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Artists around the world - Der Podcast zum Niederrhein Musikfestival Archiv

25 Episoden
56 Minuten
Was bedeutet Freiheit – und was sind wir bereit, für sie aufzugeben? Im neuen Podcast spricht Schauspieler Thomas Kitsche über „Into the Wild – Klang der Freiheit“, ein Literatur-Musikkonzert des Niederrhein Musikfestivals 2026, bei dem er gemeinsam mit Sänger Florian Gerhards und dem Maiburg Ensemble die Geschichte von Chris McCandless auf die Bühne bringt. Kitsche kennt man aus internationalen Produktionen wie der Apple-TV-Serie „Hijack“ an der Seite von Idris Elba, von den Bühnen des Düsseldorfer Schauspielhauses und aus seiner Zeit am Staatsschauspiel Dresden. Doch die Fragen, die „Into the Wild“ stellt, gehen ihn auch persönlich an: 2025 zog er mit seiner Familie in eine Gemeinschaft in der Natur vor Hamburg. Im Gespräch erzählt er, warum ihn Jon Krakauers Roman und die Geschichte von Chris McCandless so berührt, wie man Angst kreativ umsetzt – und gibt herrliche Einblicke in sein Leben als Schauspieler.
38 Minuten
Anna und Oli Bott passen gut zusammen – und das seit bereits 18 Jahren! Die britische Cellistin und der Vibraphonist Oli Bott aus Berlin lieben neue Nuancen und Entdeckungen. Seit Anfang an schaffen sie es, sich auf der Bühne gegenseitig zu überraschen– ihre Konzerte sind dadurch immer voller Energie und Leidenschaft. Das Duo kennt keine Genre-Grenzen: Barocke Linien, rhythmische Strukturen aus dem Jazz und freie, fast improvisatorisch wirkende Passagen gehen ineinander über, ohne dass Brüche entstehen. Vieles entwickelt sich aus dem Moment heraus. Ein Konzert für alle, die neugierig sind auf ungewöhnliche Klangkombinationen – und darauf, vertraute Musik einmal aus einer anderen Perspektive zu hören. Das 1921 entwickelte Vibraphon ist das älteste und das jüngste Instrument zugleich, wobei es durch Lionel Hampton seine Jazz-Standards weltberühmt wurde.
19 Minuten
Das 22. Niederrhein Musikfestival eröffnet am Sonntag, 23. August 2026 um 18 Uhr mit einem außergewöhnlichen Open-Air-Konzert auf Schloss Dyck. Unter dem Titel „Sound Stories“ präsentieren der Blockflötist Stefan Temmingh und die Barockharfenistin Margret Koell ein Programm, das Musik aus fünf Jahrhunderten und sechs Ländern vereint – gespielt auf neun Blockflöten und drei Harfen.
3 Minuten
Unter dem Titel „Klangräume Niederrhein“ können Sie vom 23. August bis 4. Oktober 2026 eine Saison mit sechs Konzerten und zwei Werkstattkonzerten an ausgewählten kulturhistorischen Orten der Region erleben.
29 Minuten
„Eva Barta spielt auch darstellerisch äußerst lebendig, sehr klar und mit einer Nuancierungskraft, die von einem feinen und phantasievollen Gestaltungsvermögen zeugt.“ pizzicato, 03.02.2024 „Eva Bartas Spiel hat sowohl Kraft wie natürliche Anmut und kann dabei auf eine Vielzahl von Zwischenfarben und dynamischen Nuancen zurückgreifen.“ PIANIST, 2/2024 In der festlichen Rokkokokirche in Wickrathberg beschwört die Pianistin Eva Barta die Emotionen der Nacht – von der Leidenschaft bis zur Einsamkeit. Musikalisch spannt das Programm einen Bogen von Claude Debussys „Clair de Lune“, dass die Magie des Mondlichts heraufbeschwört, über die melancholischen Intermezzi von Johannes Brahms bis hin zu den expressiven Werken von Arnold Schönberg und Sergej Rachmaninoff, die die Nacht in all ihren dramatischen und introspektiven Momenten thematisieren. Béla Bartóks folkloristische Einflüsse und Chopins zarte „Berceuse“ bringen wiederum die ruhige, träumerische Seite der Nacht zur Geltung. „Until Night Falls“ Klangwelten des Übergangs: Bis nur Nacht am Himmel steht Freitag, 12. September 2025, 19 Uhr, Kirche Wickrathberg, Mönchengladbach Eva Barta | Klavier & Lesung Werke von Claude Debussy, Johannes Brahms, Arnold Schönberg, Jean Sibelius, Sergej Rachmaninoff und anderen Lyrik von Johann Gottfried Herder, Richard Dehmel und Hans Rutz
36 Minuten
Akkordeon und Harfe – die Instrumente sind so unterschiedlich, dass es keine Traditionen für dieses Duo gibt, keine Werke, die jeder kennt. Anna Steinkogler und Valentin Butt kokettieren damit, dass ihre Instrumente nicht zusammenpassen, sie genießen die Freiheiten, die sich aus der neuen Kombination ergeben. Dabei haben beide Instrumente die Möglichkeit, den großen Orchesterklang aufzufahren. Harfe und Akkordeon sind reich an Obertönen und verschmelzen auf faszinierende Weise. Im Podcast erzählen die österreichische Harfenistin und der Berliner Akkordeonist, wie die Notwendigkeit sie zusammengeführt hat ... und welche großartigen Erfolge sich hieraus ergeben haben! Samstag, 6. September, 18 Uhr, OPEN AIR im Tuppenhof Kaarst Duo Oxymoron: Scented Rushes – Duftendes Nichts
34 Minuten
Der Sohn des Entertainers Tony Marshall wurde 1963 in Baden-Baden geboren. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe etablierte er sich als vielseitiger Sänger zwischen Klassik, Jazz und Pop. Mit dem Duo Marshall & Alexander feierte er große Erfolge und arbeitete mit Künstlern wie Aretha Franklin und Andrea Bocelli zusammen. In unserem neuen Konzertprogramm „Zwischen Wirklichkeit und Illusion“ interpretiert er Werke von Dowland, Britten, Händel, Elgar, Elton John und den Beatles. Zwischen den musikalischen Darbietungen erweckt Schauspieler Jürgen Hartmann mit Rezitationen aus Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ die Poesie zum Leben.
