Nebenstimmen - Ensemble Modern Podcast Archiv
38 Episoden
1 Stunde 17 Minuten
In „Nebenstimmen“ hören Sie Gespräche von Mitgliedern des Ensemble Modern mit von ihnen ausgewählten Gästen über Musik, Kunst und das Leben. In dieser Folge trifft der Künstlerische Manager und Geschäftsführer Christian Fausch auf die Komponistin Unsuk Chin. Im Gespräch erinnert sich Unsuk Chin an ihre Kindheit und Jugend im Seoul der 1960er- und 1970er-Jahre und erzählt, wie ein deutsches Klavier ihre Begeisterung für Musik weckte. Sie spricht über den prägenden Einfluss ihres Kompositionslehrers Sukhi Kang, ihren Weg nach Deutschland und ihre anhaltende Faszination für die Musik Claude Debussys. Darüber hinaus gibt sie Einblicke in ihr kompositorisches Denken und ihre künstlerische Vorstellungskraft. Welche Assoziationen verbindet sie mit Begriffen wie Märchen, Sopranstimme, Synästhesie, Schlaginstrumentarium oder Textarbeit? Und welche Ideen und Erfahrungen flossen in Werke wie „Gougalōn“, das „Double Concerto“ und „Akrostichon-Wortspiel“ ein? 2026 präsentierte das Ensemble Modern beim Festival Prague Spring, dessen Composer in Residence Unsuk Chin war, mehrere ihrer Werke. Das Ensemble Modern ist dort von 2025 bis 2027 Ensemble in Residence. Im September ist das Ensemble bei der Akademie des Tongyeong International Music Festival in Südkorea zu Gast, dessen Künstlerische Leiterin Unsuk Chin ist. Unsuk Chin, Komponistin Christian Fausch, Künstlerischer Manager und Geschäftsführer Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
1 Stunde 6 Minuten
Nebenstimmen" brings you in conversations on music, art and life between Ensemble members and conversation partners chosen by them. Find out what the musicians are working on at the moment, and what their personal thoughts are. In this episode, double bassist and Ensemble Modern member Paul Cannon speaks with composer Hannah Kendall. The collaboration between her and the ensemble began in 2020 with the project „Afromodernism in contemporary music“. In 2022 Ensemble Modern premiered Kendall’s work „shouting forever into the receiver“ at the Donaueschinger Musiktage. The ensemble also performed „Even sweetness can scratch the throat“ (2023) in May 2026 at the Happy New Ears concert. Both works explore colonialism, the transatlantic slave trade and practices of remembrance. Together, they talk about these two pieces, why auxiliary instruments such as dreadlock cuffs and music boxes can shape the direction of a work, and why listening without expectation matters so deeply. Hannah Kendall, composer Paul Cannon, double bass Music exerpts: Hannah Kendall: Shouting Forever into the Receiver (2022) https://nmcrecordings.bandcamp.com/album/hannah-kendall-shouting-forever-into-the-receiver Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
52 Minuten
In „Nebenstimmen“ hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartnerinnen und -partnern zu Musik, Kunst und Leben. In dieser Folge spricht der Klangregisseur des Ensemble Modern, Norbert Ommer, mit dem Dokumentarfilmer Thorsten Schütte über seinen Film „Ensemble Modern – Why we play“, der ab Juni 2026 in die Kinos kommt. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum „Why we play“ ein ungewöhnlicher Musikfilm ist – einer, der nicht das fertige Ergebnis in den Mittelpunkt stellt, sondern die fragilen, prozesshaften Momente des gemeinsamen Arbeitens. Thorsten Schütte beschreibt die Herausforderung, Musik filmisch erfahrbar zu machen, Prozesse abzubilden und jedem Ensemblemitglied eine Stimme zu geben. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist dabei ein prägendes Erlebnis: ein Konzert des Ensemble Modern und Frank Zappa im Jahr 1992, das ihm den entscheidenden Impuls gab, Dokumentarfilme zu machen. Zudem tauschen sich beide über Ausbildungswege für junge Film- und Klangregisseur*innen aus und reflektieren ihre eigenen künstlerischen Erfahrungen. Thorsten Schütte, Dokumentarfilmer Norbert Ommer, Klangregie Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
1 Stunde 9 Minuten
