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Stets bereit - Der Podcast über Militär- und Sicherheitspolitik Archiv

118 Episoden
15 Minuten
Ein Ende des Krieges ist absehbar nicht in Sicht. Stellt der Westen die Waffenlieferungen ein, wird Russland gewinnen und die Ukraine als souveräner Staat untergehen. Liefert der Westen seine unterstützenden Waffen weiter so zögerlich, wird die Ukraine vielleicht des unbesetzte eigene Territorium erhalten, aber sicher keine Gegenoffensive mit Rückgewinnung aller besetzten Gebiet durchführen können. Der Westen selbst kommt an die Grenzen der Unterstützungsmöglichkeiten, denn die nicht zuletzt pazifistisch motivierte Fehleinschätzung der sicherheitspolitischen Lage in Europa hat die Arsenale der Streitkräfte sträflich entleert und die Rüstungsproduktionen so demontiert, dass man nun kaum mit der Kriegswirtschaft Russlands mithalten kann, wenn man nicht bald durch Aufstockung der Kapazitäten reagiert.

Sollten Sie Fragen zum konkreten Podcast oder ganz allgemein zum Militär oder zu sicherheitspolitischen Themen haben, schreiben sie mir bitte ein E-Mail an stetsbereit@missing-link.media.

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Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte
19 Minuten
Zu den westlichen Waffenlieferungen wird viel über Kampfpanzer diskutiert. Es werden aber zB auch Fliegerabwehrsysteme geliefert. Nun es wird sich wohl niemand gegen Waffenlieferungen aussprechen wollen, die helfen können, die ukrainische Bevölkerung gegen Raketen-, Drohnen- und Bombenangriffe zu schützen. Die erwähnten Panzer werden zur Abwehr von Angriffen und zur Rückgewinnung verlorener Gebiete benötigt. Man hört dann oft, dass man der Ukraine keine Waffen liefern darf, damit der Krieg endlich zu Ende ist. Wer so argumentiert, muss sich gefallen lassen, dass man ihn fragt, wofür er hier eigentlich eintritt? Soll man also zuschauen, wie ein Land vernichtet wird? Dieses und andere Argumente rund um die Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine werden in diesem Podcast beleuchtet. Natürlich wird auch dieser Krieg früher oder später mit diplomatischen Gespräche über Waffenstillstand, ja vielleicht sogar über eine neue Friedensordnung enden, aber diese werden erst dann erfolgversprechend begonnen und geführt werden können, wenn es eine klare militärische Entscheidung gibt, auf der man aufbauen kann. Das ist die bittere Realität.

 

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Herbert Bauer, Generalmajor i.R. und Militärexperte

Weiterführende Links:

Ukraine-Diskurs ohne Kompromisse

Budapester Memorandum

NATO-Russland-Grundakte

Protokoll von Minsk

Minsk II

Überfall auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg

Liste der Auslandshilfen für die Ukraine seit 2014

Russland stimmt NATO-Osterweiterung zu27.5.1997

Das ignorierte Angebot: Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021
18 Minuten
Russland verfügt über ausreichenden Nachschub und Produktionskapazitäten, um weiter in der Ukraine Krieg zu führen. Die Ukraine kann ihren Überlebenskampf allerdings nur führen, wenn sie vom Westen mit Waffen und Nachschub unterstützt wird. Für einen Abwehrkampf, aber auch für die Rückeroberung von verlorenen Gebieten werden unter anderem auch Kampfpanzer benötigt, zu deren Lieferung der Westen insbesondere Deutschland zögert. Eine Rückgewinnung von verloren gegangenen Gebieten ist – insbesonders in dem in der Ukraine vorherrschenden flachen Gelände an der Frontlinie - ohne Kampfpanzer nicht möglich und eine Abwehr angreifender Panzer mangels weitreichendem und schwerem Flachfeuer sogar schwer beeinträchtigt. Das 8. Ukraine Kontakttreffen in Ramstein hat Vieles gebracht, aber nicht alles, was benötigt wird. Darüber und über mögliche wirtschaftspolitische Gründe der deutschen Verweigerung sowie weitere Zusammenhänge informiert dieser Podcast.

