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26 Episoden
26 Minuten
Seit 13 Jahren kämpft Sandra Baumgartner mit starken Nervenschmerzen. Kurz nachdem die ersten Kopfschmerzen auftraten, wurde bei ihr Okzipitalneuralgie diagnostiziert. Die Schmerzen schränkten ihr tägliches Leben erheblich ein und machten eine berufliche Tätigkeit unmöglich. Diverse Behandlungen mit Schmerzmitteln brachten keine dauerhafte Besserung. Heute hat sich ihre Situation dank der Betreuung Stefan Hägele-Link, der zugleich Neurologe und Komplementärmediziner ist, wesentlich verbessert. Eine sorgfältig auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie, die sowohl schulmedizinische als auch komplementärmedizinische Ansätze vereint, ermöglicht es ihr, mit den Beschwerden zu leben.
26 Minuten
Die psychische Gesundheit ist genauso wichtig wie die physische. Das musste auch Nicole Celakovsky Steiner erkennen. Sie war immer eine belastbare Person, die viel und gerne gearbeitet hat und stets nach Perfektion strebte. Bis sie eines Morgens einfach nicht mehr aufstehen konnte. Die Diagnose: Erschöpfungsdepression. Nach einem längeren Aufenthalt in einer Klinik und intensiver Therapie fand sie langsam aus ihrer Depression heraus. Sie fand eine neue Arbeitsstelle, bildete sich im Bereich Mentale Gesundheit weiter und erkannte: Ich kann der Gesellschaft nur helfen, wenn es mir selber gut geht.
23 Minuten
Salome Motschi hat sich in ihrem jungen Leben bereits dreimal die Schulter ausgekugelt. Die Ärzte diagnostizierten bei ihr ein zu lockeres Schultergelenk. Mit 17 Jahren passierte es das erste Mal, mit 24 hoffentlich zum letzten Mal. Um die Gefahr eines neuerlichen Vorfalls und damit auch einer Verletzung des Knochens zu minimieren, entschied sich Salome Motschi nach der dritten Luxation für eine Schulteroperation. Dank des Eingriffs und einer intensiven Physiotherapie kann sie heute wieder Volleyball spielen.
27 Minuten
Seit der Pubertät leidet My To Siegrist an Schmerzen und Schwellungen an den Armen, Ellenbogen und Händen. Was ihre Hausärzte in Deutschland zuerst als Prellungen abtaten, entpuppte sich als entzündliches Rheuma. Damals gab es noch weniger Behandlungsmöglichkeiten und man prognostizierte ihr eine düstere Zukunft. Doch My To Siegrist liess sich davon nicht unterkriegen und steht heute mitten im Leben. Ihr jetziger Rheumatologe begleitet sie auf diesem Weg.
25 Minuten
Auf einmal verspürte Daniel Züst einen stechenden Schmerz in der Lunge. Als die Schmerzen immer stärker wurden, begab er sich in die Notfallaufnahme. Da stellte sich heraus, dass er auf beiden Seiten der Lunge eine Lungenembolie hatte. Nach der Diagnose konnte Herr Züst entscheiden, ob er im Spital bleiben oder zuhause betreut werden wollte. Mit dem neuartigen Konzept hospital@home wird im eigenen Zuhause eine spital-äquivalente Versorgung angeboten. Herr Züst hat es gewagt.
27 Minuten
Kurt Wenger muss nach der Arbeit keine Krimis schauen – denn die erlebt er schon tagtäglich bei der Arbeit. Als freier Kreisarzt sind Tod und Verbrechen seine ständigen Begleiter. Sobald die Polizei zu einem Verstorbenen gerufen wird, bei dem ein unklarer oder unnatürlicher Tod vorliegt, kommt Kurt Wenger ins Spiel. Seine Aufgabe ist es zu beurteilen, ob jemand eines natürlichen oder eines unnatürlichen Todes gestorben ist.
24 Minuten
Hoher Blutdruck führte bei Michel Droz zu einer Hirnblutung. Diese hinterliess glücklicherweise keine schwerwiegenden Schäden, der Patient blieb aber weiterhin in Behandlung für Bluthochdruck. Einmal in der Woche müssen seine Werte kontrolliert werden. Dies ist besonders wichtig, da Michel Droz aufgrund des Bluthochdrucks Diabetes entwickelte. Die Gruppenpraxis von Dr. Jungi begleitet Michel Droz auf diesem Weg. Seit 10 Jahren verfolgt die Praxis ein neues Konzept, bei dem die Praxiskoordinatorin Nicole Abbühl eine wichtige Rolle spielt.
