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Suhrkamp espresso Archiv

87 Episoden
14 Minuten
Liberalismus und Neoliberalismus hatten schon mal bessere Zeiten – beide Begriffe sind in Verruf geraten und werden heute häufig abwertend verwendet. Doch wie kam es dazu? Und lassen sich all die verschiedenen liberalistischen Spielarten überhaupt zu einer Denkrichtung vereinen? In dieser Folge von Suhrkamp espresso stellen wir vier Bücher zum Thema Liberalismus vor. In »Globalisten« beschreibt der Historiker Quinn Slobodian die Entwicklung des Welthandelssystems im 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht dabei die politische Einflussnahme der Neoliberalen und die sogenannte »Genfer Schule«, eine Gruppe von Ökonomen um Friedrich von Hayek und Wilhelm Röpke. Jan-Werner Müller entwirft und beantwortet in »Furcht und Freiheit« Fragen nach den Grenzen zwischen Liberalismus und Neoliberalismus und formuliert einen Entwurf zu einem neuen, anderen Liberalismus. In »Der Ruf der Horde« erzählt Mario Vargas Llosa seine Geschichte als politischer Schriftsteller, eng verknüpft mit der Geschichte des Liberalismus und liberaler Denker von Adam Smith bis in die Gegenwart. Jens Biskys »Berlin. Biographie einer großen Stadt«, 2019 erschienen bei Rowohlt Berlin, erzählt von der Großstadt als Ort, an dem liberale Ideen gelebt werden.  Alle Bücher der Folge im Überblick: »Globalisten« von Quinn Slobodian: http://shrk.vg/Globalisten-P »Furcht und Freiheit« von Jan Werner Müller: http://shrk.vg/FurchtUndFreiheit-P »Der Ruf der Horde« von Mario Vargas Llosa: http://shrk.vg/DerRufDerHorde-P »Berlin. Biographie einer Großstadt« von Jens Bisky: https://www.rowohlt.de/hardcover/jens-bisky-berlin.html Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen: http://shrk.vg/espresso12
16 Minuten
Wie würde ein Atheist den Begriff »Religion« definieren? Wie kann ein Dialog zwischen Anhängern verschiedener Glaubensrichtungen stattfinden? Und welchen Beitrag kann Religion bei der Bewältigung schicksalhafter Ereignisse leisten? In dieser Folge von Suhrkamp espresso stellen wir vier Bücher zum Thema Glaube und Religion vor. »Die Bedeutung des Glaubens« von Tim Crane versucht, so breit und so offen wie möglich die Frage zu diskutieren, was Religion für Menschen bedeutet. Anhand seiner Definition zum Begriff der Religion fordert der britische Philosoph und Atheist Gläubige und Ungläubige dazu auf, in einen produktiven Dialog zu treten. Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali betrachten in ihrem Buch »Abraham trifft Ibrahîm« neun Figuren, die sowohl in der Bibel als auch im Koran vorkommen. In ihrem Roman »Was man sät« erzählt Marieke Lucas Rijneveld eindringlich und poetisch über das Aufwachsen in einer streng gläubigen Familie, die am Tod des jüngsten Sohnes zerbricht. Außerdem stellen wir Thomas Bauers »Die Vereindeutigung der Welt« vor. Das Buch ist im Reclam Verlag erschienen und beschreibt den Verlust der Vielfalt in der Welt im Allgemeinen und in der Religion im Besonderen. Alle Bücher der Folge im Überblick: »Die Bedeutung des Glaubens« von Tim Crane: http://shrk.vg/GlaubeCrane-P »Abraham trifft Ibrahim« von Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali: http://shrk.vg/Abraham-P »Was man sät« von Marieke Lucas Rijneveld: http://shrk.vg/WasManSaet-P »Die Vereindeutigung der Welt« von Thomas Bauer: http://shrk.vg/Bauer-Vereindeutigung Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen: http://shrk.vg/espresso11.
