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Inno Bytes Archiv

98 Episoden
22 Minuten
» "Einsamkeit geht mit erheblichen Einbußen der psychischen und körperlichen Gesundheit einher." (Dr. S. Bücker) Kurzformel: Einsamkeit macht krank. Und da haben wir im Blick, zumindest diejenigen aus der Einsamkeit herauszulösen, die zur Zielgruppe von Tante Laura gehören, also Senioren bzw. diejenigen, die technische Geräte krankheits- oder altersbedingt nicht mehr alleine bedienen können. «

Dr. Maximilian Wolff, Geschäftsführer und Gründer von Tante Laura, und Marketier Dominik Wolff sprechen in dieser Episode von Inno Bytes über die digitale Besuchsbrücke "Tante Laura" und wie sie hilft, Einsamkeit im Alter durch regelmäßige Kontakte zwischen Angehörigen und SeniorInnen entgegenzuwirken. Wir erfahren, dass das Konzept mit einer sehr persönlichen Familiensendung vergleichbar ist. Die Regie liegt bei den Angehörigen, die in einem wöchentlicher Sendeplan mediale Inhalte wie Gruß-Botschaften, Fotos, Musik planen. Die SeniorInnen erhalten dieses Familien-Programm vollautomatisch, ohne jede Bedienung auf ihr Tablet. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit von Videoanrufen. Tante Laura befindet sich bereits in Benutzung und wurde auch in mehreren Senioreneinrichtungen angewendet. Trotzdem sehen Maximilian und Dominik eine Herausforderung in der weiteren Skalierung des Produktes, weil die sozialen Einrichtungen kaum personellen und finanziellen Spielraum haben und die Beschaffung von Fördermitteln sehr schwierig geworden ist. Weitere Informationen zu Tante Laura gibt es auf der Website: www.tante-laura.com.

Über den Podcast: Inno Bytes richtet den Fokus auf Technologien für die Gesundheit im Alter. Wir geben Innovatoren und Innovatorinnen sowie weiteren Akteuren und Akteurinnen des Ökosystems eine Bühne, versorgungsrelevante Produkte vorzustellen und ökonomische sowie politische Geschehnisse zu diskutieren.

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1 Minute
» Aus meiner pflegerischen Praxis weiß ich, dass der Pflegealltag von einer hohen Intensität und großen fachlichen Anforderungen geprägt ist. Unser Ziel ist, dass wir Pflegekräfte dahingehend unterstützen, indem wir informieren, was genau in den Patientenzimmern passiert. «

Dr. Lars Zimmermann und Kathrin Lipp, Geschäftsführer und Produktmanagerin von Ahead Care, sprechen in dieser Episode von Inno Bytes über den digitalen Pflegeassistenten "moio", der von PatientInnen am Rücken getragen wird und Zuständige über eine App benachrichtigt, wenn sie gebraucht werden. Das erklärte Ziel ist, Pflege anlassbezogen zu gestalten. Eine wichtige Funktion davon ist der Mobilisationshinweis bei Lageveränderungen auf kritische Hautstellen. Nach der Neugründung der ursprünglichen Moio GmbH als Ahead Care GmbH ist die Vision im Kern erhalten geblieben, doch wurde die Technik des Sensormoduls neu gedacht und insbesondere auf die Energiesparsamkeit des akkubetriebenen Gerätes Wert gelegt. Derzeit liegt moio's Marktschwerpunkt im stationären Bereich während der private und ambulante Pflegebereich durch kommende Funktionserweiterungen erschlossen werden soll. Des Weiteren arbeitet das Unternehmen an einem interdisziplinären Forschungsprojekt zur Mobilitätsanalyse von Hüftfraktur-PatientInnen mittels Künstlicher Intelligenz.

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1 Minute
» Deswegen sind wir bei vielen Patienten von kognitivem Abbau die einzige Lösung und bei vielen anderen, welche für die Medikamente geeignet sind, sind wir eine gute Begleittherapie. Medikamente alleine sind gut, aber es geht noch besser, wenn man diese nicht-medikamentöse Therapieoptionen auch abbildet. «

Dr. Felix Bicu spricht in dieser Episode von Inno Bytes über die Prävention und Therapie von Demenzerkrankungen mit Hilfe von memodio. Im Kern absolvieren PatientInnen multimodale Tagesetappen, die aus kognitiven und körperlichen Übungen bestehen und auf das Wissen der Forschung sowie memodios eigenen Studien. memodio setzt auf Aufklärung, Forschungsbelege und seine herausragenden Referenzen. Außerdem sollen Tests in regelmäßigen Abständen für persönliche Erfolgskontrolle und Motivation sorgen. Als Medizinprodukt und verschreibungsfähige Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) blickt memodio positiv auf seinen Return, arbeitet nichtsdestotrotz an einer neuen Fundraising-Runde, um seinen Bekanntheitsgrad steigern und an einer weiteren wissentschaftlichen Studie arbeiten zu können.