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Weiterführende Links:

Rammstein-Dilemma - Warum der einzige Weg zum Frieden in Europa darin besteht, der Ukraine zu helfen

Wolodimir Selenskij: "Die Welt darf nicht länger zögern"

Brigadier Philipp Eder zu Ukraine "Situation auf dem Gefechtsfeld ist relativ offen"

Киссинджер, Рамштайн и перспективы мобилизации. Действительно ли Украине осталось жить несколько недель?

"Путин уже сегодня может заканчивать войну": генерал Милли сделал прогноз боевых действий в Украине

Washington verteidigt Ukraine-Engagement Berlins

Tank dispute splits Ukraine’s allies as Zelensky seeks more firepower

Austin, Zelenskyy Call on Contact Group to Redouble Efforts

Bericht des russischen Verteidigungsministeriums über den Fortschritt der militärischen Sonderoperation in der Ukraine

Russen starten Offensive im Süden & greifen wieder Avdiivka an, Ukraine bleibt im Norden aktiv!
17 Minuten
Ohne weitere große Geländegewinne finden zermürbende Gefechte an allen Fronten statt und die Infrastruktur der Ukraine wird durch die russischen Luftangriffe systematisch zerstört, aber auch immer wieder aufgebaut. Die Episode liefert einen kurzen Rückblick zum bisherigen Verlauf des Ukrainekriegs und geht der Frage nach, wie es denn weiter gehen könnte. 

Jedermann ist klar, dass ein Ende des Krieges mit diplomatischen Verhandlungen beginnen muss. Solange jedoch kein entscheidender militärischer Erfolg der einen oder der anderen Seite vorliegt, wird es keine Verhandlungen geben, es sei denn, eine anerkannte Pattsituation eröffnet neue Perspektiven. Wenn man sich vor Augen hält, dass ein Sieg Russlands das Ende der Ukraine als selbstständiger Staat bedeuten könnte, umgekehrt, ein Sieg der Ukraine „nur“ die Wiederherstellung des Staatsgebietes aus den Verträgen von 1994 ist, sollte es nicht schwer sein, sich mit aller daraus resultierenden Konsequenzen für einen Ausgang einzusetzen, der die uneingeschränkte Selbstbestimmung eines Staates, der Ukraine, einschließlich ihrer territorialen Unversehrtheit zum Ziel hat.  

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Weiterführende Links:

Budapester Memorandum 1994

Minsk I und Minsk II

Charta der Vereinten Nationen

300 Tage Krieg in der Ukraine: Resümee und Ausblick vor dem Jahreswechsel

Inside the Ukrainian counteroffensive that shocked Putin and reshaped the war

Ukraine fighting is deadlocked, spy chief Kyrylo Budanov tells BBC

Ukraine war: Five ways conflict could go in 2023

Переговоры России и Украины в 2023 году: будут ли переговоры России с Украиной и США, что известно о будущем диалоге Путина и Зеленского?
17 Minuten
Satelliten werden abgeschossen, Satelliten werden von anderen Satelliten entführt und man versucht Satelliten durch Laserstrahlen zu blenden und das, obwohl das alles verboten sein sollte.

Da Truppenbewegungen und Raketensteuerungen die Daten von Navigationssatelliten benötigen, da eine Zielaufklärung aber auch das Erkennen von anfliegende Raketen natürlich auch über Erdbeobachtungssatelliten erfolgen kann und da eine Daten- und Sprachübertragungen sich auch auf Kommunikationssatelliten abstützt,  wird verständlich, dass das Ausschalten von Satelliten ein militärisches Ziel sein kann. Das gilt nicht nur für den Ukrainekrieg. Es überrascht daher nicht, dass viele Staaten militärische Weltraumkommanden einrichten, um für einen Krieg im All gerüstet zu sein.