In "Nebenstimmen" hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartnerinnen und -partnern zu Musik, Kunst und Leben. In der aktuellen Folge trifft der Künstlerische Manager und Geschäftsführer des Ensemble Modern Christian Fausch auf den Tenor Julian Prégardien. Es geht um künstlerische Prägung, um die Verantwortung von Kunst in der Gesellschaft und darum, warum das Lied eine Art Lebenselixier oder sogar Heimat für Julian Prégardien ist. Erfahren Sie außerdem, was es mit den Projekten „Liedstadt“ und „Clara!“ auf sich hat. Darüber hinaus sprechen die beiden natürlich über die Zusammenarbeit zwischen Ensemble Modern und Julian Prégardien, die 2021 mit Hans Zenders „Schubert’s Winterreise“ begann – und wie aus der Beschäftigung mit diesem Werk die Idee zum neuen Liederzyklus „Theres“ entstand. Julian Prégardien, Tenor Christian Fausch, Künstlerischer Manager und Geschäftsführer Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com Sendetermin von "Theres" auf hr2-kultur:12.04.2026 | 20:03 Uhr
1 Stunde 30 Minuten
In "Nebenstimmen" hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartnerinnen und -partnern zu Musik, Kunst und Leben. In der aktuellen Folge trifft Schlagzeuger und Ensemble Modern-Mitglied Rainer Römer auf den Komponisten und langjährigen Ensemble Modern-Weggefährten Helmut Lachenmann, der 2025 seinen 90. Geburtstag feierte. In dem rund 90-minütigen Gespräch reflektiert Lachenmann seine ersten zwanzig Lebensjahre, seine frühe künstlerische Entwicklung sowie die prägende Beziehung zu seinem Lehrer Luigi Nono. Anhand der Werke "Mouvement" und "Intérieur" beschreibt er, warum Komponieren stets das Finden neuer Kontexte erfordert und wie er versucht, mit jedem Werk seinen eigenen Horizont zu erweitern. Erfahren Sie auch, wie Helmut Lachenmann den Begriff "Schönheit" versteht und warum Musik für ihn "Magie" braucht. Helmut Lachenmann, Komponist Rainer Römer, Schlagzeuger 00:00:00 Intro 00:00:58 Mouvement (– vor der Erstarrung) 00:16:06 Intérieur 00:25:20 Der Lehrer Luigi Nono 00:53:22 Schönheit 01:02:00 Kindheit und Jugend 01:20:15 heiter 01:25:30 Thomas Mann, Wilhelm Busch Anmerkung.: Bei 15:51 spricht Helmut Lachenmann von Antony Pay (Klarinettist, Dirigent), Dietmar Wiesner (Flöte) Weiterführende Links: Helmut Lachenmann: Kunst als vom Geist beherrschte Magie. Texte zur Musik 1996 bis 2020 https://www.breitkopf.com/work/20030/kunst-als-vom-geist-beherrschte-magie Rainer Nonnenmann: Der Gang durch die Klippen (Breitkopf & Härtel): https://www.breitkopf.com/work/9238/der-gang-durch-die-klippen Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
40 Minuten
In "Nebenstimmen" hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartnerinnen und -partnern zu Musik, Kunst und Leben. In dieser Folge trifft Pianist und Ensemble Modern-Mitglied Hermann Kretzschmar auf die Schauspielerin Dagmar Manzel, die bei den Salzburger Festspielen im Juli 2025 gemeinsam mit dem Ensemble Modern Michael Jarrells „Kassandra“ mit großem Erfolg aufgeführt hat. Für das Gespräch hat Hermann Kretzschmar eine ganz eigene Form gewählt: eine persönliche Stichwortsammlung dient als Ausgangspunkt für einen offenen, assoziativen Austausch. Die beiden sprechen über Dagmar Manzels künstlerische Vorbilder – darunter die Sängerin und Schauspielerin Fritzi Massary und der Regisseur und Intendant Barrie Kosky –, über die unterschiedlichen Anforderungen von Theater und Film, und darüber, was sie an der Rolle der Tatort-Kommissarin gereizt hat. Zudem hat Hermann Kretzschmar ein ganz besonderes Gedicht für Dagmar Manzel vorbereitet. Dagmar Manzel, Schauspielerin Hermann Kretzschmar, Pianist Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
49 Minuten
In “Nebenstimmen” hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartner*innen zu Musik, Kunst und Leben. In dieser Folge spricht Posaunist und Ensemble Modern-Mitglied Uwe Dierksen mit dem österreichischen Komponisten Johannes Maria Staud. Staud findet seine Inspiration häufig in benachbarten Kunstsparten wie Literatur, Film und Philosophie, aber auch gesellschaftliche Prozesse und politische Ereignisse dienen ihm als Impulse für sein kompositorisches Schaffen. Im Gespräch geht es u.a. um den Beginn der Zusammenarbeit zwischen Staud und dem Ensemble Modern im Jahr 2000 mit dem Werk „incipit“ für Altposaune und fünf Instrumente. Weitere Themen sind sein neues a cappella-Stück „Der Gesang der Weiden“ sowie seine Auseinandersetzung mit Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“. Ein zentrales Anliegen des Komponisten ist es, Musik zu schaffen, die einerseits unmittelbar zugänglich ist und sich intuitiv erschließt, andererseits aber auch bei wiederholtem Hören neue Entdeckungen ermöglicht. Erfahren Sie außerdem, was es mit den Karpfen im See auf sich hat und weshalb Johannes Maria Staud seine Kompositionen konsequent von Hand schreibt: am Schreibpult, mit Bleistift, Schablone und Papier. Johannes Maria Staud, Komponist Uwe Dierksen, Posaunist Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