15 Minuten
Sind Mutterschaft und Selbstbestimmung unvereinbare Gegensätze? Mit welchen gesellschaftlichen Erwartungen sind Mütter konfrontiert? Und ist Autonomie überhaupt ein wesentliches Kriterium für ein gelungenes Leben? In dieser Folge von »Suhrkamp espresso« stellen wir Ihnen vier Bücher zum Thema Mutterschaft und Selbstbestimmung vor. In ihrem Buch »Lebenswerk« dokumentiert Rachel Cusk das erste Jahr ihres Lebens als Mutter. Ehrlich und unsentimental schildert sie den Übergang aus einem geordneten, selbstbestimmten Leben zum mitunter überfordernden Chaos, das sie mit einer neugeborenen Tochter erlebt. Das Buch, das bereits 2001 erschien und zum Klassiker der »Regretting Motherhood«-Debatte wurde, liegt endlich auch in deutschsprachiger Übersetzung vor. Elena Ferrante erzählt in ihrem Roman »Frau im Dunkeln« von einer Professorin und Mutter, die ihre Selbstbestimmung nach dem Auszug ihrer Töchter zurückerlangt hat. Im Urlaub stiehlt sie einem kleinen Mädchen die Puppe – und sorgt damit für zunehmendes Chaos am Strand. Die Autorin der Neapolitanischen Saga hinterfragt in ihrem Roman konventionelle Mutterbilder und gibt den widersprüchlichen Gefühlen ihrer Figuren Raum. Beate Rössler nähert sich dem Thema »Autonomie« auf philosophische Weise: Für sie sind Selbstbestimmtheit und das Verfolgen eigener Ziele Grundstein für ein erfülltes Leben – auch wenn das bedeutet, dass man nicht immer ans Ziel kommen kann. Maria-Christina Piwowarski, Buchhändlerin in der Berliner Buchhandlung »ocelot, not just another bookstore«, stellt außerdem den Roman »Meine Gedanken stehen unter einem Baum und sehen in die Krone« vor. Das Buch der Norwegerin Kjersti A. Skomsvold ist bei Hoffmann und Campe erschienen und erzählt von einer Mutter, die zu begreifen versucht, ob Mutterschaft und Schriftstellerei vereinbar sein können. Alle Bücher der Folge im Überblick: »Lebenswerk« von Rachel Cusk: http://shrk.vg/CuskLebenswerk-P »Frau im Dunkeln« von Elena Ferrante: http://shrk.vg/FrauImDunkeln-P »Autonomie« von Beate Rössler: http://shrk.vg/Autonomie-P »Meine Gedanken stehen unter einem Baum und sehen in die Krone« von Kjersti A. Skomsvold: http://shrk.vg/MeineGedanken-P Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen: http://shrk.vg/espresso10.
13 Minuten
Wie bereitet man Kinder spielerisch auf ein Leben voller Höhen und Tiefen vor und nimmt ihnen die Angst vor schwierigen Situationen? Welche Kinderbücher vermitteln wichtige Werte wie Mut, Loyalität und Toleranz? In dieser Folge von »Suhrkamp espresso« stellen wir neue Kinderbücher aus dem Insel Verlag vor. Die Reihe »Little People, BIG DREAMS« erzählt in vielen einzigartigen Bilderbüchern die Lebensgeschichten von berühmten, größtenteils weiblichen Persönlichkeiten, die mit ihren Kindheitsträumen die Welt veränderten. In den Büchern geht es nicht nur darum, sich selbst zu akzeptieren und die eigenen Zukunftsträume zu verwirklichen, sondern auch darum, andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Rébecca Dautremer beschreibt in ihrem berückend schön illustrierten Buch »Das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough« die Wagnisse, Widrigkeiten und Glücksmomente, die unser Dasein kostbar machen und erschließt ihren kleinen wie großen Leserinnen und Lesern behutsam die bedeutenden Fragen des Lebens. Das kleine Wendebüchlein »Umarmst du mich mal?« von Eoin McLaughlin erzählt vom Zauber der Berührung und davon, dass irgendwo da draußen für jeden das perfekte Gegenstück wartet. Das Bilderbuch »Ausflug zum Mond«, das kürzlich im Moritz Verlag erschien, erzählt von einem Schulausflug zum Mond und darüber, welche wunderbaren Dinge passieren können, wenn man sich der Welt öffnet. Alle Bücher der Folge im Überblick: »Little People, BIG DREAMS« von María Isabel Sánchez Vegara: http://shrk.vg/LittlePeople-P »Das Stundenbuch des Jacominus Gainsborough« von Rébecca Dautremer: http://shrk.vg/Jacominus-P »Umarmst du mich mal?« von Eoin McLaughlin: http://shrk.vg/UmarmstDuMichMal-P »Ausflug zum Mond« von John Hare: http://shrk.vg/HareMond-P Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen: http://shrk.vg/espresso9.