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18 Minuten
» Wir schaffen Besser-Leben-Lösungen – so heißt unser Innovationsprogramm – und dort matchen wir Organisationen und Träger der Sozialwirtschaft mit den Technologieanbietern, Startups und gradierten Unternehmen und lassen sie gemeinsam Lösungen entwickeln, die dann für die Menschen den größten Mehrwert haben sollen.«

Katja Gast spricht in dieser Episode darüber, wie DUCAH Innovationen aus der Forschung in die Praxis bringt und dazu beiträgt, die Gesundheits- und Sozialwirtschaft mit Startup-Speed zu digitalisieren. Während sich DUCAH einerseits als Brückenbauer versteht und Akteure miteinander vernetzt, bietet es sein Wissen in Form von Produkten und Dienstleistungen an, die von Forschung & Entwicklung über innovative Veranstaltungsformate bis hin zu Marktzugang und Felderprobungen reichen. Bereits in ihrer Struktur als Genossenschaft sorgt die Organisation dafür, dass sich Themenschwerpunkte auf den Fortschritt der Mitglieder ausgerichtet sind und sich folglich an den gegenwärtigen Bedürfnissen orientieren. Neben dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel sind moderne Quartiersentwicklung, neue Finanzierungsmodelle und Bewältigung von Einsamkeit die Herausforderungen der Zukunft, so Katja.

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1 Minute
» Versorgungssicherheit ist das Stichwort. Also, wir müssen dafür sorgen, dass wir mit den wenigen Menschen, die wir haben in der Pflege, am Ende eine gute Pflegequalität generieren. Und das schaffen wir mit unseren vielen Wissensnuggets, die wir eingebaut haben.«

Judith Ebel, Geschäftsführerin von SuperNurse, spricht in dieser Episode darüber, wie lebenslanges Lernen im Alltag von Pflegekräften realistisch stattfinden kann. Die Lernwelt ermöglicht das Lernen unabhängig von Zeit und Ort und holt Pflegekräfte individuell an ihrem Wissensstand ab. Zeitgemäße Lerninhalte basieren auf einer evidenzbasierten und qualifikationsorientierten Wissensdatenbank, die mittels Künstlicher Intelligenz sogar über Sprache befragt werden kann. Bei all dem baut SuperNurse auf spielerische Interaktionen nach dem Motto "Lernen soll Freude bereiten". Als Geschäftsführerin von SuperNurse, Vorständin des Care for Innovation e.V. und Pflegewissenschaftliche Beraterin hat Judith das Ohr stets am Puls der Zeit. Welche Trends die Pflege antreiben und wie sie diese gewinnbringend in ihre Tätigkeiten einfließen lässt, das verrät Judith uns ebenfalls in dieser Episode.

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23 Minuten
» Personalsteuerung, Patientensteuerung, Bettenbelegung und solche Dinge, die alle natürlich automatisch passieren sollen, dafür brauche ich Daten. Und dafür stehen wir, dass wir Daten bereitstellen, um Entscheidungen zu treffen, und zwar aus der Routine heraus. «

Dr. Dirk Hunstein, geschäftsführender Gesellschafter von epaCC, spricht in dieser Episode von Inno Bytes über fachbereichsspezifische Messinstrumente zur datenbasierten Analyse des Gesundheitszustands pflegebedürftiger Menschen, um die Entscheidungsfindung von Pflegekräften und Management in Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen. Was sich "epaSYSTEM" nennt, ist ein Ökosystem des Pflegewissens, das 2002 aus einem Praxisforschungsprojekt entsprang und 2012 in die epaCC GmbH überging. Seither wird es mit einem Verbund aus Softwarepartnern als Mischung aus Standardkomponenten und Tiefenintegration in Gesundheitseinrichtungen realisiert. Über 1.400 Anwenderbetriebe in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein setzen auf das epaSYSTEM. Alleine in Deutschland werden über 2/3 aller Krankenhausbetten mit einem der epaINSTRUMENTE dokumentiert. Mit der neuen Produktlinie "epaSOLUTIONS" bietet epaCC eine Softwarelösung an, um dem Management handlungsanleitende Auswertungen von Routinedaten und Prognosen liefern zu können.

