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Die Rückfallzieher Archiv

289 Episoden
47 Minuten
René Adler beglückt Meigl & Guido Ja, ja, der Bundesliga-Start ist mit Gladbach - Leverkusen, Freiburg - Stuttgart, Mainz - Union, Dortmund - Frankfurt, Wolfsburg - Bayern und RB gegen Bochum erschärft, beflügelt Fantasien. Der Aufreger der Woche kommt aber von der Säbener Straße, die in Sachen Ereignisdichte, Ouzo, Liebe, Sünde, Leidenschaft auch Lindenstraße genannt wird. Manuel Neuer steht ab sofort und fürderhin und bis in alle Ewigkeit nicht mehr im Tor der Nationalmannschaft, macht den Platz frei für Marc-André ter Stegen, der sich seit Jahrzehnten hinter und wegen Neuer den Hintern platt drücken musste. Die Podcast-Giganten Meigl & Guido haben das Ende der Ära Neuer unterschiedlich verpackt. Meigl weinte bittere Tränen in seine grün-weiße Bettwäsche, hatte gehofft, dass Neuer bei der WM 2026, 2030 und 2034 noch im DFB-Tor steht. „Dass er mir das antut, hätte ich nicht für möglich gehalten.“ Guido glaubt, dass der Rücktritt alternativlos ist, weil Neuer in der Vorbereitung mehrfach bahnschrankengleich zu Boden gegangen sei und dabei jodelähnliche Laute von sich gegeben habe. Weil weder Meigl noch Guido Ahnung von jenen speziellen Sportlern haben, die ungern einen oder mehrere reinlassen, greift ihnen der legendäre Ex-Nationaltorhüter René Adler unter die Winkerärmchen. Adler, heldenhafter Sohn der Heldenstadt, war 2010 die Nummer eins im deutschen Tor, musste wegen einer maladen Rippe kurz vor WM in Südafrika passen. Aus der Rippe eines Adlers erwuchs ein Neuer. Adlers Einlassungen zu Neuer und Co. sind mitreißend, lassen tief blicken in die Seele eines Torhüters Und haben auch mit RB-Keeper Peter Gulacsi zu tun. Dessen Comeback nach schwerer Verletzung findet Adler sensationell. Weitere Themen: Wie tickt der norwegische Naturbursche Antonio Nusa? Schafft es endlich einer aus dem RB-Nachwuchs nach oben? Kann derjenige Viggo Gebel heißen? Und: Was blüht dem VfL Bochum ohne Elfmeter-Töter Manuel Riemann am Sonnabend in Leipzig? Präsentiert werden Meigl und Guido von der sagenumwobenen Gießerei Lucka Eisenguß GmbH. Die MeuselwitzerInnen feierten am 15. August Ihren 30. Geburtstag Und haben sich den August-Podcast zum Wiegenfest gegönnt. Gute Entscheidung! Fragen, Lob, Kritik, Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
43 Minuten
11 Minuten
Keiner da im Aufnahmestudio: Meigl Hoffmann suchte seine bessere Podcast-Hälfte Guido Schäfer in dieser Woche vergeblich am Mikrofon. Auch in den Redaktionsräumen hatte der Chemie-Fan vom Dienst kein Glück. Was ist da los? „Der Guido musste sich kurzfristig unters Messer begeben und die Hand Gottes wieder in Ordnung bringen lassen“, wusste der so etwas einsame verbliebene Teil des Hörspiel-Giganten-Duos schließlich zu berichten. „Gute Besserung, du Granate. Auf das du schnell wieder auf die Hände kommst“, schickte Meigl gute Wünsche ans Lager des Rekonvaleszenten. Der ist nach höchst internen LVZ-Informationen natürlich unmittelbar in die Reha eingestiegen und arbeitet eifrig an seinem Comeback. Wie genau die umfangreichen gesundheitsfördernden Maßnahmen aussehen, darf an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden. Alles höchst geheim! Was heißt das für „Die Rückfallzieher“? Die machen Sommerpause, so wie RB Leipzig und die Bundesliga auch. Anfang August kehrt das Podcast-Duo ins Aufnahmestudio zurück. „Da könnt Ihr die EM ganz in Ruhe ohne uns genießen“, so Kabarettist Meigl treuherzig. Für die EURO hat er noch den einen oder anderen Tipp in petto, übrigens auch in meteorologischen Fragen.
