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Hidden Vienna Podcast Archiv

73 Episoden
40 Minuten
Es wird filmreif! In der heutigen Folge geht es um den (fast) ausgestorbenen Beruf des Filmvorführers oder Filmoperateurs.

Wir sprechen mit Nikolaus Wostry vom Filmarchiv Austria über die Geschichte des Kinos in Österreich und erfahren Unglaubliches über die gefährliche Technik, die damals dahinter steckte. Der Beruf des Filmvorführers und auch der Besuch des Kinos war in den Anfangszeiten dieses Mediums wahrlich nichts für schwache Nerven. Hochpikante Herrenabendfilme inklusive.

Einblicke, wie es heute um den Beruf des Filmvorführers steht, gibt uns Filmemacher und Filmvorführer im Gartenbaukino Johann Lurf. Er erklärt die Tätigkeiten, die im Vorfeld einer Vorführung erledigt werden müssen und erzählt vom überraschenden Griss um die Vorführerstelle, als der alte Operateur des Gartenbaukinos in Pension ging. 



Hier gehts zum Filmarchiv Austria: https://www.filmarchiv.at/

Hier findest zu alles zu unserem Interviewgast Johann Lurf: https://www.johannlurf.net/de/

Hier findest du die erwähnten Workshops des Gartenbaukinos: https://www.gartenbaukino.at/das-kino/workshops/

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40 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über 200 Jahre alte anatomische Wachsmodelle im Josephinum, dem medizinhistorischen Museum in Wien und über die Kunst der Moulageure. Ein Beruf, den es so nicht mehr im medizinischen Bereich gibt.

Diese Wachsmodelle waren die Vorgänger der Moulagen, über deren kunstfertige Hersteller wir heute sprechen werden. Erste Moulagen wurden bereits Anfang des 19. Jahrhunderts hergestellt. Sie wurden als ideales Lehrmittel für Haut- und Geschlechtskrankheiten angesehen.

Moulageure, die diese Bezeichnung aufgrund der Naturtreue und der lebensechten Bemalung ihrer Werke verdienten, mussten qualifizierte Anatome, geschickte Bildhauer und vor allem mit größtem malerischen Talent gesegnet sein. Es gab nur wenige dieser wirklich zu höchster Qualität befähigten Moulageure. Glücklicherweise arbeiteten zwei davon in Wien.

Wir sprechen mit Martina Peters, zuständig für die Konservierung und Restaurierung der medizinischen Sammlungen des Josephinum, und mit Gernot Henning, Nachfahre des berühmten Moulagenmachers Carl Henning.

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16 Minuten
Ein großer pinkfarbener Rucksack des Lieferdienstes Foodora steht in dieser Folge im Mittelpunkt.

Wir sprechen mit Martina Nussbaumer, Historikerin, Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin im Wien Museum. Sie hat in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums das Kapitel “Eine wachsende Stadt. Geschichten der Gegenwart” gestaltet. Es beschäftigt sich mit dem Zeitabschnitt seit 1989 und der Frage, was die zentralen Herausforderungen der Stadt in der Gegenwart sind.

Wir sprechen über Änderungen in der Wirtschaft, die zum Entstehen neuer Wirtschaftszweige und zu veränderten Arbeitswelten und Arbeitsplätzen geführt haben.

Unser Projekt Walfisch in Zusammenarbeit mit dem Wien Museum geht mit dieser Folge zu Ende. Wir danken euch allen fürs Zuhören und euer Feedback!

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17 Minuten
Heute dreht sich alles um ein auf den ersten Blick eher schlichtes Betonstück mit der Nummer 72. Wir sprechen mit Sándor Békési, Historiker und Kurator im Wien Museum, über das Thema Wohnen und Stadtplanung von 1945 bis 1989, über Wiener Plattenbauten und die geplanten Stadtautobahnen direkt durch das Zentrum von Wien. Wir erfahren von gemeindeeigenen Großwohnanlagen am Rande der Stadt und wie sehr dieses „Wohnen in der Platte“ damals eigentlich im Trend lag. Denn man darf nicht vergessen, dass dies die Zeit war, als die Mehrheit der Wohnungen in Wien sogenannter Substandard war. Also ohne Bad und mit WC am Gang. Auch die damit verbundenen Nachteile dieser einseitig angelegten „Schlafstädte“ besprechen wir.

