Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Sparks - Menschen, die uns inspirieren Archiv

90 Episoden
19 Minuten
Gaslecks in der Pipeline, gehackte Verwaltungen und mögliche Energieengpässe: Die Wahrscheinlichkeit, dass es in Deutschland zu einem Blackout kommt, ist Experten zufolge durch die Energiekrise und den Ukraine-Krieg größer denn je. Auch Naturkatastrophen bedrohen die kritische Infrastruktur in Deutschland. Wie können wir sie besser schützen? Wir sprechen mit einem Krisenforscher darüber, warum jeder in Deutschland einen persönlichen Notfallplan haben sollte. Außerdem erklären wir, was Phishing Mails mit der kritischen Infrastruktur zu tun haben. Und wir schauen, wie andere Länder ihre kritische Infrastruktur schützen.
25 Minuten
Tausende Menschen protestieren im Iran gegen die Regierung - die mit Gewalt dagegen reagiert. Wie können wir aus der Ferne der iranischen Bevölkerung helfen? Zum Beispiel, indem wir den Menschen Zugang zum freien Internet verschaffen. Wir erklären, wie die Browsererweiterung Snowflake funktioniert und was es für uns als Nutzer und Nutzerinnen bedeutet, wenn wir unseren Zugang teilen. Außerdem sprechen wir über Solidaritätsaktionen in Sozialen Medien und auf der Straße hier in Deutschland. Ein Protestforscher ordnet ein, was die bewirken können. Außerdem klären wir, warum Kanada in Sachen Sanktionen gegen den Iran ein Vorbild für andere Länder sein kann.
20 Minuten
Hochwasser und Überschwemmungen treten in Zeiten des Klimawandels immer häufiger auf. Ganz aktuell hat Hurrikan Ian in Florida gewütet. Wie können wir in Zukunft mit Hochwasser umgehen? Wir könnten zum Beispiel von Bangladesch lernen. Denn das Land, das mit am stärksten vom Klimawandel betroffen ist, hat es geschafft, die Zahl der Opfer durch Überschwemmungen massiv zu reduzieren. In der Podcastfolge schauen wir außerdem nach Sachsen. Dort sollen in einem kleinen Dorf über 20 Häuser um mehrere Meter angehoben werden, damit die Gebäude vor Überschwemmungen geschützt sind. Die Idee ist so innovativ, dass es schon Interesse im Ausland gibt. Und wir sprechen darüber, warum es in bestimmten Gebieten immens wichtig ist, Brücken anders zu bauen als bisher. Denn bei dem Hochwasser im Ahrtal waren die vielen Brücken ein großes Problem.
25 Minuten
78 Kilogramm Lebensmittel wirft jede und jeder von uns im Schnitt pro Jahr weg - obwohl vieles davon noch genießbar wäre. Genau da setzt ein besonderes Restaurant in München an: Es tischt seinen Gästen fast ausschließlich Speisen aus geretteten Produkten auf. Ein Start-up hilft Großbäckereien mit Künstlicher Intelligenz, dass sie möglichst nicht viel mehr herstellen als dann auch gekauft wird. Und vom früheren Sternekoch Christian Rach bekommen wir unter anderem Tipps, wie wir alle zu Hause Lebensmittel-Müll vermeiden können.
15 Minuten
Weniger als die Hälfte der Deutschen findet, dass unser Land kinderfreundlich ist. Das hat eine Forsa-Umfrage ergeben. Schwimmunterricht ist zum Beispiel ein Thema mit viel Verbesserungsbedarf. Ein Schwimmbad auf Rädern will da Abhilfe schaffen. Am wichtigsten finden Experten, dass Kinder und Jugendliche selbst mitbestimmen dürfen, damit die Politik auf sie mehr Rücksicht nimmt. Das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken, könnte da helfen, meint zum Beispiel das Kinderhilfswerk. Außerdem sollten Städte die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mehr mitdenken. Wie das geht, macht Regensburg vor - und wird deshalb von vielen anderen Städten nach Tipps gefragt.
