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Radio LoRa Archiv
500 Episoden
58 Minuten
Workshop. Im Workshop geben wir, Aktivist*innen vom Streikkollektiv Zürich, Einblicke in unsere Strategien und wollen Grundlegendes klären: Was verstehen wir unter «Care-Arbeit» und «feministischem Streik»? Wie kann unbezahlte Arbeit bestreikt werden? Erarbeiten wir die Strategien, die uns zu einem starken Care-Streik führen. 2026, 2027 und darüber hinaus! Sprachen: EN, ES, DE Organisation: Feministisches Streikkollektiv Zürich
51 Minuten
Podium. Kein Mensch sollte eingesperrt werden, weil er oder sie zu wenig Geld hat. Trotzdem passiert das in der Schweiz jeden Tag. Das Vergehen in vielen Fällen: ÖV-Fahren ohne Billett. In der 1. Mai-Veranstaltung kritisieren der Verein Freiheitsentzugskritik und Verbündete das System der Ersatzfreiheitsstrafen aus unterschiedlichen Perspektiven – und stellen die laufende Kampagne und das Projekt Freiheitsfonds Schweiz vor. Knäste abschaffen! Sprachen: DE Organisation: Verein Freiheitsentzugskritik
1 Stunde 24 Minuten
Seit Oktober 2025 gilt in Gaza ein fragiler Waffenstillstand – doch Töten, Zerstörung, Vertreibung und Blockade gehen weiter. Mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran und den Libanon weitet sich der Krieg aus. Der anhaltende Genozid in Gaza gerät zunehmend aus dem Fokus. Im besetzten Westjordanland verschärft sich derweil die Entrechtung: rasanter Siedlungsbau, eskalierende Siedlergewalt, militärische Repression. Tausende Palästinenser*innen sitzen in israelischen Gefängnissen, viele ohne Anklage oder Verfahren. Berichte über Misshandlungen und Folter nehmen zu. Humanitäre Hilfe wird gezielt eingeschränkt, NGOs und Menschenrechtsorganisationen behindert, das Völkerrecht weiter ausgehöhlt. Unter dem Deckmantel des «Friedensplans» von US-Präsident Trump wird mit westlicher Unterstützung eine Ordnung vorangetrieben, die das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser*innen missachtet und koloniale sowie imperiale Machtverhältnisse zementiert. Wir diskutieren, wie Leben unter Besatzung und struktureller Gewalt aussieht, welche Perspektiven für einen gerechten Frieden in Zeiten der Eskalation bleiben, und was internationale Solidarität konkret bedeutet: Wie können wir gemeinsam gegen imperiale Kriege und Unterdrückung kämpfen? Diskussion mit: Orly Noy, Journalistin & Aktivistin, B’Tselem, Israel Dr. Mohamed Abu Mughaisib, Allgemeinmediziner, Ärzte ohne Grenzen, Gaza/Irland Moderation: Alice Froidevaux, medico international schweiz
1 Stunde 13 Minuten
Podium. Wir beleuchten, wie Aufenthaltsbewilligungen in der Schweiz eng mit prekären Arbeitsverhältnissen und geschlechtsspezifischer Diskriminierung verknüpft sind. Im Zentrum steht das Spannungsfeld zwischen der staatlich eingeforderten Integration und den schwierigen Lebensrealitäten vieler Menschen, die durch tiefes Einkommen, geschlechtsspezifisch verteilte Care-Arbeit und unsicheres Bleiberecht geprägt sind. Deutlich wird dies etwa bei Müttern, die überwiegend unbezahlte Care-Arbeit leisten und die geforderte wirtschaftliche Unabhängigkeit bzw. Sozialhilfeunabhängigkeit nicht erreichen können. Dadurch geraten oder verbleiben sie in einer prekären aufenthaltsrechtlichen Situation. Oder wenn eine Person in einer gewalttätigen Beziehung bleibt, weil sie im Falle einer Trennung den Verlust ihres Aufenthaltsrechts befürchten muss. Corinne Reber, Rechtsanwältin und Co-Geschäftsleiterin Freiplatzaktion Zürich Jenny Steiner, Arbeitsgeografin Zahraa (Zahor) Alassadi, Unternehmerin und Aktivistin (Vierviertel-Initiative, Frauenstreik) Moderation: Claudia Wilopo Sprachen: DE Organisation: Freiplatzaktion Zürich