43 Minuten
Große Sprünge mit leerem Beutel - Meigl will King Klopp als australischen Nationaltrainer sehen! Meigl hat jede Zeile der Schäferschen Eloge auf dessen Kumpel Jürgen Klopp inhaliert, musste im Podcast-Studio Tränen der Rührung unterdrücken, umarmte seinen Guido mit starken Armen und hub an: „Ein feiner Text. Verbeugung ohne Kniefall. Anerkennung mit Herz, bravo.“ Und, na klar: „Du hast viel von mir gelernt, Güüüdooo!“ Gewiss, Meigl, gewiss. Auch Branchengrößen wie Wolff Fuß, Uli Köhler, Waldi Hartmann, Ralf Rangnick und 11Freunde-Philipp Köster gratulierten zu einem LVZ-Text, der sich unter anderem damit beschäftigte, wie aus einem mäßig begabten Mainzer Zweitliga-Fußballer der Trainer-Gott der Herzen werden konnte. King Klopp selbst simste aus dem Ruhestand: „Wenn Du ja nix kannst, schreiben kannste, alter Falter.“  Wohin die Reise des Mannes geht, der in Mainz, Dortmund und Liverpool über 1000 Pflichtspiele gecoacht und alles gewonnen hat? Meigl: „Einen Verein schließe ich aus, eine Nationalmannschaft nicht. Australien würde super passen. Große Sprünge mit leerem Beutel – da kennt sich Klopp aus.“ Guido glaubt, dass der Trainer Klopp Geschichte ist und der Gute irgendwann als Elder Statesman in New York, Rio, Tokio und der Meenzer Altstadt Reden halten und die Millionen-Einnahmen guten Zwecken zuführen wird. Schäfer, der alte Fuchs und Schoppenstecher, hat übrigens unlängst um Klopps Hand bezüglich der hochlukrativen Mit-Autorenschaft einer „The-Normal-One“-Autobiografie angehalten. Antwort: „Nee, lass mal gut sein. So gut biste auch wieder nicht.“ Weitere Themen der Rückfallzieher: Die Mainzer Rettung nach einem Kampf biblischen Ausmaßes. Die erste Niederlage der Leverkusener, die laut Meigl am Sonnabend zielsicher auch gegen den FCK in Berlin den Kürzeren ziehen werden. Und: Die 125-Jahr-Feier von Meigls Chemikern und die herausragende Bedeutung des Gründungsmitglieds Uwe Thomas, dem jovialen Erfinder der durchsichtigen Fenster.  Überdies weisen die Rückfallzieher auf das von Ex-VfB-Leipzig-Profi Markus Wulftange vor über 20 Jahren ins Leben gerufene Fußball-Benefiz-Turnier zugunsten der Elternhilfe für krebskranke Kinder hin (kickdenkrebs.de). Gespielt und gespendet wird am 9. Juni beim SSV Stötteritz. Zu den Star-Gästen gehört Marco Rose. Präsentiert werden Meigl & Guido von der sagenumwobenen L-Gruppe. Grandiose Männlein und Weiblein. Alle wild entschlossen und unter einem Dach. Mission: Leipzig noch besser und schöner machen. Meigl: „Ich könnte vor Freude im Dreieckl springen.“
40 Minuten
Die Mentalitätsmonster und Frisuren-Trendsetter Meigl (Modell blickdicht) und Guido (weniger ist mehr) nähern sich mit übermenschlichen Kräften der Saison-Ziellinie, wissen wieder mal alles ganz genau in Sachen EM-Nominierungen, Abstiegskampf (Mainz bleibt Eins), Bayern-Trainer (TT bleibt), Herz, Schmerz und dies und das. Meigl, der ein hautenges DFB-Trikot in rosa-lilö trägt: „Dass Julian Mats Hummels nicht mitnimmt, ist mir schleierhaft. Mats ist zwar nicht schnell, steht aber da, wo amdere erst hinrennen müssen. Und ich hätte auch nicht Manuel Neuer nominiert. Der ist fast 40, saugt nur noch Tegernseer Hell, aber keine Bälle mehr an.“ Guidos Retoure: „Meigl, Du hast soviel Ahnung vom Kicken wie ich von Becken-Boden-Übungen und der Rhythmischen Sportgymnastik. Tah und Rüdiger sind die Zukunft, Neuer ist kein Alter, sondern gottbegnadelt.