46 Minuten
"Nebenstimmen" is the podcast by Ensemble Modern members. "Nebenstimmen" brings you in conversations on music, art and life between Ensemble members and conversation partners chosen by them. In this episode, double bassist and Ensemble Modern member Paul Cannon speaks with the German YouTube artist and performer Hainbach about the evolution of his YouTube channel – from recording his improvised rehearsals to explaining the instruments he uses. »The stranger, the more absurd, the more people would cheer me on.« Hey also discuss how Hainbach drew inspiration from the composing techniques of Italian composer Giacinto Scelsi for his collaboration with the Ensemble Modern at the Checkpoint concert and the Alte Oper concert. »I let [the instruments] collide. I let [them] clash and play together.« Additionally, they talk about the album ›Primer‹ and the process of turning a live recording, in this case from the Checkpoint concert with Ensemble Modern, into a new medium like vinyl. ›Primer‹ by Hainbach and Ensemble Modern is out now! Get it digitally or on vinyl in our website shop or on Bandcamp. Hainbach, YouTube artist and performer Paul Cannon, double bass Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
24 Minuten
In “Nebenstimmen” hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartner*innen zu Musik, Kunst und Leben. In der 30. Folge spricht Oboist und Ensemble Modern-Mitglied Christian Hommel mit dem französischen Dirigenten und Hornisten Franck Ollu. Ollu erzählt von seinem musikalischen Werdegang: Er wurde in La Rochelle geboren und begann mit sieben Jahren Geige zu spielen. Später wechselte er zum Horn und sammelte während seines Militärdienstes wertvolle musikalische Kontakte. 1989 erhielt er eine Einladung des Ensemble Modern und war von 1991 bis 2004 festes Mitglied als Hornist. Heute dirigiert er weltweit führende Orchester und Ensembles – und kehrt immer wieder gerne als Gast zum Ensemble Modern zurück: „Ich bin glücklich, wenn ich hier bin. Es ist eine Art Heimat geworden.“ Außerdem sprechen sie über die Unterschiede in der kulturellen Landschaft Deutschlands und Frankreichs. Franck Ollu, Dirigent Christian Hommel, Oboist Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
51 Minuten
In “Nebenstimmen” hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartner*innen zu Musik, Kunst und Leben. In dieser Folge spricht Schlagzeuger und Ensemble Modern-Mitglied David Haller mit der slowenischen Komponistin Nina Šenk. Ihr bereits ausgedehnter Werkkatalog umfasst Instrumentalwerke für Solo-Instrumente, Kammerensemble und großes Orchester, Vokalkompositionen sowie zwei Opern. David Haller beschreibt, wie er in Šenks Kompositionen „das Kleine im Großen und das Große im Kleinen“ entdeckt. Die Komponistin spricht über ihre Anfänge als Komponistin, die prägende Zusammenarbeit mit befreundeten Musiker*innen an der Musikakademie in Ljubljana, die sie als ihre „zweite Schule“ bezeichnet und die Literatur als Inspirationsquelle. Erfahren Sie, wie ihre weitere kompositorische Entwicklung verlief, welche Wendung ihr Kompositionsstil während der Corona-Pandemie nahm und weshalb sie jetzt in ihrem Innern nach Inspiration sucht. Nina Šenk, Komponistin David Haller, Schlagzeug Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
1 Stunde 3 Minuten
"Nebenstimmen" is the podcast by Ensemble Modern members. "Nebenstimmen" brings you in conversations on music, art and life between Ensemble members and conversation partners chosen by them. In this episode, double bassist and Ensemble Modern member Paul Cannon speaks with American composer and conductor Brad Lubman about what makes a great conductor, how conducting and the perception of it have changed during the 20th and 21st centuries, and why visually appealing conducting might not always be the best. Discover Lubman’s approach to composing, including insights into his new piece “…to quiet the mind…” and why he initially kept his composing a secret. You’ll also hear the story of how Brad Lubman was first introduced to Ensemble Modern in the 90s by Steve Reich. Brad Lubman, composer and conductor Paul Cannon, double bass Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
