familiensachen - der FamRZ-Podcast Archiv
29 Episoden
58 Minuten
Mit dieser Folge setzen wir unsere Podcast-Reihe Karrierewege im Familienrecht fort. In Teil III dreht sich alles um Familienrechtsanwältinnen und -anwälte – ein Beruf, der neben juristischem Fachwissen auch Kommunikationsstärke und viel Fingerspitzengefühl verlangt. Unsere Gäste Ingeborg Rakete-Dombek und Tonia Mittermaier berichten von ihrem Weg ins Familienrecht, von der Ausbildung über den Berufseinstieg bis zur täglichen Praxis. Dabei sprechen sie auch über Kompetenzen, die in diesem Bereich besonders gefragt sind, das Verhältnis zu Mandantinnen und Mandanten, Arbeitsbedingungen, Verdienstmöglichkeiten und natürlich über die Frage: Kann man im Familienrecht eigentlich glücklich werden?
Die Folge richtet sich an alle, die sich für Karrierewege im Familienrecht interessieren – sei es während des Studiums, im Referendariat oder schon mit Berufserfahrung. Folge 1 von "Karrierewege im Familienrecht" kann hier nachgehört werden. Folge 2 finden Sie hier.
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1 Stunde 9 Minuten
Mit dieser Folge setzen wir unsere Podcast-Reihe Karrierewege im Familienrecht fort. In Teil II dreht sich alles um die Verfahrensbeistandschaft – ein Beruf, der in familiengerichtlichen Verfahren eine Schlüsselrolle spielt: die Interessen und das Wohl des Kindes zur Sprache zu bringen.
Unser Gast Ulrich Ames arbeitet seit vielen Jahren als Verfahrensbeistand in Berlin und gibt spannende Einblicke in seinen Weg in dieses Berufsfeld. Wir sprechen darüber, wie Verfahrensbeiständ*innen arbeiten, wo ihre Aufgaben und Grenzen liegen und was den Alltag zwischen Gerichtsbestellungen, Gesprächen mit Kindern und Steuererklärung prägt. Auch die rechtlichen Grundlagen, die Vergütung und die Schattenseiten des Berufs kommen zur Sprache. Herr Ames erklärt außerdem, warum er den Begriff „Anwalt des Kindes“ kritisch sieht und was der Gesetzgeber seiner Meinung nach an den Rahmenbedingungen für Verfahrensbeistandschaften dringend verbessern müsste.
Die Folge richtet sich an alle, die sich für Karrierewege im Familienrecht interessieren – sei es während des Studiums, im Referendariat oder schon mit Berufserfahrung.
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Unser Gast Ulrich Ames arbeitet seit vielen Jahren als Verfahrensbeistand in Berlin und gibt spannende Einblicke in seinen Weg in dieses Berufsfeld. Wir sprechen darüber, wie Verfahrensbeiständ*innen arbeiten, wo ihre Aufgaben und Grenzen liegen und was den Alltag zwischen Gerichtsbestellungen, Gesprächen mit Kindern und Steuererklärung prägt. Auch die rechtlichen Grundlagen, die Vergütung und die Schattenseiten des Berufs kommen zur Sprache. Herr Ames erklärt außerdem, warum er den Begriff „Anwalt des Kindes“ kritisch sieht und was der Gesetzgeber seiner Meinung nach an den Rahmenbedingungen für Verfahrensbeistandschaften dringend verbessern müsste.
Die Folge richtet sich an alle, die sich für Karrierewege im Familienrecht interessieren – sei es während des Studiums, im Referendariat oder schon mit Berufserfahrung.
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56 Minuten
In der neuesten Episode des FamRZ-Podcasts "familiensachen" begrüßen wir Prof. Dr. Isabell Götz, um die rechtlichen Aspekte des Kinder-Influencings zu beleuchten. Bereits 2019 thematisierte unser Gast in ihrem Artikel "Kinderzimmer 4.0 – Ausverkauf der Kindheit?" die Problematik von minderjährigen Influencern und stellte die Frage, ob das Familienrecht hier gefordert ist. In unserem Gespräch gehen wir auf zentrale Punkte ein: Wo liegt die Grenze zwischen harmlosem Sharenting und kommerziellem Kinder-Influencing? Können Kinder überhaupt über die Veröffentlichung ihrer Bilder und Videos entscheiden? Wann wird Kinder-Influencing zu einer Form von Kinderarbeit?
