt, wie aus einer nächtlichen Eingebung die grösste Technoparade der Welt wurde.
In dieser Folge von «Soltis Studiocast» erzählt der damalige Mathematik- und Philosophiestudent, wie ihn 1991 ein MTV-Beitrag über die Berliner Love Parade nicht mehr losliess, bis er mitten in der Nacht aufwachte mit dem Gedanken: Das geht auch in Zürich.
Am 5. September 1992 zogen dann rund 1500 Menschen über die Bahnhofstrasse, angemeldet als politische Demonstration gegen das Tanzverbot. Heute kommen gegen eine Million. Krynski erinnert sich an ein Zürich, in dem es «meistens gar nichts gab»: kaum Clubs, kaum Orte, an denen man bis morgens tanzen konnte, wenig Lebensfreude. Er erzählt, wie die Stadt 1994 die Bewilligung verweigerte, weil Zürich angeblich zu klein für die Parade sei, wie eine Medienkonferenz und öffentlicher Druck den Entscheid kippten, und warum die erzwungene Verlegung ans Seebecken das Beste war, was der Parade passieren konnte.
Host Christoph Soltmannowski war selbst in die Anfänge involviert: Er gründete damals mit Gregory Zäch, Zeno Van Essel und Peter Wolf das House- und Technomagazin Sputnik, verteilte mit Marek am Voraben der ersten Parade Flyer, war einer der drei Gründer des Vereins Street Parade und war lange Medienchef der Parade. 2002 schrieb er ein Buch über die Street Parade.
Entsprechend persönlich fällt das Gespräch aus.
Zum Schluss geht es um Marek Krynskis aktuelles Anliegen: die verbreitete Behauptung, Techno habe in Detroit angefangen, wie sie zuletzt auch die Ausstellung im Landesmuseum vertrat. Für ihn liegt der Ursprung woanders, beim Chicago House und beim belgischen New Beat. Warum ihn diese Frage nicht loslässt? «Wir müssen wissen, woher wir kommen, damit wir wissen, wohin wir gehen sollen.»
5 wegweisende Songs, ausgesucht von Marek Krynski
Für Marek Krynski ist «Jack Your Body» von Steve «Silk» Hurley der Inbegriff von Chicago House: Wenn er nur ein Lied nennen dürfte, dann dieses. Das Hi-Hat auf dem Offbeat macht für ihn den Kern von House und Techno aus. Es war auch der Song, der ihn selbst zu House brachte. Als Schüler hörte er ihn abends beim Hausaufgabenmachen im «Black Music Special» auf DRS 3, einer Sendung, die ihn sonst kaum interessierte. Nach dreissig Sekunden drückte er die Aufnahmetaste seines Kassettengeräts, hörte das Stück wieder und wieder und tanzte zum ersten Mal allein in seinem Zimmer. Das, sagt er, sei die Magie von House Music.
https://www.youtube.com/watch?v=0M8Pa4kQCmg
… und ebenso wichtig für Marek:GTO – Pure (1990) – ein ganz früher Techno-TitelWenn Marek nur einen Titel abspielen dürfte, um zu erklären, was Techno ist, dann würde Marek GTO – Pure (1990) abspielen.
https://www.youtube.com/watch?v=B30T7Ryo3mc
«The Sound of C» von Confetti's steht für ihn exemplarisch für den belgischen New Beat: der schleppende Beat und vor allem die Klänge. Chicago House fand er klanglich wenig interessant, erst New Beat brachte die Sounds. Beides zusammen ergibt für Krynski den Techno.
https://youtu.be/aV69I6-2G0o?si=lEnLaJM0XEvtIoB8
An «Higher Destiny» von Rhythm Device faszinierte ihn der erste bewusste Einsatz des Samplers: Je nachdem, wie hoch oder tief man ein Sample spielt, wird es schneller oder langsamer, was einen ganz eigenen Groove erzeugt. Dahinter steckt Frank De Wulf, für Krynski ein zentraler Name des Techno, gerade wegen seiner B-Seiten.
https://www.youtube.com/watch?v=b0oVaCn6U24
«People Are People» von Depeche Mode wählte er als Beispiel für den «alten Techno» der frühen Achtziger. Er habe einmal versucht, den Takt zu zählen, und sei gescheitert: Bei House ist das Eins-zwei-drei-vier völlig klar, hier nicht. Sein Punkt: Im frühen Techno war die Rhythmik nicht zentral. Die kam erst mit Chicago House, als Energie fürs Tanzen.
https://www.youtube.com/watch?v=MzGnX-MbYE4
In dieser Folge von «Soltis Studiocast» erzählt der damalige Mathematik- und Philosophiestudent, wie ihn 1991 ein MTV-Beitrag über die Berliner Love Parade nicht mehr losliess, bis er mitten in der Nacht aufwachte mit dem Gedanken: Das geht auch in Zürich.
Am 5. September 1992 zogen dann rund 1500 Menschen über die Bahnhofstrasse, angemeldet als politische Demonstration gegen das Tanzverbot. Heute kommen gegen eine Million. Krynski erinnert sich an ein Zürich, in dem es «meistens gar nichts gab»: kaum Clubs, kaum Orte, an denen man bis morgens tanzen konnte, wenig Lebensfreude. Er erzählt, wie die Stadt 1994 die Bewilligung verweigerte, weil Zürich angeblich zu klein für die Parade sei, wie eine Medienkonferenz und öffentlicher Druck den Entscheid kippten, und warum die erzwungene Verlegung ans Seebecken das Beste war, was der Parade passieren konnte.
Host Christoph Soltmannowski war selbst in die Anfänge involviert: Er gründete damals mit Gregory Zäch, Zeno Van Essel und Peter Wolf das House- und Technomagazin Sputnik, verteilte mit Marek am Voraben der ersten Parade Flyer, war einer der drei Gründer des Vereins Street Parade und war lange Medienchef der Parade. 2002 schrieb er ein Buch über die Street Parade.
