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produktiv hoch 3 Archiv

301 Episoden
6 Minuten
Nichtstun kann Probleme lösen, und das, obwohl ich in Folge 98 behauptet habe, Nichtstun sei gefährlich.

Lass mich das präzisieren: Während Inaktivität und Bequemlichkeit, die aus einer Sorge heraus geboren wurden, das Projekt könne scheitern, gefährlich sind und bleiben, gibt es zwei Situationen, in denen Nichtstun die Lösung ist.

Situation 1: Probleme treten in dein Leben. Fast immer werden die am Ende nicht so heißt gegessen, wie sie gekocht wurden. Fast immer hingegen verfällt man in den Kopfloses-Huhn-Modus. Stelle Dich besser gedanklich dem Problem, bringe Deine Gedanken zu (digitalem) Papier und lasse sie dort reifen. Sonst nichts. Am nächsten Tag kehrst du zur Notiz zurück und entwickelst sie weiter oder stellst fest, dass sich das Problem bereits abgekühlt hat.

Situation 2: Eine neue Chance tut sich am Horizont auf und das aktuelle Projekt verliert im Vergleich an Attraktivität. Auch hier: Tue nichts. Gut Ding will Weile haben, und die ständige Jagd nach dem nächsten Shiny Object raubt den Fokus und verhindert, dass überhaupt irgendetwas in Deinem Leben Wurzeln schlagen - geschweige denn Früchte tragen - kann.

Und damit sind wir mitten im Thema der Jubiläumsfolge 100 von nebenbei produktiv. Auch hier in den Show Notes möchte ich mich nochmal für Deine Treue bedanken. Mein Antrieb ist, dass ich mit all diesen Folgen etwas bei Dir bewegen konnte. Lass uns mit diesem Antrieb in die nächsten 100 Folgen starten!
3 Minuten
Stell dir vor, du sollst ein Loch graben, und niemand sagt dir, wie tief es sein muss. Wann hörst Du auf zu graben?

Dumme Frage, oder? Natürlich würdest Du gar nicht erst beginnen. Doch da bin ich mir nicht sicher. Wir alle graben täglich im übertragenen Sinne Löcher, ohne das Ziel zu kennen. Wann ist z.B. deine Webseite fertig? Nie! Hier kann immer noch mehr Energie und Liebe zum Detail einfließen. Ein Loch ohne Boden, und doch hören viele nicht mit dem Graben auf.

Die Lösung ist die Frage nach dem Warum. Warum glaube ich, dass die Webseite verbessert werden muss? Egal wie die konkrete Antwort ausfällt: Frage weiter mit „warum“ und die richtigen Ausmaße des zu grabenden Loches werden sich offenbaren.

Also… Schaufel kurz zur Seite legen und die aktuelle Folge von nebenbei produktiv anhören.

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4 Minuten
Wie viel Magie und lebensverändernde der Aktivitäten passen eigentlich in zwei Minuten? Mehr als du vielleicht denkst!

In der zweiten Folge der Countdown-Woche zu Folge 100 finden wir heraus, warum Dich bereits zwei Minuten deinen Zielen, die bisher stagnierten, ein gutes Stück näher bringen können.

Falls Du Dich damit schwertust, den richtigen nächsten Schritt zu finden, so fordere mich gerne heraus: Schildere mir deine Situation kurz auf einem Kanal deiner Wahl (E-Mail, Instagram, LinkedIn) und wir finden es gemeinsam heraus.

In jedem Fall würdest Du mir eine große Freude bereiten, wenn Du Dir jetzt zwei Minuten Zeit nehmen würdest, um mir eine Bewertung für meinen Podcast zu hinterlassen.
3 Minuten
Sorry an alle Gedächtnistrainer:innen: Mehr zu Kopf zu behalten, bedeutet weniger produktiv zu sein. Das ist die wichtigste Erkenntnis, die ich dir auf dem Weg zu mehr Produktivität mitgeben möchte, und gleichzeitig auch die erste Lektion, die jeder im Coaching bei mir lernt.

In dieser kurzen Folge widmen uns daher genau dieser Tatsache mit einem Zitat von David Allen:

"There is usally an inverse relationship, between how much something is on your mind and how much it's getting done".

Das ist gleichzeitig der Auftakt zur Countdown-Woche auf Folge 100. Diese Woche bekommst du jeden Tag ein kurzes Zitat als Inspiration und Denkanstoß.

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12 Minuten
Sprechen wir über den wichtigsten Termin deiner produktiven Woche: das wöchentliche Review.

Wer produktiv werden will, legt sich meistens eine To-do-Liste an und beginnt damit, seinen Kalender zu pflegen. Das ist ein guter Anfang, doch noch lange keine Garantie dafür, dass man Stress und Hektik in den Griff bekommt, und schon lange nicht dafür, dass man seine Ziele erreicht.

Hierzu kennt GTD (Getting Things Done) das weekly Review. Einen Termin mit dir selbst, der genau das sicherstellen soll: Du nutzt deine Hilfsmittel sinnvoll und stellst sicher, dass deine Zeile entspannt und stressfrei erreicht werden.

