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Zehn Zwölf - Der Menschenrechte Podcast des Fritz Bauer Forums Archiv

25 Episoden
26 Minuten
Mit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 veränderten sich auch die Informationsbedarfe der deutschen Spitzenpolitik zu diesem Konflikt. Die Nahost-Expertin Dr. Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) war und ist eine gefragte Gesprächspartnerin. Im Podcast schildert sie die Veränderungen in der politischen Debatte, geht auf die historischen Hintergründe des Konflikts ein und gibt dem Bundeskanzler eine Empfehlung.

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "We need need need to talk“ war Dr. Asseburg kürzlich im Fritz Bauer Forum in Bochum zu Gast und ordnete die aktuelle Situation in Israel und Gaza ein. Dabei ging es nicht allein um die Traumata, die sowohl auf israelischer, als auch auf palästinensischer Seite aufgebrochen sind, auch nicht ausschließlich um die katastrophale humanitäre Situation im Gazastreifen, sondern auch um die politische Dimension des Ringens um Macht. Hier finden Sie die Aufzeichnung des Vortrages: https://www.youtube.com/watch?v=6RM0jSWnrO4
24 Minuten
Die Migrationsdebatte überschattet derzeit häufig alle anderen politischen Themen und blendet dabei viele Fakten aus, der Unterschied zwischen Einwanderungsrecht und Asylrecht verwischt. Die Berliner Rechtsanwältin Berenice Böhlo begleitet zahlreiche Asylverfahren und wirft einen praxisnahen Blick auf die öffentlichen Diskussionen. 
20 Minuten
Der Historiker und Antisemitismusforscher Moshe Zimmermann ist erneut im Podcast zu Gast und berichtet sowohl von der Situation vor Ort in Israel, als auch von den Erlebnissen bei seinem jüngsten Besuch in Deutschland. Dabei nimmt er auch zur Diskussion um die Antisemitismusresolution des Deutschen Bundestages Stellung.
27 Minuten
Die Geschichte der Colonia Dignidad berührt schwerste Menschenrechtsverletzungen, chilenische Staatsgeschichte und fragwürdige Vorgänge in der deutschen Justiz. Die Berliner Rechtsanwältin Petra Isabel Schlagenhauf, die Opfer dieser Verbrechen vertritt, spricht im Podcast über die mangelnde juristische Aufarbeitung und fehlende Gedenkmöglichkeiten.

Zum Thema erscheint im Verlag BUXUS EDITION am 25.09.2024 ein neues Buch: https://shop.fritz-bauer-forum.de/produkt/erinnerungen-von-ilse-an-colonia-dignidad-2/

“Dies sind die Memoiren, die Ilse, meine Adoptivmutter, nach der Verhaftung von Paul Schäfer, dem Gründer der Colonia Dignidad im Süden Chiles, geschrieben hat. Sie schrieb sie auf Deutsch, und ich habe sie ins Spanische übersetzt. Ich habe versucht, die Form ihrer einfachen Worte zu wahren, als kindliche und unschuldige Frau, die in den Jahrzehnten, in denen sie als Gefangene der Sekte in diesem Konzentrationslager lebte, nur vier Jahre Grundschulbildung erteilt bekommen sollte.

Ilse starb im Januar 2010 und kämpfte bis zu den letzten Monaten ihres Lebens für Gerechtigkeit. Damit eines Tages die Tore der Colonia Dignidad (Villa Baviera) geschlossen werden.”

So beginnt dieser Roman, der das Ergebnis einer gründlichen Recherche über ein Leben und seinen dramatischen Schauplatz ist. Er spielt in der Colonia Dignidad, die in den 1960er Jahren von Paul Schäfer, einem ehemaligen Mitglied der Hitlerjugend, in Chile gegründet wurde. Als Leiter der Kolonie wandte Schäfer nationalsozialistische Praktiken an, denen er einen religiösen Charakter verlieh. In den langen Jahren seines Wirkens sammelte er viel Macht und Geld an und war ein enger Mitarbeiter von Augusto Pinochet, wobei er von der deutschen Regierung unterstützt wurde.

Über die Autorin

Als gebürtige Argentinierin, ist Chile für Emma Sepúlveda Pulvirenti die Wahlheimat, und sie ist Amerikanerin durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens.

Sie studierte Geschichte an der Universidad de Chile und machte ihren Abschluss in den USA, wo sie mehr als vier Jahrzehnte lang lebte. Ihren Doktortitel erwarb sie an der University of California in Davis. Für ihre literarische Arbeit und ihren Einsatz für die Rechte der Latinos in den USA erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Im Jahr 1994 war sie die erste Latina, die für den Senat von Nevada kandidierte. Siebzehn Jahre lang gehörten ihre Kommentare zu politischen, wirtschaftlichenund sozialen Themen zur ständigen Sonntagsbeilage der Presse von Nevada. Sie hat mehr als fünfunddreißig Bücher über kreatives Schreiben und Literaturkritik sowie Bücher über die Lehre und Forschung zur spanischen Sprache veröffentlicht. Drei ihrer letzten Bücher (Gringosincracias, Setenta días de noche und Historia de un invisible) wurden mit dem Latino Book Award ausgezeichnet.
26 Minuten
Maja Sojref vom New Israel Fund spricht in dieser Folge über ihre Eindrücke bei einem erst kurz zurückliegenden Besuch in Israel und schätzT die aktuelle Situation der Zivilgesellschaft ein. Sie stellt auch eine Plattform für alle vor, die die demokratische Zivilgesellschaft in Israel nach den grausamen Terrorangriffen vom 7.10.2023 unmittelbar und praktisch unterstützen wollen: "Netzwerk Israel - Solidarität mit der Zivilgesellschaft“ www.netzwerkisrael.de