Zur Ö3 Podcast Award Nominierung geht es hier: https://oe3.orf.at/m/podcastaward/stories/3038638/

Entdecke noch mehr Informationen in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums. Der Eintritt ist kostenlos. Folge uns auch ⁠⁠⁠⁠⁠⁠auf Instagram⁠⁠⁠⁠⁠⁠ unter ⁠⁠⁠⁠⁠Hidden Vienna Podcast⁠⁠⁠⁠⁠ für Bildmaterial, mehr Infos und Videos direkt aus dem Wien Museum Du möchtest die versteckten Seiten Wiens nicht nur im Podcast, sondern auf Wiens Straßen entdecken? Dann ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠buche ⁠eine Tour⁠⁠⁠⁠⁠⁠ mit uns⁠⁠⁠
20 Minuten
Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit dem dunkelsten Kapitel in der Wiener Geschichte. Es geht um den Nationalsozialismus, der natürlich auch in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums behandelt wird.

Wir sprechen mit Gerhard Milchrahm über eine Werbewand des jüdischen Gold-, Silber- und Uhrenhändlers Adolf Grünsfeld, die zufällig auf der Favoriten Straße in Wien zutage kam. Wir verfolgen die Familiengeschichte weiter über seinen Sohn Hans Grünsfeld, dem nach der Enteignung durch das NS-Regime 1939 die Flucht nach Bolivien gelang.

Hier gehts zum Video von der heiklen Abnahme der Werbewand: https://magazin.wienmuseum.at/geschaeftsbeschriftung

Entdecke noch mehr Informationen in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums. Der Eintritt ist kostenlos.

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17 Minuten
In dieser Folge sehen wir das Rote Wien durch Oskar Kokoschkas Augen. Oskar Kokoschka war einer der Pioniere der Moderne und zeigt in dem Gemälde, das in dieser Folge im Mittelpunkt steht, ein Kinderheim der Stadt Wien, welches in einem ehemaligen Palast der Habsburger am Wilhelminenberg untergebracht wurde.

Sandro Fasching, Kurator dieses Abschnitts der neuen Dauerausstellung im Wien Museum, spricht mit uns über sichtbare Symbole des Neuen Wiens und darüber, warum Kindern darin eine gewichtige Rolle zukam.

Hier gehts zum Bild von Oskar Kokoschka: Schloss Wilhelminenberg mit Blick auf Wien (Kinderheim)

Entdecke noch mehr Informationen zu dieser Zeit um 1900 in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums. Der Eintritt ist kostenlos.

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15 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Eva-Maria Oroz aus dem Wien Museum über Otto Wagner und Karl Lueger. Denn das Objekt, welches heute im Mittelpunkt steht, ist ein von Otto Wagner entworfener Armlehnsessel, den der Rathauskellerwirt Josef Dombacher dem Wiener Bürgermeister Karl Lueger zum 60. Geburtstag schenkte.

Wir sprechen auch über eine erst seit 2018 bekannte geheime Notiz unterhalb der Lederbespannung des Sessels, die dem Möbelstück eine bisher unbekannte Brisanz verlieh. Die Notiz des sozialdemokratischen Handwerkers Paul Koziel, empört sich darüber, dass Lueger die Arbeiterschaft Wiens, also auch Koziel selbst, im Wiener Landtag als „Lumpen“ verunglimpft hatte.

Hier gehts zum Bild von Otto Wagners Armlehnsessels für Bürgermeister Karl Lueger.

Entdecke noch mehr Informationen zu dieser Zeit um 1900 in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums. Der Eintritt ist kostenlos.

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19 Minuten
Heute erwartet uns die Ringstraßenzeit. Eine Zeit großen Glanzes und großer Ambitionen. Doch wir blicken auch hinter die Fassaden dieser opulenten Zeit.

Große Ambitionen hatte sicher auch der Maler des Gemäldes über das wir heute sprechen. Im Fokus steht nämlich das Ölgemälde "Herr und Dame in einem Salon" von Anton Romako. Ein Gemälde, wie es kein Zweites zu dieser Zeit gab.