Wir beleuchten die Auswirkungen der dauerhaften digitalen Präsenz auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und ziehen Vergleiche zu Kinderstars in Film und Fernsehen. Dabei diskutieren wir, ob die bestehenden Schutzmechanismen ausreichen. Auch die Verantwortung der Eltern ist ein zentrales Thema: Oft fehlt es ihnen an der nötigen Medienkompetenz, um die langfristigen Konsequenzen ihres Handelns zu überblicken. Zudem geht es um die rechtliche Frage, wem das Einkommen aus Werbedeals zusteht und ob ehemalige Kinder-Influencer ihre Eltern später haftbar machen können. Schließlich sprechen wir über die Grenze zur Kindeswohlgefährdung und die Rolle der Plattformen, die solche Inhalte ermöglichen.
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Wir beleuchten die Auswirkungen der dauerhaften digitalen Präsenz auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und ziehen Vergleiche zu Kinderstars in Film und Fernsehen. Dabei diskutieren wir, ob die bestehenden Schutzmechanismen ausreichen. Auch die Verantwortung der Eltern ist ein zentrales Thema: Oft fehlt es ihnen an der nötigen Medienkompetenz, um die langfristigen Konsequenzen ihres Handelns zu überblicken. Zudem geht es um die rechtliche Frage, wem das Einkommen aus Werbedeals zusteht und ob ehemalige Kinder-Influencer ihre Eltern später haftbar machen können. Schließlich sprechen wir über die Grenze zur Kindeswohlgefährdung und die Rolle der Plattformen, die solche Inhalte ermöglichen.
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54 Minuten
Mit dieser Folge starten wir eine neue Podcast-Reihe Karrierewege im Familienrecht, in der wir verschiedene berufliche Pfade innerhalb dieses vielseitigen Rechtsgebiets vorstellen. Zum Auftakt sprechen wir mit unserem Gast Dr. Daniela Goerdeler über die Ministeriallaufbahn – einen Karriereweg, der oft im Verborgenen bleibt, aber maßgeblich die Gesetzgebung und Rechtspraxis prägt. Diese Folge richtet sich damit an alle, die sich für juristische Tätigkeiten jenseits von Kanzlei und Gericht interessieren – sei es während des Studiums, im Referendariat oder bereits im Berufsleben.
Dr. Goerdeler gibt spannende Einblicke in ihren Werdegang und berichtet, wie und warum sie von ihrer ersten Stelle beim Auswärtigen Amt in ein Ministerium gewechselt ist. Wir sprechen darüber, wie sich der Alltag zwischen Gesetzentwürfen, politischen Abstimmungen und fachlichen Stellungnahmen gestaltet: Wie sind die Arbeitsbedingungen ganz konkret, wie sieht es aus mit Arbeitsmitteln, Home Office oder Teilzeit? Welche Einstellung sollte man mitbringen, wenn man eine solche Laufbahn anstrebt? Und abschließend stellen wir Frau Goerdeler die entscheidende Frage im Rückblick auf ihr Berufsleben: Kann man im Familienrecht glücklich werden?
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Dr. Goerdeler gibt spannende Einblicke in ihren Werdegang und berichtet, wie und warum sie von ihrer ersten Stelle beim Auswärtigen Amt in ein Ministerium gewechselt ist. Wir sprechen darüber, wie sich der Alltag zwischen Gesetzentwürfen, politischen Abstimmungen und fachlichen Stellungnahmen gestaltet: Wie sind die Arbeitsbedingungen ganz konkret, wie sieht es aus mit Arbeitsmitteln, Home Office oder Teilzeit? Welche Einstellung sollte man mitbringen, wenn man eine solche Laufbahn anstrebt? Und abschließend stellen wir Frau Goerdeler die entscheidende Frage im Rückblick auf ihr Berufsleben: Kann man im Familienrecht glücklich werden?
