Unnütze Knechte Archiv
53 Episoden
1 Stunde 11 Minuten
Der Heilige Geist ist das Zentrum des gläubigen Lebens. Er ist die Gabe Gottes und das Leben des Gottes, das in der Taufe dem Menschen geschenkt wird. Dadurch wird ein in Gott lebendiges Wesen. Aus dem Heiligen Geist Leben ist daher die Definition des Glaubens schlechthin.
In dieser Folge gibt es eine Art Crashkurs des Heiligen Geistes und damit der gläubigen Existenz.
In dieser Folge gibt es eine Art Crashkurs des Heiligen Geistes und damit der gläubigen Existenz.
1 Stunde 23 Minuten
Das Jüngste Gericht! Bäm! Glaubt heut keiner mehr? Sollten wir aber. Ohne Gericht gibts keine absolute Gerechtigkeit und das wäre uncool. Warum gut handeln, wenn es keine Gerechtigkeit gibt? Ohne absolutes Gericht macht es keinen Sinn von Gerechtigkeit zu sprechen.
Wir vertrauen als Christen auf das Gericht. In der heutigen Folge wirds eher philosophisch. Dabei hat das Gericht auch eine praktische Bedeutung: Wer auf das Gericht Gottes vertraut, der braucht keine Selbstjustiz. Gott wird strafen. Der Mensch kann vergeben und Gott das Urteil überlassen. Dazu gehört große Demut. Und so sollten wir mit Rachegedanken umgehen als Gläubige. Gott wird richten und das genügt mir.
Wir vertrauen als Christen auf das Gericht. In der heutigen Folge wirds eher philosophisch. Dabei hat das Gericht auch eine praktische Bedeutung: Wer auf das Gericht Gottes vertraut, der braucht keine Selbstjustiz. Gott wird strafen. Der Mensch kann vergeben und Gott das Urteil überlassen. Dazu gehört große Demut. Und so sollten wir mit Rachegedanken umgehen als Gläubige. Gott wird richten und das genügt mir.
53 Minuten
Oh when the saints go marching in, Lord let me be in that number!
Ja wenn der Herr einst wiederkommt - Die Geschichte hat ein Ziel und ist nicht bloß ein zufälliger Prozeß. Es gibt tatsächlich ein Ende der Geschichte, aber nicht wie der Philosoph Francis Fukuyama sagte, sonder wie es Christus meinte, als er von seiner Wiederkunft sprach.
Die Erwartung der Wiederkunft Christi ist zentral. Im Advent (=Ankunft) schauen wir auf die Wiederkunft. Wer nichts von Gott erwartet, der wird auch nichts bekommen. Als Christen müssen wir diese Erwartung erneuern. Wir müssen etwas erwarten. Wir müssen Ihn erwarten. Sonst werden wir nicht dabei sein, um mit Ihm das ewige Hochzeitsfest zu feiern. - Der Christi ist adventlich oder er ist nicht.
Ja wenn der Herr einst wiederkommt - Die Geschichte hat ein Ziel und ist nicht bloß ein zufälliger Prozeß. Es gibt tatsächlich ein Ende der Geschichte, aber nicht wie der Philosoph Francis Fukuyama sagte, sonder wie es Christus meinte, als er von seiner Wiederkunft sprach.
Die Erwartung der Wiederkunft Christi ist zentral. Im Advent (=Ankunft) schauen wir auf die Wiederkunft. Wer nichts von Gott erwartet, der wird auch nichts bekommen. Als Christen müssen wir diese Erwartung erneuern. Wir müssen etwas erwarten. Wir müssen Ihn erwarten. Sonst werden wir nicht dabei sein, um mit Ihm das ewige Hochzeitsfest zu feiern. - Der Christi ist adventlich oder er ist nicht.
1 Stunde 6 Minuten
Diesmal geht es um den kosmischen Christus. Wir sehen oft nur das Kleine, die irdische Wirklichkeit, und bemerken nicht die allumfassende, universale Dimension des Lebens Jesu. Er ist der Allherrscher. Er ist der König des gesamten Universums. Aber wie sieht diese Herrschaft aus? Was heißt es, wenn er die Herrschaft des Reiches Gottes aufrichtet?
Christus regiert die Herzen durch die Liebe. Das macht den Unterschied. Die Liebe baut nicht auf Gewalt, sondern auf den freien Willen. Um das besser zu verstehen, geht es heute vor allem "politische Philosophie". Damit wir erkennen, wie anders doch Sein Reich ist.
Viva Cristo Rey!