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Einen Haken hat die Sache tatsächlich: Das wöchentliche Review braucht ein wenig Übung und einen klaren Leitfaden.

Weil ich in meinen Coachings immer wieder beobachte, dass gerade dieses Herzstück der produktiven Gewohnheiten die größte Herausforderung darstellt, kommt hier dieser Leitfaden für dich.

Du kannst ihn dir auch kompakt als Spickzettel hier herunterladen: https://sascha-feth.de/weekly-review/

Falls du die letzte Folge nicht auf Spotify hören könntest, kannst du das hier nachholen:

https://youtu.be/vpvg9h0Cf9k

Warum dich Planung in den Irrtum führt: https://spotifyanchor-web.app.link/e/KRU5aA9HBtb
5 Minuten
Dürfen unwichtige Dinge auf die To-do-Liste? Nein!

Obwohl…

Vermutlich wirst du kein Buch über Produktivität oder verwandte Themen finden , das ihr irgendwie auch nur annähernd den Tipp gibt, dich mit unwichtige Dingen zu beschäftigen. Damit hätte sich die Frage mit der To-Do-Liste erübrigt. Sprechen wir daher lieber von banalen Dingen, wie etwa einem Reifenwechsel oder eine Lampe aufzuhängen.

Darf man also banale Dinge , die Null Beitrag zur Wertschöpfung leisten auf die To-do-Liste schreiben? Vielleicht hast du hier schon gezögert, aus Sorge dass sie dir den Blick auf relevante Dinge verbergen. Dann kommt hier die Entwarnung. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und bitte dich, selbst banale Dinge unbedingt auf die To-Do-Liste zu schreiben.

Dein Kopf wird es dir danken. Warum, erfährst du in dieser Folge.

Neu: ab sofort gibt es denn Podcast auch in Videoformat auf Spotify und YouTube!

https://youtu.be/vpvg9h0Cf9k
24 Minuten
Wie sollte ein Herbstputz ablaufen, und lohnt sich der überhaupt? Diese Frage habe ich Anna Lechmann, Ordnungsberaterin und Life-Coach, gestellt.

Ihre überzeugte Antwort: Nein. Denn, wer einmal mit System aufräumt, braucht keine saisonalen Aufräumaktionen mehr. Außerdem sprechen wir darüber, ob eine Reinigungskraft eigentlich mehr Arbeit macht, also sie abnimmt, und wie man einen regnerischen Herbsttag stattdessen nutzen könnte.

Mehr zu Anna: https://annalechmann.com/

Zur ersten Folge mit Anna: https://sascha-feth.de/innere-klarheit-durch-aufraeumen/
15 Minuten
Wer die Wahl hat, hat die Qual! Und zwar immer und überall: Beim Kleiderkauf, Autokauf, Essens- und Restaurantwahl. Welches Smartphone kaufe ich mir und sollte ich auf das nächste Modell warten? Bleibe ich beim aktuellen Partner oder kommt bald ein:e bessere:r um die Ecke?

Das Problem, bei all diesen Entscheidungsprozessen ist nicht nur, dass du Zeit verlierst, sondern, dass es zur Optionsdepression kommt. Dass du dich also nicht deshalb schlecht fühlst, weil du zu wenig, sondern weil du zu viel Auswahl hast. Dann überhaupt eine Entscheidung zu treffen, und nicht gelähmt in der Analysephase steckenzubleiben, ist schon nicht einfach.

In dieser Folge erhältst du drei Gedanken, um der Optionsdepression zu entkommen.

Mehr zum angesprochenen Sekretärinennproblem gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Sekretärinnenproblem

Alle Informationen zum bald neu erscheinenden Audiokurs findest du hier:

http://sascha-feth.de/audiokurs
16 Minuten
Was ist die beste To-do-App aller Zeiten? Diese Folge gibt die Antwort. Auf Basis von drei wichtigen Kategorien, die alle ein gemeinsames Prinzip im Zentrum haben, beantworte ich die Frage ein für alle Mal.

Welche es denn nun ist? Nun, das ich verrate ich dir nicht schon in den Show Notes, sondern erst in der Folge selbst ;)

Die hier ist es schon mal nicht: https://sascha-feth.de/clickup-und-andere-raketenwissenschaften/

Interessieren dich künftig Anleitungen zu konkreten Apps, oder soll der Podcast weiterhin möglichst unabhängig von einer konkreten App sein?

Ich freue mich auf deine Meinung dazu: info@sascha-feth.de
11 Minuten
Post-Its, diese kleinen gelben Klebezettel sollten eigentlich die Organisation vereinfachen. Bei den meisten Menschen erreichen sie leider genau das Gegenteil.

In Büros sind Post-Its allgegenwärtig: an Monitoren, auf Dokumenten, an Pinnwänden, Schränken von Kaffeeküchen und auf Joghurts im Kühlschrank. Vor allem an Monitoren, also dort, wo sich Menschen individuell mit ihnen organisieren, trainiert man sich - unbewusst - darauf, sie zu ignorieren. Das erste Zettelchen in Signalfarbe wurde nicht zeitnah erledigt, und schreit seitdem im Augenwinkel weiter. Mit jedem Zettel, der jetzt dazu kommt und hängen bleibt, wird der leise schreiende Chor lauter. Das erinnert mich an die eingeschlagenen Fensterscheiben von leerstehenden Fabriken und Häusern (https://sascha-feth.de/repariere-eingeschlagene-fensterscheiben-sofort/).