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50 Minuten
Familie ist eine zentrale Institution der Gesellschaft. Sie ist jedoch fortwährend im Wandel. Soziale, wirtschaftliche, demografische und technische Entwicklungen verändern die Situation und das Leben von Familien auf viele verschiedene Arten. Hier kommt die Familienforschung ins Spiel: Ihre Aufgabe ist es, die Lebenssituationen, Entwicklungen und Bedürfnisse von Familien zu erkennen, zu beschreiben und zu verstehen. Wie "Familienforschung" vorgeht, zu welchen Ergebnissen sie in letzter Zeit gekommen ist und warum das überhaupt von Interesse ist, darüber sprechen wir in dieser Folge mit unserem Gast, der Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky von der LMU München.
Wir erfahren von ihr, was "Doing Family" meint und wieso das auch für Familienrichterinnen und -richter interessant ist. Prof. Dr. Villa Braslavsky berichtet von ihrem interdisziplinären Forschungsverbund "ForFamily" an der LMU. Uns interessiert, was das Besondere an ihrem Teilprojekt zum Co-Parenting in Bayern ist. Und wir hören von unserem Gast, wieso sie bei der interdisziplinären Verständigung mit Kolleginnen und Kollegen eine "kluge Naivität" immer zu schätzen weiß.
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Wir erfahren von ihr, was "Doing Family" meint und wieso das auch für Familienrichterinnen und -richter interessant ist. Prof. Dr. Villa Braslavsky berichtet von ihrem interdisziplinären Forschungsverbund "ForFamily" an der LMU. Uns interessiert, was das Besondere an ihrem Teilprojekt zum Co-Parenting in Bayern ist. Und wir hören von unserem Gast, wieso sie bei der interdisziplinären Verständigung mit Kolleginnen und Kollegen eine "kluge Naivität" immer zu schätzen weiß.
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1 Stunde 5 Minuten
Medizinische Fragen spielen oft eine besonders wichtige Rolle bei der Einschätzung, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt und wie schwer sie gegebenenfalls wiegt. Dennoch sprechen Medizin und Familienrecht oft unterschiedliche Sprachen. In dieser Folge unterhalten wir uns mit Prof. Dr. Jörg Fegert u.a. darüber, wie sich die Kommunikation zwischen diesen Professionen noch verbessern lässt. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm berichtet über den Forschungsstand moderner Kinderschutzmedizin und stellt Projekte in diesem Bereich vor, die auch ein Gewinn für Familienrechtler sind.
Außerdem sprechen wir in dieser Folge über eine Misshandlungsform, die leider immer noch vernachlässigt wird: emotionale Gewalt. Wir diskutieren über die Sinnhaftigkeit des § 4 KKG und über die Bedeutung der Verlaufsforschung. Wir reden über Fortbildungen und finanzielle Absicherung von Projekten der Kinderschutzmedizin. Und: Jörg Fegert macht deutlich, was für die Zukunft der Kinderschutzmedizin wichtig wäre.
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Außerdem sprechen wir in dieser Folge über eine Misshandlungsform, die leider immer noch vernachlässigt wird: emotionale Gewalt. Wir diskutieren über die Sinnhaftigkeit des § 4 KKG und über die Bedeutung der Verlaufsforschung. Wir reden über Fortbildungen und finanzielle Absicherung von Projekten der Kinderschutzmedizin. Und: Jörg Fegert macht deutlich, was für die Zukunft der Kinderschutzmedizin wichtig wäre.
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1 Stunde 3 Minuten
Eines der Zuständigkeitsgebiete des Verwaltungsgerichts ist das Kinder- und Jugendhilferecht (SGBVIII). Dadurch entstehen viele Berührungspunkte mit dem Familiengericht. Welche das sind, das betrachten wir in dieser Folge mit unserem Gast Burkhard Lange. Er ist seit 1998 Verwaltungsrichter und seit 2016 Vorsitzender der Sozialrechtskammer des Verwaltungsgerichts Hannover. Im Podcast erzählt er uns, woher seine besondere Leidenschaft für das Jugendhilferecht kommt und was für ihn das Besondere an diesem Gebiet ist.
