Fantasiemuskel – Kunst trifft Wirtschaft Archiv
92 Episoden
41 Minuten
Welche Rolle kann staatliche Kulturförderung in unserer herausfordernden Gegenwart spielen? Darüber sprechen die beiden Podcaster Friedrich von Borries und Torsten Fremer in der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel mit Philippe Bischof, Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Am Beispiel der Schweiz erfahren sie, wie Kultur nicht nur zum Ausdruck einer nationalen Identität werden kann, sondern auch Brücke ist, um über Grenzen hinweg Dialoge und gemeinschaftliches Verständnis zu schaffen.
46 Minuten
In der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel erklärt die Philosophin Eva von Redecker, wie philosophisches Denken Einfluss auf gesellschaftliche Veränderung nehmen kann. Die Philosophie, so von Redecker, hat sich in unserer Gegenwart von ihrer ursprünglichen Vielfalt entfernt und wird oftmals auf eine spezialisierte Form reduziert, die für breite Teile der Gesellschaft schwer zugänglich ist. Redecker versucht dagegen, Philosophie nicht nur als Wissenschaft, sondern auch als Kunst zu betreiben. Ihr Ziel ist es, philosophische Gedanken auf verstehbare Weise zu vermitteln und dabei die Leser:innen ernst zu nehmen, ohne sie zu überfordern. Mit Werken wie „Revolution für das Leben“ und „Bleibefreiheit“ wurde die Philosophin einem größeren Publikum auch jenseits der Grenzen ihrer Disziplin bekannt.
40 Minuten
Der Sozialpsychologe Harald Welzer kämpft dafür, sich nicht dumm machen zu lassen. Und dabei kann auch die Auseinandersetzung mit Kunst helfen. Harald Welzer ist Sozialpsychologe und Direktor der Stiftung Futur Zwei. Er hat zahlreiche Bücher verfasst, vor allem zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Krieg, Klimawandel und Zukunft der Demokratie. Doch nur wenige wissen, dass er ungefähr zehn Jahre lang Galerist war – und in seinem „Neuen Kunstraum“ in Hannover Künstler:innen wie Karin Sander vertrat. Denn für den Wissenschaftler Welzer ist Kunst ein Instrument der Erkenntnis – allerdings nicht, wie er den beiden Podcaster Torsten Fremer und Friedrich von Borries erläutert, in einem instrumentellen Sinne.
34 Minuten
Juli Zeh ist nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Juristin – derzeit unter anderem als Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg. In der aktuellen Ausgabe vom Monopol-Podcast Fantasiemuskel reflektiert sie, was Jura und Kunst miteinander zu tun haben.
31 Minuten
Regine Rapp ist eigentlich Kunsthistorikerin, beschäftigt sich aber auch mit Biologie. Warum? „Wir müssen die Perspektiven weiten, um unsere komplexe Gegenwart besser zu verstehen“, erklärt sie in der aktuellen Ausgabe vom Monopol-Podcast Fantasiemuskel. Vor dem Hintergrund des desolaten Zustands unseres Planeten sei das eine absolute Notwendigkeit.
41 Minuten
Der Philosoph und Schriftsteller Guillaume Paoli wurde 2024 für sein Buch „Geist und Müll. Von Denkweisen in postnormalen Zeiten“ mit dem Günther Anders-Preis für kritisches Denken ausgezeichnet. In der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel spricht er über die Lust am Denken. Denn in Zeiten wie diesen, so Paoli, können man zwar nicht die Welt retten – aber immerhin doch das Denken.
37 Minuten
Die Designerin Füsun Türetken erläutert in der aktuellen Ausgabe des Fantasiemuskels, warum die Gestaltung der Zukunft mit Streit beginnt und im Ergebnis möglichst vielstimmig ist.
42 Minuten
Ute Meta Bauer ist Kuratorin, die, so könnte man sagen, durch die Welt zieht, von Stuttgart und Berlin nach Wien, London, Boston und Singapur. Dieses Jahr war sie Kuratorin der Biennale von Diriyah in Saudi-Arabien. In der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel, dem Monopol-Podcast über Kunst, Wirtschaft und gesellschaftliche Transformation, erfahren Sie, welche Rolle Kunst in den verschiedenen gesellschaftspolitischen Kontexten zugeschrieben wird – und was sie dort tatsächlich bewirkt.
34 Minuten
Jakob Brossmann ist Filmemacher und Bühnenbilder aus Wien – und Intendant von Globart, einem Verein „für diskursive Praxis“, der Begegnungen von Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen organisiert. In der aktuellen Ausgabe von „Fantasiemuskel“, dem Monopol-Podcast über Kunst, Wirtschaft und gesellschaftliche Transformation legt er dar, warum es zivilgesellschaftliches Engagement und Kunst braucht, um etwas in Bewegung zu setzen.
34 Minuten
Können wir in Zeiten des Klimawandels mit der Kunst so weitermachen wie bisher – oder stehen Museen, Theater, Galerien und Biennalen zur Disposition? Ganz bestimmt nicht, meint der Kultur- und Nachhaltigkeitsexperte Jacob Sylvester Bilabel. In der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel erklärt er, wie man mit „Betriebsökologie“ nicht nur Nachhaltigkeit ermöglicht, sondern auch die Kunstfreiheit sichern kann.
35 Minuten
Paulina Fröhlich ist stellvertretende Geschäftsführerin des Berliner Think Tanks »Das progressive Zentrum«. Dort verantwortet sie den Schwerpunkt „Resiliente Demokratie“. Was Kunst und Kultur für die Zukunft einer funktionierenden Demokratie bedeuten, erklärt sie in der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel, dem Monopol-Podcast über Kunst, Wirtschaft und gesellschaftliche Transformation.
31 Minuten
Van Bo Le-Mentzel lebt in Berlin und ist Architekt – ist aber heute vor allem als DIY-Aktivist bekannt. Warum er zunächst keine Häuser bauen wollte, jetzt aber daran arbeitet, die ganze Stadt zu verändern, erklärt er in der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel, dem Monopol-Podcast für Kunst, Wirtschaft und gesellschaftliche Transformation.
35 Minuten
In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstand in England unter Federführung der Künstler:innen Barbara Steveni und John Latham die Artist Placement Group (APG), die Künstler:innen in Unternehmen und staatlichen Institutionen installiert. In der aktuellen Ausgabe vom Fantasiemuskel sprechen die beiden Podcaster Friedrich von Borries und Torsten Fremer mit dem Kunstwissenschaftler und Fotografen Rolf Sachsse, der entscheidend daran mitwirkte, dass die Gruppe auch in Deutschland Spuren hinterließ. Sie erfahren von ihm, woran die Bewegung scheiterte – und was wir heute von ihr lernen können
31 Minuten
Kann Kunst etwas gegen die Polykrisen der Gesellschaft ausrichten? Darüber denkt die Schriftstellerin Kathrin Röggla, die Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln unterrichtet in der aktuellen Folge des Monopol-Podcast „Fantasiemuskel“ nach.
37 Minuten
Freo Majer ist gelernter Opernregisseur und künstlerischer Direktor von Forecast, einem internationalen Netzwerk für Wissenstransfer, das Stipendien an junge Künstler:innen aller Sparten vergibt. In der aktuellen Ausgabe des Monopol-Podcasts „Fantasiemuskel“ erklärt Majer, warum unsere Gesellschaft mehr offenen Austausch ohne Zielvorgaben braucht.