Christus regiert die Herzen durch die Liebe. Das macht den Unterschied. Die Liebe baut nicht auf Gewalt, sondern auf den freien Willen. Um das besser zu verstehen, geht es heute vor allem "politische Philosophie". Damit wir erkennen, wie anders doch Sein Reich ist.
Viva Cristo Rey!
53 Minuten
Über die Hölle haben wir schon geredet. Was ist eigentlich mit dem Himmel? Was verstehen wir Katholiken darunter? - Es gibt einige falsche Vorstellungen und viele gebrauchen den Begriff so locker, flockig, leicht, als wäre das trivial. Doch der Himmel ist nicht trivial. Der Glaube der Christen ist anders als das "handelsübliche" Denken. Die Vorstellung der Vollendung in Ewigkeit ist nicht naiv. Sie ist auch nicht einfach, sondern komplex.
59 Minuten
Die Auferstehung ist oft ein theoretischer Teil des Glaubens, der am Ende eine Rolle spielt, aber kaum in der täglichen Erfahrung verwurzelt ist. Das muß sich ändern! Der Christ lebt aus der Erfahrung der Auferstehung. Durch die Auferstehung wird das Leben, das voller Scheitern, voller kleiner Tode ist, verwandelt in das Leben, das von Gott kommt.
In dieser Folge wird es also etwas existenzieller. Die Erfahrung des Scheiterns und die Erfahrung der Auferstehung sind die Kennzeichen des Christen von heute (und aller Zeiten). Wer nix mit Gott erfahren hat, dessen Glaube ist letztlich tot. Ja, schlimmer: der selbst ist eigentlich tot. Für die Welt ist das ein Grund zum Verzweifeln. Für den Glauben aber ist da Hoffnung. Denn der ewige Vater hat seinen Sohn gesandt, um uns zum Tiefpunkt des Lebens nachzurennen und uns da rauszuholen. Der Christ weiß daher, was es bedeutet "am Arsch zu sein". Aber er weiß noch mehr, was es heißt, von der Straße gekratzt zu werden durch Christus, in der Herberge Gottes aufgepäppelt zu werden und schließlich die Heilung zu erleben. Und darum geht es in der Auferstehung.
Der Glaube ist nicht stark, weil er nicht scheitert. Nein, der Mensch scheitert ja. Keine Frage. Der Glaube ist stark, weil der Mensch vom Fall wieder aufgerichtet wird. Die Kraft liegt nicht im Fallen, sondern im Aufstehen. Der Jünger Jesu ist ein "Stehaufmännchen". Oder anders gesagt: Er scheitert sich in den Himmel hinauf.
In dieser Folge wird es also etwas existenzieller. Die Erfahrung des Scheiterns und die Erfahrung der Auferstehung sind die Kennzeichen des Christen von heute (und aller Zeiten). Wer nix mit Gott erfahren hat, dessen Glaube ist letztlich tot. Ja, schlimmer: der selbst ist eigentlich tot. Für die Welt ist das ein Grund zum Verzweifeln. Für den Glauben aber ist da Hoffnung. Denn der ewige Vater hat seinen Sohn gesandt, um uns zum Tiefpunkt des Lebens nachzurennen und uns da rauszuholen. Der Christ weiß daher, was es bedeutet "am Arsch zu sein". Aber er weiß noch mehr, was es heißt, von der Straße gekratzt zu werden durch Christus, in der Herberge Gottes aufgepäppelt zu werden und schließlich die Heilung zu erleben. Und darum geht es in der Auferstehung.
Der Glaube ist nicht stark, weil er nicht scheitert. Nein, der Mensch scheitert ja. Keine Frage. Der Glaube ist stark, weil der Mensch vom Fall wieder aufgerichtet wird. Die Kraft liegt nicht im Fallen, sondern im Aufstehen. Der Jünger Jesu ist ein "Stehaufmännchen". Oder anders gesagt: Er scheitert sich in den Himmel hinauf.
28 Minuten
Es wird sicherlich viele interessieren, was man über den Tod der Ungetauften sagen kann. Es gibt da irgend so eine Ahnung, daß da Gott ungerecht handeln könnte. Und schließlich sagt die Kirche: extra ecclesiam nulla salus - außerhalb der Kirche kein Heil. Da wallt die Empörung auf und die Triggerwarnung blinkt.
Wie so oft besteht ein Problem mit den Begriffen. Was meint Kirche? Sicherlich nicht die Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es geht um den mystischen Leib Christi. Und insofern kann es kein Heil außerhalb von Jesus Christus geben. Ohne Jesus kein Heil. Das ist eine gleichwertige Aussage.