Wir fragen ihn: Welche Probleme tauchen an der Schnittstelle Jugendamt-Verwaltungsgericht-Familiengericht immer wieder auf und wie kann man sie am besten lösen? Uns interessieren aber auch die allgemeinen Abläufe am Verwaltungsgericht: Burkhard Lange gibt Einblicke, wie die Einleitung eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens funktioniert. Außerdem räumt er mit so manchem Vorurteil über die Verwaltungsgerichtsbarkeit auf, z.B. damit, dass die Gerichte langsam seien. Thema sind außerdem einmal mehr die Fortbildungen: Wer müsste sich wie fortbilden, damit die Abläufe an der Schnittstelle Familiengericht/Verwaltungsgericht reibungsloser werden?
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Wir fragen ihn: Welche Probleme tauchen an der Schnittstelle Jugendamt-Verwaltungsgericht-Familiengericht immer wieder auf und wie kann man sie am besten lösen? Uns interessieren aber auch die allgemeinen Abläufe am Verwaltungsgericht: Burkhard Lange gibt Einblicke, wie die Einleitung eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens funktioniert. Außerdem räumt er mit so manchem Vorurteil über die Verwaltungsgerichtsbarkeit auf, z.B. damit, dass die Gerichte langsam seien. Thema sind außerdem einmal mehr die Fortbildungen: Wer müsste sich wie fortbilden, damit die Abläufe an der Schnittstelle Familiengericht/Verwaltungsgericht reibungsloser werden?
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1 Stunde 9 Minuten
Im Oktober 2022 hat der Europarat den GREVIO-Bericht zu Deutschland vorgelegt. Alles prima in unserem Land in Sachen Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt? Nicht ganz, erklärt uns in dieser Folge Johanna Nelles, Exekutiv-Sekretärin der Istanbul Konvention und Leiterin des Referats Gewalt gegen Frauen des Europarats. Sie berichtet, dass bei der Umsetzung der Istanbul Konvention zwar einiges gut funktioniert. Aber sie hat auch viel Kritik im Gepäck: zum Beispiel was die Bemühungen zur Vermeidung häuslicher Gewalt in Sorge-/Umgangsverfahren angeht.
Wir sprechen aber auch über klassische Probleme bei der Umsetzung der Istanbul Konvention im Familienrecht. Was moniert das Kontrollgremium GREVIO immer wieder, in allen Ländern, die es überprüft? Und nebenbei erfahren wir auch einiges über die Arbeit von Johanna Nelles: Sie erzählt, wie sie auf das Thema Gewalt gegen Frauen gekommen ist und wir lernen, wie ein GREVIO-Bericht eigentlich entsteht und wie es weitergeht, wenn der Bericht fertig ist.
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Wir sprechen aber auch über klassische Probleme bei der Umsetzung der Istanbul Konvention im Familienrecht. Was moniert das Kontrollgremium GREVIO immer wieder, in allen Ländern, die es überprüft? Und nebenbei erfahren wir auch einiges über die Arbeit von Johanna Nelles: Sie erzählt, wie sie auf das Thema Gewalt gegen Frauen gekommen ist und wir lernen, wie ein GREVIO-Bericht eigentlich entsteht und wie es weitergeht, wenn der Bericht fertig ist.
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1 Stunde 21 Minuten
Anfang des Jahres veröffentlichte das BMJ gleich mehrere Eckpunktepapiere, also Vorschläge für anstehende Reformen. In dieser Folge des FamRZ-Podcasts widmen wir uns den Papieren zum Kindschafts- und zum Abstammungsrecht. Zu Gast haben wir Vors. Richter am KG, Prof. Dr. Rüdiger Ernst, der schildert, wieso er die Vorschläge zum Kindschaftsrecht für eine "Reform-Attrappe" hält und wieso eine Reform, wenn sie so kommt wie im Eckpunktepapier angekündigt, möglicherweise die Rechte des Kindes eher schwächt als stärkt.