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Weiterführende Links:

卫星抓卫星!中国实践二十一号将北斗卫星抓到墓地轨道,美国:需规范

Westliche Satelliten – existenzielle Unterstützung für die Ukraine

The Russian space threat and a defense against it with guardian satellites

Satellit (Raumfahrt)

China’s Shijian-21 towed dead satellite to a high graveyard orbit

Russia and China give Australia’s space commander the need for speed

Пора познакомиться с "Калиной"

Antisatellitenwaffe

Open-ended working group on reducing space threats through norms, rules and principles of responsible behaviours

Prevention of an Arms Race in Outer Space

Proposed Prevention of an Arms Race in Space (PAROS) Treaty

United Nations General Assembly Adopts Draft Resolutions Regarding Space Weapons

北斗卫星在数量上已经超过了 GPS

Russland bestätigt Satellitenabschuss

Kosmos-1408

Geheimes Raumfahrzeug X-37B landet nach über 900 Tagen

中国裁军大使反击美国关于反卫星导弹试验的倡议

Fengyun-1C

Ukraine-Krieg: Moskau droht, US-Satelliten abzuschießen 

Aufklärungssatellit

SpaceX
17 Minuten
Der geheime Unterwasserkampf um jene Tiefseekabel über die mehr als 90% unseres Internetdatenverkehrs abgewickelt werden, wird als Spionage und Sabotage geführt. Spezielle U-Boote können völlig unbemerkt Leitungen anzapfen, soferne diese nicht ohnehin vom Provider, aus welchen Gründen auch immer, den Geheimdiensten zur Verfügung gestellt werden. Die Sprengstoffanschläge auf die Ostseepipeline Nordstream, aber auch die im Herbst des heurigen Jahres gehäuften Kabelausfälle im atlantischen Raum, machen uns die Verletzlichkeit der Unterwasserkommunikationsstrukturen bewusst. Europa muss Optionen für eine Kriegsführung auf dem Meeresgrund schaffen, um den Schutz der Unterwasserinfrastrukturen zu verbessern und dazu muss der Meeresboden besser kontrolliert, der Unterwasserbereich besser überwacht und die Handlungsfähigkeit unter der Wasseroberfläche sichergestellt werden.

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Weiterführende Links:

Tiefseekabel – sehr verletzlich und wie geschaffen für Sabotage

Kriminelle haben Internet-Seekabel durchschnitten

Nach Anschlag auf Pipeline: Europas Datenkabel liegen tief im Meer – ungeschützt vor Spionage und Sabotage

So verlaufen die Internet-Seekabel am Meeresgrund

Submarine Cable Map

France tightens subsea cable security amid growing fear of sabotage

Submarine communications cable

SHEFA-2

Der geheime Unterwasserkampf um die Datenkabel

Schleppnetzfischerei

„Extrem verwundbar“: Grünen-Politiker von Notz warnt vor russischen Angriffen auf Internet-Unterseekabel

Einladung zur Bahn-Sabotage? Kritische Infos im Internet bereitgestellt

Sicherheitsxpert:innen: Sabotage bei der Deutschen Bahn erst „Testdurchlauf“?

Sabotage und Cyberangriffe aus Russland: Ein Fall für die Nato

Terrorismus-Experte: „Russland hat schon ein Interesse daran“

Putins geheimer Angriff auf Europa

Sabotage verunsichert Europa

Угроза подводному кабелю на Гавайях подчеркивает опасность будущих сбоев в работе интернета.

Internetausfall im Mittelmeer

Bahnsprecherin: Technik-Panne war Sabotage

Wichtiges arktisches Seekabel teilweise ausgefallen

EU visiert arktisches Internetkabel zur Verbindung Europas mit Asien an

Tonga von Internet abgeschnitten: Wie repariert man ein Unterseekabel?