“ Weitere Themen des dünnarmigen Duos: Schäfers Dopa-on-Tour-Auftritt im Haus Leipzig mit Mario Basler, Matze Knop, Thonas Helmer und Perry Bräutigam. Der LVZ-Silberrücken hatte zu kämpfen, blickte in diverse Gesichter von Union-Berlin-Fans und wurde von Supermario als zweitklassiger Zweitliga-Fußballer geoutet. „Zurecht!“, flötet Chemiker Meigl. Außerdem im Podcast-Brotkorb: Der AC Mailand ist heiß auf Marco Rose, dessen Mannen nach dem dünnen 1:1 gegen Bremen in Frankfurt „mindestens zweistellig“ (Galan Meigl) gewinnen werden. Meigls Tipps fürs Wochenende: Die Mainzer, die gegen die Eiffelturm-Besteiger aus Dortmund 3:0 gewonnen haben, sichern sich bei Ralphs Hasenhüttlern die Klasse. Union gewinnt gegen Freiburg und muss in die Relegation. Köln steigt ab. Guido findet Nagelsmanns scheibchenweise dargeboten EM-Nominierung klasse (Omi Lotti beruft Schlotti), Meigl peinlich. Überdies weisen die so unterschiedlich gestrickten Rückfallzieher auf das Fußball-Benefiz-Turnier zugunsten der Elternhilfe für krebskranke Kinder hin (kickdenkrebs.de). Gespielt und gespendet wird am 9. Juni beim SSV Stötteritz. Zu den Star-Gästen gehört Marco Rose. Präsentiert werden die nur fast unbestechlichen Rückfallzieher von der sagenumwobenen L-Gruppe. Grandiose Männlein und Weiblein. Alle wild entschlossen und unter einem Dach. Mission: Leipzig noch besser und schöner machen. Meigl: „Ich könnte vor Freude im Dreickl springen.“ Fragen, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
43 Minuten
Es muss echte Liebe zum BVB sein! Meigl und Guido weinen Freudentränen Die weit weg vom Wasser gebauten Podcast-Giganten schämen sich ihrer Tränen nicht, liegen sich in ihren einst starken und aktuell wackelpuddrigen Armen, können nicht voneinander lassen, summen hohe Stirn an hohe Stirn eine Ode an die überbordende Freue. „Nur der BVB, nur der BVB, heja, heja, nur der BVB…“ Der Dortmunder Einzug ins Champions-League-Finale bringt jede Menge Termik ins Aufnahmestudio der Rückfallzieher, strafft Meigls und Guidos Fähnchen im Wind. Die Erfolgsfans haben sich noch in der Nacht des Triumphes in Paris BVB-Trikots in Zeltgröße (mit Beflockung zu 109,09 Euronen) bestellt, harren der Zustellung. Der zugeschaltete Ur-Borusse Jürgen Zielsinski nimmt sich die opulent gebauten Opportunisten zur Brust: „Und wenn die Bayern in Madrid gewinnen, holt Ihr Euch Bayern-Trikots? Manmanman, wo doch gerade heutzutage Haltung und Kompass gefragt sind. Geht in Euch!“ Weiteres Thema der Biegsamen: Der nervenzerfetzende Abstiegskampf mit den hochdramatischen Duellen Köln gegen Union und Mainz gegen Dortmund. Guido hofft, dass der BVB das Moulin Rouge (Rote Mühle) im Stadtviertel Montmartre leer gebechert hat und freudetrunken in Mainz vorstellig wird. Außerdem im Köcher von Winneone und Winnetou: Ralf Rangnick bleibt Österreich treu, wird nicht Bayern-Trainer! Meigl und Guido glauben die geheimen Geheim-(Ab)Gründe zu kennen. Schließlich und fast endlich: Die Podcastler sind sich sicher, dass RB gegen Bremen gewinnt und Herr Seiwald den just operierten Herrn Schlager würdig vertreten kann. Überdies weisen Meigl und Guido auf das Fußball-Benefiz-Turnier zugunsten der Elternhilfe für krebskranke Kinder hin (kickdenkrebs.de). Gespielt und gespendet wird am 9. Juni beim SSV Stötteritz. Zu den