Das Papier zum Abstammungsrecht schneidet in der Gesprächsrunde zwar besser ab[nbsp]– endlich soll die Mit-Mutterschaft kommen sowie Elternschaftsvereinbarungen. Dennoch schildert Philipp Reuß, wieso es ihn bei dem Teil im Eckpunktepapier zur Regelung zur Vaterschaftsanfechtung "regelrecht geschüttelt hat" und Rüdiger Ernst wundert sich über die Abwesenheit von Regelungsvorschlägen für die missbräuchliche Vaterschaftsanerkennung. Was am Ende aber alle im Podcast eint: die Hoffnung, dass sich die Neuregelung des Abstammungsrechts nicht wegen des aufgeheizten politischen Klimas verzögert und die Bundesregierung es schafft, das Gesetzesvorhaben gut zu kommunizieren.
Edit: Der Podcast wurde kurz vor Erlass der BVerfG-Entscheidung zur Vaterschaftsanfechtung leiblicher Väter aufgezeichnet, weshalb wir dieses Thema leider nicht besprechen konnten.
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Das Papier zum Abstammungsrecht schneidet in der Gesprächsrunde zwar besser ab[nbsp]– endlich soll die Mit-Mutterschaft kommen sowie Elternschaftsvereinbarungen. Dennoch schildert Philipp Reuß, wieso es ihn bei dem Teil im Eckpunktepapier zur Regelung zur Vaterschaftsanfechtung "regelrecht geschüttelt hat" und Rüdiger Ernst wundert sich über die Abwesenheit von Regelungsvorschlägen für die missbräuchliche Vaterschaftsanerkennung. Was am Ende aber alle im Podcast eint: die Hoffnung, dass sich die Neuregelung des Abstammungsrechts nicht wegen des aufgeheizten politischen Klimas verzögert und die Bundesregierung es schafft, das Gesetzesvorhaben gut zu kommunizieren.
Edit: Der Podcast wurde kurz vor Erlass der BVerfG-Entscheidung zur Vaterschaftsanfechtung leiblicher Väter aufgezeichnet, weshalb wir dieses Thema leider nicht besprechen konnten.
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58 Minuten
In dieser Folge haben wir den Direktor des AmtsG Cuxhaven, Andreas Frank, zu Gast und sprechen über seine neue Aufgabe: seit September 2023 ist er Vorsitzender des Deutschen Familiengerichtstages e.V.. Er berichtet über den Satzungszweck dieses wichtigen Berufsverbandes für Familienrechtlerinnen und Familienrechtler und klärt auf: Wer kann eigentlich Mitglied werden und wie? Und wieso sollte man überhaupt Mitglied werden?
Außerdem erfahren wir in dieser Folge einiges über die Geschichte des Deutschen Familiengerichtstages, die eng mit den Entwicklungen im Familienrecht seit 1977 verwoben ist, und hören so manch spannende Anekdote. Schließlich berichtet Andreas Frank auch noch über die kürzlich verabschiedeten aktuellen Empfehlungen an Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung.
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Außerdem erfahren wir in dieser Folge einiges über die Geschichte des Deutschen Familiengerichtstages, die eng mit den Entwicklungen im Familienrecht seit 1977 verwoben ist, und hören so manch spannende Anekdote. Schließlich berichtet Andreas Frank auch noch über die kürzlich verabschiedeten aktuellen Empfehlungen an Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung.
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42 Minuten
In Teil 1 diskutierten wir mit Isabell Götz und Volker Lipp über das Vorhaben der Ampel-Regierung zur Einführung einer Verantwortungsgemeinschaft. Schnell stellten wir fest: Im Bereich der Beistandsgemeinschaften "ohne Liebe" gibt es eigentlich gar keinen rechtlichen Regelungsbedarf. Doch was bedarf denn dann im Bereich der nichtehelichen Gemeinschaften dringend einer Regelung? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns nun im zweiten Teil der Folge.
Wir werfen einen Blick ins Ausland, um zu sehen, welche internationalen Ansätze es auf diesem Gebiet gibt.[nbsp]Von den Praktikern erfahren wir, was aus ihrer Sicht am Wichtigsten ist. Dazu hören wir wieder Ausschnitte vom Göttinger Workshop zum Familienrecht. Und wir kommen letztlich zu dem Schluss: Der Gesetzgeber muss dringend Regelungen für die Auflösung faktischer Lebensgemeinschaften schaffen – vor allem dann, wenn es um den Schutz von Kindern geht.