Krieg unter Wasser: Wie sicher und verlässlich sind Internetkabel auf dem Meeresgrund?

Italienische U-Boote bewachen Untersee-Internetkabel

Der geheime Unterwasserkampf um die Datenkabel

Zwei Schnitte, schon ist das Internet weg

Seekabel

Dänemark soll NSA beim Abhören europäischer Politiker geholfen haben

Projekt 10831

USS Jimmy Carter (SSN-23)
16 Minuten
Die Schlammzeiten im Herbst und im Frühjahr, auch Rasputiza genannt sowie der dazwischen liegende Winter haben enorme Auswirkungen auf die Möglichkeiten der Gefechtsführung sowohl der russischen als auch der ukrainischen Streitkräfte. Aber Winter wird es in ganz Europa. Auch wenn inzwischen klar ist, dass die Gasspeicher gefüllt sind, dass sich die Energielieferanten den Marktgrundsätzen entsprechend bereichert haben, dass vor Europas Küsten Flüssiggastanker vor Anker liegen und deren Ladung nicht gelöscht wird, weil deren Eigentümer spekulierend auf einen Wiederanstieg des Gaspreises warten und die Haushalte im Westen mit ziemlicher Sicherheit nun doch nicht frieren werden, ist es ein in der Informationskriegsführung immer wieder auftauchendes Argument und eine Förderung des Egoismus, wenn von Einflussquellen propagiert wird, dass man „wegen der Ukraine nicht frieren möchte“. Das strategische Ziel der Argumente ist es, den Unterstützungswillen der westlichen Bevölkerung für den Überlebenskampf der Ukrainer zu schwächen. Russische Luftangriffe auf die Energieversorgungseinrichtungen der Ukraine belasten jedoch vorallem die Zivilbevölkerung in der Ukraine selbst, Wärmestationen oder „Punkte der Unbesiegbarkeit“ dokumentieren aber eindrücklich den Widerstandswillen der Ukraine.

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Weiterführende Links:

Rasputiza

Europas Gasmarkt ist satt

Russischen Truppen soll Winterausrüstung fehlen

Siwerskyj Donez

Dnepr-Becken

Militärgeographie

Klitschko warnt vor „schlimmstem Winter“

На випадок чергового масованого удару по Україні відкриються «Пункти незламності» – Зеленський
18 Minuten
Das traditionelle chinesische Brettspiel Go erfordert von den Spielern 361 Felder zu überblicken und durch das Setzen von Spielsteinen zu versuchen, Gebiete zu sichern und Spielsteine des Gegners in Besitz zu bekommen. Zum Spielende werden die Größe der Gebiete verglichen und die gefangenen Spielsteine hinzugezählt. Das Ziel ist also nicht, den Gegner zu vernichten, sondern mehr Punkte als dieser zu gewinnen. Die langfristigen Strategien Chinas und das Konzept der Seidenstraße mit der Infrastrukturentwicklung in Asien, Afrika und Europa sind durch diesen Fokus wohl besser zu verstehen. Mit dem 20. Nationalkongress der Kommunistischen Partei Chinas im Oktober 2022 in Peking hat Xi Jinping als wiedergewählter Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas und zugleich als Chef der Militärkommission und Staatschef der Volksrepublik China eine Basis geschaffen, um China mit zentraler Führung zur Weltmacht Nummer 1 zu machen. Den Aufbau der Volksarmee zu einer Weltklassearmee sieht man als die strategische Voraussetzung dazu. 

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Weiterführende Links:

中国共产党第二十次全国代表大会

Footage from China congress fuels questions about why Hu Jintao was hauled out

Menschenrechte in der Volksrepublik China

Neue Seidenstraße

Volksbefreiungsarmee

Chinesisch-russische Grenze

Go (Spiel)
16 Minuten
Reißerische Schlagzeilen wie Russland kündigt Atomtests an – NATO will Sicherstellen, dass das tatsächlich nur eine Übung ist, Russische Armee probt Atomkrieg oder NATO bereitet sich auf den Ernstfall des Atomkriegs vor erwecken den Eindruck, dass es sich um eine aktuelle Eskalation handelt.