Am Ende können wir nur spekulieren, was mit den Ungetauften ist. Es gibt da verschiedene Hypothesen, aber zum Glauben gehören sie nicht. Die Kirche hat nur gesagt, was in diesem Zusammenhang falsch ist. Und so müssen wir das Thema auch behandeln: mit Freiheit. Benennen, was falsch ist, aber Raum geben für die Hoffnung.
Wie so oft besteht ein Problem mit den Begriffen. Was meint Kirche? Sicherlich nicht die Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es geht um den mystischen Leib Christi. Und insofern kann es kein Heil außerhalb von Jesus Christus geben. Ohne Jesus kein Heil. Das ist eine gleichwertige Aussage.
Am Ende können wir nur spekulieren, was mit den Ungetauften ist. Es gibt da verschiedene Hypothesen, aber zum Glauben gehören sie nicht. Die Kirche hat nur gesagt, was in diesem Zusammenhang falsch ist. Und so müssen wir das Thema auch behandeln: mit Freiheit. Benennen, was falsch ist, aber Raum geben für die Hoffnung.
1 Stunde 14 Minuten
"Das ist Wahnsinn! Warum schickst du mich in die Hölle? Hölle, Hölle, Hölle!" - Erfrischend, daß Wolle Petry ein Wort in den Mund nimmt, was sich der fortschrittliche, moderne Kleriker niemals trauen würde. Die Hölle ist eine Realität, die jeder kennt, der echtes Leid erfahren hat. Soweit die Bad News.
Im Glauben ist die Nachricht von der Hölle nicht mehr ganz so schlimm. Christus hat den Tod besiegt. "Tod, wo ist dein Tod?" fragt Paulus. Der Tod ist gestorben. Jesus Christus ging hinab zur Hölle, um diejenigen, die ihn erwarten, die ihn glauben, die nach seiner Weisung gelebt haben, die auf seine Barmherzigkeit vertrauen, herauszuholen. Um es mit dem Heiligen Thomas Morus zu sagen: Mag die Hölle, in der du dich befindest, noch so groß sein - der Sieg Christi ist größer als alles Höllenfeuer.
Heute gibt es einige Hinweise, was die Hölle eigentlich ist, was sie nicht ist und wie man damit anfangen kann, über die Letzten Dinge nachzudenken. Die Hölle braucht kein Tabuthema zu sein. Im Gegenteil: Durch den Sieg Christi wird aus den Bad News Good News. Und so auch mit unseren Bad News, die wir im Leben bekommen. ER kann sie verwandeln in Good News.
Im Glauben ist die Nachricht von der Hölle nicht mehr ganz so schlimm. Christus hat den Tod besiegt. "Tod, wo ist dein Tod?" fragt Paulus. Der Tod ist gestorben. Jesus Christus ging hinab zur Hölle, um diejenigen, die ihn erwarten, die ihn glauben, die nach seiner Weisung gelebt haben, die auf seine Barmherzigkeit vertrauen, herauszuholen. Um es mit dem Heiligen Thomas Morus zu sagen: Mag die Hölle, in der du dich befindest, noch so groß sein - der Sieg Christi ist größer als alles Höllenfeuer.
Heute gibt es einige Hinweise, was die Hölle eigentlich ist, was sie nicht ist und wie man damit anfangen kann, über die Letzten Dinge nachzudenken. Die Hölle braucht kein Tabuthema zu sein. Im Gegenteil: Durch den Sieg Christi wird aus den Bad News Good News. Und so auch mit unseren Bad News, die wir im Leben bekommen. ER kann sie verwandeln in Good News.
59 Minuten
"Wir verkünden Christus, den Gekreuzigten." - Paulus. Der Anker des Glaubens ist das Heilige Kreuz. Es gibt einen Unterschied zwischen dem "kreuzlosen Glauben" und den wahren Glauben, der vom Kreuz herrührt und zum Kreuz hinführt. Die moderne Welt legt das Kreuz ab. Ohne Kreuz aber gibt es keine Erlösung. Ohne Kreuz ist der Glaube nicht wahr.
Unsere Aufgabe ist es, kreuzförmige Menschen zu werden, Christus nachzufolgen, indem wir das Kreuz auf uns nehmen. Deshalb ist es so wichtig, immer wieder das Kreuz zu betrachten. Ja, es ist grausam. Und gerade darum ist es so realistisch. Unser Leben ist auch grausam. Durch das Kreuz kam das Heil in die Welt. Es ist der Weg, um die Grausamkeit des Lebens zu besiegen.
