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Wissen, was läuft Archiv

57 Episoden
20 Minuten
Blut, Exkremente, vergammelnde Lebensmittel: Als Tatortreiniger haben Patrick Gerlach und sein Team von der Defensia Schädlingsbekämpfung schon viel Schlimmes gesehen. Im Gespräch mit Vanessa Betz hat Gerlach von seinen prägendsten Fällen erzählt und wie es war, als er zum ersten Mal zum Reinigen eines Tatorts gerufen wurde. Außerdem erklärt er, was ihn am meisten an seinem Job belastet – und warum er ihn trotz der Schattenseiten gerne macht.
21 Minuten
Bei einer Pressekonferenz im Mai dieses Jahres kündigte der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling an, dass man in Zukunft bei der Kriminalitätsbekämpfung vermehrt auf Super Recognizer setzen wolle. Als Super Recognizer werden Menschen bezeichnet, die die Fähigkeit besitzen, neue Gesichter überdurchschnittlich gut abzuspeichern und wiederzuerkennen. Im Rahmen eines Pilotprojekts unterstützen aktuell sechs „Wiedererkenner“ bei Sondereinsätzen in Rheinland-Pfalz die Polizeiarbeit. Einer von ihnen ist der Dienstgruppenleiter und Hauptkommissar Florian Ecker. Im Gespräch mit der RHEINPFALZ berichtet er, wie aus dem Hauptkommissar Ecker ein Super Recognizer wurde und wie diese Fähigkeit seinen beruflichen wie privaten Alltag verändert hat.
19 Minuten
Die Flutkatastrophe im Ahrtal jährt sich am 14. und 15. Juli zum zweiten Mal. Karin Dauscher, Leiterin des Mainzer Landesbüros der RHEINPFALZ, war anlässlich des Jahrestags vor Ort. Mit Julian Laber spricht sie über den Stand beim Wiederaufbau – und wo schon wieder ein bisschen Normalität zurückgekehrt ist.
17 Minuten
Dass es im Fußball gerne mal etwas rauer zugeht, ist kein Geheimnis. Doch immer häufiger wird eine Grenze überschritten. Besonders oft im Fokus steht dabei der Schiedsrichter. Weit über 2000 Fälle von Gewalt gegen Unparteiische hat der Deutsche Fußballbund in der Saison 2021/22 erfasst. Julian Kuhn vermutet eine hohe Dunkelziffer Warum, erklärt der Schiedsrichter aus der Pfalz im Gespräch mit Volontär Timo Konrad. Kuhn erzählt von eigenen Erfahrungen, was er von Maßnahmen des DFB und einem Platzverantwortlichen für die Schiedsrichter hält und welche Auswirkungen die zunehmende Gewalt auf dem Platz hat.
18 Minuten
Andreas Sturm trat von seinem Amt als Generalvikar des Bistums Speyer zurück und aus der katholischen Kirche aus. Bundesweit ist dies einmalig. Mittlerweile hat er am Bodensee und dort bei der altkatholischen Gemeinde eine neue Heimat gefunden. Wie es ihm jetzt geht, was er über die Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche in Deutschland denkt und warum er um Speyer immer noch einen Bogen macht - darüber hat er mit der RHEINPFALZ-Politikredakteurin Anne-Susann von Ehr gesprochen.
32 Minuten
Daniel Schimkowitsch wirkt im ersten Moment nicht unbedingt wie ein Sternekoch: Tätowierte Arme, direkte Sprache, oberbayerischer Akzent. Doch der 38-Jährige ist seit wenigen Wochen der beste Koch in der Pfalz. Der Küchenchef des L.A. Jordan im Ketschauer Hof in Deidesheim ist vom Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet worden. RHEINPFALZ-am-SONNTAG-Redakteur Andreas Schlick hat mit dem Mann aus Fürstenfeldbruck für unseren RHEINPFALZ-Podcast „Wissen, was läuft“ darüber gesprochen, was seine Philosophie in der Küche ausmacht, warum Köche ziemliche Diven sein können und warum Schimkowitsch nicht vegetarisch oder vegan kocht.
43 Minuten
„Jeder Mensch hat verdient, dass er in Erinnerungen bleibt“, sagt Silvia Gonsior mit Nachdruck. Silvia Gonsior hat mit 59 ihre Festanstellung gekündigt und ist ihrer Leidenschaft als freie Rednerin gefolgt. In ihren vielen beruflichen Stationen war sie auch für das Beschwerdemanagement der Stadt Speyer zuständig. Das hilft ihr heute bei den Trauerreden. Im Gespräch mit der Leiterin der Pfalzredaktion, Rebecca Ditt, erzählt sie, woher sie den Mut für den späten Neuanfang genommen hat, was sie anderen Menschen rät, die auch darüber nachdenken und beschreibt, warum das Erzählen von Lebensgeschichten so etwas wie ihre Bestimmung ist. „Ich glaube, ich musste erst die Reife der Lebensphase erreichen, um mir das zuzutrauen, um die Ausgewogenheit auch in mir erreicht zu haben so etwas zu machen“, sagt sie.