Tatsache ist jedoch vielmehr, dass es sich hierbei um regelmäßig wiederkehrende Routineübungen beider Seiten handelt, die die Einsatzbereitschaft der eigenen Truppen überprüfen und Einsatzgrundsätze und Technik austesten und erproben. 

Unverantwortlich sind wohl Schlagzeilen, die von Atomtests sprechen. Ein Atomtest ist die Zündung eines nuklearen Sprengsatzes zu Testzwecken und genau das findet eben nicht statt. Es sind auf beiden Seiten Übungen, die den Einsatz der Trägermittel testen und überprüfen, wobei keine scharfe Atomsprengköpfe zum Einsatz kommen.

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Russland probt Atomwaffen-Einsatz

Putin gibt bei Übung Feuerbefehl für atomwaffenfähige Raketen

Am Ende entscheidet der Präsident fast alleine

Russland startet Militärübung mit atomwaffenfähigen Raketen

Zur Vorbereitung auf feindlichen Angriff: Putin verfolgt Training der strategischen Atomstreitkräfte

В РВСН завершается командно-штабное учение с Йошкар-Олинским ракетным соединением

Хронология учений стратегических ядерных сил СССР и России

Putin Monitors Strategic Nuclear Forces Exercise

NATO’s annual nuclear exercise gets underway

Steadfast Noon
17 Minuten
Nach dem Angriff auf die Krimbrücke, auch Brücke über die Straße von Kertsch genannt, gab es Katzenjammer in Russland und Triumphgefühle in der Ukraine. Knapp 48 Stunden später setzte eine Vergeltung ein, die russische Raketenangriffe in bisher unbekanntem Ausmaß auf die Ukraine niedergehen ließ. Die Brücke ist im Notbetrieb wieder benutzbar, die Schäden in der Ukraine bedürfen intensiver Reparatur- und Aufräumarbeiten. Ausreichende Luftabwehr ist eine dringende Forderung der Ukraine an den Westen. Der Abnützungskrieg geht weiter.

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Weiterführende Links:

Krim-Brücke

Straße von Kertsch

Nord-Krim-Kanal

Putin gibt Ukraine Schuld an Angriff auf Brücke

Putin: Raketenangriffe auf ukrainische Städte sind Reaktion auf angebliche „Terroranschläge“

Russland tauscht Kommandeur aus
17 Minuten
Der Bedarf an Truppen für den Ukrainekrieg wurde für Russland so groß, dass Präsident Putin eine Teilmobilmachung, trotz der zu erwartenden und auch eingetretenen innenpolitischen Probleme, verfügte. Die Sabotage an den Gaspipeline in der Ostsee nützen verschiedenen Akteuren, auch false flag Operationen stehen im Raum. Die von Russland durchgeführten Referenden in den besetzten Gebieten sowie die daraus abgeleitete Annexion werden von der Ukraine nicht akzeptiert. Russland verwendet die annektierten Gebiete jedoch für das Narrativ, dass es sich bei einem Angriff zur Wiederherstellung der Ukraine dann um einen Angriff auf russisches Territorium handelt, das man auch nuklear verteidigen kann.

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Rede John F. Kennedy 1963

Papst über Ukraine: „Wir befinden uns in einem Weltkrieg“

Фонтанка

Flucht vor Krieg: Sie wollen nicht in der Ukraine sterben

Все, что вам нужно знать, если мобилизация касается вас или ваших близких Самый полный гид по мобилизации от рассылки Kit

Atlantic Council

Atlantic Council: US-Präsident sollte Russland mit atomarer Vergeltung drohen

USA drohen bei Atomschlag mit "katastrophalen Folgen"

Mobilmachung in Russland 2022

Hintergrund: Was bedeutet die russische Teilmobilmachung?