Am Kreuz hat die Liebe triumphiert. Ein kreuzförmiger Mensch ist der liebende Mensch. Ohne Kreuz keine wahre Liebe. Das Kreuz offenbart daher das innere Wesen der Liebe. Warum ist unsere Liebe heute so kraftlos? Weil wir nicht auf das Kreuz schauen. Also schauen wir auf das Kreuz und werden wir stark in der Liebe!
Unsere Aufgabe ist es, kreuzförmige Menschen zu werden, Christus nachzufolgen, indem wir das Kreuz auf uns nehmen. Deshalb ist es so wichtig, immer wieder das Kreuz zu betrachten. Ja, es ist grausam. Und gerade darum ist es so realistisch. Unser Leben ist auch grausam. Durch das Kreuz kam das Heil in die Welt. Es ist der Weg, um die Grausamkeit des Lebens zu besiegen.
Am Kreuz hat die Liebe triumphiert. Ein kreuzförmiger Mensch ist der liebende Mensch. Ohne Kreuz keine wahre Liebe. Das Kreuz offenbart daher das innere Wesen der Liebe. Warum ist unsere Liebe heute so kraftlos? Weil wir nicht auf das Kreuz schauen. Also schauen wir auf das Kreuz und werden wir stark in der Liebe!
1 Stunde 10 Minuten
Heute geht es um das Leiden Jesu und damit auch um unseren Umgang mit der Frage nach dem Leid. Es ja schwierig, heute über Leiden zu reden. Der soziale Druck verlangt von uns happy faces und daß immer alles tutti ist. Auf den SM-Plattformen ("social media") stellen die Leute ihr aufpoliertes Ich dar, um den Schein von Glückseligkeit zu geben. In Wahrheit sieht's im Brustkorb eher duster aus. Die Herzen sind voller Mief. Weil das keiner aushält, sucht sich der Mensch seine painkillers, Schmerzmittel der Seele. Weekend Warriors, Party People, Ultras jeglicher Couleur sind vereint darin, den Schmerz abzudämpfen, zum Schweigen zu bringen, zu ersticken.
Der Glaube an JC beinhaltet, daß der Jünger nicht vor dem Leid wegrennt, sondern sich stellt. Der Platz ist unterm Kreuz. Keine Schmerzmittel, nix mit "Opium des Volkes", sondern die Realität des Leidens. Wer sich dort hinbegibt, der wird Heilung finden für das Leiden. Nicht als Flucht vor dem Leid, sondern durch das Leid. Das Leiden wurde geheiligt und durch das Leiden wird der Mensch geheiligt!
Der Glaube an JC beinhaltet, daß der Jünger nicht vor dem Leid wegrennt, sondern sich stellt. Der Platz ist unterm Kreuz. Keine Schmerzmittel, nix mit "Opium des Volkes", sondern die Realität des Leidens. Wer sich dort hinbegibt, der wird Heilung finden für das Leiden. Nicht als Flucht vor dem Leid, sondern durch das Leid. Das Leiden wurde geheiligt und durch das Leiden wird der Mensch geheiligt!
1 Stunde 6 Minuten
Maria muß heute mit einer Triggerwarnung versehen werden. Und kaum ein anderer Glaubenssatz bereitet solche Schwierigkeiten. Diesen Schwierigkeiten gehen wir in der Folge nach und machen Platz, um Maria richtig zu verstehen. Es fängt scheinbar harmlos an, aber am Ende geht es wie immer um Grundfragen: Was sind eigentlich Naturgesetze? Oder geht es nicht auch ohne Maria? Die Katholiken haben da ihren weiblichen Privatkult gebastelt...
Irgendwie ist es auch lustig: Einerseits wirft man den Katholiken vor, frauenfeindlich zu sein, andererseits wirft man ihnen vor, einen Frauenkult mit Maria zu betreiben. Was nun? Natürlich ist das alles ausgewogen. Weder ist Maria ein Frauenkult noch ist Maria frauenfeindlich. Im Gegenteil: An ihr, durch sie und in ihrer Person verstehen wir erst das, worum es im Glauben wirklich geht: Jesus Christus.
Irgendwie ist es auch lustig: Einerseits wirft man den Katholiken vor, frauenfeindlich zu sein, andererseits wirft man ihnen vor, einen Frauenkult mit Maria zu betreiben. Was nun? Natürlich ist das alles ausgewogen. Weder ist Maria ein Frauenkult noch ist Maria frauenfeindlich. Im Gegenteil: An ihr, durch sie und in ihrer Person verstehen wir erst das, worum es im Glauben wirklich geht: Jesus Christus.
