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BLECH - Podcast über Heavy Metal Archiv

61 Episoden
1 Stunde 4 Minuten
Keine Frage, Metal ist männerdominiert. In dieser BLECH-Folge wollen wir aber gezielt die weibliche Perspektive auf die Szene hervorheben. Dazu haben wir uns Afra von Metal1.info eingeladen, die als Konzertfotografin scharfe Beobachtungen mitbringt. Während Justus zumindest versucht, sich vornehm zurückzuhalten, tauschen Afra und Martina ihre Erfahrungen mit der Szene aus: Wird man als Metal-affine Frau immer noch weniger ernst genommen als die männlichen Fans? Wo haben wir unangenehme Übergriffigkeiten erlebt, wo wurden wir positiv überrascht? Wie fühlt man sich, wenn man mal wieder die einzige weibliche Person in einer Männergruppe ist – Stichwort “Schlumpfine-Prinzip"? Wie gehen Metallerinnen miteinander um – haben wir Zickenkrieg oder weibliche Solidarität erlebt? Was gibt es für Frauenrollen zwischen “one of the Boys” und “die Freundin von”? Und ganz wichtig: Was hat sich in den letzten Dekaden verändert? Wie haben sich die Diskurse über Feminismus und Geschlechterrollen in der Metalszene niedergeschlagen? Außerdem geht es um den Bechdel-Test und das Ophelia-Motiv, Awareness auf Festivals, männliche Seilschaften, Steel Panther, den ästhetischen Wert von Tittencovern und die Frage, warum man sich als Frau sowohl in Bandshirt und Kutte als auch in Minirock und Korsett falsch angezogen fühlt. Disclaimer: In dieser Folge geht es vor allem um die subjektiven Erfahrungen, die Martina und Afra in der Metalszene gemacht haben. Wir können selbstverständlich nicht für alle weiblich gelesenen Menschen sprechen und möchten das Thema in einer späteren Folge auch gerne noch in einem breiteren Kontext beleuchten.
56 Minuten
Kurz vor der BLECH-Sommerpause gibt es eine Spezialfolge: Eine Stunde nichts als steile Thesen! Wir versuchen gegenteiliger Meinung voneinander zu sein und feuern uns heiße (und manchmal auch lauwarme) Takes aus dem Metal-Universum um die Ohren. Zum Beispiel diskutieren wir über die Daseinsberechtigung von Thrash Metal, Listenwahn, Konzeptalben, Dudelsäcke, den Sexappeal von Metal-Frontmännern und -frauen sowie die Frage, ob Metal eigentlich dreckig sein muss. Martina ist verkatert von Weinschorle und schimpft über Manowar, Justus möchte schon wieder über Grave Digger reden und wir überlegen gemeinsam, zu welchen Balladen Metal-Dudes schon mal geweint haben. Starke Meinungen gibt's außerdem zur Performance ganzer Alben auf Konzerten und zu Marketing-Mechanismen in der Szene. Wir sind sicher, da sind Aufreger für alle dabei! Achtung: Mit dieser Folge geht BLECH in die einmonatige Sommerpause. Im August sind wir wieder für euch da! Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
1 Stunde 10 Minuten
Ein Jahr BLECH! In unserer Jubiläumsfolge steht der Spaß im Vordergrund. Aber natürlich mit seriösen Fragen: Kann eine Musik, die sich so ernst nimmt wie der Metal, auch Selbstironie? Warum sind Extreme-Metal-Cover von Popsongs immer noch so lustig? Weshalb werden Black und True Metal am meisten parodiert? Und kann Musik alleine witzig sein oder braucht es immer Text? Wir liefern eine akademische Definition von Humor - true to brand - und erklären Witze mit Bier. Dabei erfahrt ihr, wieso Manowar wie ein Musical sind, was JBO zu den Hofnarren des Metal macht und was Steel Panther mit Schlager gemeinsam haben. Justus erzählt vom nicht-farbechten Geknuddel mit Abbath und Martina verrät, warum sie bei Nanowar of Steel lachen muss. Wir wühlen im Internet nach Metal-Memes und stellen uns den Untiefen des Festivalhumors. Lachen ist Krieg! Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
1 Stunde 15 Minuten