Entsprechend persönlich fällt das Gespräch aus.
Zum Schluss geht es um Marek Krynskis aktuelles Anliegen: die verbreitete Behauptung, Techno habe in Detroit angefangen, wie sie zuletzt auch die Ausstellung im Landesmuseum vertrat. Für ihn liegt der Ursprung woanders, beim Chicago House und beim belgischen New Beat. Warum ihn diese Frage nicht loslässt? «Wir müssen wissen, woher wir kommen, damit wir wissen, wohin wir gehen sollen.»
5 wegweisende Songs, ausgesucht von Marek Krynski
Für Marek Krynski ist «Jack Your Body» von Steve «Silk» Hurley der Inbegriff von Chicago House: Wenn er nur ein Lied nennen dürfte, dann dieses. Das Hi-Hat auf dem Offbeat macht für ihn den Kern von House und Techno aus. Es war auch der Song, der ihn selbst zu House brachte. Als Schüler hörte er ihn abends beim Hausaufgabenmachen im «Black Music Special» auf DRS 3, einer Sendung, die ihn sonst kaum interessierte. Nach dreissig Sekunden drückte er die Aufnahmetaste seines Kassettengeräts, hörte das Stück wieder und wieder und tanzte zum ersten Mal allein in seinem Zimmer. Das, sagt er, sei die Magie von House Music.
https://www.youtube.com/watch?v=0M8Pa4kQCmg
… und ebenso wichtig für Marek:GTO – Pure (1990) – ein ganz früher Techno-TitelWenn Marek nur einen Titel abspielen dürfte, um zu erklären, was Techno ist, dann würde Marek GTO – Pure (1990) abspielen.
https://www.youtube.com/watch?v=B30T7Ryo3mc
«The Sound of C» von Confetti's steht für ihn exemplarisch für den belgischen New Beat: der schleppende Beat und vor allem die Klänge. Chicago House fand er klanglich wenig interessant, erst New Beat brachte die Sounds. Beides zusammen ergibt für Krynski den Techno.
https://youtu.be/aV69I6-2G0o?si=lEnLaJM0XEvtIoB8
An «Higher Destiny» von Rhythm Device faszinierte ihn der erste bewusste Einsatz des Samplers: Je nachdem, wie hoch oder tief man ein Sample spielt, wird es schneller oder langsamer, was einen ganz eigenen Groove erzeugt. Dahinter steckt Frank De Wulf, für Krynski ein zentraler Name des Techno, gerade wegen seiner B-Seiten.
https://www.youtube.com/watch?v=b0oVaCn6U24
«People Are People» von Depeche Mode wählte er als Beispiel für den «alten Techno» der frühen Achtziger. Er habe einmal versucht, den Takt zu zählen, und sei gescheitert: Bei House ist das Eins-zwei-drei-vier völlig klar, hier nicht. Sein Punkt: Im frühen Techno war die Rhythmik nicht zentral. Die kam erst mit Chicago House, als Energie fürs Tanzen.
https://www.youtube.com/watch?v=MzGnX-MbYE4
36 Minuten
Sie ist das Gesicht dieses Schweizer Festivalsommers: Noemi Beza, 20, aus dem Thurgau, frisch gekürtes «SRF 3 Best Talent», bei Universal Music unter Vertrag und mit ihrer EP «You'll Find Me There» gerade auf den grossen Bühnen unterwegs. Im Gespräch mit Christoph Soltmannowski erzählt sie, wie sich das anfühlt, wenn plötzlich alles zusammenkommt. Ihre Antwort ist erstaunlich gelassen: «Es hat sich alles mega schön organisch ergeben.» Was von aussen wie ein Blitzstart wirkt, sind für sie drei Jahre kleine Schritte, von denen das Publikum nur einen Teil gesehen hat.
Angefangen hat es mit einem Abschlussprojekt in der dritten Sek: ein eigener Song, zum ersten Mal im Studio. Ihr Produzent war der Erste, der ihr sagte, dass man ihre Musik hören will. Davor tanzte sie acht Jahre Ballett und drei Jahre Hip-Hop und erzählt offen, warum sie das Tanzbusiness rückblickend als hart und nicht immer gesund erlebt hat, gerade für junge Mädchen.
Im Zentrum des Gesprächs steht «Hear Me», ihr Song über Panikattacken und eine Zeit, in der sie sich kaum mehr aus dem Haus traute. Er entstand in ihrer allerersten Session mit der Musikerin Dana und dem Produzenten BNJI, an einem Tag, an dem es ihr schlecht ging. Statt so zu tun, als wäre alles gut, flossen erst Tränen, dann der Song: «Ich habe erzählt und erzählt, und wir haben geschrieben und geschrieben. Am Abend ist ‹Hear Me› da gewesen.» Heute schreiben ihr Fans, der Song habe sie durch schwere Zeiten getragen. Noemi spricht auch darüber, was ihr damals half: ihre Eltern und eine gute Therapeutin. Und sie erklärt ihre Regel, persönliche Themen erst dann zu veröffentlichen, wenn sie bereit ist, darüber zu reden.
Ausserdem im Gespräch: warum sie ihren Stil «Freigeist-Pop» nennt («Ich mache, was ich will»), wie ein Countryfilm mit 14 ihre Liebe zu Banjos und ehrlichen Texten weckte, und wie das Musikvideo zu «You'll Find Me There» in einer 42-Stunden-Aktion am Strand von Finale Ligure entstand, weil Kalifornien dann doch nicht im Budget lag.