14 Minuten
Welche neuen literarischen Stimmen wurden in letzter Zeit entdeckt? Und unterscheidet sich für Lektorinnen und Lektoren die Arbeit an einem Debütroman vom Lektorat der Bücher gestandener Autorinnen und Autoren? In dieser Folge von »Suhrkamp espresso« stellen wir drei literarische Debüts und das erste ins Deutsche übersetzte Werk von Andrzej Leder vor. Die 23-jährige Kristin Höller erzählt in ihrem Coming-of-Age-Roman »Schöner als überall« einfühlsam und mit viel Humor vom Erwachsenwerden: von der Verwundbarkeit, der Neugierde, der Liebe und der Wut, von großen Plänen und den Sackgassen, in denen sie oftmals enden. In Martyna Bundas Roman »Das Glück der kalten Jahre« gelingt es der Autorin, eine weibliche Familiensaga im Polen des 20. Jahrhunderts zu erzählen, deren Größe aus dem vermeintlich Kleinen und Alltäglichen erwächst. Geovani Martins, 1991 in Rio de Janeiro geboren, erzählt in seinem Debüt »Aus dem Schatten« Geschichten aus den Favelas, von den Dramen des Alltags und der Ungleichheit. Andrzej Leder, dessen historischer Essay »Polen im Wachtraum« kürzlich im fibre Verlag erschien, erzählt die Geschichte der polnischen Bevölkerung zwischen 1939 und 1956 und dem radikalen sozialen Umbruch, der sich in dieser Zeit im Land vollzog. Alle Bücher der Folge im Überblick: »Schöner als überall« von Kristin Höller: http://shrk.vg/HoellerUeberall-P »Das Glück der kalten Jahre« von Martyna Bunda: http://shrk.vg/BundaGlueck-P »Aus dem Schatten« von Geovani Martins: http://shrk.vg/MartinsSchatten-P »Polen im Wachtraum« von Andrzej Leder: http://shrk.vg/LederPolen-P Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen: http://shrk.vg/espresso8
16 Minuten
Wie kommt es, dass man den Westen 30 Jahre nach dem Mauerfall nicht mehr wirklich als »Sieger« der Geschichte betrachten kann? Wie lässt sich die Ignoranz westlicher Gesellschaften gegenüber prägenden geschichtlichen Ereignissen im Osten erklären? Und wie könnte ein Austausch zwischen Orient und Okzident aussehen? In dieser Folge von »Suhrkamp espresso« stellen wir Ihnen vier Bücher zum Thema Ost und West vor. Goethes »West-östlicher Divan« markiert bis heute einen Höhepunkt des dichterischen Austauschs zwischen Ost und West. In der mehrsprachigen Gedichtsammlung »Ein neuer Divan – ein lyrischer Dialog zwischen Ost und West« greifen nun, 200 Jahre später, 24 Dichterinnen und Dichter den Austausch zwischen Orient und Okzident wieder auf. Der polnische Lyriker Miron Białoszewski berichtet in »Erinnerungen aus dem Warschauer Aufstand« von den Ereignissen im Sommer 1944, die er als Augenzeuge miterlebte: Während die sowjetischen Truppen sich den Außenbezirken Warschaus näherten, riefen die Anführer der polnischen Untergrundarmee zum Aufstand gegen die deutsche Besatzung auf. Das literarische Dokument wurde von Esther Kinsky ins Deutsche übersetzt und ist das zeitlose Zeugnis der Zerstörung einer Stadt. Wie hat sich die Welt seit 1989, dem Mauerfall und der Öffnung des Eisernen Vorhangs verändert? In seinem Essayband »Das andere Ende der Geschichte« rekapituliert der renommierte Historiker Philipp Ther die rasanten Veränderungen der letzten drei Jahrzehnte in Ost und West. Jacqueline Masuck ist Buchhändlerin im Berliner KulturKaufhaus Dussmann und Literatur-Bloggerin. Sie empfiehlt Gregor Sanders Roman »Was gewesen wäre«, der im Wallstein Verlag erschienen ist und vom Leben im geteilten Berlin der achtziger Jahre erzählt. Alle Bücher der Folge im Überblick: »Ein neuer Divan – Ein lyrischer Dialog zwischen Ost und West«, herausgegeben von Barbara Schwepcke und Bill Swainson: http://shrk.vg/neuer-divan-p »Erinnerungen aus dem Warschauer Aufstand« von Miron Białoszewski: http://shrk.vg/warschauer-aufstand-p »Das andere Ende der Geschichte – Über die Große Transformation« von Philipp Ther: http://shrk.vg/andere-ende-der-geschichte-p »Was gewesen wäre« von Gregor Sander: http://shrk.vg/was-gewesen-waere-p Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen und Informationen zu den Büchern unter http://shrk.vg/espresso7.