Unsere 13. BLECH-Folge dreht sich um ein Thema, das in den Pandemiejahren besondere Brisanz gewonnen hat: Metal und Verschwörungsmythen. In einer Crossover-Folge mit Michi vom Nachgefragt-Podcast versuchen wir als "Nachgeblecht" Licht ins Dunkel zu bringen. Ob Illuminati, Aliens oder okkulte Wahrheiten – Verschwörungserzählungen sind Teil des traditionellen Metal-Themenspektrums. Und gab es nicht schon immer Musiker*innen, die in Interviews die eine oder andere verquaste Äußerung von sich gegeben haben? Doch in den letzten Jahren scheint aus dem Spiel bei vielen plötzlich Ernst geworden zu sein. Extrembeispiel ist sicher Jon Schaffer von Iced Earth, der am Sturm auf das Kapitol beteiligt war und Mitglied der rechten, verschwörungsgläubigen Miliz “Oath Keepers” ist. Aber auch Alien-Afficionado Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) pöbelt gegen “Big Pharma”, Five Finger Death Punch produzieren ein Musikvideo mit QAnon-Symbolik und Dave Mustaine äußert sich seit Jahr und Tag jenseits von Gut und Böse. Und im Zuge der pandemiebedingt abgesagten Touren und Verdienstausfälle drifteten deutsche diverse Szenekoryphäen in Querdenker-nahe Gefilde. Expertin Michi klärt auf: “Was sind eigentlich Verschwörungstheorien? Wie viele Menschen glauben daran und was sind die bekanntesten?" Gemeinsam diskutieren wir, welche Mythen und Erzählungen in Metal-Lyrics besonders populär sind, ob Metal mit seiner traditionellen Anti-Establishment-Haltung anfälliger für Verschwörungstheorien sein könnte als andere Musikrichtungen, wo die Grenze zwischen provokativem Spaß und politisch-problematischen Ernst liegt – und ob wir jetzt wirklich Teile unserer Plattensammlungen wegschmeißen müssen. Die in der Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf unserer BLECH-Playlist. Den Nachgefragt-Podcast findet ihr auf Spotify und auf der Nachgefragt-Website. Dort gibt es auch noch weitere Shownotes mit zusätzlichen Quellen und Infos zu dieser Folge.
1 Stunde 7 Minuten
Heavy Metal Breakdown im Heavy Metal Universe. The Gods made Heavy Metal – oder waren das gleich die Metal Gods? In BLECH Folge 12 geht es darum, warum sich der Metal so gerne selbst feiert. Wir diskutieren wichtige Songs über unsere geliebte Subkultur und deren schiere Menge, ebenso wie Selbst- und Fremdbezeichnungen für die zahllosen Subgenres. Beim Thema "Umgang mit Klischees" sind wir schnell bei der Frage, welchen Zweck all die großen und kleinen Hymnen an den Metal eigentlich verfolgen. Sind es Liebeserklärungen an die Szene oder Kirchenlieder einer Ersatzreligion? Wo hat Selbstironie ihren Platz und ist das Um-sich-selbst-Kreisen im Heavy Metal überhaupt einzigartig? Wir schaffen es tatsächlich, nicht in jedem zweiten Satz das Wort “Selbstreferentialität” unterzubringen. Dafür feiern wir die schönsten “Steelblüten”, entscheiden, ob wir lieber Kutten mit Patches von Liedermachern oder klassischen Komponisten tragen würden, und überlegen, wie sich Cthulhu-Countrymusik anhören würde. Die in der Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf unserer BLECH-Playlist.
58 Minuten
In BLECH-Folge Nummer elf dreht sich alles das wichtigste Kommunikationsmittel der Menschheit: Sprache. Wir befassen uns mit der allumfassenden Weltsprache Englisch und ihrem nicht immer treffsicheren Einsatz in Metal-Lyrics. Ebenso nehmen wir allerlei weitere Sprachen in den Fokus: sei es Deutsch mit seinem international fragwürdigen Renommé, seien es obskure Kleinsprachen und Mundarten aus entlegenen Winkeln der Welt. Welche Gründe hat es, dass das Englische so dominant ist? Welchen Reiz machen kleinere oder sogar tote Sprachen für Metal-Texte aus? Ist Text manchmal sogar nur Ornament? Und welchen Zweck erfüllt eigentlich Latein, wenn es Songs verziert? Hierzu haben wir uns sogar Unterstützung von Latinistin Jana geholt, die für uns Latein-Lyrics analysiert. Wir versuchen, die sprachliche Bandbreite der Metal-Kultur zu ergründen und einzuordnen. Und dazu zählt auch die Frage, was eigentlich den Szenesprech ausmacht. Wer zu Schlagzeug noch nie "Schießbude" gesagt hat, werfe die erste Axt! Die in der Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf unserer BLECH-Playlist.