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Wir werfen einen Blick ins Ausland, um zu sehen, welche internationalen Ansätze es auf diesem Gebiet gibt.[nbsp]Von den Praktikern erfahren wir, was aus ihrer Sicht am Wichtigsten ist. Dazu hören wir wieder Ausschnitte vom Göttinger Workshop zum Familienrecht. Und wir kommen letztlich zu dem Schluss: Der Gesetzgeber muss dringend Regelungen für die Auflösung faktischer Lebensgemeinschaften schaffen – vor allem dann, wenn es um den Schutz von Kindern geht.
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45 Minuten
Die Bundesregierung möchte die Verantwortungsgemeinschaft einführen. "Ziel dieses Gesetzesvorhabens ist es, Verantwortungsübernahme jenseits von Ehe und Liebesbeziehungen rechtlich abzusichern." So steht es auf der Website des BMJ. Doch um was geht es bei diesem Projekt konkret? Gibt es für eine solche Verantwortungsgemeinschaft überhaupt Bedarf? Unter anderem diese wichtigen Fragen versuchen wir im ersten Teil dieser Doppelfolge mit unseren beiden Gästen – Prof. Dr. Isabell Götz und Prof. Dr. Volker Lipp – zu beantworten.
Das Besondere an dieser Folge ist aber nicht nur, dass wir gleich zwei Gäste haben. Wir haben außerdem vom 19. Göttinger Workshop zum Familienrecht einige Ausschnitte aus den dort gehaltenen Vorträgen zur Verantwortungsgemeinschaft mitgebracht. Wir erfahren zum Beispiel von Gregor Dehmer (BMJ), was der aktuelle Stand der "VGM" ist. Und wir lassen Dieter Schwab zu Wort kommen zu einem Recht jenseits von Liebe oder "ohne Liebe", das es vielleicht gar nicht gibt.
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Das Besondere an dieser Folge ist aber nicht nur, dass wir gleich zwei Gäste haben. Wir haben außerdem vom 19. Göttinger Workshop zum Familienrecht einige Ausschnitte aus den dort gehaltenen Vorträgen zur Verantwortungsgemeinschaft mitgebracht. Wir erfahren zum Beispiel von Gregor Dehmer (BMJ), was der aktuelle Stand der "VGM" ist. Und wir lassen Dieter Schwab zu Wort kommen zu einem Recht jenseits von Liebe oder "ohne Liebe", das es vielleicht gar nicht gibt.
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54 Minuten
Sie können und dürfen nicht ohne einander, doch miteinander ist es manchmal schwierig: Jugendamt und Familiengericht. Viel wurde geschrieben in den letzten Jahren über diese manchmal "spannungsgeladene" Beziehung. Wir unterhalten uns in dieser Folge mit Prof. Dr. Barbara Seidenstücker. Sie ist Dipl. Pädagogin und Professorin für Soziale Arbeit, bildet zukünftige Jugendamtsmitarbeitende aus und forscht u.a. zur Kooperation in Kindeswohlverfahren.
Wir hören in dieser Folge sowohl aus der Perspektive des Jugendamts als auch aus der Sicht des Gerichts einiges über die Zusammenarbeit – und erfahren, dass sie so schlecht eigentlich gar nicht ist, manchmal sogar zu gut. Prof. Seidenstücker berichtet interessante Details zu den Ergebnissen ihrer Forschung, wir sprechen über Best Practice in Sachen Kooperation und stellen immer wieder fest: Kommunikation ist eigentlich alles. Und natürlich müssen wir in dieser Folge auch über Geld sprechen: Sind Jugendämter und Familiengerichte eigentlich gut genug ausgestattet, um ihre Aufgaben erfüllen zu können?
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Wir hören in dieser Folge sowohl aus der Perspektive des Jugendamts als auch aus der Sicht des Gerichts einiges über die Zusammenarbeit – und erfahren, dass sie so schlecht eigentlich gar nicht ist, manchmal sogar zu gut. Prof. Seidenstücker berichtet interessante Details zu den Ergebnissen ihrer Forschung, wir sprechen über Best Practice in Sachen Kooperation und stellen immer wieder fest: Kommunikation ist eigentlich alles. Und natürlich müssen wir in dieser Folge auch über Geld sprechen: Sind Jugendämter und Familiengerichte eigentlich gut genug ausgestattet, um ihre Aufgaben erfüllen zu können?