Star-Gästen gehört Marco Rose. Präsentiert werden die nur fast unbestechlichen Rückfallzieher von der sagenumwobenen L-Gruppe, im vorliegenden Fall von den Leipziger Stadtwerken. Die blickigen L-Damen und L-Herren haben just eine wunderbare Crowd-Founding-Aktion ins Leben gerufen, honorieren gute und nachhaltige Ideen mit bis zu 2500 Euro Anschubfinanzierung. Motto: „Unser High Five für Deinen Verein“. Sport- und Fördervereine, Schulen, Kitas und so weiter sind aufgerufen, lebensbejahende Projekte anzustoßen und umzusetzen. Blumenwiese, Hochbeet, Fahradpark-Platz - die Gedanken sind frei (leipziger-crowd.de). Anmeldeschluss: 12. Mai. Fragen, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
42 Minuten
Meigl und Guido hatten geradie die Mikrofone aus ihren schwieligen Händen gelegt, die sehr blickdichten Gardinen im LVZ-Aufnahme-Studio aufgezogen und ihr nahezu blickdichtes Haupthaar sortiert, da ploppten mindestens unglaubliche Breaking-News aus Austria auf. Ralf Rangnick bleibt Österreich treu, wird nicht Bayern-Trainer! Meigl, in Mark, Bein, Hosenträger und mitten ins Herz getroffen: „Ich hätte Haus und Hose auf Ralf und die Bayern gewettet, was ist nur in ihn gefahren? Haben ihm die Ösis den Himmel auf Erden versprochen? Hochbett, Bauerwartungsland, Veltiner?“ Guido: „Ich lege ab sofort die von Schäfer an Guido verliehenen Titel „Experte“ und „Hellseher“ ab, bin kein Hanussen, sondern ein Ahnungs-Looser, lag aber sowas von daneben, hätte wichtige Extremitäten auf dem Ich-weiß-was-Altar feilgeboten.“ Und wer macht es jetzt? Wer sagt Jaaa zu den Bayern? Meigl illert nach Lissabon: „Alles Roger, Herr Schmidt?“ Guido, gramgebeugt, sagt: nix. Ist besser so. Weitere Themen des angefassten Duos: Das Freitag-Spiel der Roten Bullen in Hoffenheim, der RB-Keimzelle. Der erste RB-Königstransfer (Dominik Kaiser) kam aus Hoffenheim. DK 24 traf beim ersten Leipziger Bundesliga-Spiel in Hoffenheim anno 2016. RB-Legende Kaiser kurz und knapp: „Flanke Diego, Süle kommt zu spät, Tor Kaiser!“ In Hoffenheim gab es 2016 erste Anzeichen von Leipziger Top-Karrieren. Peter Gulacsi hielt beim 2:2 göttlich, Marcel Sabitzer traf zum 2:2, Diego Demme ackerte sich gen Napolis, Julian Nagelsmann glänzte bei der TSG und eroberte die große und auch weite Welt. Ja, auch dank seiner Heldentaten in Hoffenheim und Leipzig sollte Herr Rangnick Bayern-Trainer werden … Außerdem im Bauchladen der Bauchgefühllosen: Die Bayern haben Real ein 2:2 abgerungen, der BVB die Pariser in einem engen Spiel 1:0 geschlagen. Folge: Die Bundesliga hat einen fünften Startplatz in der Königsklasse, RB und BVB sind fix qualifiziert. Erleichtert Gespräche. Z.B die mit Xavi. Präsentiert werden die derb gelandeten Rückfallzieher von der sagenumwobenen L-Gruppe, im vorliegenden Fall von den Leipziger Stadtwerken. Die blickigen L-Damen und L-Herren haben just eine wunderbare Crowd-Founding-Aktion ins Leben gerufen, honorieren gute und nachhaltige Ideen mit bis zu 2500 Euro Anschubfinanzierung. Motto: „Unser High Five für Deinen Verein“. Sport- und Fördervereine, Schulen, Kitas und so weiter sind aufgerufen, lebensbejahende Projekte anzustoßen und umzusetzen. Blumenwiese, Hochbeet, Fahradpark-Platz - die Gedanken sind frei (leipziger-crowd.de). Anmeldeschluss: 12. Mai. Fragen, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
40 Minuten