What we know about the damage to Baltic Sea gas pipelines | Financial Times

Putins Rede im Wortlaut
17 Minuten
Das am häufigsten verwendete Argument für die Kriegsschuld lautet: die NATO ist schuld, sie hat mit ihrer Osterweiterung eine Zusage gebrochen.

Es wird wenig überraschen, dass dieses Argument natürlich einmal aus Russland kommt. Schon mehr überraschend ist es, wie willig es auch im Westen, zumindest von einigen Gruppierungen, aufgegriffen wird. Von bezahlten Influencern, mit oder ohne geheimdienstlichen Hintergrund, über ideologisch Verpflichtete und Verbildete, über Selbst-Geisseler mit dem scheinbar so logischen Argument, „wir hätten die Russen nicht provozieren dürfen“ bis hin zu Verfechtern eines inakzeptablen Appeasement finden wir Leute, die dieses Argument unreflektiert übernehmen und mit Scheinbeweisen untermauern.

Der US-amerikanische Historiker und Professor an der Yale University Timothy David Snyder bewertet die Lage so: „Seit 1991 die Sowjetunion zu Ende ging, und die Ukraine selbstständig wurde hat sich die Ukraine zögernd, aber unmissverständlich in Richtung einer funktionierenden Demokratie bewegt. Die Generation, die jetzt das Land regiert, kennt die sowjetische und vorsowjetische Geschichte, erlebt aber Selbstbestimmung als selbstverständlich. In einer Zeit, in der die Demokratie weltweit im Niedergang begriffen ist, ist der ukrainische Widerstand gegen die russische Aggression eine (für viele) überraschende Bekräftigung des Glaubens an die Prinzipien der Demokratie und ihre Zukunft. In diesem Sinne ist die Ukraine eine Herausforderung für diejenigen im Westen, die die ethischen Grundlagen der Demokratie vergessen haben und dadurch wissentlich oder unwissentlich den Oligarchien und Imperien im In- und Ausland das Feld überlassen haben. Somit ist der ukrainisch Widerstand eine willkommene und notwendige Herausforderung.“

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Weiterführende Links:

Grundakte über Gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen der Nordatlantikvertrags-Organisation und der Russischen Föderation - Volltext

Brzezinski-Buch von 1997 erklärt Putins Vorgehen

NATO-Osterweiterung

NATO-Russland-Grundakte-Wikipedia

Michail Sergejewitsch Gorbatschow

Boris Nikolajewitsch Jelzin

Wladimir Wladimirowitsch Putin

Aus einer sicheren Zeit

Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa

Gab es Zusagen an Moskau, die NATO nicht nach Osten zu erweitern?

Wie die USA Putin auf die Schliche kamen und was dann passierte – in 5 Punkten

Kriegserklärung - Die Ansprache des russländischen Präsidenten am Morgen des 24.2.2022

Ukraine Holds the Future - The War Between Democracy and Nihilism by Timothy Snyder
17 Minuten
Wenn Soldaten vor der Schlacht die ukrainische Hymne singen, wovon es Videos im Netz gibt, sollte der Text bewusst sein, aus dem folgender Abschnitt zitiert sei: Brüder, stehen wir auf für eine blutige Schlacht vom San bis zum Don, wir werden niemandem erlauben, in unserem Heimatland zu herrschen; das Schwarze Meer wird immer noch lächeln und Großvater Dnjepr sich freuen, unserer Ukraine wird das Schicksal wieder gnädig sein.