1 Stunde 15 Minuten
In verschiedenen Städten der Schweiz haben sich Sans-Papiers zu Kollektiven zusammengeschlossen – teils autonom, teils in Zusammenarbeit mit unterstützenden Organisationen. Aktivist*innen aus Basel, Bern und Zürich berichten von ihren Erfahrungen in der Selbstorganisierung und davon, wie sie trotz Illegalisierung und prekärer Lebens- und Arbeitsbedingungen für ihre Rechte und mehr gesellschaftliche Anerkennung kämpfen. Zusammen mit Vertreter*innen von Anlaufstellen wird der Frage nachgegangen, wie diese Selbstorganisierung solidarisch unterstützt werden kann, und wo dabei das Potenzial und die Gefahren liegen. Teilnehmer*innen Mitglieder von den Sans-Papiers Kollektiven aus Basel, Bern und Zürich Fabrice Mangold, Anlaufstelle für Sans-Papiers Basel Shirley Escobar, Beratungsstelle für Sans-Papiers Bern Moderation von der SPAZ und Colectivo sin papeles Organisiert von Sans Papiers Anlaufstelle Zürich SPAZ Verein ZüriCityCard Colectivo sin Papeles Autonome Schule Zürich Sprachen: DE, FR, PT Organisation: Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich
1 Stunde 11 Minuten
Podium mit Wolf Linder und Pascal Lottaz. Ist Neutralität mit der vom Kapital geplanten Annäherung an die Nato vereinbar? Was bedeutet Neutralität, was die Neutralitätsinitiative? Welchen Einfluss hat die Neutralität auf Kriege? Wie können weitere Staaten für die Neutralität gewonnen werden? Wieso stärkt die Abkehr von der Neutralität den militärisch-industriellen Komplex? Sprachen: DE Organisation: Partei der Arbeit Zürich
1 Stunde
Podium und Diskussion mit Katharina Prelicz-Huber (Grüne Nationalrätin), Gabriela Medici (Co-Sekretariatsleiterin SGB) und Anna Jikhareva (Journalistin). Moderation: Lea Trogrlic (Geschäftsleiterin GBKZ). Am 14. Juni stimmen wir über die gefährliche SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» ab. Als Gewerkschaften lehnen wir die Initiative klar ab. Damit wir gut gewappnet in den Abstimmungskampf starten, stellen wir die wichtigsten Gegenargumente vor und diskutieren sie im Rahmen eines Podiums. Sprachen: DE Organisation: Gewerkschaftsbund des Kanton Zürich
54 Minuten
Diskussion mit Genoss*innen aus der Waadt, dem feministischen Streikkollektiv und dem VPOD Zürich. Ende 2025 kam es im Kanton Waadt zu historischen Mobilisierungen gegen Budgetkürzungen. Beschäftigte aus öffentlichem und halböffentlichem Dienst organisierten sich sektorübergreifend und beschlossen einen unbefristeten Streik. Wir diskutieren Hintergründe, Erfahrungen und politische Perspektiven – auch mit Blick auf den geplanten Care-Streik 2027. Sprachen: FR, DE Organisation: VPOD Zürich
1 Stunde 15 Minuten
67 Jahre nach der Revolution und 64 Jahre unter der US-Handels- und Finanz-Blockade verschärft die Trump/Rubio-Regierung den Wirtschaftskrieg mit der Absicht, den Cubaner*innen die Lebensgrundlagen zu zerstören! Eine weltweite Solidaritätsbewegung und die grossen Anstrengungen der cubanischen Bevölkerung zeigen dem imperialistischen Aggressor die Grenzen seines Terrors. Darüber berichten wir direkt aus Cuba. Sprachen: ES, DE Organisation: Cuba Solidarität
1 Stunde 13 Minuten