Star-Gast Calli schwebt auf Meister Wolke 7, Meigl und Guido lauschen andächtig Der live zugeschaltete Star-Gast Reiner Calmund ist nach dem Titelgewinn seiner Herzblätter aus Leverkusen in Gala-Form, hat geschätzte 20 seiner 75 Jahre über Bord geworfen, könnte in seiner saarländischen Wahlheimat Bäume ausreißen und die Welt umarmen. „Endlich iss se da, die Schale“, schwelgt der Mann, der 28 Jahre lang das Sagen beim Werksclub hatte und mehr als einmal kurz vor knapp in die Röhre schaute. „Endlich kommt die Akte Vizekusen in den Reißwolf, endlich hat der Fußball-Gott seine Schulden bei uns abbezahlt!“ Calli schwebt seit Sonntag auf Wolke 7, spannt den Bogen zwischen dem prähistorischen Leverkusener Erstliga-Aufstieg 1979, dem Gewinn des Uefa Cups 1988, dem Drama von Unterhaching 2000 mit Michael Ballacks Eigentor, der schicksalhaften Saison 2001/2002 mit drei zweiten Plätzen und dem rauschhaft-meisterlichen 5:0 der Überflieger gegen Bremen der Vorwoche. Über den mindestens verdientesten Meister aller Zeiten sagt der Omnipräsente: „Ich war mir erst sicher, als gegen Bremen das 3:0 gefallen ist, war nervöser als zu aktiven Zeiten, habe ja schon so einiges eigentlich Unmögliches erlebt.“ Beim Abpfiff brachen alle Dämme, war Karneval in Rio II angesagt, wurde im Stadion, in den Innereien der BayArena und beim Zug durch die Gemeinde heftig gefeiert. Mittenmang glänzte Calli Calmund mit Ausdauerwerten wie Nurmi. Der charmante und weltbekannte Hans Dampf hat die Podcast-Ausgabe im Klammergriff, die Rückfallzieher lauschen andächtig, lernen vom Großmeister. Als Calli auflegt, wechseln sich die tief beeindruckten Reservisten Meigl und Guido ein, lobpreisen den Herrn (Calli), den BVB (Atletico entkernt) und die Bayern (Arsenal entblättert). Meigl ist fest überzeugt: „Dortmund und Bayern kommen ins Finale. Wie weiland 2013 in Wembley mit den Ritterrüstungen Paul und Lars.“ Meigl spricht vom Duo Breitner/Ricken, das dereinst den Pott angeschleppt hat. Weitere Themen: Das RB-Spiel bei den unbeugsamen Heidenheimern, das sensationelle LVZ-Interview mit dem ewigen Gärtner Frank Schmidt und die schmalen 3500 Euro brutto, die Herr Nagelsmann allmonatlich vom klammen DFB überwiesen bekommt. Bei diesen Preisen muss man reisen. Zurück an die Säbener? Dann lieber nix zu Weihnachten. Präsentiert werden Meigl und Guido vom sagenumwobenen Projektentwickler AOC, der auch Ärmelsponsor der Rasenballer ist. AOC-Boss Till Schwerdtfeger, profunder Kenner der Fußball-Szene, ist sich sicher: RB bleibt übers Wochenende auf Sehnsuchtsplatz vier und nascht auch in der kommenden Saison an den Fleischtöpfen der Champion League. Fragen, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
44 Minuten
Bayer Triple-Sieger? Stepi hat recht: Kannst du nicht zubereite Spieß, wenn Hase noch im Wald. Dass Leverkusen Meister und Pokalsieger werden könnte, hat sich auch bis zum chemisch gereinigten Meigl rumgesprochen. Wobei man, so der Pfeffermühlen-Tycoon in Podcast 196, „den Bär nicht vor dem Abend loben soll“. Oder um mit Legende Dragoslav Stepanovic zu sprechen: „Kannst du nicht zubereite Spieß, wenn Hase noch im Wald.“ Guido legt sich beim Talk mit Meigl in vielerlei Hinsicht fest: „Bayer wird Meister und Pokalsieger, gewinnt auch noch die Europa League. Und Dortmund schlägt die Bayern im Champions-League-Finale.