 

Hinweis: Die Folge wurde bereits vor einigen Tagen aufgezeichnet und konnte deshalb die aktuellen militärischen Eskalationen nicht berücksichtigen. Diese werden in einer späteren Folge unseres Podcasts erneut Thema sein.
19 Minuten
Jede vierte Besucherin hat beim Besuch eines Fußballspiels bereits Sexismus oder sexualisierte Gewalt erfahren - sagt eine nicht repräsentative Umfrage. Das Netzwerk „Fussball gegen Sexismus. Netzwerk gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt“ greift das Thema deshalb auf und fordert geschützte Räume in den Stadien.

Sophia Gerschel vom Fanprojekt Karlsruhe spricht im Podcast "Zehn Zwölf" über Fortschritte im Ligabetrieb und die weiter notwendigen Veränderungen im Fußball. Dabei blickt sie auch auf die aktuell laufende Fußball-Europameisterschaft in Deutschland.

Weiterführende Informationen unter https://www.fussball-gegen-sexismus.de/ueberdasnetzwerk und https://www.ardmediathek.de/video/vollbild-recherchen-die-mehr-zeigen/tatort-fussball-wie-sicher-sind-fans-vor-uebergriffen/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIwNTk2NzU

 
21 Minuten
Der israelische Historiker und Antisemitismusforscher Moshe Zimmermann ist erneut zu Gast und analysiert die aktuellen Entwicklungen in Israel und Gaza. Dabei zieht er Verbindungen zum amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. Am Anfang der Podcastfolge steht aber ein Rückblick auf seinen jüngsten Besuch in Deutschland.
26 Minuten
Der New Israel Fund Deutschland e.V. hat schon kurz nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober Hilfen für Betroffene auf den Weg gebracht - in Israel und in Gaza. Im Podcast spricht Maja Sojref vom NIF über die Verständigung zwischen den verschiedenen Gruppen im Land, die Arbeit der Organisation in den letzten Monaten sowie über eine Perspektive für ein friedliches Miteinander.

 

Mehr Informationen: https://www.nif-deutschland.de/ oder https://www.facebook.com/NIFDeutschland/

 

Podcast-Aufnahme im Rahmen der Veranstaltungsreihe "We need need need to talk, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Kooperation mit der Stadt Bochum, dem kommunalen Integrationszentrum Bochum und dem Kinder- und Jugendring Bochum e.V.

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
28 Minuten
Hannah Espín Grau ist Diplom-Juristin und Politikwissenschaftlerin und arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Im Podcast Zehn Zwölf spricht sie über die Studienergebnisse aus dem Forschungsprojekt KviAPol ("Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt:innen“).

Informationen zum Projekt: https://kviapol.uni-frankfurt.de/
26 Minuten
Der israelische Musiker, Autor und Berater Ofer Waldman pendelt regelmäßig zwischen Deutschland und seiner Heimat in der Nähe von Haifa. Im Menschenrechte-Podcast Zehn Zwölf sprich er über die Reaktionen der deutschen Kulturszene auf den Hamas-Überfall im Oktober 2023 und darüber, wie dieser Terroranschlag auch das kulturelle Leben in Israel verändert hat.

 

Am 15. März 2024 kommt Waldman zu einem Gesprächsabend ins Fritz Bauer Forum in Bochum: https://shop.fritz-bauer-forum.de/produkt/ofer-waldman-worueber-reden-wir-wenn-wir-ueber-israel-reden/

 

Sein neues Buch „Gleichzeit“, ein Nachrichtenwechsel mit Sasha Marianna Salzmann erscheint im April im Suhrkamp Verlag (https://www.suhrkamp.de/buch/gleichzeit-t-9783518432136)

 

Podcast-Aufnahme im Rahmen der Veranstaltungsreihe "We need need need to talk, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Kooperation mit der Stadt Bochum, dem kommunalen Integrationszentrum Bochum und dem Kinder- und Jugendring Bochum e.V.

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
Zehn Zwölf - Der Menschenrechte Podcast des Fritz Bauer Forums

Zehn Zwölf - Der Menschenrechte Podcast des Fritz Bauer Forums

Im Podcast „Zehn Zwölf - Der Menschenrechte Podcast des Fritz Bauer Forums“ kommen Menschen zu Wort, die sich für Menschenrechte engagieren - politisch, literarisch oder als Aktivist*in. In einem rund...