49 Minuten
Cennet Rüya Voß wurde mehrfach von der Fachzeitschrift „Theater heute“ als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ nominiert. Bis vor kurzem war sie Ensemblemitglied des Düsseldorfer Schauspielhauses und ist aktuell an das traditionsreiche Thalia Theater nach Hamburg gewechselt. Sie gastiert regelmäßig am Burgtheater in Wien und am Theater Bremen. Neben dem Theater arbeitet sie als Performancekünstlerin mit dem Kollektiv PARA und ist regelmäßig als Sprecherin von Hörfunkspielproduktionen des WDR zu hören.
19 Minuten
1994 in Aleppo, Syrien, geboren, 2019 nach Deutschland gekommen und heute aktiv auf den Bühnen der Theater – Mohammad Saado Kharouf hat es geschafft. Neben seiner Arbeit auf der Bühne widmet er sich dem Unterrichten von Derwischtanz, einer traditionellen Tanzform, die spirituelle Tiefe und körperliche Ausdruckskraft vereint. Zuletzt leitete er im Rahmen des Festivals „Rausch“ am Theater an der Ruhr einen Workshop, in dem er seine Leidenschaft für Tanz und Bewegung weitergab.
20 Minuten
Los Pipos ist mehr als eine Band; sie sind pure Energie. Ihre Auftritte sind ein dynamisches Spektakel aus Klang und Bewegung, ein pulsierendes Fest des Lebens und der Musik. Die ansteckende Energie der Band durchdringt jeden Konzertabend und fesselt das Publikum mit ihrer einzigartigen Mischung aus Musik und ausgelassenen Auftritten. Los Pipos bieten eine musikalische Erfahrung, die Grenzen und Genres überschreitet, und schaffen einen Sound, der so vielfältig und dynamisch ist wie die Kulturen, die sie repräsentieren. Sie sind auf großen Festivals wie dem North Sea Jazz Festival und der asphalt festival aufgetreten und haben 2021 den Dias Latinos Award in Amersfoort, Niederlande, gewonnen.
24 Minuten
Die Schauspielerin, Musikerin und Regisseurin Friederike von Krosigk ist seit vielen Jahrenein gern gesehener Gast beim Niederrhein Musikfestival, wo sie in all ihren verschiedenen Facetten zu erleben war. Für unsere Neuproduktion »Faszination Amazonas – Musik, Tanz und Reflexion« hat Friederike sich von den Farben des Amazonas inspirieren lassen und entsprechende Texte ausgesucht, die sie am 25. August im Innenhof von Schloss Dyck lesen wird. Ihre Theaterproduktionen sind seit 1997 in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt (auch dramaturgisch) auf der Verbindung von Theater, Musik und Literatur. Friederike von Krosigk lebt derzeit in Wien. »Faszination Amazonas – Musik, Tanz, Reflexion« Sonntag, 25.08.2024, 18 Uhr, Schloss Dyck in Jüchen | Open Air
17 Minuten
Die Presse beschreibt Shai Terry als die Stimme Israels. Am 9. Juni 2024 stellt die junge Mezzosopranistin weltberühmte Lieder wie den Ohrwurm „Bei mir bistu shein“ oder die melancholische Weise von den „Papirossen“ (Zigaretten) aus den frühen dreißiger Jahren in der Langen Foundation vor. Dazu erklingen Werke von Maurice Ravel und Paul Ben-Haim sowie Improvisationen im Stil der ursprünglich aschkenasischen Klezmermusik. Shai Terry wurde 1991 in Israel geboren. Im Alter von 13 Jahren erhielt sie den ersten Gesangsunterricht am Konservatorium in Naharriya. Sie schloss ihr Studium mit dem Bachelor an der Buchmann-Mehta Musikhochschule der Tel Aviv Universität mit Auszeichnung ab. Weiterführende Studien folgten an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Künstlerin sang in Gala-Konzerten mit verschiedenen Orchestern in New York, Los Angeles, Las Vegas, München, Hamburg, Belgrad und Wien. Sie ist Gastsängerin der Oper in Jerusalem und nahm an zahlreichen Kammer-Opernproduktionen und Meisterkursen in Israel und Europa teil. Ein Siegel aus Rubin – Jüdische Kulturdialoge in Wort und Klang Sonntag, 09.06.2024, 19 Uhr in der Langen Foundation Neuss
