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Wasser und Buch Archiv

153 Episoden
55 Minuten
Riesige Freude. Ulrike Draesner ist nochmal zu uns in den Podcast gekommen. Anlass ist ihr neues Buch "Penelopes ( ) Schiff". Ein gewaltiges Projekt, dass nichts weniger angeht, als eine Neu- und Weitererzählung der Odyssee. Im Gespräch erzählt Draesner von den Herausforderungen beim Schreiben, von Sklavinnen im antiken Griechenland, PTSB bei Odysseus und der Schildkröte Homer. Außerdem geht es um Lyrik, Hochbegabung, James Joyce uvm. Hört unbedingt rein!
1 Stunde 1 Minute
New Adult mischt den Buchmarkt auf. Das Genre sorgt bei den Verlagen für Verkaufsrekorde. Doch wie ist es eigentlich so ein Buch zu lesen? Bevor wir in eine kleine Sommerpause gehen, hat Linn den Versuch gewagt. Außerdem feiern wir den Geburtstag Raymond Chandlers und sprechen über die ergreifende Arbeit und den Tod von Andrea Gibson.
1 Stunde 8 Minuten
Linn hat sich Ingmar Bergmans „Persona“ angeschaut. Josef das Buch von dessen Tochter Linn Ullmann gelesen. „Mädchen, 1983“ ist eben erst erschienen und gehört für uns zum Besten was die Autofiktion gerade zu bieten hat. Ausgehend davon reden wir über Machtmissbrauch, Metoo und die Pariser Magazinwelt der 1980er Jahre. Außerdem geht es um Nepo-Babys und die Frage was Kartenlegen eigentlich mit Literatur zu tun hat. Und wir feiern Ricarda Huch, die heute Geburtstag gefeiert hätte!

Skandal

51 Minuten
»Der Salzpfad« ist eine Erfolgsgeschichte. Zwei Millionen verkaufte Exemplare. Glühende Verehrer. Und jetzt ein Kinofilm mit Gillian Anderson und Jason Isaacs. Doch dann kommt plötzlich ein Artikel heraus, der die Geschichte hinter dem Memoir in Frage stellt. Seitdem herrscht helle Aufregung im Vereinigten Königreich. Wieso? Das klären wir in dieser Folge. Außerdem geht’s um die aufsehenerregenden Bücher von Constance Debré. Und unser Geburtstagskind ist Marcel Proust.

Im Rausch

47 Minuten
Josef wünscht sich wieder mehr Tiefe von Édouard Louis. Lena Schättes Debüt „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ lässt dagegen keine Wünsche offen. Was uns zu der Frage führt: ist Fiktion vielleicht die bessere Autofiktion? Außerdem reden wir über hochpolitische Penis-Tattoos, posthume Begnadigungen unschuldiger Aktivisten und das Vermächtnis des Aimé Césaire, der in dieser Woche Geburtstag gefeiert hätte.
39 Minuten
Heute könnt ihr unsere zweite Folge mit Daniela Dröscher hören. Mit Linn redet sie über den Literaturbetrieb, ihren Erfolgsroman »Lügen über meine Mutter« (bald verfilmt!), aber auch über die Anfänge als Autorin und die Frage, ab wann sie sich eigentlich als Schriftstellerin gefühlt hat. Viel Spaß!
39 Minuten
Heute haben wir eine ganz besondere Folge für euch. Denn wir sind mal wieder zu dritt in unserem Studio. Zu Gast ist die Schriftstellerin Daniela Dröscher. Im August erscheint ihr neues Buch "Junge Frau mit Katze" bei Kiwi. Vorher hat sie sich mit uns zusammengesetzt, um zurückzublicken. Im ersten Teil unseres Gesprächs geht es u.a. um Kindheitslektüren, die japanische Schriftstellerin Yoko Tawada und die Krux mit der Autofiktion.
36 Minuten
Das Wochenende steht vor der Tür. Und wir sind wieder da. Passend für die Badetasche besprechen wir zwei Lyrik-Bände für euch. Colm Tóibín reflektiert in "Vinegar Hill" sein Leben und Daniela Seel denkt in "nach eden" über das Paradies nach. Außerdem verabschieden wir uns von zwei großen der Literatur: Edmund White und Ngũgĩ wa Thiong'o.