31 Minuten
Vor einiger Zeit haben zwei Mädchen (12 und 13 Jahre alt) gestanden eine 12-Jährige getötet zu haben. Der Fall wirft viele Fragen auf: Was bringt Kinder dazu so etwas zu tun? Haben Mädchen andere Motive als Jungs? Und was passiert mit den Tätern nach der Tat? Werden sie jemals ein geregeltes Leben führen können? Im rheinland-pfälzischen Klingenmünster werden in der Forensik auch Jugendliche untergebracht, von denen man ausgeht, dass sie eine Erkrankung haben und die einem Menschen das Leben genommen haben. RHEINPFALZ-Redakteur Andreas Schlick hat sich damit befasst und spricht in der aktuellen Folge mit der Leiterin der Pfalzredaktion, Rebecca Ditt, über seine Recherchen. Denn der Fall hat auch seine Sichtweise auf die Dinge verändert. In dem Gespräch geht es aber auch um die (geänderte) Rolle der Medien und darum, was in den sozialen Netzwerken parallel zur Berichterstattung passiert ist. So hat es beispielsweise auf TikTok lange gedauert, bis die Accounts der mutmaßlichen Täterinnen gesperrt wurden. Videos von ihnen und dem Opfer aus dem Alltag waren noch lange verfügbar. Schwer auszuhalten für manche. Eine Flut von Kommentaren prasselte auf die Accounts ein. Ein ausführliches Interview, das Andreas Schlick mit dem Ärztlichen Leiter der des Jugendmaßregelvollzugs Rheinland-Pfalz mit Sitz in Klingenmünster geführt hat, gibt es hier: https://www.rheinpfalz.de/politik/rheinland-pfalz_artikel,-wenn-m%C3%A4dchen-t%C3%B6ten-ein-kinderpsychiater-erkl%C3%A4rt-was-in-jungen-straft%C3%A4tern-vorgeht-_arid,5481179.html
15 Minuten
Die Preise steigen, die Kurse fallen und das Ersparte verliert an Wert. Wie wir jetzt sinnvoll mit unserem Geld umgehen und welche Anlagen die richtigen sind, erklärt der Finanzexperte Hartmut Walz, Professor für Bankbetriebslehre an der Hochschule Ludwigshafen. RHEINPFALZ am SONNTAG-Redakteurin Anna Heidt hat mit ihm in der neuen Folge des RHEINPFALZ-Podcasts „Wissen, was läuft“ darüber gesprochen, wie Sparer in Krisenzeiten die Nerven behalten.
20 Minuten
Ist die Weltmeisterschaft in Katar eine WM der Schande, die wir boykottieren sollten oder sollten wir sie ruhigen Gewissens schauen? Und wie politisch darf Sport sein? Rolf Gauweiler (RHEINPFALZ am Sonntag) und Julian Laber (Volontär) reden mit Rebecca Ditt (Pfalzredaktion) über das Für und Wider bei einem der umstrittensten Events im Fußball.
26 Minuten
Jedes Mal, wenn ein Verbrechen passiert, werden wir gefragt, warum wir die Namen der Täter oder der Opfer nicht immer sofort nennen. Oder die Nationalität des Täters manchmal veröffentlichen und manchmal nicht. Unter #sagtihrenamen oder #saytheirnames wird in sozialen Netzwerken dazu aufgerufen, dass die Namen der Opfer genannt werden, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Gerade jetzt wieder, nachdem in Ludwigshafen-Oggersheim ein Mann auf drei Menschen eingestochen und zwei von ihnen dadurch getötet hat. Der Hashtag und die Aktion im Netz bezieht sich auf alle Lebensbereiche, nicht nur auf die Presse. Doch wo verläuft die moralische Grenze für die RHEINPFALZ? Wann muss man Opfer und zuweilen auch Täter schützen und wann nicht? Die Leiterin der Pfalzredaktion, Rebecca Ditt, hat im Podcast „Wissen was läuft“ mit dem stellvertretenden Chefredakteur Uwe Renners über moralische und ethische Grenzen gesprochen.
13 Minuten
RHEINPFALZ-Landeskorrespondentin Karin Dauscher spricht mit dem stellvertretenden Chefredakteur Uwe Renners über den Rücktritt von Landesinnenminister Roger Lewentz, über die Frage nach politischer Verantwortung bei der Flutkatastrophe im Ahrtal und über Lewentz' voraussichtlichen Nachfolger Michael Ebling.
32 Minuten
Es war die schlimmste Katastrophe in der Pfalz - seit der Nachkriegszeit. Über 70 Menschen sind beim Flugtagunglück 1988 in Ramstein gestorben, mehr als 500 wurden verletzt. Was die Opfer der Katastrophe durchgemacht haben, ist unvorstellbar. Stellvertretend für die Überlebenden erzählt Roland Fuchs seine Geschichte: wie er seine junge Familie verloren und selbst lange ums Überleben gekämpft hat. Was er erzählt, geht unter die Haut. Doch wer über eine Katastrophe berichtet, kommt nicht umhin, über das Leid der Menschen zu sprechen. Wie weit kann man hier gehen? Was muss gesagt werden und was ist zu viel für Leser, Hörer und die Betroffenen selbst? Darüber spricht der stellvertretende Chefredakteur Uwe Renners mit Podcast-Redakteurin Rebecca Singer in dieser Folge von „Wissen was läuft“.
14 Minuten
Der heutige CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat vor zwei Jahren die Bedeutung der klassischen Medien in Frage gestellt. Über soziale Medien könne man heute Botschaften selbst verbreiten, die etablierten Medien würden nicht mehr gebraucht. Diese Aussage sorgte für Wirbel. Auch auf den Südwestdeutsche Medientagen am 29. und 30. Juni wurde sie zum Anlass genommen, über die Rolle der Medien zu diskutieren. Unter anderem mit dabei: Die Vorsitzende des Digitalausschusses im Deutschen Bundestag, Tabea Rößner (Grüne). Im Gespräch mit den RHEINPFALZ-Volontären Michelle Pfeifer und Timo Konrad auf dem Hambacher Schloss hat sie unter anderem erzählt, warum Merz mit seiner Aussage falsch liegt und weshalb Medien auch heute noch dringend gebraucht werden.
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