56 Minuten
Für die zehnte Folge BLECH melden wir uns aus dem Dry January – und diskutieren das naheliegende Thema: Wie verhält sich harte Musik zu Alkohol, Drogen und dem Rausch im Allgemeinen? Warum haben so viele Metalbands ihre eigene Biermarke und auf welchem Festival wird Rotwein statt Bier ausgeschenkt? War Lemmy Kultfigur oder armer Alkoholiker? Konsumieren Metalheads lieber Downers als Uppers? Wie funktioniert das mit dem Rausch als Gemeinschaft stiftendes Ritual? Und gibt es eigentlich große Metal-Persönlichkeiten, die gar keine Probleme mit Alk oder Drogen hatten? Zwischendurchs spricht Martina vom Apollinischen und Dionysischen, aber Justus hätte lieber Apollinaris und Dosenbier. Außerdem geht es um deutschen Mittelstands-Metal, norddeutsche Feuerwehr-Trinksprüche und die Frage, wie viel Prozent Sauflieder eine Metalband pro Album so abliefern darf. Die in der Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf unserer BLECH-Playlist.
54 Minuten
Das Jahr 2021 ist vorüber und spätestens bei einer Bestandsaufnahme unserer Hörgewohnheiten wird klar: Es muss eben nicht immer nur Metal sein! Die meisten von uns haben die eine oder andere musikalische Vorliebe aus der entmetallisierten Zone, wie uns der Freundeskreis bestätigt hat. Warum aber tauchen Genres wie Klassik, Folk oder Synthwave häufiger auf als Schlager oder Jazz? Gibt es so etwas wie ironisches Musikhören und lässt sich das von ehrlicher Liebhaberei trennen? Und ecken Metaller*innen in diesen Zeiten noch mit Rap an? Wir schnacken uns durch Richard Wagner, Johnny Cash, The Dubliners und Fettes Brot; aber auch David Hasselhoff, die Gummibärenbande, Blümchen und Scooter dürfen nicht fehlen. Und natürlich schreit diese Folge förmlich nach einer Erweiterung der BLECH-Playlist!
1 Stunde 5 Minuten
Fürs Nachsitzen an der Rock’n’Roll Highschool haben wir uns unseren allerersten BLECH-Podcast-Gast vors Mikro geholt – die großartige Caro Blofeld: Lehrerin, Autorin, Podcasterin und Metallerin. Mit ihr sprechen wir über das Spannungsverhältnis von Metal und Schule. Die meisten heutigen Metalfans dürften als Schüler*innen metallisch sozialisiert worden sein. Und Rock- und Metalsongs von “School’s Out” über “We’re not Gonna Take It” bis “Another Brick in the Wall” thematisieren Schule als autoritäre Institution, die der individuellen Entfaltung gegenübersteht. Ist da was dran? Wie verhalten sich Schule und Subkultur? Gibt es überhaupt noch Schüler*innen mit metallischem Musikgeschmack oder sind es heutzutage nicht viel eher die Lehrkräfte, die den härteren Klängen frönen? Und wie ist das mit den Metal-Lehrer*innen – vertragen sich Beamtenlaufbahn, Vorbildfunktion und Death-Metal-Optik (Stichwort Debauchery)? Gemeinsam mit Caro diskutieren wir unsere eigenen Schulzeiten als “Metal-Millennials”, Gen-Z-Schüler*innen, die die Bandshirts ihrer Eltern tragen, ob man sich “School of Rock” oder Komödien mit Jack Black im Generellen antun sollte und die Frage, warum Goethes Werther eigentlich ziemlich Black Metal ist. Alles zu Caro und ihren Büchern findet ihr auf ihrer Website.
1 Stunde 6 Minuten
Was passiert eigentlich, wenn Menschen keinen Bock mehr auf Metal haben? Lassen sie die Szene ganz hinter sich oder gibt es einen Teil in ihnen, der den schwermetallischen Klängen doch irgendwie verhaftet bleibt?  Für die siebte Folge BLECH haben wir mit Freund*innen und Bekannten gesprochen, die der Metalszene den Rücken gekehrt haben: Was hat sie dazu bewegt? Wann kamen die Haare ab? Welche Musik hören sie jetzt? Lassen sich eine Band und Care-Arbeit vereinbaren? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen Fußball-Fankultur und Metaller*innen-Leben? Und ist Szenezugehörigkeit nicht viel eher ein Spektrum als ein On-/Off-Schalter? Darüber hinaus haben wir uns natürlich auch in unseren eigenen Biografien umgeschaut: Wann hat Justus am meisten mit dem Metal gefremdelt und wie erging es Martina während ihrer Berliner Goth-Electro-Phase? Was passierte während unserer Begegnung mit Gaahl in Bergen und was sagen Justus' Darkthrone-Träume über sein Unterbewusstsein aus?