Wolkendienst

53 Minuten
Salman Rushdies Attentäter wurde in den USA verurteilt. In Israel wird ein Literaturfestival abgesagt. Und vielleicht steht hinter beidem die Frage: wie ernst muss oder sollte man Literatur nehmen? Wir finden: sehr ernst und tauschen uns deshalb in unserer aktuellen Folge dazu aus. Außerdem haben wir zwei Bücher über Wolken gelesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und wir erinnern an Honoré de Balzac.

Swissair-Blau

45 Minuten
In Berlin gibt es eine neue Genossenschaft für Literatur. Benjamin Blümchen kommt mit neuen Folgen ins Fernsehen zurück und Elfie Donnelly beschwert sich über „Wokeness“. Und dann ist da noch Peter Bichsel, der vor Kurzem verstorbene Meister der kleinen Form und einer der ganz großen Nachkriegsautoren. Obwohl oder vielleicht auch gerade weil er nie viele Worte brauchte. Wir reden über all das und erinnern am Ende an seinen guten Freund Max Frisch.
56 Minuten
Nachrichten lesen macht keinen Spaß — die Welt wird immer schlimmer. Nur, was dann? Zwei Autorinnen setzen sich damit auseinander was es bedeutet in unserer aktuellen Zeit zu leben. Wir sprechen über „Hoffnung in der Dunkelheit“ von Rebecca Solnit und „Verzweiflungen“ von Heike Geißler. Außerdem erinnern wir an das bewegte Leben und die unfassbare Produktivität von Rose Ausländer. Cheers!
54 Minuten
Für unsere heutige Folge war Linn im Museum. Von dort hat sie uns einige Fakten über das Nomadenvolk der Samen mitgebracht. Um die geht es auch in Ann-Helèn Laestadius Roman „Die Zeit im Sommerlicht“. Wir sprechen über dieses wichtige Buch, über Gewalt, Wut und die Suche der Nachgeborenen nach einer eigenen Stimme. Außerdem diskutieren wir über Siegfried Unseld und Buchläden die aussehen wie Concept-Stores. Und wir erinnern an Harper Lee und ihre fast schon unglaubliche Lebensgeschichte.
34 Minuten
Mascha Unterlehberg ist noch einmal bei uns zu Gast. Nach unserem letzten Gespräch über ihre Anfänge und ihr Debüt ("Wenn wir lächeln"), geht es diesmal um den Literaturbetrieb. Mascha Unterlehberg erzählt von Lesungen, dem ersten Moment mit dem eigenen Buch uvm. Außerdem verrät sie uns ihre liebsten Filme, Bücher und Musikstücke.
33 Minuten
Heute zu Gast bei uns im kleinen Podcaststudio ist Mascha Unterlehberg. Vor ein paar Wochen erschien bei Dumont ihr Debütroman "Wenn wir lächeln". Der ist so großartig, dass wir unbedingt mit ihr darüber reden wollten. Außerdem geht's um ihre Anfänge als Schriftstellerin, wieso studieren manchmal die Freude am Lesen tötet uvm.
1 Stunde 3 Minuten
Chimamanda Ngozi Adichie hat ein neues Buch geschrieben. Der Hype ist so groß, dass Josef nicht widerstehen konnte. Ob sich die knapp fünfhundert Seiten gelohnt haben? Erfahrt ihr bei uns. Außerdem geht‘s um Adichies feministische Texte. Zudem freuen wir uns über Preise für Marlen Hobrack und Beate Tröger. Und erinnern an Samuel Beckett.