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Fantasiemuskel – Kunst trifft Wirtschaft Archiv

92 Episoden
42 Minuten
Dara Sepehri ist Designer, Kurator der internationalen Designkonferenz FORM / FUTURE und Vorstandsmitglied im Deutschen Design Club (DDC). Seine Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen räumlicher Inszenierung, strategischer Kommunikation und politischer Gestaltung. Mit FORM / FUTURE stellt er die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Design und untersucht, ob sich die Zukunft designen und demokratische Prozesse strategisch gestalten lassen
46 Minuten
Kann Kunst die Demokratie retten? Philipp Ruch, Gründer des Zentrums für politische Schönheit, glaubt nicht an ihre Allmacht. Im aktuellen Fantasiemuskel spricht er über die Grenzen politischer Kunst, die Konfrontation mit der Vergangenheit und eine Vorstellungskraft, die nicht vertrösten, sondern ins Handeln führen soll.
41 Minuten
Wir wissen mehr als je zuvor und scheinen doch immer weniger in der Lage zu sein, die Probleme unserer Gegenwart zu lösen. In Zeiten künstlicher Intelligenz und allgegenwärtiger Selbstoptimierung plädiert der Philosoph Manuel Scheidegger deshalb für mehr intelligente Dummheit. In der aktuellen Folge des Fantasiemuskel-Podcasts erklärt er, warum uns ein anderer Umgang mit unserer menschlichen Begrenztheit klüger machen könnte, wie wir produktiver mit Unsicherheit umgehen und wie die Kunst uns dabei helfen kann.
45 Minuten
In Zeiten politischer Polarisierung und verhärteter Fronten ist echtes Zuhören fast eine aussterbende Tugend. Und genau damit befasst sich der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Im aktuellen Fantasiemuskel erklärt er, wie echte Gespräche gelingen und warum man sie auch manchmal beenden muss – und warum es schmerzhaft sein kann, wirklich zuzuhören.
39 Minuten
Die Schriftstellerin, Publizistin und Festivalleiterin Jagoda Marinić erklärt in der neuen Folge des Monopol-Podcasts „Fantasiemuskel“, warum sie sich gegen feuilletonistische Schubladen und die „Migrationsbrille“ wehrt – und wie Literatur in einer lauten Zeit leise Räume für Gemeinschaft schafft.
44 Minuten
Hermann Parzinger ist eigentlich Archäologe, der breiten Öffentlichkeit aber vor allem als Kulturmanager bekannt. Nachdem er über viele Jahre Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz war, zu der zahlreiche Berliner Museen und Bibliotheken gehören, ist er seit April dieses Jahres Kurator des Hauptstadtkulturfonds. Wie man in Zeiten zunehmender Polarisierung Kultur verteidigt, erklärt er im aktuellen „Fantasiemuskel“.
43 Minuten
Was passiert, wenn der Staat Kunst fördert und dann Erwartungen an eben diese Kunst hat? Was dürfen Kulturinstitutionen, die mit Steuergeldern arbeiten? Und wer schützt eigentlich wen, wenn Theateraufführungen abgesagt, Preise entzogen, Förderbescheide unter politischem Druck zurückgezogen werden? Antworten suchen Torsten Fremer und Friedrich von Borries in der aktuellen Folge von Fantasiemuskel beim Staatsrechtler und Rechtsphilosophen Christoph Möllers.
39 Minuten
Holger Volland ist Vorstandsvorsitzender der Brand eins Medien AG und beschäftigt sich mit den Schnittstellen von Medien, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Im Fantasiemuskel spricht er über die Spaltung des Marktes in synthetische Gebrauchsinhalte und mensch-gemachte Premiumprodukte.
34 Minuten
Boris Eldagsen ist eine prominente Stimme in der Debatte um KI und Bildkultur. Mit der Ablehnung des Sony World Photography Award 2023 löste er weltweit eine Diskussion über die Grenzen der Fotografie aus. Im Podcast „Fantasiemuskel“ spricht er über schöpferische Freiheit, warum Kunst Reibung braucht und wie man den eigenen Entscheidungsmuskel trainiert.
31 Minuten
Nadine Vicentini ist Geschäftsführerin von Bayern Design. dem Internationalen Kompetenzzentrum für Gestaltung in Bayern und Veranstalterin der Munich Creative Business Week, Deutschlands größtem Designevent. Was Design mit Volksmusik zu tun hat und warum man ein Trojanisches Pferd werden sollte, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel.
45 Minuten
Vor zwanzig Jahren, im Jahr 2006, erschien PeterLichts „Lied vom Ende des Kapitalismus“. Knapp zwei Jahre später folgte die große Finanzkrise. Mehr kann man von einem Popsong nicht verlangen, kommentiert er trocken. Seit dieser Zeit macht PeterLicht unbeirrt weiter: mit Popsongs, Theaterstücken und Romanen, die den Sound der kapitalistischen Welt verdichten und hörbar machen - meist komisch und melancholisch zugleich, sodass man nie so genau weiß, ob man lachen oder weinen soll. In der neuen Folge des Fantasiemuskel-Podcasts spricht PeterLicht mit Torsten Fremer darüber, warum die Welt für ihn vor allem ein Soundphänomen ist und welches utopische Potenzial in diesen Sounds steckt.
48 Minuten
Künstliche Intelligenz schreibt Texte in Sekunden – doch die Ergebnisse sind oft erschreckend generisch und banal. Für die Autorin und Kulturwissenschaftlerin Jennifer Becker ist diese geglättete "Vanilla-Sprache" der populären Textroboter jedoch kein Grund zur Verzweiflung. Im aktuellen Monopol-Podcast "Fantasiemuskel" erklärt sie, wie die Arbeit mit KI uns sogar vom romantischen Kult um das literarische Genie befreien kann. Denn die Maschinen führen uns ganz pragmatisch vor Augen, dass die meisten Ideen auf der Welt ohnehin schon existieren.
34 Minuten
Die Schriftstellerin Heike Geißler spricht in der neuen Folge des „Fantasiemuskel"-Podcasts darüber, wie man Optimierung verlernt und was es kostet, in einer Welt zu leben, die permanent mehr verlangt, als sie zurückgibt.
40 Minuten
In der aktuellen Folge des Fantasiemuskel-Podcasts sprechen Torsten Fremer und Friedrich von Borries mit dem Philosophen über das provokante Kernargument aus seinem aktuellen Essay Statt Kunst. Es klingt wie eine dieser Fragen, die man besser nicht stellt, weil die Antwort entweder banal oder endlos ist. Lambert Wiesing, Professor für Bildtheorie und Phänomenologie an der Friedrich Schiller Universität Jena, stellt sie trotzdem: Was ist eigentlich Kunst? Und brauchen wir den Begriff überhaupt?
51 Minuten
Was unterscheidet ein Bild von einem algorithmischen Artefakt? Und was bedeutet das für die Kunst? Siegfried Zielinski, Mediendenker, Erfinder einer Archäologie der Medien sowie Gründungsrektor der Kunsthochschule für Medien in Köln, ist kein Liebhaber von einfachen Antworten. Er ist einer, der sich stets mit großer Leidenschaft den komplexen Fragen unserer Gegenwart stellt und dabei immer wieder auch gegen die Maschine denkt. In der aktuellen Ausgabe vom Fantasiemuskel spricht Siegfried Zielinski mit den beiden Podcastern Torsten Fremer und Friedrich von Borries vor allem über sein jüngst erschienenes Manifest „Künstliche Extelligenz“.