Sehr persönlich wird es beim Thema Adoption: Noemi wurde in Äthiopien geboren und kam mit vier Monaten in die Schweiz. Diesen Herbst reist sie zum ersten Mal zurück, weil das Kinderhilfswerk, aus dessen Kinderheim sie stammt, sein 40-Jahr-Jubiläum feiert. Eine Konzertanfrage für das Fest hat sie abgelehnt. Sie will dort nicht die Musikerin Noemi Beza sein, sondern einfach ankommen, aufsaugen, geniessen.
Und sonst? Arbeitet sie weiterhin 30 Prozent als Pharmaassistentin in der Apotheke, schwärmt von Olivia Dean, Justin Bieber und Nina Chuba, analysiert die Halftime-Show der WM und verrät, warum sie Bierflaschen mit den Zähnen öffnen kann und wie ihr das eine Einladung einer Biermarke einbrachte.
Im August steht Noemi Beza am Heitere Open Air in Zofingen (Sonntag, 9. August 2026) und am Open Air Gampel (Freitag, 21. August 2026) auf der Bühne.
Kapitel
(00:00) Intro
(00:08) Festivalsommer: Montreux, Moon and Stars
(02:12) Musikalische Familie und das erste Schulprojekt im Studio
(03:53) Acht Jahre Ballett: Rückblick auf das Tanzbusiness
(05:47) Plattenvertrag mit 20: Universal und SRF 3 Best Talent
(08:12) Rastlosigkeit: Musik als Zufluchtsort
(10:29) «Hear Me»: über Panikattacken singen
(12:21) Wie der Song in einer Session mit Dana und BNJI entstand
(14:09) Die Schweizer Musikszene: Support statt Ellenbögen
(15:16) Musikvideo-Dreh in Finale Ligure
(15:53) Country-Liebe und «Freigeist-Pop»
(17:46) Wie ihre Songs entstehen
(19:14) Adoption, «Would You Know» und die Reise nach Äthiopien
(23:17) Ihr zweites Leben als Pharmaassistentin
(26:46) Bühne oder Studio?
(28:06) Verstecktes Talent: Bierflaschen mit den Zähnen öffnen
(29:06) Pläne: Festivalsommer geniessen, dann neue Musik
(31:52) Vorbilder: Justin Bieber, Olivia Dean, Nina Chuba
Angefangen hat es mit einem Abschlussprojekt in der dritten Sek: ein eigener Song, zum ersten Mal im Studio. Ihr Produzent war der Erste, der ihr sagte, dass man ihre Musik hören will. Davor tanzte sie acht Jahre Ballett und drei Jahre Hip-Hop und erzählt offen, warum sie das Tanzbusiness rückblickend als hart und nicht immer gesund erlebt hat, gerade für junge Mädchen.
Im Zentrum des Gesprächs steht «Hear Me», ihr Song über Panikattacken und eine Zeit, in der sie sich kaum mehr aus dem Haus traute. Er entstand in ihrer allerersten Session mit der Musikerin Dana und dem Produzenten BNJI, an einem Tag, an dem es ihr schlecht ging. Statt so zu tun, als wäre alles gut, flossen erst Tränen, dann der Song: «Ich habe erzählt und erzählt, und wir haben geschrieben und geschrieben. Am Abend ist ‹Hear Me› da gewesen.» Heute schreiben ihr Fans, der Song habe sie durch schwere Zeiten getragen. Noemi spricht auch darüber, was ihr damals half: ihre Eltern und eine gute Therapeutin. Und sie erklärt ihre Regel, persönliche Themen erst dann zu veröffentlichen, wenn sie bereit ist, darüber zu reden.
Ausserdem im Gespräch: warum sie ihren Stil «Freigeist-Pop» nennt («Ich mache, was ich will»), wie ein Countryfilm mit 14 ihre Liebe zu Banjos und ehrlichen Texten weckte, und wie das Musikvideo zu «You'll Find Me There» in einer 42-Stunden-Aktion am Strand von Finale Ligure entstand, weil Kalifornien dann doch nicht im Budget lag.
Sehr persönlich wird es beim Thema Adoption: Noemi wurde in Äthiopien geboren und kam mit vier Monaten in die Schweiz. Diesen Herbst reist sie zum ersten Mal zurück, weil das Kinderhilfswerk, aus dessen Kinderheim sie stammt, sein 40-Jahr-Jubiläum feiert. Eine Konzertanfrage für das Fest hat sie abgelehnt. Sie will dort nicht die Musikerin Noemi Beza sein, sondern einfach ankommen, aufsaugen, geniessen.
Und sonst? Arbeitet sie weiterhin 30 Prozent als Pharmaassistentin in der Apotheke, schwärmt von Olivia Dean, Justin Bieber und Nina Chuba, analysiert die Halftime-Show der WM und verrät, warum sie Bierflaschen mit den Zähnen öffnen kann und wie ihr das eine Einladung einer Biermarke einbrachte.
Im August steht Noemi Beza am Heitere Open Air in Zofingen (Sonntag, 9. August 2026) und am Open Air Gampel (Freitag, 21. August 2026) auf der Bühne.
Kapitel
(00:00) Intro
(00:08) Festivalsommer: Montreux, Moon and Stars
(02:12) Musikalische Familie und das erste Schulprojekt im Studio
(03:53) Acht Jahre Ballett: Rückblick auf das Tanzbusiness
(05:47) Plattenvertrag mit 20: Universal und SRF 3 Best Talent
(08:12) Rastlosigkeit: Musik als Zufluchtsort
(10:29) «Hear Me»: über Panikattacken singen
(12:21) Wie der Song in einer Session mit Dana und BNJI entstand
(14:09) Die Schweizer Musikszene: Support statt Ellenbögen
(15:16) Musikvideo-Dreh in Finale Ligure
(15:53) Country-Liebe und «Freigeist-Pop»
(17:46) Wie ihre Songs entstehen
(19:14) Adoption, «Would You Know» und die Reise nach Äthiopien
(23:17) Ihr zweites Leben als Pharmaassistentin
(26:46) Bühne oder Studio?