Michaela Lindinger vom Wien Museum spricht mit uns über das Gemälde und dessen eher glücklosen Maler Anton Romako, der sich mit seiner Kunst nicht gegen den Publikumsliebling, den glanzvollen Künstlerfürsten Hans Makart durchsetzen konnte. Denn Anton Romako hatte einen sehr eigenwilligen Stil und man kann sagen, dass er seiner Zeit voraus war.

Hier gehts zum besprochenen Gemälde "Tegetthoff in der Seeschacht bei Lissa I" von Anton Romako.

Hier gehts zum besprochenen Gemälde der Kaiserin Elisabeth von Anton Romako.

Entdecke noch mehr Bilder und Informationen in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums. Der Eintritt ist kostenlos.

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18 Minuten
Wir sind in der Zeit des Biedermeiers angekommen. Die Zeit des vermeintlich guten alten Wiens, die Zeit der Bürger, die sich in ihre Häuser zurückziehen und die sich der Musik von Beethoven, Schubert und Co. hingeben. Doch unter der Oberfläche brodelt es. Soziale, gesellschaftliche und ökonomische Spannungen werden 1848 zur bürgerlichen Revolution führen.

Wir sprechen mit Elke Doppler über diese Zeit und ganz besonders über die Kunst dieser Epoche. Denn wie wir heute über das Biedermeier denken, hat sehr viel mit der Wirkung der oft lieblich wirkenden Bilder zu tun. Aber war es wirklich so bieder? Und was steckt hinter dieser Idylle?

Besprochene Bilder:

Hier geht es zum bürgerlichen Familienbild "Bildnis der Familie von Ferdinand Bergmüller, Vizebürgermeister von Wien" von Franz Schrotzberg.

Hier geht es zum Bild der kaiserlichen Familie "Die kaiserliche Familie um den Herzog von Reichstadt in einer Gartenlaube" von Leopold Fertbauer.

Hier geht es zum Bild "Schildwache am Weihnachtsabend vor der Karlskirche" von Johann Friedrich Treml.

Entdecke noch mehr Bilder und Informationen in der neuen Dauerausstellung des Wien Museums. Der Eintritt ist kostenlos.

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15 Minuten
Herzlich willkommen zum 6. Kapitel unserer Mini Serie "Projekt Walfisch" in Zusammenarbeit mit dem Wien Museum.

Heute sprechen wir über barocke Porzellanfiguren, den sogenannten "Kaufruf"-Darstellungen. Die vornehme Gesellschaft schätzte diese Statuetten der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten besonders als Tischdekoration bei festlichen Mahlzeiten. Wir entdecken eine Maronibraterin oder eine Muschelverkäuferin oder eine Zwirnhändlerin in aufwändiger Kleidung, die ihre Waren auf der Straße feilboten.

Diese wertvollen Statuetten sind in einer Vitrine vor unseren Händen geschützt. Ein Museum ist normalerweise ein Ort, wo man die Hände bei sich behält. Doch wir erfahren von Anna Stanka, wie man das Neue Wien Museum erfahrbarer machen konnte und welche Strategien man sich am Karlsplatz ausgedacht hat, die Ausstellung auch wirklich für alle zugänglich zu machen.

Über 50 Hands-on Stationen sorgen nämlich in der neuen Dauerausstellung im Wien Museum für wirklich mit allen Sinnen erfahrbare Stadtgeschichte.

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17 Minuten
Heute werfen wir uns in eine wahre Schlacht, doch kämpfen wir nicht gegen einen Feind, sondern der Kampf gilt heute der Falschinterpretation von musealen Objekten.

Wir sprechen mit Kuratorin Sarah Pichlkastner, die sich für das Kapitel 5 der neuen Daueraustellung mit der Zweiten Osmanischen Belagerung Wiens von 1683 beschäftigt hat. Wir erfahren woher bestimmte Objekte in der neuen, fantastisch gestalteten Vitrine dieses Abschnitts im Wien Museum wirklich stammen und wie man diese Waffen und Gemälde heute sieht.

Wir sprechen auch über das Schicksal von Personen, die zu dieser Zeit im belagerten Wien lebten, allerdings keine großen Namen hatten und so nicht in die Geschichtsbücher eingingen. Eine davon ist Eva Hochwarthnerin, deren Spuren Sarah Pichlkastner im Patientenverzeichnis des Parzmayerischen Hauses, einem damaligen Krankenhaus, fand.