56 Minuten
Heute geht es um das vergessene Stiefkind Heiliger Geist. In den Handbüchern kommt der Heilige Geist am Ende und ehrlich gesagt: Wer liest das denn bis zum Schluß? Und für das handelsübliche Denken von Gott geht es ja auch ohne Heiligen Geist. Die Juden kommen ohne den Heiligen Geist aus, die Muslime kommen ohne Heiligen Geist - wozu brauchen die Christen dann den Heiligen Geist?
Der Heilige Geist spielt die Hauptrolle im christlichen Leben. Wir müssen den Geist ins Zentrum rücken. Ohne Heiligen Geist wird das nix mit der Erlösung des Menschen. Mehr Heiliger Geist bitte!
Der Heilige Geist spielt die Hauptrolle im christlichen Leben. Wir müssen den Geist ins Zentrum rücken. Ohne Heiligen Geist wird das nix mit der Erlösung des Menschen. Mehr Heiliger Geist bitte!
1 Stunde 7 Minuten
Christen glauben, daß Gott in sich Gemeinschaft ist: von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Jesus Christus ist nicht einfach ein Mensch, nicht einfach nur Gott, sondern ganz Gott und ganz Mensch. Deshalb muß man aufpassen, wenn man vom Sohn redet. Wir unterscheiden zwischen dem ewigen Sohn, der vom ewigen Vater ausgeht, und vom Sohn in der Zeit, der von der Jungfrau Maria geboren wurde.
In dieser Folge gibt es einen Durchblick über den Streit, wer Jesus Christus ist. Es geht um die ersten vier Konzilien, wie sie sich zum Zeugnis der Apostel verhalten, was "katholisch" eigentlich bedeutet und woran man erkennt, was zum Glauben gehört und was nicht.
Kleine Anmerkung zu Nestorius: Es war am dritten Konzil in Ephesus und er hat nicht die Menschheit Christi an sich abgelehnt, sondern die Verbindung von Gottheit und Menschheit in Jesus. Es ging weniger um die Natur, als um die Art der Vereinigung (Konzil: ungetrennt und unvermischt).
In dieser Folge gibt es einen Durchblick über den Streit, wer Jesus Christus ist. Es geht um die ersten vier Konzilien, wie sie sich zum Zeugnis der Apostel verhalten, was "katholisch" eigentlich bedeutet und woran man erkennt, was zum Glauben gehört und was nicht.
Kleine Anmerkung zu Nestorius: Es war am dritten Konzil in Ephesus und er hat nicht die Menschheit Christi an sich abgelehnt, sondern die Verbindung von Gottheit und Menschheit in Jesus. Es ging weniger um die Natur, als um die Art der Vereinigung (Konzil: ungetrennt und unvermischt).
1 Stunde 14 Minuten
Was meine Christen, wenn sie vom Schöpfer reden? Was heißt Schöpfer, was heißt Schöpfung? Heute geht es um Zugänge, um besser zu verstehen, was das eigentlich bedeutet. Stichwort: Logos. Alle Dinge tragen einen Sinn in sich, den sie nicht aus sich heraus haben, sondern von Gott. Es geht letztlich also um die Sinnfrage überhaupt. In allem ist es Gott: Ursprung, Mitte, Ziel.
Wir müssen in unserer Zeit wieder lernen, dem Sinn zu begegnen und ihn wahrzunehmen. Das bedeutet: Raus aus unseren künstlichen Welten, raus aus den Raumschiffen, und hinein in die Natur, hin zu den Dingen!
Wir müssen in unserer Zeit wieder lernen, dem Sinn zu begegnen und ihn wahrzunehmen. Das bedeutet: Raus aus unseren künstlichen Welten, raus aus den Raumschiffen, und hinein in die Natur, hin zu den Dingen!
1 Stunde
Heute beschäftigen wir uns mit dem Vater. Inzwischen muß man da ja eine Triggerwarnung anbringen. Aber das wird nicht nötig sein. So anstößig wird es nicht. Wir können ruhig und mit Frohsinn vom Vater reden, ohne uns zu schämen oder etwas verstecken zu wollen.
Dann geht es um die Allmacht Gottes. Das ist ja so ein merkwürdiges Ding. Schwieriges Thema, aber in einfachen Worten. Gottes Macht ist die Macht der Liebe. Dieses Geheimnis erkunden wir.
Dann geht es um die Allmacht Gottes. Das ist ja so ein merkwürdiges Ding. Schwieriges Thema, aber in einfachen Worten. Gottes Macht ist die Macht der Liebe. Dieses Geheimnis erkunden wir.