(28:06) Verstecktes Talent: Bierflaschen mit den Zähnen öffnen
(29:06) Pläne: Festivalsommer geniessen, dann neue Musik
(31:52) Vorbilder: Justin Bieber, Olivia Dean, Nina Chuba
54 Minuten
Frank Richter ist zurück im Studiocast. Diesmal aber nicht zum Arbeiten, wie er gleich zu Beginn klarstellt, sondern zum Plaudern. Und das lohnt sich: Der Comedian und Christoph Soltmannowski teilen einen Background im People-Journalismus, und wenn zwei Ehemalige aus dieser Branche zusammensitzen, kommen Geschichten auf den Tisch, die man so noch nie gehört hat.
Frank erzählt von seiner Zeit bei «Glanz & Gloria»: von der Managerin, die eine Frage nach Beatrice Eglis Kindheitsinstrument strich, weil sie «zu privat» sei. Von der Anwaltskanzlei, die pro «Schweini» 10 000 Euro forderte, weil man Bastian Schweinsteiger gefälligst beim vollen Namen zu nennen habe. Und von der Erkenntnis, dass die grössten Stars meist die unkompliziertesten sind, während das Management drumherum die Probleme macht. Christoph hält dagegen: mit einem Bond-Girl, einer Aufpasserin hinter seinem Rücken und einem Weltstar, dessen Presseassistentin keine Fotos wollte. Wegen der grauen Haare.
Dazwischen geht es um das Handwerk: Wie wird aus einem TV-Journalisten ein Comedian? Frank erzählt, wie ihn das Blick Live Quiz vor die Kamera brachte und warum er sich am Ende zwischen SRF und Blick entscheiden musste. Er erklärt, weshalb schwarzer Humor in der Schweiz mainstreamtauglich verpackt sein muss, warum das deutsche Publikum schneller lacht und wieso er auf dem Land manchmal bremsen muss, damit die Pointen überhaupt ankommen. Und er hat eine Beobachtung mitgebracht, die hängen bleibt: Gen-Z-Zuschauerinnen schauen bei derben Witzen erst nach links und rechts, ob die anderen lachen. Die Lizenz zum Lachen holt man sich heute offenbar beim Sitznachbarn ab.
Natürlich ist auch sein aktuelles Programm «Love My Job» Thema. Der Titel ist ironisch gemeint, denn Frank kann den LinkedIn-Hashtag nicht ausstehen: Wer vom Betriebsausflug auf den Pilatus ein Gruppenfoto mit #lovemyjob postet, will laut ihm vor allem eines, nämlich dem Chef Honig ums Maul schmieren. Über Social Media hat er trotzdem seine Meinung geändert. Sein Fazit nach dem späten Einstieg: Am Anfang ist es cringe, später ist es Content. Und es füllt die Theater.
Ausserdem: Wie Sacha Baron Cohen als Ali G an sein Trump-Interview kam, warum Donald Trump überhaupt in «Home Alone 2» mitspielt, was Macaulay Culkin heute macht, wie Joel von Mutzenbecher als Regisseur mit Frank 32 Figuren samt eigener Stimme und Körperhaltung erarbeitet hat und weshalb Frank als kokainsüchtiger HR-Chef in einem Kurzfilm einen Ritterschlag erhielt.
Eine Stunde über Comedy, Promis und die Frage, wie viel Inszenierung in der Spontaneität steckt. Reinhören lohnt sich.
Alle Termine zu «Love My Job» gibt es auf Frank Richters Website und seinen Social-Media-Kanälen.
Kapitel:
(00:00) Intro: Taylor Swift und der starke Franken
(01:40) Von der Lokalzeitung zu «Glanz & Gloria»
(03:47) Beatrice Egli und die zwei Managerinnen
(05:34) Bond-Girl, Prinz Albert und Paul McCartneys Haare
(08:46) Haartransplantationen und graue Bartkränze
(10:17) Blick Live Quiz und der Abschied vom SRF
(14:37) Schwarzer Humor und die Grenzen der Comedy
(16:55) Warum die Gen Z erst nach links und rechts schaut
(20:20) Ali G, Trump und «Home Alone 2»
(22:52) Kinderstars: Culkin, Jodie Foster, Sofia Coppola
(26:01) Schlagfertigkeit: alles inszeniert?
(28:53) Lady Gaga im Hallenstadion und Conan O'Brien
(30:18) Deutsches Publikum vs. Schweizer Publikum
(32:35) Stadt, Land und der Kantönligeist
(35:07) «Love My Job»: Warum der Hashtag nervt
(38:28) Social Media: Am Anfang cringe, später Content
(42:16) Das vierte Programm und die Tour
(43:21) Schauspiel: der kokainsüchtige HR-Chef
(45:17) Joel von Mutzenbecher und 32 Figuren
(46:44) Böse Mails: Schweini und andere Empörte
Tickets gibt es bei Ticketcorner:https://www.ticketcorner.ch/search/?a...Mehr zu Frank Richter aufhttps://www.frankrichter.ch/
Frank erzählt von seiner Zeit bei «Glanz & Gloria»: von der Managerin, die eine Frage nach Beatrice Eglis Kindheitsinstrument strich, weil sie «zu privat» sei. Von der Anwaltskanzlei, die pro «Schweini» 10 000 Euro forderte, weil man Bastian Schweinsteiger gefälligst beim vollen Namen zu nennen habe. Und von der Erkenntnis, dass die grössten Stars meist die unkompliziertesten sind, während das Management drumherum die Probleme macht. Christoph hält dagegen: mit einem Bond-Girl, einer Aufpasserin hinter seinem Rücken und einem Weltstar, dessen Presseassistentin keine Fotos wollte. Wegen der grauen Haare.
