Draussen - der Outdoor-Podcast der Braunschweiger Zeitung und Wolfsburger Nachrichten Archiv
50 Episoden
49 Minuten
Einmal jährlich präsentiert SFU die European Outdoor Film Tour mit Videos von abenteuerlichen Unternehmungen. Wie sich die Outdoor-Branche und das Festival in Corona-Zeiten schlagen, davon erzählt Stefan Bode im Podcast.
6 Minuten
Als Strohmann vor einigen Jahren von Braunschweig aus zum Gefängnis in Celle-Salinenmoor gelaufen ist, um dort gemeinsam mit Häftlingen Sport zu treiben, hat er seine Eindrücke von diesem Lauf in einer Geschichte „in einem Satz“ aufgeschrieben, die er dem Draußen-Publikum nun zum Fest vorträgt.
29 Minuten
Die 39-Jährige aus Räbke am Elm berichtet im Podcast von der Vorbereitung, der Verwirklichung und den Begleiterscheinungen einer knapp 10.000 Kilometer langen Reise in Zeiten der Pandemie. „In Skandinavien halten die Menschen am Supermarkt-Regal geduldig Abstand, ohne mit den Hufen zu scharren“, hat Trixi Kersten unterwegs beobachtet - und noch viel mehr.
35 Minuten
Der 30-Jährige erzählt im Podcast von seinem Alltag in 800 Metern Höhe. Torfhaus kann ein recht ungemütlicher Ort sein, mit Nebel, Regen und Wind. Doch Patric Stielau weiß die dauerhafte Nähe zur Natur zu schätzen, sie gibt ihm Kraft.
50 Minuten
Der Ex-Förster aus dem hessischen Marburg ist Ende Februar zu einer 6000 Kilometer langen Wanderung durch Deutschlands Wälder aufgebrochen. Er schläft zumeist unter freiem Himmel und redet unterwegs mit vielen Menschen über die Wald-Situation vor Ort.
27 Minuten
Auf fast 1400 Kilometern zieht sich das Grüne Band vom Dreiländereck bei Hof in Bayern bis nach Travemünde an der Ostsee. Zwei Frauen erzählen im Podcast, wie faszinierend es sein kann, zu Fuß entlang des ehemaligen „Todesstreifens“ unterwegs zu sein.
26 Minuten
In der dritten und letzten Podcast-Folge mit dem Südtiroler geht es auch um das Altern, das Umkehren im richtigen Augenblick und die Frage, was inmitten eines Lebens voller Abenteuer unerledigt geblieben ist? „Ich sehe die Berge jetzt einfach tiefer, ich habe mehr Zeit“, beschreibt Hans Kammerlander seine Leidenschaft im Alter.
31 Minuten
In der zweiten von drei Podcast-Folgen gibt Hans Kammerlander tiefe Einblicke in seine Seilschaft mit der Bergsteiger-Legende Reinhold Messner und er erzählt vom harten und gefährlichen Brot heutiger Bergsportler, die auf Ruhm aus sind. „Die großen Geschichten, die man auch verkaufen kann, die sind gemacht“, sagt Hans Kammerlander über die Möglichkeit, als Bergsteiger an legendären Gipfeln Ausrufezeichen zu setzen.
45 Minuten
In der ersten von drei Folgen geht es um diese legendäre bergsportliche Leistung, aber auch um die Balance zwischen Todesangst und Selbsterhaltungstrieb beim Besteigen der gefährlichsten Berge der Erde, um Corona und unser Leben und die Veränderung von Wertvorstellungen durch das Älterwerden.
36 Minuten
Leibhaftig, einsam, fern und wild, diese vier Begriffe aus dem Untertitel seines Buches „Niemandland“ beschreiben kompakt die Naturdidaktik Gerhard Trommers. Im „Draußen“-Podcast beschreibt der emeritierte Professor Wildnis unter anderem so: Es sei eine Welt, die nicht vom Menschen gemacht ist. In diese Welt einzutreten, sich in ihr aufzuhalten, das verändere uns. Man könne der Wildnis aber kein Konzept oder Curriculum umhängen, im Sinne von: Was können wir von ihr lernen? „Wildnis ist eine Frage von individueller Erfahrung“, sagt Trommer.