32 Minuten
In “Nebenstimmen” hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartnerinnen zu Musik, Kunst und Leben. In dieser Folge spricht Oboist und Ensemble Modern-Mitglied Christian Hommel mit dem Komponisten Georg Friedrich Haas. Wie Hommel betont, hat Haas „die Musik komplett neu gedacht bis hin zu Zwölfteltönen und Mikrointervallen und damit neue Klangwelten und -strukturen aufgedeckt, die mit ihrer unendlich reichen, schillernden Ästhetik süchtig machen.“ Die beiden sprechen über den musikalischen Zugang Georg Friedrich Haas‘, die Geschichte der Mikrotonalität, sein Engagement gegen Rassismus, seine Lehrtätigkeit an der Columbia University und das Werk „weiter und weiter und weiter ...“, das 2022 vom Ensemble Modern uraufgeführt wurde und im November 2024 erneut aufgeführt wird. Georg Friedrich Haas, Komponist Christian Hommel, Oboe Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
1 Stunde 9 Minuten
In “Nebenstimmen” hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartner*innen zu Musik, Kunst und Leben. In dieser Folge spricht Pianist und Ensemble Modern-Mitglied Ueli Wiget anlässlich des ersten Abonnementkonzerts der Saison 2024/25 in der Alten Oper Frankfurt mit dem Schweizer Komponisten, Dirigenten und Oboisten Heinz Holliger. Zu seinem 85. Geburtstags dirigierte er den Konzertabend mit Werken von ihm selbst und musikalischen Weggefährt*innen verschiedener Generationen: Bernd Alois Zimmermann, Klaus Huber, Stefan Wirth und Aregnaz Martirosyan. Erfahren Sie mehr über die gespielten Werke, über Heinz Holligers kritischen Blick auf die Entwicklung der aktuellen Kompositionsszene an den Hochschulen, seine Ablehnung gegenüber Metronomen und Pendeluhren, die Natur als Inspirationsquelle und die Frage: Was haben Mozart, Bach, George Benjamin und Heinz Holliger gemeinsam? Heinz Holliger, Komponist, Dirigent, Oboist Ueli Wiget, Pianist Musik Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangiert von Dietmar Wiesner Sprecherin Jingle: Eva Böcker ensemble-modern.com
28 Minuten
"Nebenstimmen" is the podcast by Ensemble Modern members. "Nebenstimmen" brings you in conversations on music, art and life between Ensemble members and conversation partners chosen by them. In this episode, double bassist and Ensemble Modern member Paul Cannon speaks with the Czech composer and conductor Ondřej Adámek about the creative process inherent in composing and about his sources of inspiration. Ideas and points of reference that were central to the creation of his works are discussed. Together with Paul Cannon, Ondřej Adamek also reflects on the special relationship between composer and ensemble, here using the example of the creation of his new work ›Connection Impossible / Unmögliche Verbindung‹, which will celebrate its world premiere at the Bregenzer Festspiele in July 2024. Ondřej Adámek, composer & conductor Paul Cannon, double bass Music Jingle: Conlon Nancarrow: Study No. 5, arrangend by Dietmar Wiesner Jingle: Eva Böcker Clip Excerpt: Ondřej Adámek: Chamber Noise 1 für Violoncello und Kontrabass, performed by Paul Cannon & Eva Böcker ensemble-modern.com
1 Stunde 20 Minuten
In “Nebenstimmen” hören Sie Gespräche von Ensemble-Mitgliedern mit von ihnen selbst ausgewählten Gesprächspartnerinnen und -partnern zu Musik, Kunst und Leben. In dieser Folge spricht Pianist und Ensemble Modern-Mitglied Ueli Wiget mit dem Wiener Komponisten, Dirigenten und Chansonnier HK Gruber über sein „Erweckungserlebnis“, das ihn als Wiener Sängerknaben zur Musik des 20. Jahrhunderts gebracht hat. Welche Komponisten waren für HK Gruber musikalische Vorbilder und warum wurde er zum Weill/Brecht-Fan? Und warum sollte man beim Singen mit einem „r“ Rasen mähen können? Das und vieles mehr über seinen Werdegang, z.B. über seine Zeit als Bassist im Orchester, über die Gründung von MOB art & ton art, seine Leidenschaft für das Dirigieren und die langjährige Geschichte der Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern, erfahren Sie in dieser Episode.