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19 Minuten
» Wir gehen lieber mit einem Prototyp los und holen uns echtes Feedback von echten Anwendern, um am Ende das umzusetzen, was sie brauchen. Mit der Herangehensweise hatten wir bei unseren bestehenden Produkten sehr großen Erfolg und deswegen machen wir das auch bei allen zukünftigen Sachen. «

Sven Kruse, Geschäftsführer von SenseING, spricht in dieser Episode von Inno Bytes über IoT-Lösungen in der Pflege, mit denen Einrichtungen an wichtige Daten kommen, um Prozesse und Dokumentationsarbeiten zu unterstützen. SenseING legt wert auf eine hohe und effiziente Fertigungstiefe, um der Preissensibilität des Marktes entgegenzukommen. Hinzu kommt eine transparente Preispolitik, die jährliche Mietkosten für die Hardware vorsieht, während die Software-Plattform inbegriffen ist. Mittels einer erprobten Vertriebsstrategie hat es das Unternehmen bereits zu einer Vielzahl an Kunden geschafft. Auf der weiteren Roadmap stehen Schnittstellen zu verbreiteten Systemen in der Pflege, die Ausschöpfung des Potenzials der flächendeckend implementierten LoRaWAN-Infrastruktur und das Monitoring der Vitalparameter der Bewohnenden.

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20 Minuten
» Wir sind genau dann da, wenn niemand vor Ort ist und dieser Blind Spot eintritt und dann irgendwas von der Norm abweicht. Genau dann gibt es einen Hinweis auf unserer App und man kann sich jederzeit ortsunabhängig ins Geschehen schalten. «

Frederik C. Denis, Geschäftsführer von howRyou, spricht in dieser Episode von Inno Bytes über die digitale Assistenz- und Kommunikationsplattform NEDINA, die pflegebedürftige Menschen und Angehörige miteinander verbindet, Einsamkeit vermindert und Sicherheit gibt. Das System basiert auf Sensorik und Hausautomation, um Anomalien, wie Stürze oder ausbleibende Interaktionen, festzustellen. Mittels Videokommunikation über das für gewöhnlich vorhandene TV-Gerät können Pflegekräfte und Angehörige in Problemsituationen unmittelbar reagieren. Derzeit fokussiert sich das 2021 gegründete Scaleup auf Pflegeeinrichtungen und rollt bereits Systeme an hunderte Betten aus. Sobald die Grundlagen dafür geschaffen sind, sieht sich howRyou auch im B2C-Markt, um das längere und sichere Verweilen in den eigenen 4 Wänden zu unterstützen.

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18 Minuten
» Es klingt erstmal nur nach Gewaltprävention, aber es geht um viele weitere Dinge, die damit zusammenhängen. Nämlich Mitarbeiterzufriedenheit steigern und Fluktuation reduzieren. Deswegen hat dieser Use Case einen sehr hohen Impact auf ein weiteres Gebiet. «

Im Rahmen von KompIGA, einem Forschungsprojekt zum Thema "Innovative Ansätze der Arbeitsgestaltung im Sozial- und Gesundheitswesen", arbeitet das DigiHealth Institut der Hochschule Neu-Ulm (HNU) und AristaFlow GmbH an Digitalisierungsprojekten mit verschiedenen Praxispartnern. Ein Anwendungsfall ist die Digitalisierung der Gewaltdokumentation in Pflegeeinrichtungen. Mit Prof. Dr. Johannes Schobel, Forschungsprofessor für Digitale Medizin und Pflege an der Hochschule Neu-Ulm, und Martin Jurisch, Geschäftsführer der AristaFlow GmbH, sprechen wir gemeinsam über besondere Herausforderungen in dieser Domäne.