20 Minuten
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, der vielgelobte Roman „Mehr Schwarz als Lila“ (2017) für den Deutschen Jugendbuchpreis. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Beiträge zu gesellschaftlichen Themen, u.a. für die „Süddeutsche Zeitung“ oder „Die Zeit“. Zu unserem Konzert liest Lena Gorelik aus ihrem Roman „Wer wir sind“. Dazu werden in eigens geschriebenen Arrangements die vielfältigen Facetten jüdischer Musiktraditionen aufgezeigt, die zum Reichtum des musikalischen Welterbes beitragen – von Klezmer bis Klassik. Ein Siegel aus Rubin – Jüdische Kulturdialoge in Wort und Klang Sonntag, 22.10.2023, 19 Uhr in der Langen Foundation Neuss [www.niederrhein-musikfestival.de](https://www.niederrhein-musikfestival.de/)
36 Minuten
Von der Klassik über den Flamenco bis zur Filmmusik und eigenen Kompositionen: Das Gitarrenduo TwoFourTwelve charakterisiert sich durch seine Brückenschläge zwischen den Genres. Aleksandar Vidojevic und Martin Zimny wollen ihr Publikum auf eine musikalische Reise mitnehmen, sie emotional berühren. Seit seiner Gründung 2012 feiert das Gitarrenduo TwoFourTwelve mit berauschender Virtuosität und feinem Sinn für die intimen Klänge der Gitarre Konzerterfolge in Deutschland, Österreich, Lettland und Serbien. Ihre Ausbildung genossen Aleksandar Vidojevic und Martin Zimny in der Meisterklasse des kubanischen Gitarristen Joaquín Clerch an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Beide feierten Wettbewerbserfolge als Solokünstler, ihre Leistungen werden durch Stipendium wie z.B. dem Richard-Wagner-Stipendium und Organisation wie dem „Live-Music-Now“-Verein gefördert. 2014 bestanden sie als Gitarrenduo die Aufnahmeprüfung an der „Royal Academy of Music“ in London. ¡Viva la Vida! mit dem Gitarrenduo TwoFourTwelve Sonntag, 10.09.2023, 16 Uhr Kirche Wickrathberg, Mönchengladbach
23 Minuten
Was wären Musik, Kunst und Literatur ohne Italien? Kaum ein Stil, der nicht von Italien ausging, kaum eine Kunstgattung ohne entscheidende Impulse aus Italien. Für die Neuproduktion „Passione italiana – Italien in Poesie, Klang und Tanz“ hat der Meistergitarrist Klaus Jäckle verschiedene Arrangements geschrieben – oder „übersetzt“, wie er es selbst nennt. Entstanden ist eine facettenreiche Mischung von Vivaldi bis zu Ennio Morricone. Dazu treten Texte von Goethe bis Grillparzer in einen inspirierenden Dialog. Leidenschaftlich gespielt vom Ensemble des Niederrhein Musikfestivals, mitreißend rezitiert von Friederike von Krosigk und tänzerisch in Szene gesetzt von Kauan Soares. Sonntag, 27.08.2023, 17 Uhr Innenhof von Schloss Dyck | Open Air Klaus Jäckle spielte für Herbert von Karajan und die Prinzessin von Tonga und gastierte solistisch in der Berliner Philharmonie. Er studierte mit Auszeichnung an der Hochschule Mozarteum in Salzburg, bevor er weitere Studienjahre bei Pepe Romero verbrachte: Dieser beschrieb Jäckles Gitarrenspiel als ein „bewegendes Erlebnis“ und lud ihn ein, bei einer Deutschlandtournee des berühmten Gitarrenquartetts „Los Romeros“ für Pepes kranken Vater Celedonio, den Gründer des Ensembles, einzuspringen. Erfolgreich war Jäckle auch solistisch in Vertretung seines Lehrers Pepe Romero zu hören. Seit 1991 lebt Klaus Jäckle als freischaffender Solist und Kammermusiker in Nürnberg. Er veröffentlichte bisher mehr als zwanzig solistische und kammermusikalische Tonträger sowie zahlreiche Notenausgaben bei verschiedenen Verlagen. Regelmäßige Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk und andere große Sender ergänzen seine Tätigkeit. Weitere Informationen: www.classicalguitar.de