Dazwischen geht es um das Handwerk: Wie wird aus einem TV-Journalisten ein Comedian? Frank erzählt, wie ihn das Blick Live Quiz vor die Kamera brachte und warum er sich am Ende zwischen SRF und Blick entscheiden musste. Er erklärt, weshalb schwarzer Humor in der Schweiz mainstreamtauglich verpackt sein muss, warum das deutsche Publikum schneller lacht und wieso er auf dem Land manchmal bremsen muss, damit die Pointen überhaupt ankommen. Und er hat eine Beobachtung mitgebracht, die hängen bleibt: Gen-Z-Zuschauerinnen schauen bei derben Witzen erst nach links und rechts, ob die anderen lachen. Die Lizenz zum Lachen holt man sich heute offenbar beim Sitznachbarn ab.
Natürlich ist auch sein aktuelles Programm «Love My Job» Thema. Der Titel ist ironisch gemeint, denn Frank kann den LinkedIn-Hashtag nicht ausstehen: Wer vom Betriebsausflug auf den Pilatus ein Gruppenfoto mit #lovemyjob postet, will laut ihm vor allem eines, nämlich dem Chef Honig ums Maul schmieren. Über Social Media hat er trotzdem seine Meinung geändert. Sein Fazit nach dem späten Einstieg: Am Anfang ist es cringe, später ist es Content. Und es füllt die Theater.
Ausserdem: Wie Sacha Baron Cohen als Ali G an sein Trump-Interview kam, warum Donald Trump überhaupt in «Home Alone 2» mitspielt, was Macaulay Culkin heute macht, wie Joel von Mutzenbecher als Regisseur mit Frank 32 Figuren samt eigener Stimme und Körperhaltung erarbeitet hat und weshalb Frank als kokainsüchtiger HR-Chef in einem Kurzfilm einen Ritterschlag erhielt.
Eine Stunde über Comedy, Promis und die Frage, wie viel Inszenierung in der Spontaneität steckt. Reinhören lohnt sich.
Alle Termine zu «Love My Job» gibt es auf Frank Richters Website und seinen Social-Media-Kanälen.
Kapitel:
(00:00) Intro: Taylor Swift und der starke Franken
(01:40) Von der Lokalzeitung zu «Glanz & Gloria»
(03:47) Beatrice Egli und die zwei Managerinnen
(05:34) Bond-Girl, Prinz Albert und Paul McCartneys Haare
(08:46) Haartransplantationen und graue Bartkränze
(10:17) Blick Live Quiz und der Abschied vom SRF
(14:37) Schwarzer Humor und die Grenzen der Comedy
(16:55) Warum die Gen Z erst nach links und rechts schaut
(20:20) Ali G, Trump und «Home Alone 2»
(22:52) Kinderstars: Culkin, Jodie Foster, Sofia Coppola
(26:01) Schlagfertigkeit: alles inszeniert?
(28:53) Lady Gaga im Hallenstadion und Conan O'Brien
(30:18) Deutsches Publikum vs. Schweizer Publikum
(32:35) Stadt, Land und der Kantönligeist
(35:07) «Love My Job»: Warum der Hashtag nervt
(38:28) Social Media: Am Anfang cringe, später Content
(42:16) Das vierte Programm und die Tour
(43:21) Schauspiel: der kokainsüchtige HR-Chef
(45:17) Joel von Mutzenbecher und 32 Figuren
(46:44) Böse Mails: Schweini und andere Empörte
Tickets gibt es bei Ticketcorner:https://www.ticketcorner.ch/search/?a...Mehr zu Frank Richter aufhttps://www.frankrichter.ch/
30 Minuten
Anna Rossinelli zählt zu den wenigen Schweizer Künstlerinnen, die sich seit ihrem Debüt 2008 und dem internationalen Schub durch den Eurovision Song Contest 2011 dauerhaft etablieren konnten. Kurz vor der Veröffentlichung von «Heat» (21. November 2025) zeigt sie sich im Gespräch mit Podcaster Christoph Soltmannowski fokussiert und klar ausgerichtet.
«Heat» verzichtet auf ein übergeordnetes Konzept und setzt auf elf eigenständige Songs.
Rossinelli spricht von «Vignetten», die unterschiedliche Stimmungen abbilden. Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Pop, Rock und Singer-Songwriter und ist so angelegt, dass einzelne Tracks auch unabhängig funktionieren.
Der Titelsong «Heat» hat sich früh als starker Radio-Track etabliert. Ergänzt wird er durch Songs wie «Stolen Kingdoms» mit gesellschaftspolitischem Unterton oder das rockigere «If You Don’t Know».
Diese Bandbreite erhöht die Einsatzmöglichkeiten – von Airplay bis Live-Performance.
Für «Heat» öffnete Rossinelli den Produktionsprozess gezielt. Die Zusammenarbeit mit jüngeren Schweizer Songwriterinnen und Produzentinnen wie Dana oder Lisa Oribasi («Victoria Line») brachte neue Perspektiven. Die Sessions waren direkt und effizient angelegt und zielten darauf ab, Routinen aufzubrechen.
«Heat» verzichtet auf ein übergeordnetes Konzept und setzt auf elf eigenständige Songs.
Rossinelli spricht von «Vignetten», die unterschiedliche Stimmungen abbilden. Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Pop, Rock und Singer-Songwriter und ist so angelegt, dass einzelne Tracks auch unabhängig funktionieren.
Der Titelsong «Heat» hat sich früh als starker Radio-Track etabliert. Ergänzt wird er durch Songs wie «Stolen Kingdoms» mit gesellschaftspolitischem Unterton oder das rockigere «If You Don’t Know».
