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Heterolebenspartner Archiv

117 Episoden
1 Stunde 9 Minuten
Mit dem zweiten Teil der Romanverfilmung formuliert Denis Villeneuve nun mittels großer und großartiger Bilder von Gesichtern, Landschaften und Gesichtslandschaften die umfängliche Kritik an der Produktion von Religion und Ideologie sowie dem Prinzip charismatischer Anführer aus.
1 Stunde 2 Minuten
Ethan Coens neuer Film "Drive-Away Dolls" fällt sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik durch, was bei uns Stirnrunzeln und Kopfschütteln auslöst. Wir wollen daher nun eine Lanze (oder wahlweise auch Dildo) für diese herrlich leichtfüßige Komödie brechen, denn wir sind uns sicher, von ihr einiges über Kommunikation in Beziehungen, die Darstellung von Homosexualität und den US-Wahlkampf lernen zu können.
1 Stunde 3 Minuten
Mit "The Zone of Interest" wird im Bereich des Filmtons Maßstäbe gesetzt und uns schonungslos die Normalität der Verbrecher der Schoa gezeigt, ohne den Blick auf unsere Normalität zu vergessen.
56 Minuten
Es wird Zeit für die Betrachtung eines über alle Zeiten strahlenden Meisterwerkes, dessen Existenz man erst glauben kann, wenn man es sich angesehen hat. Tom Green präsentiert einen Tom Green Film. Geschrieben von Tom Green. In der Hauptrolle: Tom Green.
1 Stunde 1 Minute
"Es gibt eine Vorstellung von einem Patrick Bateman, die abstrakt ist, aber es gibt kein wahres Ich, nur eine Entität, etwas Illusorisches. Und obgleich ich meinen kalten Blick verbergen kann, wenn sie meine Hand schütteln und Fleisch fühlen können, das ihres ergreift. Und sie vielleicht sogar spüren können, dass unsere Lebensstile vergleichbar sind. Ich bin ganz einfach nicht da."

Die beste Morgenroutine: https://www.instagram.com/tv/CftQdlRIVUJ/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
1 Stunde 4 Minuten
In der Episode zu "Menace II Society" (haha, versteht ihr, weil "to" und "two") sprechen wir über herausragende Synchronsprecher, gehen der Prekarisierung und Kriminalisierung von Minderheiten auf den Grund und rufen zur Revolution gegen Waffenhersteller auf.
1 Stunde 8 Minuten
Sam Mendes' "1917" reflektiert über die Erzählweise seiner Kamera den Zerfall des Subjekts durch Fremdlenkung und lotet dabei die Grenzen zwischen Film und Videospiel aus.
1 Stunde 11 Minuten
Nach "Poor Things" besprechen wir mit Alexander Paynes "The Holdovers" einen weiteren aktuellen Film, der sowohl bei Publikum und Kritik als auch den Preisverleihungen mehrheitlich positiv aufgenommen wird. Warum wir uns dem Jubel nicht anschließen wollen und was Timing, Verbitterung und die Einteilung in gute sowie böse Menschen damit zu tun hat, besprechen wir in dieser Episode von "Heterolebenspartner".
1 Stunde 25 Minuten
Yorgos Lanthimos zeigt uns mit seinem neuen Film "Poor Things" Emanzipation in all ihren Facetten und verknüpft prägende Denkschulen aus der Zeit des Umbruchs zur Moderne mit heutigen Diskursen. Wir sind uns einig: Das ist sein ästhetisch sowie inhaltlich ausgereiftestes Werk.
58 Minuten
Hayao Miyazaki bereitet uns mit "Der Junge und der Reiher" nicht nur einen fabelhaften Start ins Kinojahr, sondern stellt einmal mehr die Frage nach dem richtigen Leben und formuliert die Antworten in träumerischen Bildern aus.
1 Stunde 57 Minuten
Zum Start ins neue Jahr beschäftigen wir uns mit der besten Comedy-Serie, die je gedreht wurde. Gemeinsam mit unserem Gast Magnus besprechen wir dafür den Begriff "Nerd", wie Personen sich einander näher kommen können und weshalb wir den Simulationen entkommen müssen.
55 Minuten
Da Bradley Cooper beinahe alles für einen Oscar tun würde, versucht er es (zumindest nach unserem Wissen) ausnahmsweise nicht mit Vetternwirtschaft sondern mit einem Film, der wie große Kunst wirkt, wenn man noch nie zuvor einen Film sah und sich generell von gutem Geschmack fernhielt. Damian streikt daher und Can-Luca rettet die Episode im Alleingang.
1 Stunde 7 Minuten
Es ist die Zeit des Jahres gekommen, in der man sich darauf besinnt, Filme mit zutiefst fragwürdigen Inhalten zu schauen, weil sie ja so "herzig" und "weihnachtlich" sein. Es ist an der Zeit aufzuräumen.
1 Stunde 3 Minuten
Paul King präsentiert uns mit "Wonka" nicht nur ein Musical mit schrecklichen Songs, hölzernem Schauspiel und einer vollständig überflüssigen Geschichte, sondern greift sämtliche bedenkliche Ideologien der Vorlage auf und verstärkt diese noch einmal um 110%.
55 Minuten
Mit Loriot starb vor 12 Jahren wohl auch die Hoffnung auf gute deutsche Komödien. Er verstand es wie kein anderer das "Deutsche" zu dekonstruieren. Wie er das tat zeigen wir exemplarisch an seinem zweiten und letzten Spielfilm "Pappa ante portas" auf.
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