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60 Minuten
"Einer betreut, einer zahlt": Dieser Grundsatz des Unterhaltsrechts aus § 1606 III 2 BGB kommt durch die neueste BGH-Rechtsprechung ins Wanken, gibt es hier einen "Systemwechsel"? Zusammen mit OLG-Richterin Dr. Gudrun Lies-Benachib nehmen wir uns dem Thema im FamRZ-Podcast an. Es wird deutlich: In der Familienrechts-Community glühen die Colts, hier wird derzeit leidenschaftlich gestritten!
Doch nicht nur anhand dieses Beispiels zeigt sich, dass das Unterhaltsrecht richtig spannend ist: Wir erfahren, warum Unterhaltsberechnung immer "wertendes Rechnen" ist und wieso es "Kipppunkte" nicht nur beim Klima gibt, sondern auch im Unterhalt. Gudrun Lies-Benachib erklärt anschaulich das "eigenwillige System" der Düsseldorfer Tabelle. Wir reden darüber, warum BVerwG und BGH unterschiedliche Vorstellungen von paritätischer Betreuung haben und was dies für Konsequenzen hat. Und es wird immer wieder klar: Es wäre gut, wenn der Gesetzgeber endlich eine Reform des Unterhaltsrechts angreifen würde.
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Doch nicht nur anhand dieses Beispiels zeigt sich, dass das Unterhaltsrecht richtig spannend ist: Wir erfahren, warum Unterhaltsberechnung immer "wertendes Rechnen" ist und wieso es "Kipppunkte" nicht nur beim Klima gibt, sondern auch im Unterhalt. Gudrun Lies-Benachib erklärt anschaulich das "eigenwillige System" der Düsseldorfer Tabelle. Wir reden darüber, warum BVerwG und BGH unterschiedliche Vorstellungen von paritätischer Betreuung haben und was dies für Konsequenzen hat. Und es wird immer wieder klar: Es wäre gut, wenn der Gesetzgeber endlich eine Reform des Unterhaltsrechts angreifen würde.
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39 Minuten
Dem Wohl der Eltern wird in der juristischen Diskussion über das Wechselmodell deutlich weniger Beachtung geschenkt als dem Kindeswohl. Zu Unrecht, erfahren wir in der neuen Folge des FamRZ-Podcasts, denn Elternwohl und Kindeswohl stehen natürlich in direktem Zusammenhang. Die Soziologin Prof. Dr. Anja Steinbach, nach unserer Folge zum "Kindeswohl im Wechselmodell" nun erneut zu Gast bei familiensachen, berichtet von den neuen Ergebnissen ihres Forschungsprojekts „Familienmodelle in Deutschland“ (FAMOD) und darüber, wie sich Eltern nach Trennung und Scheidung mit den unterschiedlichen Betreuungsmodellen fühlen.
Wir lernen in dieser Folge zum Beispiel, was "intergenerationale Transmission" ist, lassen uns noch einmal in das Einmaleins der empirischen Sozialforschung einführen und fassen zusammen, welche Unterschiede es zwischen psychischem, ökonomischen und sozialem Wohlbefinden gibt.[nbsp] Außerdem interessierte uns natürlich auch beim Thema "Elternwohl": Welche Schlüsse kann man für die juristische Praxis – oder welche gerade nicht – aus der Studie ziehen?
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Wir lernen in dieser Folge zum Beispiel, was "intergenerationale Transmission" ist, lassen uns noch einmal in das Einmaleins der empirischen Sozialforschung einführen und fassen zusammen, welche Unterschiede es zwischen psychischem, ökonomischen und sozialem Wohlbefinden gibt.[nbsp] Außerdem interessierte uns natürlich auch beim Thema "Elternwohl": Welche Schlüsse kann man für die juristische Praxis – oder welche gerade nicht – aus der Studie ziehen?
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