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20 Minuten
» Der VitaBlick Moment ist dann, wenn die Personen merken, sie haben oft sehr ähnliche Erinnerungen gehabt und dann darauf kommen "wir waren auch immer an diesem und jenem Ort und haben dort unseren Kaffee getrunken". Das schafft ein Gefühl von Gemeinschaft und "wir sind gleich". «

Amadeus Linzer, Gründer und Geschäftsführer von VitaBlick, spricht in dieser Episode über digitale Erinnerungsreisen für SeniorInnen mittels Virtual Reality. Aus der Krankheitssituation seines Großvaters hat Amadeus die Idee entwickelt, mobilitätsbeschränkte Personen an Orte ihrer Vergangenheit zu führen, um positive Erinnerungen hervorzurufen. In Pflegeeinrichtungen kommen SeniorInnen darüber in bedeutungsvolle Gespräche und erleben ein Wir-Gefühl bei geteilten Erlebnissen. Über 350 Einrichtungen haben VitaBlick bereits im Einsatz. Erhältlich ist das System zur Miete als Rundum-sorglos-Paket, um eine möglichst einfache und reibungslose Erfahrung zu gewährleisten. Aktuell arbeitet VitaBlick am Ausbau des deutschen Marktes, in den das Startup in 2024 gestartet ist. Längerfristige Themen sind einige Forschungsprojekte, darunter therapieunterstützende Anwendungen in den VR-Erlebniswelten von VitaBlick.

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21 Minuten
» Das ist, was vielen in meiner Generation passiert ist, dass man sagt "jetzt sind die Kinder groß, jetzt kann ich endlich schlafen, jetzt mache ich alles, dann kümmere ich mich um meine Gesundheit". Und plötzlich kommen diese Themen und die Frauen wissen nicht, was mit ihnen passiert. Sie sagen, ich bin nicht mehr dieselbe, ich bin gereizt, ich kann nicht schlafen. Dann leiden die Frauen über Jahre zum Teil. «

Dr. Valerie Kirchberger, Co-CEO und Co-Founder von Evela Health, spricht in dieser Episode von Inno Bytes über die Unterstützung von Frauen und Unternehmen beim Thema Menopause. Wir erfahren, dass die Menopause gerade in der beruflichen Blütezeit einsetzt, was einen negativen Effekt von 10 Mrd. € auf die deutsche Wirtschaft hat. Gleichzeitig mangelt es an Aufklärung und Therapie, weswegen Betroffene oft unnötig lange unter den Symptomen leiden. Mit den drei digitalen Komponenten Information, Beratung und langfristige Begleitung bietet Evela Hilfe an. Vertrieben wird die Lösung primär als Corporate Benefit für Unternehmen. Das Kapital einer jüngst abgeschlossenen Finanzierungsrunde wird Evela in die Weiterentwicklung der Technologie, u. a. Künstliche Intelligenz zur tiefgehenden Individualisierung der Nutzungserfahrung, und Go-to-Market- sowie Sales-Aktivitäten investieren.

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20 Minuten
"Praxistauglichkeit und echte Wirkung zählen mehr als ein Eintrag im Verzeichnis und die besten Strategien kommen nicht aus dem Konferenzraum, sondern in unserem Fall vom Pflegebett. "  

Menia Ettrich, Market Access Managerin von LINDERA, spricht in dieser Episode von Inno Bytes über 4 Strategien, die das Unternehmen seit Ablehnung seines DiPA-Antrages in den Fokus rückt. Vor einem Jahr haben wir in Episode #061 über die digitale Mobilitätsanalyse von LINDERA gesprochen. Damals befand sich LINDERA voll auf Kurs in Richtung Zertifizierung zur Digitalen Pflegeanwendung (DiPA). In der Tat wurde LINDERA als heißester Kandidat gewertet, die erste DiPA überhaupt zu werden, doch im November 2024 wurde der Antrag abgelehnt, was jedem im Sektor zu denken gegeben hat. Seitdem bestimmen partizipative Workshops und App-Weiterentwicklung, Internationalisierung, White Label für Therapie- & Sanitätshäuser und KI-basierte Pflegegradeinschätzung die strategische Ausrichtung von LINDERA.

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19 Minuten
"Wir haben ein Produkt, das es noch nicht gibt. Das heißt, ich kann mich nicht 5 Jahre in ein Labor setzen, ein Produkt entwickeln und versuchen, das in den Markt bringen. Ich muss es mit Menschen entwickeln, die es nutzen. Dazu brauche ich möglichst alle Stakeholder am Tisch. Ich kann es zwar nicht für alle gleichzeitig entwickeln, sondern nach und nach, aber ich brauche sie alle am Tisch."