19 Minuten
Windkraft ist ein wichtiger Baustein, um die Energiewende voranzubringen - da sind sich Experten einig. Aber wo sollen die vielen Windräder, die wir brauchen, um die Ziele der Bundesregierung zu erreichen, hin? Eine Idee könnte sein, Industriegebiete dafür stärker zu nutzen. Welche Vorteile das hätte, klären wir in dieser Podcastfolge. Wir fragen außerdem nach, wie der Ausbau der Offshore-Windenergie vorankommt. Deutschland denkt nämlich darüber nach, sich mit Ländern wie Dänemark oder Schweden zusammenzutun, weil unsere eigene Meeresfläche begrenzt ist. Und wir stellen eine innovative Speichermöglichkeit vor. Peter Geigle hat mit seinem Unternehmen eine Batterie entwickelt, die auf organischen Materialien basiert und deshalb sicherer und langlebiger ist als bisherige Batterien, um die Windenergie zu speichern.
16 Minuten
Die Bundesregierung warnt schon länger vor der Gefahr durch Falschmeldungen und Desinformation durch andere Staaten im Internet. Denn auf diese Weise wird oft versucht, die öffentliche Meinung zu steuern. Ein Expertenteam forscht gerade daran, Desinformationskampagnen in Echtzeit zu erkennen und diese Infos allen verfügbar zu machen. Darüber sprechen wir mit Christian Grimme, einem der Projektoordinatoren. Kann man sich überhaupt vor dem Einfluss von Desinformationen schützen? Wir haben uns Länder angeschaut, die zeigen wie es gelingen kann. Stichwort Medienkompetenz. Außerdem erfahrt Ihr in dieser Podcastfolge, wie Ihr erkennen könnt, ob ein Bild oder Video gefälscht oder echt ist.
20 Minuten
In Finnland wird das weltweit erste Endlager für Atommüll gebaut. Die Bevölkerung unterstützt das. Warum, erfahrt Ihr in der Podcastfolge. Wissenschaftler forschen außerdem schon seit Jahren an einer Methode, radioaktiven Müll zu entschärfen. Transmutation nennt sich das Verfahren. Darüber sprechen wir mit einem Physiker aus Frankfurt am Main, der in einer Forschungsanlage in Belgien die Arbeit an dieser Technologie vorantreibt. Eine der großen Fragen bei diesem Themenkomplex ist ja: Wie lange ist Atommüll gefährlich? Um ihn möglichst lange und sicher einschließen zu können, ist für ein Endlager das Gestein von großer Bedeutung. In der Schweiz hat man sich schon für Tongestein entschieden. Wir klären, was das für uns in Deutschland bedeutet.
16 Minuten
Kaum Nebenkosten beim Immobilienkauf, keine Grunderwerbssteuer für junge Leute, einfachere Genehmigungsverfahren: Die Niederlande machen vor, wie der Markt in Bewegung bleibt und auch junge Leute an ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung kommen. Wir schauen uns an, was wir uns davon in Deutschland abschauen können. Ebenfalls ein Weg zum eigenen Eigentum: Sich mit anderen zu einer Baugruppe zusammenzuschließen. Alexander Truhlar hat's gemacht und erzählt von den Vorteilen, aber auch von den Herausforderungen. Und wir werfen einen Blick auf das "Ulmer Modell". Die Stadt schafft es nämlich schon seit langem, Preisexplosion zu verhindern - indem sie Bauland auf Vorrat bereithält und damit die Zügel in der Hand behält. Die Stadt kauft Grundstücke und verkauft sie nach ihren eigenen Kriterien weiter an Menschen, die bauen wollen.
20 Minuten
Dreckige Flüsse durch Muscheln sauberer machen. Studien belegen, dass das geht: Muscheln können gezielt eingesetzt werden, um die Wasserqualität zu verbessern. Außerdem sprechen wir darüber, wie wir Plastikmüll am besten aus Flüssen fischen können. Ein deutsches Startup erklärt in dieser Folge, wie es unter anderem mit speziellen Müllbooten die Flüsse von Plastik befreien will - und das auf der ganzen Welt. Und wir überlegen, wie Flüsse in Zukunft widerstandsfähiger werden können gegen Hitzestress und andere Herausforderungen. Laut Umweltbundesamt sind 90 Prozent der deutschen Flüsse in keinem guten Zustand. Damit sich das ändert, müssen sie renaturiert, also wieder in ihren natürlichen Zustand gebracht werden. Darüber sprechen wir mit Jeanette Völker, die Leiterin für Binnengewässer am Umweltbundesamt. Ihrer Ansicht nach brauchen unsere Flüsse deutlich mehr Platz als sie momentan haben.