Wie du das künftig vermeidest, in dem du Post-Its nur noch in den richtigen beiden Situationen sinnvoll einsetzt, erfährst du in der aktuellen Folge. Bleibt nur eine Frage offen: Was tun mit all dem Zeug, die du früher auf Klebezettel geschrieben hättest? Das lernst du in meinem 1:1-Coaching, oder natürlich hier im Podcast.

Damit du dir nicht die letzten 89 Podcastfolgen von nebenbei produktiv anhören musst, kannst du dir jetzt kostenfrei 5 Coaching-Briefe per E-Mail zusenden lassen: www.sascha-feth.de
10 Minuten
Was haben E-Mails mit Zahnschmerzen zu tun? Die schnelle Antwort: Beides ist bei den meisten Menschen nicht beliebt. Vor allem aber: Bei beidem, entwickeln sich die Probleme unbemerkt, bis es (fast) zu spät ist.

Ich kenne genügend gestresste Menschen, die Stress mit E-Mails leugnen würden. Genauso, wie ich am Tag vor den einsetzenden Zahnschmerzen mögliche Probleme geleugnet hätte. Dabei war ein schleichender Prozess längst in Gang gesetzt.

Daher sprechen wir in dieser Folge darüber, wie man diese Probleme erkennt und mit einfachen Mitteln entgegenwirkt.

Für wirklich langfristige, die das Problem an der Wurzel anpackt, gibt es mein Buch “Schluss mit E-Mail-Stress”. Erhältlich bei Amazon oder - vergünstigt - auf meiner Webseite https://sascha-feth.de/inbox-zero/
17 Minuten
Eine ausführliche Wochenplanung ist ein sicherer Weg in den Irrtum! Moment mal, wie kann jemand, der sich für einen Produktivitätsexperten hält, so etwas sagen!?

Nun ja, weil es eben so ist. Das Thema Planung hat sich verselbständigt und steht uns, in einer ausführlichen Version, mehr im Weg, als dass es hilft. Was aber stattdessen tun?

Die Lösung heißt: Vorbereitung. In dieser Folge erfährst du, was du gewinnst, wenn du deine Wochenplanung halbierst und durch ein wenig Vorbereitung ersetzt.
9 Minuten
Hast du dich mal gefragt, warum einem die Tagesplanung so oft um die Ohren fliegt? Sprich, dass man bereits mittags merkt, dass man niemals alles schaffen wird. Hektisch beginnt die Aufholjagd, die entweder in Überstunden oder Aufwand fürs Umplanen endet.

Das liegt zum einen daran, dass die eigene Leistungsfähigkeit überschätzt und die Dynamik des Tages unterschätzt. Und zum anderen, an FOMO.

FOMO steht für "fear of missing out", also die Angst etwas zu verpassen. Genauer gesagt: Die Angst, eine Aufgabe nicht zu erledigen. Lass uns gemeinsam dieser Angst begegnen und sie überwinden. Und das beginnt, mit dieser Folge.

Tipps, wie du FOMO speziell bei E-Mails überwindest, findest du in meinem Buch "Schluss mit E-Mail-Stress" unter https://sascha-feth.de/inbox-zero/
9 Minuten
Wie kommt man auf 99 ungelesene E-Mails? In dem man nichts tut. Klingt einfach, oder? Ist aber falsch. Denn in Wahrheit sind 99 ungelesene E-Mails viel schwerer als Inbox Zero

In dieser Folge geht es um den Preis, den du zahlst, falls du deinen Posteingang volllaufen lässt.

Tipps, wie du zurück zur Kontrolle gelangst, findest du in meinem Buch "Schluss mit E-Mail-Stress" unter https://sascha-feth.de/inbox-zero/

oder du lässt dich von diesen Podcast-Folgen inspirieren:

https://anchor.fm/nebenbei-produktiv/episodes/Wie-leer-muss-eine-Inbox-sein--Folge-51-e17cp2v

https://anchor.fm/nebenbei-produktiv/episodes/Schluss-mit-E-Mail-Ping-Pong-e16dssl

https://anchor.fm/nebenbei-produktiv/episodes/Schreib-mal-wieder-Folge-15-ejn8pg
13 Minuten
Du triffst tagsüber viel mehr Entscheidungen als Du denkst. Und dabei machst Du mehr Denkfehler als Du denkst. Zeit also, über Denkfehler bei Entscheidungen zu reden.

Wir beginnen mit den Informationen, die Du für die Entscheidung einbeziehst, sprechen dann über das korrekte Abwiegen aller Risiken bzw. Kosten und überlegen uns abschließend, wie Du überhaupt beurteilen solltest, ob Deine Entscheidung gut war.

Wenn Du am Ende der Folge immer noch eine Entscheidungshilfe benötigst, dann buche ein kostenfreies Kennenlerngespräch bei mir: www.sascha-feth.de