In einem Gespräch mit Mohamed Mayara von Équipe Média spricht die Info LoRa Redaktion über Journalismus als Mittel im Kampf für eine freie Westsahara. 1975 annektierte Marokko die Westsahara brutal. Daraufhin wurden tausende sahrauische Menschen gezwungen, nach Algerien zu flüchten. In den seither von Marokko besetzten Gebieten herrscht eine Informationsblockade, die Medienarbeit weitgehend erschwert. Informationen über Menschenrechtsverletzungen, aber auch den Widerstand der saharauischen Bevölkerung gelangen nur dank der mutigen Arbeit von Medienschaffenden im besetzten Gebiet an die internationale Öffentlichkeit. Die gleiche Veranstaltung in Basel am 03. Mai, 17:30, Gewerkschaftshaus Rebgasse 1, 4058 Basel. Sprachen: EN Organisation: Radio LoRa
1 Stunde 15 Minuten
Referat / Workshop. Aufrüstung und Militarisierung werden als alternativlos dargestellt. Dabei verunmöglicht diese Politik die soziale Sicherheit sowie die Finanzierung von Wohnraum, Bildung und Pflege und fördert patriarchale Gewalt gegen FINTA-Personen sowie die Eskalation der Klimakrise. Diskutieren wir zusammen solidarische Perspektiven, die die patriarchale und kapitalistische Logik der Aufrüstung ablehnen. Es sprechen Kevin Cashman vom Transition Security Project und BfS-Aktivist:innen. Sprachen: DE, EN Organisation: Bewegung für den Sozialismus
1 Stunde 12 Minuten
Referat und Diskussion mit Hüseyin Yeter. Imperialistische Kriege setzen ihre Weltblutbäder im Nahen Osten fort. Wie in Rojava und Gaza führen sie diese nun auch im Iran durch. Mit Informationsmanipulation versuchen sie, aufstrebende Völker der «Barbarei und Aggression» zu beschuldigen. Ist ein solidarisches Vorgehen der revolutionären Bewegung ausreichend? Wichtig ist, gemeinsame revolutionäre Lösungen zu diskutieren und umzusetzen. Sprachen: TR, DE Organisation: Bildungs- und Kulturzentrum
1 Stunde 15 Minuten
Podiumsdiskussion mit Meral Çiçek (Kurdische Frauenbewegung Europa), Anita Starosta (Referentin für Syrien, Türkei und Irak bei medico international Deutschland) und Maja Hess (Ärztin, Präsidentin medico international schweiz). Syrien steht an einem Wendepunkt: Massaker an Minderheiten und unter Druck abgeschlossene Abkommen bedrohen die demokratische Zukunft. Wie können Selbstbestimmung und Frauenrevolution in Rojava unter diesen Bedingungen verteidigt werden – und welche Rolle spielt internationale Solidarität? Sprachen: DE Organisation: medico international schweiz
1 Stunde 27 Minuten
Podium mit Stefano De Angelis (Unione Sindicale di Base USB, Hauptredner des 1.-Mai-Komitees), Dr. Mohamed Abu Mughaisib (Médecins sans Frontières, Gaza/Irland), Tabea Zaugg (Sumud Flotilla) und Jay Oberman (Autor*in). Die landesweiten Streiks in Italien, der Einsatz der Menschen vor Ort und die Sumud Flotilla haben uns die enorme Kraft gezeigt, mit der die Zivilbevölkerung im Angesicht des Genozids für Palästina kämpft. Diesen grossen Mobilisierungen wird stets mit ebenso grosser Repression begegnet, wie auch bei den Protesten in der Schweiz. Wie können wir internationale Solidarität effektiv leben und uns wirkungsvoll organisieren? Sprachen: IT, EN, DE Organisation: 1.-Mai-Komitee Zürich
1 Stunde 27 Minuten
Podium mit Stefano De Angelis (Unione Sindicale di Base USB, Hauptredner des 1.-Mai-Komitees), Dr. Mohamed Abu Mughaisib (Médecins sans Frontières, Gaza/Irland), Tabea Zaugg (Sumud Flotilla) und Jay Oberman (Autor*in). Die landesweiten Streiks in Italien, der Einsatz der Menschen vor Ort und die Sumud Flotilla haben uns die enorme Kraft gezeigt, mit der die Zivilbevölkerung im Angesicht des Genozids für Palästina kämpft. Diesen grossen Mobilisierungen wird stets mit ebenso grosser Repression begegnet, wie auch bei den Protesten in der Schweiz. Wie können wir internationale Solidarität effektiv leben und uns wirkungsvoll organisieren? Sprachen: IT, EN, DE Organisation: 1.-Mai-Komitee Zürich