22 Minuten
Nasenspray vs. Corona: Die weltweit erste Nasenspray-Impfung gegen Covid 19 könnte in Indien noch im August zugelassen werden. Die Wissenschaft erhofft sich von einem solchen Präparat einige Vorteile. Ein anderer vielversprechender Ansatz in der Medizin nennt sich Crispr. Oder auch Genschere Oder Genom Editing. Die beiden Forscherinnen, die dieses Verfahren entdeckt haben, haben dafür den Nobelpreis erhalten. Wir erklären, wie Crispr funktioniert und was damit möglich ist. Wir sprechen aber auch über Risiken und die Frage, wie weit man gehen darf. Ein ebenfalls sehr spannendes, aber nicht unumstrittenes Thema ist die sogenannte Xenotransplantation, also Organe von Tieren für den Menschen. Wir unterhalten uns darüber u. a. mit Prof. Dr. Bruno Reichart, einem der renommiertesten Herzchirurgen weltweit. Er ist auch maßgeblich an der Forschung zur Xenotransplantation beteiligt. Seiner Einschätzung nach dauert es nicht mehr allzu lang, bis dieses Verfahren der Organtransplantation in Deutschland angewendet werden kann.
23 Minuten
In vielen Branchen wird händeringend nach Personal gesucht. Mehr und länger arbeiten schlagen manche Experten vor. Genau das Gegenteil macht eine Schreinerei im Bayerischen Wald. Der Chef hat die Vier-Tage-Woche eingeführt und lockt so Bewerber an - mit Erfolg. Wir gehen der Frage nach, wie Künstliche Intelligenz helfen kann, dass Arbeitssuchende und freie Stellen besser zusammenkommen. Und wir stellen ein Krankenhaus in Brandenburg vor, das weniger Personalmangel hat als andere Häuser. Warum? Weil es mitarbeitergeführt ist. Wie das funktioniert, erklärt die Prokuristin des Krankenhauses in dieser Folge von "Dreimal besser”.
24 Minuten
Was kommt nach dem 9-Euro-Ticket? In Luxemburg ist der ÖPNV seit 2020 kostenlos. Wir sprechen mit dem luxemburgischen Verkehrsminister darüber, was Deutschland von diesem Modell lernen kann. Wenn es nach Elon Musk geht, lassen wir uns bald mit 1.200 Kilometern pro Stunde zur Arbeit befördern - per Hyperloop. Die TU München arbeitet derzeit an einem Prototyp in Originalgröße. Außerdem sprechen wir über Fahrgemeinschaften: Hierzulande hat sich Carpooling unter Pendlern und Pendlerinnen noch nicht durchgesetzt. Wie das erfolgreich geht und wie wir dabei Sprit sparen, zeigt ein Beispiel aus Ägypten.
17 Minuten
Trinkwasser aus Luft gewinnen: Möglich macht das die Erfindung eines Schweizer Wissenschaftlers. Wir sprechen darüber mit dem jungen Forscher Iwan Hächler. Außerdem rüstet sich Nürnberg mit einem Aktionsplan gegen Hitze in der Stadt - welche Ideen das sind, hört Ihr in dieser Podcastfolge. Außerdem reden wir über einen interessanten Ansatz aus Frankreich. Dort arbeiten alle einen Tag ohne Bezahlung, um zum Beispiel älteren Menschen an besonders heißen Tagen zu helfen.
22 Minuten
Wo bekommen wir das Gas her, das wir dringend brauchen? Darum geht es ja gerade ständig. Und es mag wie aus einem Science-Fiction-Film klingen. Aber: Winzige Einzeller können bei der Energiewende ein Teil der Lösung sein. Die Methode, bei der sogenannte Archaeen zum Einsatz kommen, heißt Power-to-Gas. Dabei wird Gas aus Strom hergestellt. Wir sprechen auch über Fracking. Die Methode zur Gewinnung von Erdgas ist äußerst umstritten und das sogenannte unkonventionelle Fracking in Deutschland verboten. Die Bundesregierung hat Expertinnen und Experten mit einer Untersuchung beauftragt. Die Leiterin dieser Kommission, Charlotte Krawczyk, erklärt in dieser Podcastfolge u. a., wie groß die Umweltrisiken sind, was Deutschland aus den Erfahrungen anderer Länder lernen kann und dass sogenanntes konventionelles Fracking hierzulande bereits stattfindet. Außerdem erfahrt Ihr natürlich auch, was jeder und jede Einzelne tun kann, um Energie zu sparen und damit auch den Geldbeutel zu entlasten. Und versprochen: Die Tipps gehen über Heizung runterdrehen und kürzer duschen hinaus.