Das Gemälde "Die Entsatzschlacht Wien 1683" von Franz Geffels im Wien Museum kannst du dir hier ansehen.

Die osmanische Planzeichung zur Belagerung Wiens von 1683 findest du hier.

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14 Minuten
Heute sprechen wir mit Martin Mosser. Er ist Archäologe und arbeitet seit 30 Jahren bei der Stadtarchäologie Wien.

Das Objekt, um das sich in dieser Folge alles dreht, ist eines der größten Bauwerke der Wiener Geschichte. Doch heute kann man davon kaum mehr etwas sehen.

Martin Mosser erzählt uns über die faszinierende renaissance-zeitliche Stadtmauer, die in der neuen Dauerausstellung im Wien Museum als Reliefkarte zu sehen ist. Auch ein original Ziegelstein dieser Mauer wartet im Museum zum Anfassen auf euch.

Außerdem wissen wir jetzt, warum der westliche Teil des Hohen Marktes ein ganz heißes archäologisches Pflaster ist! Viel Spaß beim Entdecken dieses unbekannten Denkmals.

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17 Minuten
Wir nehmen euch mit ins Wiener Mittelalter und entdecken ein habsburgisches Familienalbum aus Stein. Denn die Restauratorin Alexandra Czarnecki erlaubt uns einen Blick hinter die Kulissen der Steinrestaurierung.

In dieser Folge besprechen wir nicht nur ein Objekt, sondern eine ganze Gruppe an Objekten; nämlich die sogenannten Fürstenfiguren. Das sind Skulpturen, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts an der Fassade des Stephansdoms angebracht waren, dann dort durch Kopien ersetzt wurden und dem Städtischen Museum übertragen wurden. Dem Vorgänger des heutigen Wien Museums.

Diese mehr als 650 Jahre alten Figuren von St. Stephan wurden während der Restaurierung auch ganz genau beforscht. Alexandra Czarnecki spricht mit uns über historische Techniken, Schäden an den Figuren und die Frage, ob ein Restaurator einst einmal nicht doch zu weit gegangen ist.

Bilder gibt es hier: Die Gruppe der Fürstenfiguren umfasst Herzog Rudolf IV., seine Frau Katharina von Böhmen, Rudolfs Eltern Johanna von Pfirt und Herzog Albrecht II. und seine Schwiegereltern Blanche von Valois und Kaiser Karl IV.

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16 Minuten
Die "schöne Leich" war in Wien schon immer wichtig ️

Sogar schon zu Zeiten der Römer. Michaela Kronberger, Archäologin, Kuratorin und Projektleiterin der neuen Dauerausstellung, zeigt uns als ihr Lieblingsobjekt die Grabstele des Titus Flavius Draccus 🪦 Hier könnt ihr sehen wie sie aussieht.

Gefunden wurde diese Grabstele eines römischen Reitersoldaten, damals eine kleine Sensation, am 23. Mai 1901 in der Wiener Habsburgergasse. Wir bekommen einmalige Einblicke in das Leben römischer Soldaten und deren Bestattungskultur in Vindobona , erfahren über eine witzige Notiz des damals zuständigen Archäologen Josef Nowalski de Lilia und warum er findet, dass die Leute vom Rathaus "für die Katz" sind.

Hier gehts zum erwähnten Artikel über das römische Stadtrecht von Vindobona: https://magazin.wienmuseum.at/das-roemische-stadtrecht-von-vindobona

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13 Minuten
Das erste Kapitel der neuen Dauerausstellung im Wien Museum behandelt die Urgeschichte. Diesen Abschnitt, den die BesucherInnen des Wien Museums als erstes am Weg durch die neue Dauerausstellung sehen, nehmen wir heute unter die Lupe.

Genauer gesagt dreht sich in dieser Folge alles um den Stoßzahn eines Mammuts aus der Eiszeit. Die Kuratorin Sophie Insulander erzählt uns über seine Entdeckung, erklärt uns, wie es in Wien ausgesehen hat, als Mammuts durch den heutigen Tiefen Graben gewandert sind und was zu tun ist, wenn man einen Mammutstoßzahn im Garten findet 🦣🦣🦣

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