Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Stimmen der Ukraine Archiv

30 Episoden
26 Minuten
Alex und seine Familie sind 2003 aus der Ukraine nach Deutschland ausgewandert. Anfang Juli hat er mit Ari über die Kindheitserinnerungen an seine Heimat gesprochen. Aber auch über Freund:innen aus der Ukraine, die sich entweder dafür entschieden haben zu fliehen oder zu bleiben. Alex ist es wichtig, dass der Westen nicht vergisst, dass in der Ukraine Krieg herrscht.
18 Minuten
Mit 50€ in der Tasche und ihrer Kamera-Ausrüstung ist die Fotografin Lena Manzhos (30) vor 2 Monaten in Berlin angekommen. Sie ist vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflüchtet. Um Geld zu verdienen und Freund:innen in der Ukraine zu unterstützen, bietet sie über Instagram (@el.manzhos) Fotoshoots auf Spendenbasis an.
19 Minuten
Vor dem Krieg war Serge (38) Art Director und hat Jahrmärkte organisiert. Das ist seit Kriegsbeginn komplett weggebrochen. Jetzt leistet er ehrenamtlich Hilfe und erledigt Gelegenheitsjobs gegen Spenden. Er hat Madeleine Petry einen Einblick gegeben in sein jetziges Leben, in dem Luftalarm zur Normalität geworden ist. Außerdem spricht er darüber, wie das Leben in Bucha aussah, bevor der Vorort von Kyjiw traurige Bekanntheit bekam - durch Medienberichte über das Massaker der russischen Streitkräfte. Seine Schwester lebte dort.
1 Stunde 8 Minuten
Inwieweit ist es noch professionell wenn ein/e Dolmetscher/in eigene Gefühle während des Jobs zeigt? Das ist eine Frage, mit der sich die 36-jährige Ukrainerin Anna Kolomiytseva seit Kriegsbeginn auseinandersetzt. Sie dolmetscht selbst und hat zu Beginn des Krieges in Charkiw gelebt. Bis Ende März ist sie mit ihrer Familie dort geblieben, trotz Krieg. Nach einmonatiger Reise durch Ungarn & Österreich, möchte sie jetzt erst mal in Berlin bleiben. Dort hat sie mit Madeleine Petry über die neuen Herausforderungen in ihrem Job gesprochen; über den Monat, den sie im Krieg verbracht hat und über ein ganz besonderes Andenken an ihre geliebte Heimat.
23 Minuten
"Wir alle sind überlastet. Nicht überfordert, sondern überlastet!" Nurda Tazegül ist Personalratsvorsitzende beim Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten in Berlin. Im Gespräch mit Lena Mempel erzählt sie, wie sehr die aktuelle Situation die Mitarbeitenden mitnimmt: Sie arbeiten 14-Stunden-Schichten, vergessen zu essen, stehen unter Druck. In einem offenen Brief zusammen mit der Gewerkschaft ver.di warnt sie vor einer Krise der Berliner Verwaltungen und fordert mehr Hilfe für die Helfenden. Was das konkret heißt und was die Mitarbeitenden am LAF jetzt brauchen, um weiterhin Schutzsuchende zu unterstützen, hört ihr in dieser Folge.
31 Minuten
"Wenn meine Eltern mich nicht weggebracht hätten aus der Ukraine, müsste ich jetzt auf russische Menschen schießen." Daniil (31) ist in Kiew geboren, kam aber mit 2 Jahren nach Deutschland. Er erzählt Lena Mempel, wie der Krieg seine Familie verändert hat, wie er Angehörige bei der Flucht aus umkämpften Gebieten unterstützt und wie er von Berlin aus versucht, Menschen in Russland aufzurütteln und zur Desertation zu bewegen.
41 Minuten
"Das ist ein Desinformationskrieg!" Olena (35) lebt in der Nähe von Kyjiw und arbeitet als Übersetzerin. Daher kann das Gespräch auch auf deutsch geführt werden. Sie erzählt Madeleine Petry von der zusätzlichen Belastung durch die Kritik von russischer Seite an der Glaubwürdigkeit des Erlebens der Ukrainer:innen.
30 Minuten
"It totally changed for now!" - that's what Alek (37) said to Madeleine Petry, talking about his life after the escape from Kyjiw. He also talked about the Corona Virus situation in Ukraine and about the importance of safeness for him as a queer person.
20 Minuten
In dieser besonderen Folge spricht Madeleine Petry mit Irina Bondas (36). Zusammen haben sie für diesen Podcast viele Gespräche mit geflüchteten Menschen aus der Ukraine geführt. Irina hat selbst ukrainische Wurzeln. Sie erzählt warum sich diese Arbeit von allen bisherigen Übersetzungsjobs unterscheidet und warum sie es wichtig findet die Betroffenen selbst zu Wort kommen zu lassen, in ihrer Muttersprache.
12 Minuten
."Ich spreche deutsch, ein bisschen.", erklärt Michail (46) Madeleine Petry im Gespräch vor dem Ankunftszentrum Berlin Tegel. Vor 3 Wochen ist er nach Berlin gekommen und fühlt sich in der Familie, die ihn aufgenommen hat, sehr wohl.

Irina

11 Minuten
"Wir wollen, dass unser Land eine Zukunft hat!" Irina und ihre Kinder sind aus Kyjiw nach Berlin geflohen. Ihr Mann ist in der Ukraine geblieben - um zu kämpfen, zu verteidigen. Am Ankunftszentrum in Berlin-Tegel erzählt Irina Madeleine Petry wie die aktuelle Lage in Kyjiw ist und wie sich das für sie anfühlt.

Ho Dang Ha

14 Minuten
Ho Dang Ha und ihre Familie sind aus Mariupol über Polen nach Deutschland geflohen. Ihr Wohnhaus wurde beschossen, es stand in Flammen. Sie hatten weder Wasser noch Strom, mussten im Freien auf der Straße kochen, während die Stadt von Raketen getroffen wurde. Von diesen schlimmen Erlebnissen und mehr berichten sie Madeleine Petry am Berliner Ankunftszentrum in Berlin-Tegel.
7 Minuten
Das junge Paar Anastasiia (18) & Kirilo (17) ist zusammen mit Kirilos Oma auf der Flucht. Angekommen in Deutschland sind sie nun auf der Suche nach einem sicheren Ort, an dem sie längerfristig bleiben können und zu dem sie auch ihre restliche Familie aus der Ukraine holen können. Von dieser großen Verantwortung erzählen sie Madeleine Petry am neuen Ankunftszentrum in Berlin-Tegel.
25 Minuten
Madeleine Petry trifft am 24.3. die 31-jährige Tetiana aus Kyjiw. Sie ist vor einem Monat, direkt am ersten Tag des Angriffkriegs geflüchtet. Zu ihrem Freund Oleksiy (39), der in Berlin wohnt. Er engagiert sich ehrenamtlich und hilft vielen Geflüchteten bei logistischen und bürokratischen Aufgaben. Die beiden berichten von der Flucht, dem Umbruch und einem gemeinsamen Neuanfang, der eigentlich ganz anders geplant war.
15 Minuten
Kurz nach einem Kaiserschnitt und mit einem 2 Monate alten Baby hat man vieles im Kopf - Krieg sollte nicht dazu gehören. Elina (41) hat Madeleine am 24.3. von der Flucht ihrer Cousine Karolina (25) mit ihrem kleinen Sohn erzählt, der als Frühchen auf die Welt gekommen ist.