Diese Bandbreite erhöht die Einsatzmöglichkeiten – von Airplay bis Live-Performance.
Für «Heat» öffnete Rossinelli den Produktionsprozess gezielt. Die Zusammenarbeit mit jüngeren Schweizer Songwriterinnen und Produzentinnen wie Dana oder Lisa Oribasi («Victoria Line») brachte neue Perspektiven. Die Sessions waren direkt und effizient angelegt und zielten darauf ab, Routinen aufzubrechen.
38 Minuten
In dieser Episode von Soltis Studiocast begrüsst Christoph «Solti» Soltmannowski den bekanntesten Schweizer Parodisten und Comedian Fabian Unteregger. Fabian, ein echtes Multitalent, gewährt offene und humorvolle Einblicke in seinen aussergewöhnlichen Werdegang: Vom Medizinstudium mit Doktortitel über seine Tätigkeit im Marketing bis hin zur Gründung eines Netzwerks für Healthcare-Startups – Fabian verbindet scheinbar mühelos unterschiedlichste Lebensbereiche. Doch wie meistert er die Balance zwischen Comedy, Medizin und Unternehmertum?
Fabian erzählt, wie er seine Leidenschaft für Comedy und Parodien entdeckte, von seinen ersten bezahlten Auftritten bis zur Entwicklung seines neuen Bühnenprogramms. Er spricht über die Herausforderungen politischer Satire, den Umgang mit Kritik und die Bedeutung von Authentizität in seinen Parodien – sei es beim Nachahmen von Dialekten oder Persönlichkeiten wie Albert Rösti und Christoph Blocher. Besonders faszinierend: Fabians Liebe zum Helikopterfliegen, die seine systematische Herangehensweise und Technikbegeisterung widerspiegelt, die er auch in seinen Alltag überträgt.Von der Bühne bis zur Startup-Welt, von Künstlicher Intelligenz bis zu abendfüllenden Shows – dieses Interview zeigt Fabian Unteregger als engagierten Künstler und Organisator, der mit Humor und Präzision seine vielseitigen Talente vereint. Freut euch auf ein Gespräch voller Anekdoten und Einblicke.Highlights:• Fabians Werdegang: Medizin, Comedy und Unternehmertum (00:00:08)• Die Kunst der Parodie: Dialekte, Authentizität und bekannte Persönlichkeiten (00:24:44)• Politische Satire: Umgang mit Kritik und Publikumsreaktionen (00:21:59)• Helikopterfliegen und Technikfaszination (00:34:33)• Organisationstipps: Wie Fabian mit Checklisten seinen Alltag meistert (00:35:53)
Fabian erzählt, wie er seine Leidenschaft für Comedy und Parodien entdeckte, von seinen ersten bezahlten Auftritten bis zur Entwicklung seines neuen Bühnenprogramms. Er spricht über die Herausforderungen politischer Satire, den Umgang mit Kritik und die Bedeutung von Authentizität in seinen Parodien – sei es beim Nachahmen von Dialekten oder Persönlichkeiten wie Albert Rösti und Christoph Blocher. Besonders faszinierend: Fabians Liebe zum Helikopterfliegen, die seine systematische Herangehensweise und Technikbegeisterung widerspiegelt, die er auch in seinen Alltag überträgt.Von der Bühne bis zur Startup-Welt, von Künstlicher Intelligenz bis zu abendfüllenden Shows – dieses Interview zeigt Fabian Unteregger als engagierten Künstler und Organisator, der mit Humor und Präzision seine vielseitigen Talente vereint. Freut euch auf ein Gespräch voller Anekdoten und Einblicke.Highlights:• Fabians Werdegang: Medizin, Comedy und Unternehmertum (00:00:08)• Die Kunst der Parodie: Dialekte, Authentizität und bekannte Persönlichkeiten (00:24:44)• Politische Satire: Umgang mit Kritik und Publikumsreaktionen (00:21:59)• Helikopterfliegen und Technikfaszination (00:34:33)• Organisationstipps: Wie Fabian mit Checklisten seinen Alltag meistert (00:35:53)
46 Minuten
Annina Frey und Melanie Winiger moderieren am 28. Mai 2025 zum zweiten Mal gemeinsam die Swiss Music Awards. Im Starzone-Interview sprechen sie über Lampenfieber, echte Freundschaft auf der Bühne und ihre besondere Dynamik als Moderatorinnen. Melanie erzählt auch, wie sie ihre Hand in einem wilden Moshpit brach – und trotzdem nichts bereut.
50 Minuten
Bereits 2023 begeisterte Marius Bear mit seiner Stimme am «Art on Ice» – erst wenige Tage vor dem Start der grossen Show sprang er kurzfristig für Rag’n’Bone Man ein. Im Februar 2025 tritt er nun erneut mit den Eiskunstlauf-Stars auf, zusammen mit Stress, Birdy und Paloma Faith. Hier sagt er, wie sehr er sich schon jetzt schon auf das Eislauf-und-Musik-Spektakel freut.
43 Minuten
Der britische Sänger, Songwriter, Gitarrist und Produzent James Bay (34) ist bekannt und beliebt für kluge Lyrik, ehrliche Bekenntnisse und sein instrumentales Können. Aufgrund grosser Nachfrage wurde sein Konzert am 17. Januar 2025 in Zürich aus dem Volkshaus in die Halle 622 hochverlegt.
Tickets: https://www.ticketcorner.ch/artist/ja...
//TIME STAMPS//
//
Album Title Revelation (00:00:23)
James reflects on the significance of his album title, "Changes All the Time."
Facing Change Through Music (00:02:03)
James shares how songwriting helps him cope with life's changes and fears.