23 Minuten
Nur zwei Krankheiten rechtfertigten in den Moralvorstellungen des alten Roms einen Suizid, weil sie so heftige Schmerzen verursachen: Nierensteine und Trigeminusneuralgie. Markus Schwab erkrankte an zweiterem. Um diese stichartigen, paralysierenden Gesichtschmerzen loszuwerden, unterzog er sich einer robotergesteuerten radiochirurgischen Bestrahlungstherapie. Nach sechs Jahren Ruhe kamen die Schmerzen jedoch wieder zurück. Auch eine Glycerol-Injektion brachte keine langfristigen Erfolge. Erst die Begegnung mit Dr. Ethan Taub und einer neuartigen Methode befreite ihn von seinem Leiden.
23 Minuten
Es fing mit leichtem Juckreiz am Rücken an, breitete sich aus zu den Hüften, Oberschenkeln und den Beinen bis schliesslich die gesamte Haut betroffen war und sich wie Schuppen löste. Was wie ein Alptraum klingt, war für Andreas Nerpas bittere Realität. Erst nach mehreren fehlgeschlagenen Behandlungen erhielt er Klarheit: Er leidet an Pityriasis rubra pilaris, einer extrem seltenen Hauterkrankung. Der behandelnde Hautarzt erklärt, wie schwierig die Diagnose einer so selten auftretenden Krankheit ist – und wie er Herrn Nerpas helfen konnte.
28 Minuten
Bei Myrta Tonin wird eine seltene Art des Blutkrebses diagnostiziert. Sie zeichnet sich durch eine übermässige Produktion von roten und weissen Blutkörperchen sowie Blutplättchen aus. Myrta Tonin muss sich deshalb regelmässig Blut abnehmen lassen, kann aber ein relativ beschwerdefreies Leben führen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt leidet sie immer wieder an sehr hohem Blutdruck und Herzrasen. Sie sucht mehrmals die Notaufnahme auf. Die Ursachen bleiben unbekannt. Doch die Angst vor dem Herzrasen bleibt, verselbständigt sich und hat Frau Tonin fest im Griff. Ihr behandelnder Arzt hilft ihr, Distanz zur Angst aufzubauen und sie zu überwinden.
25 Minuten
Livia Gross ist Gymnasiastin und eine talentierte Triathletin. Der Sport bedeutet ihr alles. Sie trainiert bis zu 25 Stunden pro Woche. Doch das intensive Training hinterlässt bald Spuren. Die Menstruation bleibt aus. Sie verspürt Schmerzen im Schienbein und Fuss. Trotzdem trainiert die ehrgeizige Sportlerin normal weiter, bis sie solche Schmerzen hat, dass sie nicht mehr gehen kann. Das zwingt sie zu einer Trainingspause. Von ihrer Sportärztin lernt sie, dass Erholung und die richtige Ernährung genauso wichtig sind wie das Training. 
25 Minuten
Monika Rada (heute 71 Jahre alt) war ihr gesamtes Leben lang kerngesund. Bis im Alter von 69 war sie nie in ärztlicher Behandlung oder in einem Spital. Doch als ihr plötzlich schwindlig wird, sucht sie einen Arzt auf. Die Diagnose: Nierenkarzinom mit Metastasen in Gehirn und Lunge. Eine anschliessende Immuntherapie verlief jedoch so schlecht, dass sie ihre Nebennieren verlor. Das hat auch mit dem Geschlecht zu tun. Frauen haben nachweislich mehr Nebenwirkungen und benötigen andere Dosierungen als Männer.
24 Minuten
Flavio Gerber ist 37 Jahre alt und hat sich einer Vasektomie unterzogen. Seine Samenleiter wurden operativ durchtrennt, so dass er keine weiteren Kinder zeugen kann. Mit seiner Frau hat er drei Kinder. Nach dem dritten war für beide klar, dass sie kein weiteres haben möchten. Im Gespräch mit Patrick Rohr erzählt Flavio Gerber, wie der Eingriff sein Sexualleben entspannt hat und er sich heute freier fühlt als zuvor.
26 Minuten
Bereits drei Tage nach ihrer Geburt musste Melina Herger am Herzen operiert werden. Es war der Beginn einer Reihe weiterer Eingriffe. Trotz der Operationen grenzt es an ein Wunder, dass das Kind heute noch lebt. Das 20. Lebensjahr wird Melina wahrscheinlich nicht erreichen. Vreni Herger, die Mutter von Melina, und die Kinderärztin Mercedes Ogal erzählen, wie man optimistisch bleibt, auch wenn das Leben des schwerkranken Kindes stets an einem seidenen Faden hängt.
29 Minuten
Sophia Blaser leidet an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/ Chronisches Fatigue-Syndrom). Sie kann maximal eine Stunde am Tag aktiv sein. Den Rest des Tages verbringt die 20-Jährige im Bett. Die Krankheit ist bisher wenig erforscht. Weil derzeit viele Long-Covid-Patientinnen und -Patienten an ähnlichen Symptomen leiden, erhoffen sich Ärzte und Betroffene neue Impulse für die Therapie von ME/CFS. Im Gespräch mit Patrick Rohr erzählt Sophia Blaser von ihrem Alltag und von ihren Hoffnungen als Betroffene.