Fantasiemuskel – Kunst trifft Wirtschaft Archiv
92 Episoden
29 Minuten
Sollten Künstler:innen dauerhaft staatlich gefördert werden, um die Transformation der Gesellschaft mit kreativen Impulsen voranzutreiben? Oder müssen sich Künstler:innen wie alle anderen den Gesetzen der Marktwirtschaft unterwerfen? Das diskutieren die beiden Podcaster Friedrich von Borries und Torsten Fremer in der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel mit der Kulturwissenschaftlerin Ina Roß.
33 Minuten
Ist eine kleine gelbe Solarleuchte, die Menschen in benachteiligten Ländern Licht spenden soll, Kunst, soziales Engagement oder Business? Warum es von allem ein bisschen ist, und was das Ganze mit Ikea zu tun hat, erklärt Felix Hallwachs, der Geschäftsführer von Little Sun.
40 Minuten
Mike Meiré, einer der erfolgreichsten Kreativen Deutschlands, ist ein Grenzgänger zwischen Werbung, Design und Kunst. Er hat das Erscheinungsbild von Magazinen wie Archplus, Brand Eins und 032c geprägt, arbeitet für BMW oder Mini und betätigt sich als Kurator und Künstler. In der aktuellen Ausgabe des Monopol-Podcasts „Fantasiemuskel“ erklärt er, warum das kein Widerspruch sein muss, sondern sich gegenseitig befruchtet
28 Minuten
„Wir haben immer lokal produziert“, erklärt die Modedesignerin Eva Howitz. Wie die von ihr mitbegründete Leipziger Initiative lokaltextil dazu auch andere Designer:innen ermutigen will, berichtet sie im Monopol-Podcast „Fantasiemuskel“.
36 Minuten
Was kann Theater in unserer Gegenwart leisten? Kann es Wirtschaft und Gesellschaft sogar verändern und inspirieren? Darüber sprechen die Monopol-Podcaster Friedrich von Borries und Torsten Fremer in der aktuellen Ausgabe von "Fantasiemuskel" mit dem Schweizer Kurator, Künstler und Theatermacher Stefan Kaegi, der als einer von drei Gründungsmitgliedern des Theaterlabels Rimini Protokoll seit mehr als 20 Jahren eine besondere Form des dokumentarischen Theaters entwickelt.
37 Minuten
Welche Rolle kann Kunst heutzutage spielen? Welche Schnittstellen und Gemeinsamkeiten besitzen Kunst und Wirtschaft? Und kann Kunst wirklich helfen, die notwendige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben? Darüber sprechen die Monopol-Podcaster Friedrich von Borries und Torsten Fremer in der aktuellen Ausgabe von "Fantasiemuskel" mit dem Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich.
29 Minuten
Ist eine Obdachlosen-Zeitung Kunst oder Aktivismus? Wird Kunst besser, wenn sie ein politisches Anliegen hat, oder verliert sie dadurch an Qualität? Darüber sprechen die Monopol-Podcaster Friedrich von Borries und Torsten Fremer in der aktuellen Ausgabe von »Fantasiemuskel« mit Astrid Mania. Sie ist Professorin für Kunstkritik und Kunstgeschichte der Moderne an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Initiatorin des Podcast »An Artwork a Day« und ehrenamtliche Chefredakteurin von Karuna-Kompass, einer kunstsinnigen und diskursfreudigen Obdachlosenzeitung aus Berlin.
41 Minuten
Kann man mit Kunst die Wahrnehmung der Wirklichkeit verändern? Und was bedeutet das für unseren Umgang mit der Welt und der Natur? Das wollen wir von dem Künstler Julius von Bismarck wissen, der sich in seiner Arbeit seit Jahren mit Natur und ihrer Zerstörung auseinandersetzt. Er hat Waldbrände gefilmt, die Verwüstungen von Hurrikanen dokumentiert und uns in den Blick eines Hirschen hineinversetzt, der in den radioaktiv verseuchten Wälder um Tschernobyl lebt.
39 Minuten
Farben sind frei, denkt man gemeinhin. Ist aber nicht so. Seit 1995 können Unternehmen die Verwendung bestimmter Farben und Farbkombinationen beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) schützen lassen – für den Bereich, in dem sie geschäftlich tätig sind. Magenta ist Telekom, das weiß jede:r, Milka ist lila. Der Künstler Rozbeh Asmani wollte sich damit nicht so einfach abfinden – und arbeitet seit mehreren Jahren genau mit den Farben, die eben nicht nur Farbe, sondern auch Marke sind.