Life as a Roller Coaster (00:03:25)
James describes his life experiences and the emotional roller coaster of his career.
Becoming a Father (00:05:55)
James talks about the transformative experience of fatherhood and its challenges.
Daughter's Reaction to Music (00:07:44)
James shares how his daughter recognizes and reacts to his music on the radio.
Collaboration on "Up All Night" (00:09:02)
James explains the spontaneous creation of his song "Up All Night" and its collaborators.
Writing with Brandon Flowers (00:12:27)
James recounts his writing session with Brandon Flowers and the creative process involved.
Working with Holly Humberstone (00:14:23)
James expresses excitement about collaborating with younger artist Holly Humberstone.
Dream Collaborations (00:14:44)
James shares his desire to collaborate with various artists across different genres.
Exploring New Music (00:15:57)
James mentions creating a playlist of new music he discovered recently.
Roxy Music Influence (00:16:19)
James Bay discusses a Roxy Music song that resonated with him, highlighting its impactful lyrics.
Creative Process Insights (00:17:08)
James Bay shares his creative process, emphasizing the importance of daily practice in songwriting.
Melody vs. Lyrics (00:18:54)
He explains that melodies come first in his songwriting, while lyrics often take longer to develop.
Song Development (00:19:39)
Bay talks about how songs can evolve during the writing process, often shifting between instruments.
Recording Ideas (00:20:35)
He describes using voice notes to capture song ideas, valuing spontaneous creativity.
Album Reflection (00:21:21)
Bay reflects on his new album, expressing how it authentically represents him as an artist.
Magpie Mentality (00:23:03)
He discusses his desire to explore various musical styles, comparing himself to a magpie.
Impact of Fame (00:24:25)
Bay shares how his experiences in the music industry have changed him personally and artistically.
Opening for Legends (00:27:11)
He reflects on the honor of opening for iconic artists like The Rolling Stones and Bruce Springsteen.
Swiss Audience Experience (00:29:51)
He shares positive experiences performing for attentive and enthusiastic audiences in Switzerland.
Personal Connection to "Dogfight" (00:30:20)
Bay reveals the personal significance of his song "Dogfight," relating it to internal struggles.
Calm Exterior, Internal Struggles (00:31:32)
He discusses the contrast between his calm demeanor and the emotional battles he faces internally.
The Creative Process and Personal Struggles (00:32:44)
James Bay discusses the therapeutic nature of songwriting and his internal struggles reflected in his music.
Deciding to Pursue Music (00:36:17)
He recounts the pivotal moment at age 11 when he decided to learn an instrument and connect with others.
What Makes a Good Song? (00:38:30)
Bay shares insights on the essence of a good song, emphasizing curiosity and the feeling of effortlessness.
The Importance of Songs Over Time (00:40:35)
He discusses how the significance of songs can evolve throughout one's life, using "Layla" as an example.
Future Plans and Collaborations (00:41:50)
Bay expresses interest in creating a part two to his album and collaborating more in the future.
Tickets: https://www.ticketcorner.ch/artist/ja...
//TIME STAMPS//
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Album Title Revelation (00:00:23)
James reflects on the significance of his album title, "Changes All the Time."
Facing Change Through Music (00:02:03)
James shares how songwriting helps him cope with life's changes and fears.
Life as a Roller Coaster (00:03:25)
James describes his life experiences and the emotional roller coaster of his career.
Becoming a Father (00:05:55)
James talks about the transformative experience of fatherhood and its challenges.
Daughter's Reaction to Music (00:07:44)
James shares how his daughter recognizes and reacts to his music on the radio.
Collaboration on "Up All Night" (00:09:02)
James explains the spontaneous creation of his song "Up All Night" and its collaborators.
Writing with Brandon Flowers (00:12:27)
James recounts his writing session with Brandon Flowers and the creative process involved.
Working with Holly Humberstone (00:14:23)
James expresses excitement about collaborating with younger artist Holly Humberstone.
Dream Collaborations (00:14:44)
James shares his desire to collaborate with various artists across different genres.
Exploring New Music (00:15:57)
James mentions creating a playlist of new music he discovered recently.
Roxy Music Influence (00:16:19)
James Bay discusses a Roxy Music song that resonated with him, highlighting its impactful lyrics.
Creative Process Insights (00:17:08)
James Bay shares his creative process, emphasizing the importance of daily practice in songwriting.
Melody vs. Lyrics (00:18:54)
He explains that melodies come first in his songwriting, while lyrics often take longer to develop.
Song Development (00:19:39)
Bay talks about how songs can evolve during the writing process, often shifting between instruments.
Recording Ideas (00:20:35)
He describes using voice notes to capture song ideas, valuing spontaneous creativity.
Album Reflection (00:21:21)
Bay reflects on his new album, expressing how it authentically represents him as an artist.
Magpie Mentality (00:23:03)
He discusses his desire to explore various musical styles, comparing himself to a magpie.
Impact of Fame (00:24:25)
Bay shares how his experiences in the music industry have changed him personally and artistically.
Opening for Legends (00:27:11)
He reflects on the honor of opening for iconic artists like The Rolling Stones and Bruce Springsteen.
Swiss Audience Experience (00:29:51)
He shares positive experiences performing for attentive and enthusiastic audiences in Switzerland.
Personal Connection to "Dogfight" (00:30:20)
Bay reveals the personal significance of his song "Dogfight," relating it to internal struggles.
Calm Exterior, Internal Struggles (00:31:32)
He discusses the contrast between his calm demeanor and the emotional battles he faces internally.
The Creative Process and Personal Struggles (00:32:44)
James Bay discusses the therapeutic nature of songwriting and his internal struggles reflected in his music.
Deciding to Pursue Music (00:36:17)
He recounts the pivotal moment at age 11 when he decided to learn an instrument and connect with others.