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Alles auf eine Karte! Die ukrainischen Offensiven in Cherson und Charkiv

Excalibur-Granaten, deutsche Panzer, Offensive

Ukrainische Nationalhymne - Schtsche ne wmerla Ukrajina

Ukraine-Offensive: Russische Soldaten fliehen zurück über die Grenze - Russland evakuiert wohl auch teils Krim
18 Minuten
Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bringt es auf den Punkt, wenn er meint, dass der NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens nicht nur für diese beiden Länder selbst wichtig ist, sondern auch für die NATO und insbesondere die baltischen Staaten. Denn mit einem Blick auf die Karte kann man erkennen, dass dieser Beitritt die gesamte Sicherheitslage im Baltikum verändern wird. Die baltischen Länder Estland, Litauen und Lettland, aber natürlich dann auch die neuen Mitgliedsstaaten, werden durch den NATO-Verbund in diesem Teil der Welt und in Europa wirklich gestärkt. Positiv gesehen wird auch, dass Finnland und Schweden moderne, gut entwickelte und gut ausgerüstete Streitkräfte mit Marinen, Flugzeugen der fünften Generation sowie dem Standard entsprechende Waffensysteme, moderne Technologien und stabile, starke politische Institutionen in die NATO einbringen werden.

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NATO

Haavisto kertoo 5 syytä, miksi Suomi teki täyskäännöksen Natoon hakemisen suhteen

Borde Sverige gå med i Nato?

Russland sorgt sich um Sicherheitslage

Faktencheck: Das sind die Fakes zum NATO-Beitritt von Schweden und Finnland

NATO-Russland-Grundakte

U-Boot-Vorfälle in Schweden

Putin droht Schweden und Finnland

Press conference by NATO Secretary General Jens Stoltenberg following the trilateral meeting between Türkiye, Finland and Sweden

Vertrag über die Europäische Union Art. 42

Schwedisch-Ingermanland

Geschichte Schwedens

Geschichte Finnlands

Ostsee
18 Minuten
Betrachtet man Chinas Ambition, 2049 anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Volksrepublik, als führende Industrienation an der Weltspitze zu stehen, dann könnte man verkürzt annehmen, dass die Heimholung des als abtrünnige Provinz bezeichneten Taiwans bis dahin sicher umgesetzt werden soll, dass man sich aber umgekehrt im Moment sicher nicht den Weg zum Weltmachtziel erschweren und belasten wird. Betrachtet man die pazifischen Ambitionen, die Aktivitäten im Südchinesischen Meer, die Ambitionen in der Arktis, aber auch in Afrika und Europa in Verbindung mit den engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit der übrigen Welt sowie den Aufbau einer starken Marine für die Weltmeere und dem Seidenstrassenprojekt, so sehe ich, dass China erfolgreich unterwegs ist. Warum sollte es also eine positive Entwicklung belasten? Konkurrierenden Gegenspielern bleiben also noch ein bisschen Zeit und damit auch Handlungsspielraum für vernünftige Lösungen. Die Haltung Chinas zu Taiwan sollte jedoch nicht ignoriert werden, um nicht dann auch wieder überrascht zu sein, wenn Tatsachen geschaffen werden; im Moment ist allerdings keine Invasion zu erwarten.

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Weiterführende Links:

Südchinesisches Meer

Der Taiwan-Konflikt

Chinas Konfliktzonen – Eine strategische Analyse

​USA setzen Flugzeugträger und Zerstörer im Südchinesischen Meer ein

Pelosis Asien-Reise: US-Flugzeugträgergruppe setzt Kurs auf Taiwan

Zerstörer der US-Marine durchquert die Taiwanstraße

Chinas Militärmanöver hat begonnen – Raketen auf Taiwan-Straße abgefeuert

China lässt Raketen über Taiwan fliegen

Bashi-Strasse

Marine Traffic Global Ship Tracking Intelligence

Taiwans Frage der Selbstverteidigung

Streitkräfte der Republik China

Taiwan beginnt Manöver zur Abwehr eines möglichen Angriffs

China sendet Zeichen der Deeskalation

Franz-Stefan Gady - "Die Strategie ist, Taiwan zu isolieren"