1 Stunde 13 Minuten
Wer wird denn gleich persönlich werden? Wir! Deshalb haben wir uns gegenseitig zu Songs befragt, die für uns und unsere musikalische Sozialisierung wichtig sind – oder mal waren. So erfahrt ihr, welche Titel wir für musikalische Meisterwerke halten, welche Klassiker wir mindestens 10 Jahre nicht gehört haben, was für uns Härte ausmacht und welche sonst so beliebten Titel wir einfach nicht verstehen. Dabei müsst ihr ertragen, wie Martina Emo-Leichen aus dem Keller holt und Justus immer wieder zu singen anfängt. Übrigens: Drei (Metal-)Songs mit Hühnern haben wir leider nicht zusammenbekommen. Aber wir arbeiten dran!
1 Stunde 4 Minuten
Woher kommt die metallische Faszination für den Krieg? In der fünften Folge BLECH diskutieren wir die enge Verknüpfung von harter Musik und martialischen Themen. Vom Great-War-Pathos à la Iron Maiden über die brutal-nihilistische Panzerdivision Marduk bis zum Weltkriegs-Ballermann aus dem Hause Sabaton – zahllose Bands beschäftigen sich lyrisch und musikalisch mit den großen Konflikten der Geschichte. Mal passiert das voll naiven Heldenpathos, mal kritisch-politisch – und oft vor allem durch schiere musikalische Gewalt.  Welche Schwerpunkte lassen sich ausmachen und warum? Gibt es bei der Auseinandersetzung mit dem Thema ein "Richtig" und ein "Falsch"? Und in welchem kulturellen Kontext steht überhaupt der Metal-Kriegsfetisch? Diesen schwierigen Fragen nähern wir uns an - und stolpern dabei auch mal über eigene Metaphern. NEU: Ab jetzt findet ihr die wichtigsten Songs, die wir im Podcast besprechen, in der BLECH-Playlist!
1 Stunde 24 Minuten
In der vierten BLECH-Folge widmen wir uns dem Äußeren: Von der Kutte bis zum Kampfstiefel, vom Pannésamt bis Pentagramm-Anhängern – was bedeutet Mode für Metaller*innen? Wir besprechen natürlich die typische "Metal-Uniform" und ihre Rolle für Identität und Szenezugehörigkeit, diskutieren die verschiedenen Aspekte, die den Metal-Look für Frauen immer noch schwer machen und forschen nach, wie und ob sich die Trends der Mainstream-Mode auf die Szene ausgewirkt haben. Wir offenbaren Justus' Vergangenheit in Pixeltarn und Martinas Blind-Guardian-"Zelt" in XL. Außerdem: Kutten, die man auf Wish bestellt, das platonische Ideal der geschnürten Lederhose, der lauwärmste Heavy Metal Hot Take aller Zeiten und Neues von Kurze-Hosen-Arne.
1 Stunde 4 Minuten
Die dritte Folge BLECH macht sich auf die Suche nach dem Metallisch-Wahren: Was macht eine*n authentische*n Metaller*in aus, sei es als Musiker*in oder als Fan? Und warum ist diese Idee von Echtheit so wichtig für unsere Szene? Auf dem Weg zur Beantwortung dieser Fragen geht es um Image, Abgrenzung und die ewige Frage nach dem Sell-out. Um das böse Wort “true” kommen wir dabei nicht herum. Ansonsten will Martina über Manowar reden, Justus aber lieber über True Norwegian Black Metal. Es geht um Katzen-T-Shirts, Kreator-Kaffee, Kutten-Hochzeiten und kurze Hosen - und wir klären ein für alle Mal die Frage, was denn bitte ein Poser sein soll. Außerdem jetzt neu: die erste Folge mit dem Heavy Metal Hot Take!
1 Stunde 8 Minuten
In der zweiten Folge BLECH geht es um Räume in Metal-Lyrics – von Thüringen bis Tanelorn, von Los Angeles bis Valhalla. Wir diskutieren die These, ob Metal vielleicht gar keine Großstadtmusik ist, haben recherchiert, welche Metropolen am häufigsten in Metalsongs erwähnt werden, und schlagen uns durch die Pagan- und Black-Metal-Landschaften von Thüringen, Cascadia und dem norwegischen Sognefjord. Außerdem erfahrt ihr, warum Detroit Rock City weder Detroit noch City ist und warum Rentner und Alligatoren die besseren lyrischen Themen für Florida Death Metal wären.
BLECH - Podcast über Heavy Metal

BLECH - Podcast über Heavy Metal

Viel wurde schon über Heavy Metal geredet - und dennoch nicht genug: Der Metal-Podcast BLECH stellt endlich die großen Fragen an Musik und Subkultur. Wir sind Martina und Justus und wir reden BLECH al...