“ Dank dieser Heldentaten biegt für das Land des kommenden Europmeisters ein fünfter Platz für die kommende Königsklasse um die Ecke. Bedeutet laut Meigl: „Es ist völlig wumpe, was und wie RB in Freiburg kickt, es reicht eh für die Roten Bullen.“ Weitere Themen der unbestechlichen, aber käuflichen Seher: Das Pokal-Aus des 1. FC Saarbrücken mit dem tragischen Helden Tim Schreiber im Tor des FCS. Der bei RB unter Vertrag stehende Zerberus bekam einen Ball durch die Hosenträger, weil eben jener Ball auf der vierlagigen Auslegware nach dem Aufspringen nicht aufspringen wollte. Sagenumwoben außerdem: Ein sensationelles Schäfersches Sensations-Interview mit Freiburgs Legende Nils Petersen. Präsentiert werden Meigl und Guido vom sagenumwobenen Projektentwickler AOC, der auch Ärmelsponsor der Rasenballer ist. AOC-Boss Till Schwerdtfeger, profunder Kenner der Fußball-Szene, ist sich wieder mal sicher: RB gewinnt in Freiburg springt am Wochenende am BVB, der gegen Stuttgart leer ausgeht, vorbei auf Platz vier und nascht auch in der kommenden Saison an den Fleischtöpfen der Champion League. Fragen, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
43 Minuten
Meigl hegt und pflegt Traditionen, trägt eine Nietenhose aus dem Kombinat „Güstrower Kleiderwerke", schwelgt heute noch in Erinnerung an das Wunder von Bern, kennt Herbert Zimmermanns weltberühmte Reportage aus dem Wankdorf-Stadion aus dem Effeff. „Sechs Minuten noch im Wankdorf-Stadion in Bern. Keiner wankt. Der Regen prasselt unaufhörlich hernieder. Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen.“ Und das hat Boss Rahn dann getan und Herrn Grosics, Major Puskas und ganz Ungarn ins Unglück gestürzt. „Und in welchen Schuhen hat er uns zum Weltmeister gemacht, Güüdoo? In ADIDAS!“ Die 54er Helden würden sich im Grabe rumdrehen, so Meigl, wenn sie vom Adidas-Aus beim DFB und dem 2027er Einstieg von Nike wüssten. „Ist Euch denn gar nix heilig, DFB?“, fragt der sächsischeste aller Sachsen. „Ohne Adi Dasslers Stollenschuhe hätte uns das Fritz-Walter-Wetter in Wankdorf nüscht gebracht. Manmanman!“ Guido, der Mann mit dem Adidas-Bart (drei Streifen), grätscht das Thema Ausrüster/Nationalstolz und die dazugehörigen Protestnoten von Meigl und dessen Doppelgänger R. Habeck zur Seite, lenkt den Podcast mit Blick auf die beiden famosen DFB-Siege in Frankreich und gegen die Niederlande auf die Rennstrecke gen EM. Der Mainzer Ex-Profi sieht jetzt schon klare Bilder: „Deutschland gewinnt im EM-Finale gegen Österreich, Julian Nagelsmann übernimmt danach Real Madrid und Ralf Rangnick schlüpft in die pinkfarbene Ballonseide des DFB.“ Weitere Themen der Unbestechlichen: Das Mainzer Gastspiel in der Red-Bull-Arena (am 1. April 2023 siegten die Nullfünfer in LE 3:0), die weltweiten Avancen in Sachen Dani Olmo und den nahezu unvermeidbaren RB-Sprung von fünf auf vier in der Bundesliga. Präsentiert werden Meigl und Guido vom sagenumwobenen Projektentwickler AOC, der auch Ärmelsponsor der Rasenballer ist. AOC-Boss Till Schwerdtfeger, profunder Kenner der Fußball-Szene, ist sich sicher: RB springt am Wochenende am BVB vorbei auf Platz vier und nascht auch in der kommenden Saison an den Fleischtöpfen der Champion League. Fragen, Lob, Kritik? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
Die Rückfallzieher

Die Rückfallzieher

Der Podcast über Fußball, Leipzig, Gott und die Welt