What Makes a Good Song? (00:38:30)
Bay shares insights on the essence of a good song, emphasizing curiosity and the feeling of effortlessness.
The Importance of Songs Over Time (00:40:35)
He discusses how the significance of songs can evolve throughout one's life, using "Layla" as an example.
Future Plans and Collaborations (00:41:50)
Bay expresses interest in creating a part two to his album and collaborating more in the future.
1 Stunde 4 Minuten
Sein neues Album «Schwarz auf Grün» überrascht mit sehr persönlichen Songs. Im Gespräch mit event. erzählt jan SEVEN dettwyler von schwierigen Zeiten, Schwächen, Mut, Stärken und von seinem Idol Prince – aber auch davon, wie er Asterix zum Aargauer gemacht hat. Jan Seven Dettwyler (*18.10.1978) startete seine Karriere 2002. Mit bisher zwölf Studio- und vier Live-Alben, über 1000 Headliner-Shows und zahlreichen Auszeichnungen etablierte er sich der Aargauer auch international. In den USA eröffnete er 2006 als erster Europäer das Sundance Festival. Er arbeitete mit renommierten Künstlern zusammen und trat in TV-Formaten wie «Sing meinen Song» auf. 2020 steht mit der Veröffentlichung deutschsprachiger Songs für einen Wendepunkt. Tickets: https://www.ticketcorner.ch/artist/se...https://www.jansevendettwyler.ch/ / jan.seven.dettwyler / jansevendettwyler https://open.spotify.com/intl-de/arti... / jan-seven-dettwyler https://www.deezer.com/de/artist/60026 Dieses Gespräch erscheint auch als Interview im Magazin event. by Ticketcorner (Beilage im SonntagsBlick am 1.9.2024) und auf http://www.ticketcorner.ch/magazine Moderator: Christoph Soltmannowski Produziert von Tablecast
1 Stunde 4 Minuten
Moritz Schmid ist ein erfahrener Videoproduzent mit über 10 Jahren Erfahrung in der Branche. Seine Karriere begann mit der Produktion von Snowboardvideos für amp-freestyle.ch. Später produzierte er das Interviewformat «Oisi Stube» mit Tanya König. Im Laufe der Jahre hat er über 100 Live-Musikvideos für BalconyTV und DiscovrTV produziert, mit Gästen wie Dieter Meier, Joss Stone und Stefanie Heinzmann. Zudem produziert er Event- und Imagefilme für verschiedene Veranstaltungen und Unternehmen sowie Kampagnenvideos für erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen in den Bereichen Politik und Kultur, sowie Live Streamings. Zu seinem Portfolio gehören auch Marketingvideos für Performance-Marketing-Kampagnen und Minidokumentationen für NPOs und Künstler. Er arbeitet mit bekannten Musikern wie Aaron Asteria, Lhanzom Lhasam, Quinne oder die Mixed Flames. Daneben unterrichtet er als Gastdozent an der Fachhochschule Graubünden Social Media für Events und Livestreaming.Im Bereich Digital Marketing hat Moritz Schmid 2010 einen Online-Shop für amp-freestyle.ch aufgebaut und diesen 2015 einem Redesign unterzogen. Von 2025 bis 2020 arbeitete er als Digital Marketing Spezialist für das Gryps Offertenportal und hat verschiedene Unternehmen in ihrem Wachstum auf digitalen Kanälen unterstützt.
29 Minuten
Noah Veraguth (*13.7.1987) ist Frontmann der Band Pegasus. Die Band wird ab Mai in einigen Abendshows des Circus Knie auftreten – als erste Popband überhaupt werden die vier Bieler in der Manege spielen.
Siehe auch https://www.ticketcorner.ch/magazine/musik/pegasus-im-knie
Siehe auch https://www.ticketcorner.ch/magazine/musik/pegasus-im-knie
56 Minuten
In unserer neuesten Podcast-Episode haben wir das Vergnügen, Boris Blank, den kreativen Kopf hinter Yello, zu begrüssen. Boris teilt mit uns die spannenden Einblicke hinter seinem dritten Soloalbum «Resonance"» welches aus einer ungewöhnlichen Auftragsarbeit für ein Wellness Center entstand. Durch das Gespräch mit Christoph Soltmannowski erfahren wir, wie Boris' Faszination für alltägliche Klänge und atmosphärische Geräusche seine einzigartige Musik prägt. Von Treppenhaus-Echos bis hin zu den Resonanzen eines Thermalbads – Boris zeigt auf, wie er diese Elemente in sein künstlerisches Schaffen integriert.
Er teilt auch persönliche Anekdoten, wie seine frühe Liebe zu Echoeffekten in den Bergen und seine Experimente mit verschiedenen Klangquellen. Im Gegensatz zu seiner Arbeit mit Yello, entstand dieses Soloalbum ohne die Beteiligung seines Bandkollegen Dieter Meier, was ihm erlaubte, seine Vision unabhängig zu realisieren. Boris betrachtet Musik auch im Zeitalter künstlicher Intelligenz als zutiefst menschliches Unterfangen.
Video: Resonance
https://www.youtube.com/watch?v=9we9uuswSKQ
Er teilt auch persönliche Anekdoten, wie seine frühe Liebe zu Echoeffekten in den Bergen und seine Experimente mit verschiedenen Klangquellen. Im Gegensatz zu seiner Arbeit mit Yello, entstand dieses Soloalbum ohne die Beteiligung seines Bandkollegen Dieter Meier, was ihm erlaubte, seine Vision unabhängig zu realisieren. Boris betrachtet Musik auch im Zeitalter künstlicher Intelligenz als zutiefst menschliches Unterfangen.
Video: Resonance
https://www.youtube.com/watch?v=9we9uuswSKQ