Jeanette Bouffier ist Mitgründerin und Produktentwicklerin von Teresa.AI, einer digitalen Helferin für SeniorInnen, die mittels Sprache und Künstlicher Intelligenz vor Vereinsamung bewahrt und dazu befähigt, länger autonom und aktiv zu leben. Die vier primären Funktionen Biografie, Kurzprofil, Kalender & Organisation sowie Netzwerk erhalten die Selbstorganisation, verbinden das Betreuungsnetzwerk und entlasten pflegende Angehörige sowie Fachkräfte in Pflege und Betreuung. Die Gründerinnen legen größten Wert auf einen positiven Umgang mit dem Thema Altern, wobei Technik eine unterstützende und befähigende Rolle spielen soll und niemals stigmatisieren darf. Zusammen mit Partnern, wie dem Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, wird Teresa.AI nah an der Zielgruppe entwickelt. Nachdem mittlerweile genug Erfahrung mit Nutzenden gesammelt wurde, steht die Implementierung der Künstlichen Intelligenz derzeit im Vordergrund.

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25 Minuten
"Die Nöte der Branche sind groß und es gibt aber gute Lösungen. Diese Lösungen helfen uns dabei, den demographischen Wandel und ein würdevolles Altern von älteren Menschen wirklich gut zu organisieren."

Dr. Bettina Horster, Vorstand Business Development von VIVAIcare, spricht in dieser Episode von Inno Bytes über eine ganzheitliche digitale Lösung als Alltagshilfe für SeniorInnen für ein längeres, selbstbestimmtes und sicheres Leben zuhause. VIVAIcare unterstützt bei der Strukturierung des Tages mit Terminerinnerung, Trinkerinnerung und Monitoring der Medikamenteneinnahme. Es kontrolliert Vitalwerte, fördert spielerisch die geistige Fitness und das Sozialempfinden mittels natürlichen Gesprächen. Schlussendlich erkennt das System auch Stürze, worauf eine Alarmierungskette in Gang gesetzt wird. VIVAIcare ist im Pflegehilfsmittelverzeichnis gelistet und wird ab Pflegegrad 1 von den Krankenkassen übernommen, was eine hohe Zugänglichkeit zu Nutzenden schafft. Bettina berichtet zudem darüber, wie VIVAIcare als Produkt eines bereits 25 Jahre bestehenden Softwaredienstleister, der VIVAI Software AG, entwickelt wird und welche Vorteile sowie Herausforderungen damit einhergehen.

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22 Minuten
"In neue Technologien zu investieren ist meiner Meinung nach der einzige Weg, wie man in unserer Branche wirklich große Fortschritte macht, den Overhead gering zu halten, weil ansonsten musst du immer weiter neue Leute einstellen. Gerade bei der Masse an Menschen, sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern, wirst du ihnen sonst nicht gerecht."

Pascal Harbers ist Mitgründer und Geschäftsführer von Veedelshelfer GmbH, einem Betreuungsdienst in Köln, Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. 2021 von Vater und Sohn gegründet, zählt das Startup mittlerweile schon über 100 Mitarbeitende. Zeit ist ein wichtiges Stichwort für die Veedelshelfer. Sie wollen sich nicht nur die Zeit für eine gute Betreuung nehmen, sondern auch zeitnah bei den Hilfsbedürftigen zur Stelle sein. Um den stetig wachsenden Herausforderungen des Sektors zu begegnen und die wertschöpfenden Aufgaben wieder in den Mittelpunkt zu rücken, treibt Pascal die Digitalisierung und Automatisierung repetitiver, bürokratischer Prozesse mittels Voice Bots und Künstlicher Intelligenz voran. Die Realisierung der Software erfolgt intern und soll weiter wachsen. Damit zeigen die Veedelshelfer auf, wie Betreuungsdienste der Zukunft funktionieren müssen, um am Ball zu bleiben. Diese Expertise hat zur Ausgründung der Vital IT GmbH geführt, womit Pascal und sein Vater nun andere Betreuungsdienste und Gesundheitsdienstleister bei der KI-gestützten Automatisierung ihrer Prozesse unterstützen. Weitere Informationen finden sich auf vitalitgroup.de (KI-gestützte Automatisierung im Betreuungswesen) und auf voicebot24.de (Voicebot für interne & externe Automatisierung).

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