Forschung heute – der PRO RETINA Infocast Archiv
249 Episoden
5 Minuten
Zwei Forschungsgruppen in Mainz und Göttingen haben einen neuen Pathomechanismus entdeckt, der zum Usher-Syndrom führt. Neben diese neuen Erkenntnissen zum sogennanten Splicing-Mechanismus der Ribonukleinsäure (RNA) und den Folgen von Dysfunktionen in diesem Prozess wurden auch neue Ziele identifiziert, die für eine zukünftige Behandlung und Therapie des Usher-Syndroms genutzt werden könnten.
5 Minuten
Es sind nicht nur die Augen Erwachsener, denen die Arbeit am Bildschirm, gerade im Homeoffice, Schwierigkeiten bereitet. Gerade junge Menschen müssen öfter ins Freie, will man einer Kurzsichtigkeit vorbeugen.
11 Minuten
Ein internationales Forschungsteam konnte zeigen, dass eine optogenetische Gentherapie bei einem wegen Retinitis pigmentosa erblindeten Patienten dazu führt, erste Anzeichen eines Seheindruckes wieder zu erlangen. Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg zu Gentherapien - der klinische Einsatz sei jedoch "noch lange nicht absehbar”.
4 Minuten
Ein internationales Wissenschaftler-Team plädiert in einem aktuellen Artikel in „Nature Reviews Disease Primers“ für einen Paradigmenwechsel sowohl im Verständnis als auch in der Erforschung dringend benötigter Behandlungsmöglichkeiten für die Altersabhängige Makuladegeneration (AMD).
3 Minuten
Studie zur transkornealen Elektrostimulation bei Patienten mit Retinitis Pigmentosa beginnt ab Mai/Juni 2021. Interessierte sollen sich direkt an ein Studienzentrum wenden. Diese Zentren mit Kontaktmöglichkeiten sind im Newsletter und auf der PRO RETINA-Webseite aufgelistet.
4 Minuten
Das Baseler Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie (IOB) unter der Leitung von Prof. Hendrik Scholl erhält einen weiteren Förderpreis, um die Entwicklung von Gentherapien bei Netzhauterkrankungen zu beschleunigen.
5 Minuten
Nach Covid-Impfungen mit AstraZeneca kam es in sehr seltenen Fällen zu Sinusvenenthrombosen. Bei anhaltenden tagelangen starken Kopfschmerzen und bzw. Sehstörungen sollte sofort ein Augenarzt aufgesucht werden.
6 Minuten
Zusammen mit einem internationalen Team entwickeln Netzhautforscher der LMU München bessere Genfähren für die Gentherapie bei Netzhauterkrankungen. Mit diesen optimierten AAV-Vektoren ließen sich potenzielle Gentherapeutika risikoärmer in defekte Zellen schleusen.
5 Minuten
Ein internationaler Forscherverbund hat einen grundlegenden Mechanismus für die Spätform der trockenen altersbedingten Makuladegeneration, der sogenannten geografischen Atrophie, aufgeklärt. Aufgrund der neuen Erkenntnisse könnte ein vielversprechender Therapieansatz mit Arzneimitteln, die ursprünglich für Patienten mit HIV eingesetzt werden, versucht werden.
6 Minuten
Britische Forscher stellten anhand von Befragungen und Untersuchungen fest, dass eine erhöhte Luftverschmutzung der Umgebung mit einem höheren AMD-Risiko verbunden sein könnte. Über die Ergebnisse berichten sie im Fachblatt "British Journal of Ophthalmology".
4 Minuten
Ein neues Forschungskonsortium „TargetRD“ unter der Federführung von François Paquet-Durand vom Tübinger Forschungsinstitut für Augenheilkunde soll neue Behandlungsformen gegen erbliche Netzhautdegenerationen entwickeln. Die Validierung einer neuartigen Gruppe von pharmakologischen Wirkstoffen wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den kommenden zwei Jahren mit über 1,1 Millionen Euro gefördert.
7 Minuten
Die Leber'sche hereditäre Optikus-Neuropathie, kurz LHON genannt, ist eine seltene, erblich bedingte Augenerkrankung aus der Gruppe der mitochondrialen Erkrankungen. Klinische Studien der Phase III bestätigen jetzt die Wirksamkeit einer Gentherapie, ein Zulassungsantrag bei der Europäischen Arzneimittelagentur wurde gestellt.
4 Minuten
Eine Studie mit fast 26000 Teilnehmern kam zu dem Ergebnis, dass weder die hochdosierte Einnahme von Vitamin D noch Omega-3-Fettsäuren das Entstehen und Fortschreiten einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) signifikant beeinflußen können. Damit haben sich die in Beobachtungsstudien gewonnenen vielversprechenden Hinweise auf einen Nutzen der zusätzlichen Einnahme nicht bestätigt.
7 Minuten
Induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) haben das Potenzial, sich in die unterschiedlichsten Zelltypen und Gewebe zu verwandeln. Die „Kochrezepte“ für diese Umwandlung sind jedoch häufig kompliziert und schwer umsetzbar. Forscher verschiedener Forschungseinrichtungen haben einen Weg gefunden, wie sich aus den iPS systematisch hunderte verschiedene Zellen schnell und einfach mit Hilfe von sogenannten Transkriptionsfaktoren gewinnen lassen. Darin sehen die Forscher langfristig auch Möglichkeiten zur Therapie von degenerativen Netzhauterkrankungen.
5 Minuten
Einem Basler Forschungsteam unter der Leitung von Botond Roska, Professor an der Universität Basel und Direktor des Instituts für Molekulare und Klinische Ophthalmologie Basel (IOB), ist es nach 6-jähriger Arbeit gelungen, menschliche Netzhäute zu züchten. Das nun kultivierte Gewebe wird als Netzhaut-Organoid bezeichnet, da es dieselben Eigenschaften aufweist wie menschliche Netzhaut – einschließlich der Krankheitsparameter von individuellen Patienten und die Entwicklung neuer Therapien für Netzhauterkrankungen beschleunigen könnte.