Thesenspinner Archiv
54 Episoden
56 Minuten
Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, warum es immer seltener um die Sache selbst geht - als vielmehr um die persönliche Rechtfertigung und Schuldzuweisungen. Warum wird es in der Öffentlichkeit scheinbar immer herausfordernder die Fakten auf den Tisch zu legen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten? Wir fordern von unserem Gegenüber ständig Offenheit und Ehrlichkeit ein. Doch wie würde die Welt wohl aussehen, wenn das alle schonungslos so tun würden...?
36 Minuten
Wir sind wieder da - und melden uns mit einer nostalgischen Episode zurück :) Nee, früher war nicht alles besser - aber das Lebensgefühl war irgendwie anders. Es gab einfach noch echte Erlebnisse beim Telefonieren in gelben öffentlichen Telefonzellen oder beim Passivrauchen auf der Rückbank eines Autos....(IRONIE!!!)...naja, auf jeden Fall waren wir irgendwie ein bisschen unaufgeregter unterwegs. Oder?
58 Minuten
Also...perfekt ist die Episode ja nicht - aber dafür hatten wir hörbaren, echten Spass :) Irgendwas lag wohl in der Luft - schnupper doch mal rein. PS: Die TV-Sendung, von der Kerstin gesprochen hat, heisst übrigens Chez Krömer und nicht Chez Körner - Asche auf´s Haupthaar :)
49 Minuten
Wir bewegen uns über die generelle Sinnfrage im Leben zu der Frage, an welchen Stellen erzählen wir uns eigentlich regelmässig selbst Geschichten, die wir tief in uns drin gar nicht so fühlen können. Was treibt uns an, was motiviert uns in die Handlung zu kommen? Wir sprechen über den persönlichen Nutzen an einer Sache und darüber, dass Anerkennung eine sehr wesentliche Antriebskraft sein kann.
54 Minuten
Es ist Frühling und das Leben blüht...oder!? Warum eigentlich immer nur im Frühling? Das Leben findet doch auch sonst statt. Und überhaupt, Frühlingsgefühle können sehr vielfältig sein. Ständig aktiv sein zu "müssen" kann auch mal ganz schön stressen. Schon interessant, wie uns das beginnende Gespräch über den Frühling zu ganz essenziellen Fragen des Lebens führt. Begleite uns doch gerne ein Stückchen des Weges und lausche ganz entspannt...:)
46 Minuten
Es ist manchmal gar nicht so einfach zu sagen, wann andere Menschen für uns nicht mehr nachvollziehbare Sichtweisen vertreten. So ein bisschen crazy sein ist ja ganz cool und kann sehr einladend sein - die Welt mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Doch wann werden die persönlichen Grenzen überschritten? In einer Zeit, wo ständig und überall Offenheit und Toleranz gefordert wird,+ braucht es auch Raum sich mal zurückziehen zu können.
60 Minuten
Die aktuellen Ereignisse machen uns sehr betroffen - die ganze Welt steht unter Schock. Es herrscht Krieg mitten in Europa. Tauschend Dinge schwirren uns durch den Kopf und doch fehlen uns oftmals die richtigen Worte. Es wird Zeit darüber zu sprechen.
49 Minuten
Wir begeben uns heute auf die Spuren des griechischen Philosophen Sokrates und folgen seinen weisen Worten. Auch wenn uns das - zugegebenerweise - während unserer Diskussion nicht wirklich bewusst war. Da watscheln wir eher auf dem Pfad der Ahnungslosen :) Asche auf unsere Häupter. Dennoch versuchen wir uns in unterschiedlichen Sichtweisen dieser These. Von bewusstem und unbewusstem Einsatz von Nichtwissen in der zwischenmenschlichen Kommunikation bis hin zur gewachsenen Haltung der eigenen Persönlichkeit.Gibt es einen Weg zur Weisheit des Nichtwissens?
1 Stunde 3 Minuten
Zwischenmenschlich wird oftmals Ehrlichkeit eingefordert - ist aber nicht tatsächlich willkommen. Wie gesellschaftstauglich ist Ehrlichkeit eigentlich und an welchen Stellen ist eine radikale Ehrlichkeit möglicherweise überhaupt nicht angebracht? Wir tauschen uns aus über die Frage des richtigen Masses und dem tatsächlichen Erkennen und Verstehen von Ehrlichkeit. Manchmal canceln wir Menschen für ihre Ehrlichkeit ab, weil wir die Handlung und Motivation nicht verstehen können. Dabei ist es doch so elementar, die Menschen in ihrem authentischen Kern zu erkennen und zu begegnen.
50 Minuten
Träume helfen uns dabei den Alltag zu verarbeiten. Manchmal sind diese aber auch viel mehr als das. Sie können Emotionen transportieren und Sehnsüchte offenlegen. Diese Erfahrung führt uns zu der Frage: Was ist Realität überhaupt?
53 Minuten
Was uns heute so durch den Kopf geht und was das alles mit Bernstein sammeln zu tun hat - erfährst du in dieser Episode.
1 Stunde
Wir wollen nicht nur das vergangene Jahr Revue passieren lassen, sondern uns selbst mal reflektieren. Wie genau kam es eigentlich zu diesem Podcast und was hat der gemeinsame Austausch seit über einem Jahr mit uns gemacht? Wir plaudern ein wenig aus dem Nähkästchen und verraten dir die ein oder andere Anekdote unseres gemeinsamen Weges.
59 Minuten
Wir beobachten eine kollektive Erschöpfung in der Gesellschaft. Eine wachsende Sensibilität und Bewusstsein der Menschen haben nicht nur Vorteile, sondern stellt uns auch vor neue grosse Herausforderungen. Wir brauchen frische Gedanken, um wieder kreativer zu werden. Es herrscht eine Sehnsucht nach Einfachheit und nach handfesten Dingen, die wieder mehr Klarheit und Orientierung bieten.
43 Minuten
Klar, wir alle wollen flexibel, offen und divers in der Gesellschaft wirken. Doch manchmal sind wir das schlicht und ergreifend einfach nicht. Es fällt schwer, sich selbst das wirklich einzugestehen und nicht selten kreieren wir uns eine Vision von uns selbst, die uns glauben lässt all die Anforderungen an uns selbst irgendwie zu erfüllen. Pustekuchen...
1 Stunde 17 Minuten
Die Achtsamkeit für unsere Mitmenschen im Alltagsgeschehen stellt uns nach unseren Beobachtungen vor neue Herausforderungen. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein. Sind wir am Ende zu sehr mit uns selbst beschäftigt? Wir sprechen über das Phänomen von Reality-Formaten und öffentlichen Platzierung von persönlichen Ereignissen in den sozialen Medien. Wo endet die Unterhaltung und die Würde des Menschen für gute Quoten, Aufmerksamkeit und Sendezeit? Was motiviert sogenannte Z-Promis ihr gesamtes Leben in der Öffentlichkeit auszubreiten und was ist die wahre Motivation dahinter? Wir stellen uns die Frage, ob die handelnden Personen sich überhaupt bewusst sind über mögliche gesellschaftliche Auswirkungen. Oder darüber, dass hier im Extremfall auch Menschen zu Schaden kommen können.