33 Minuten
Hanna Busch, die auch als Model arbeitet, bezeichnet sich als „Harzfluencerin“. Sie wolle ihre Begeisterung für den Harz und das Draußensein mit anderen teilen, erzählt die Wanderkaiserin. So darf sich nennen, wer alle Stempelstellen der Harzer Wandernadel aufgesucht hat. Hanna tat das für einen guten Zweck. Für jeden gewanderten Kilometer sammelte sie einen Euro für Aufforstungen im Harz. „Jede Situation aus meinem bisherigen Leben hat mich genau hierhin geführt, alles verbindet sich und fügt sich zusammen“, bilanziert die 32-Jährige. Das Duo aus Hanna und ihrem Hund legte dabei 1166 Kilometer zurück. Michael Strohmann spricht mit der gebürtigen Göttingerin über Begegnungen unterwegs und die Bedeutung dieser Wanderleistung für ihr Leben.
14 Minuten
„Mein erstes großes Campingerlebnis hatte ich mit Howard Carpendale. Was vielleicht nicht viel über den Schlagerstar, aber doch einiges über das Camping aussagt.“ So beginnt Michael Strohmann seine knapp 15-minütige Betrachtung, die Denkanstöße für Novizen wie Fortgeschrittene liefert. Das organisierte, auf Gesellschaft angelegte Camping auf dafür vorgesehenen Plätzen unterscheidet er vom eigenverantwortlichen Zelten oder Biwakieren. Camping sei ein Gegenentwurf zu den Zwängen einer Produktionskultur mit ihren einengenden Normen.
26 Minuten
Das Nahweh stelle sich ein, wenn man abends spät seine E-Mails checke und durch ein geöffnetes Fenster eine Sommerbrise hereinwehe, erzählt der Bestseller-Autor. „Dann möchte ich einfach teilhaben. Ich will raus, aber nicht weg“, beschreibt der 39-Jährige den Unterschied zum Fernweh. Sobald man das Haus verlassen habe, beginne „ganz sachte“ die Befriedigung des Nahwehs, „indem man wieder Mensch wird, also nicht mehr nur digitales Wesen ist“. Kern hat seinen Lebensmittelpunkt von Berlin ins abgeschiedene Oderbruch verlegt, um solche Erfahrungen machen zu können. „Man spürt, man riecht, man hört, man sieht“, erklärt Kern die für ihn heilsame Wirkung des Nahwehs.
29 Minuten
Im Zentrum seines Konzeptes für ein Leben voller Emanzipation von den „Verwertungsketten“ steht ein „lustvolles Nein-Sagen“. Dieses „Nein“ soll sich beziehen auf alles, das uns in „Hamsterräder“ zwingt. „Das ist kein nörglerisches Projekt“, betont der 39-Jährige im Podcast. „Ich sage nicht: Geht morgen nicht mehr ins Büro!“ Inseln zu schaffen, um im falschen Leben mehr als nur gelegentlich das richtige zu finden, das ist sein Anliegen. Und dabei spielt für Björn Kern das Draußensein eine zentrale Rolle. „Es hilft schon, die Natur zu leicht verschobenen Koordinaten aufzusuchen“, lautet sein Ratschlag für jedermann. In seinem Buch „Im Freien“ erzählt er, was er damit meint.
30 Minuten
Verteilt auf zwei Episoden, erzählt die 37-jährige Ana Zirner aus Oberaudorf über ihr Leben mit und in den Bergen. Über ihre wochenlangen Solo-Märsche in den Alpen und im Südwesten der USA hat sie Bücher geschrieben. In der zweiten Folge des „Draußen“-Podcasts mit ihr geht es darum, wie wir unser Leben verändern können, um uns in ein gesundes Verhältnis zur Welt zu setzen – ohne dabei sauertöpfisch zu werden. „Wenn ich mich draußen bewege, erlebe ich die Kreisläufe der Natur. Je länger ich draußen bin, um so deutlicher“, berichtet die frühere Theatermacherin und Regisseurin.