29 Minuten
Die Deutsche Bank verfügt über eine der größten und bedeutendsten Unternehmenskunstsammlungen der Welt. Warum eine Bank überhaupt Kunst sammelt und wie sich im Laufe der Jahre das Selbstverständnis geändert hat, diskutieren die Podcaster Friedrich von Borries und Torsten Fremer mit Britta Färber, die seit März 2022 die Kunstsammlung der Deutschen Bank leitet.
41 Minuten
»Literatur ist eine sehr intime Kunst«, sagt die Schriftstellerin Nora Bossong. Trotz oder gerade wegen dieser Intimität setzt sie sich immer wieder mit politischen Themen auseinander, sei es in Romanen, als Lyrik oder in journalistischen Texten. Ob – und wenn ja – wie Literatur heute gesellschaftlich wirksam sein kann, diskutieren Friedrich von Borries und Torsten Fremer in der aktuellen Folge von »Fantasiemuskel«, dem Monopol Podcast über Kunst, Wirtschaft und gesellschaftliche Transformation.
34 Minuten
»Wir brauchen Fantasie, um uns die Andersheit der Welt vorzustellen«, so die Philosophin Ariadne von Schirach. Ihre philosophische Reise führt von Aristoteles zu Nietzsche zu den Nürnberger Prozessen und endet bei einer kleinen Übung, bei der man »die eigene Seele hören« kann. Über das Glück, Fahrkartenautomaten, Altersvorsorge und die Kunst, die notwendige gesellschaftliche Transformation zu meistern philosophiert sie mit Friedrich von Borries und Torsten Fremer in der neuesten Ausgabe von Fantasiemuskel, dem Monopol-Podcast über Kunst und Wirtschaft.
35 Minuten
Kunst kann Wirtschaft verändern! Das hat der Unternehmer Hans-Dieter Reckhaus am eigenen Leib erfahren. Seit zehn Jahren baut er, angestoßen durch die Zusammenarbeit mit zwei Künstlern, sein Unternehmen um. Der Hersteller von Insektenvernichtungsmitteln will inzwischen mehr Insekten retten als töten. Insekten sind den meisten Menschen nicht wichtig. Vielen sind sie sogar lästig oder stehen der Landwirtschaft im Weg. Deshalb gibt es Insektenvernichtungsmittel. Und schon ist man da, wo man nicht sein will: nämlich mittendrin in der Umweltzerstörung. Und im Kapitalismus, denn mit Pestiziden lässt sich viel Geld verdienen. Das war auch lange das Geschäftsmodell des Familienunternehmens Reckhaus. Wie aber hat nun Kunst das Unternehmen verändert?
30 Minuten
Kann Kunst etwas gegen globale Ungerechtigkeit ausrichten? »Ja«, sagt der Theatermacher Milo Rau, »und zwar, in dem sie utopische Räume schafft« Das Ziel seiner Kunst ist klar: »Es geht darum, die Welt zu verändern«. Die Zeit bezeichnet ihn deshalb als einflussreichsten, die New York Times als skandalösesten und The Guardian als ambitioniertesten Künstler der Gegenwart. Der Intendant des NT Gent ist bekannt für radikale politische Film- und Theaterprojekte wie zum Beispiel das Kongo Tribunal oder das neue Evangelium, das die Jesus Geschichte in die Gegenwart fortschreibt. Immer geht es dem Theatermacher Milo Rau dabei um globale soziale Fragen. Um aktiv in die Wirklichkeit einzugreifen, lotet er in seiner Arbeit die Grenzen der Kunst neu aus. In der vierten Folge von Fantasiemuskel, dem Monopol-Podcast über Kunst, Wirtschaft und gesellschaftliche Transformation entwirft Milo Rau das Theater als eine alternative Ökonomie, dass Vorbildfunktion für die Transformation der realen Wirtschaft haben kann.
21 Minuten
Monopol – Magazin für Kunst und Leben Kann Kunst einem CEO helfen, durch schwierige Zeiten zu navigieren? Was verbindet die Arbeit von Künstler:innen mit der Arbeit eines Vorstandsvorsitzenden? »Ich beziehe Anregungen aus der Kunst«, sagt Peter Gerber, CEO von Brussels Airlines im zweiten Teil von »Die Kunst des Fliegens«. Eine Parallele ist für ihn der »schöpferische Akt«, der für die Kunst, aber auch für die Führung eines Unternehmens, zentral sei.