14 Minuten
Welche Auswirkung hatte die Mauer in den Jahren ihres Bestehens auf die Gesellschaft? Wie hallt diese Wirkung nach? Ist Deutschland 30 Jahre nach der Wende wirklich vereint? Anlässlich des Mauerfall-Jubiläums werden in dieser Folge von »Suhrkamp espresso« vier Bücher zum Thema Mauerfall vorgestellt. Frank Wolffs Buch »Die Mauergesellschaft« eröffnet die Folge. Der Autor geht anhand von Einzelschicksalen aus der Zeit vor der Wende der Frage nach, was es für die Gesellschaft bedeutet hat, 30 Jahre durch eine Mauer getrennt zu sein. In seinem Sachbuch-Bestseller »Lütten Klein« analysiert der Makrosoziologe Steffen Mau seine alte Heimat Rostock und das Leben der Einwohner in einer Transformationsgesellschaft. »Umbrüche und Wendezeiten« sind die Aufzeichnungen des Herausgebers Thomas Grimm, die im Gespräch mit Christa Wolf über ihr persönliches Erleben der Wendezeit entstanden sind. In ihrem Buch »Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute«, das kürzlich bei Rowohlt erschien, geht die Autorin Daniela Dahn auf die Ursachen und Hintergründe ein, warum die deutsch-deutsche Gesellschaft auch 30 Jahre nach dem Mauerfall auf emotionaler Ebene noch immer gespalten ist. Alle Bücher der Folge im Überblick: »Die Mauergesellschaft« von Frank Wolff (http://shrk.vg/mauergesellschaft-p) »Lütten Klein« von Steffen Mau (http://shrk.vg/luetten-klein-p) »Umbrüche und Wendezeiten« von Christa Wolf (http://shrk.vg/umbrueche-wendezeiten-p) »Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute« von Daniela Dahn (http://shrk.vg/schnee-sintflut-p) Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen und Informationen zu den Büchern unter http://shrk.vg/espresso6
13 Minuten
Welche Rolle spielt Arbeit in unserem Leben? Welche Macht haben Arbeitgeber über Arbeitnehmer? Welchen Preis sind wir bereit für ein gesichertes Arbeitsverhältnis zu bezahlen? In dieser Folge von »Suhrkamp espresso« stellen wir Ihnen vier Bücher zum Thema Arbeitsmarkt und Gesellschaft vor. Elizabeth Anderson dekonstruiert in ihrem Buch »Private Regierung – Wie Arbeitgeber über unser Leben herrschen (und warum wir nicht darüber reden)« den Mythos, dass die Freiheit der Märkte eine Befreiung der Arbeitnehmer bedeutet. In »Gig Economy« liefert Colin Crouch Analysen und Lösungsansätze zur prekären Situation von Arbeitnehmern in Unternehmen der Plattformökonomie wie z. B. Uber, Deliveroo oder Foodora. In ihrem Roman »Niemals ohne sie« erzählt Jocelyne Saucier die Geschichte einer Großfamilie, die trotz des Drucks durch die Arbeitssituation den Glauben an ein selbstbestimmtes, freies und gemeinschaftliches Leben nicht verliert. Selbstbestimmung und die Sehnsucht nach Freiheit sind auch die bestimmenden Themen in Ocean Vuongs Romandebüt »Auf Erden sind wir kurz grandios«, das im Hanser Verlag erschienen ist. Alle Bücher dieser Folge im Überblick: »Private Regierung« von Elizabeth Anderson (http://shrk.vg/private-regierung-p) »Gig Economy« von Colin Crouch (http://shrk.vg/gig-economy-p) »Niemals ohne sie« von Jocelyne Saucier (http://shrk.vg/niemals-ohne-sie-p) »Auf Erden sind wir kurz grandios« von Ocean Vuong (http://shrk.vg/kurz-grandios-p) Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen auch unter http://shrk.vg/espresso5.
15 Minuten
Wie entsteht Identität? Wie werden wir zu denen, die wir sind? Und wie beeinflussen sich die kollektive Identität einer Gesellschaft und die persönliche Identität ihrer Mitglieder? In dieser Folge von »Suhrkamp espresso« stellen wir Ihnen vier Bücher zum Thema Identität vor.  In »Erinnerung eines Mädchens« erinnert sich die französische Schriftstellerin Annie Ernaux – die sich als »Ethnologin ihrer selbst« bezeichnet – an den Sommer 1958 und traumatische Erlebnisse als Jugendliche, die ihre Identität, ja ihr Leben bis heute prägen. Tristan Garcia beschäftigt sich in seinem Buch »Wir« mit der Geschichte und den Mechanismen von kollektiver Identitätsbildung und geht der Frage nach, wie sich ein politisches Subjekt konstituiert. In »Niemals«, »Endgültig« und »Geblendet«, den Thrillern um die blinde Elitepolizistin Jenny Aaron setzt Andreas Pflüger seine Protagonistin nicht nur packenden Fällen aus, sondern konfrontiert die Heldin auch mit der Frage, wer sie eigentlich ist – und was es bedeutet, wenn Blindheit zum Teil der eigenen Identität wird. Diese Erfahrung musste auch der Universitätsdozent John M. Hull machen. In seinem Buch »Im Dunkeln sehen«, das bei C.H. Beck erschienen ist, schildert er sein Leben nach der Erblindung mit Anfang 40. Alle Bücher im Überblick:  »Erinnerung eines Mädchens« von Annie Ernaux (http://shrk.vg/ernaux-erinnerung-p) »Wir« von Tristan Garcia (http://shrk.vg/garcia-wir-p) »Geblendet« von Andreas Pflüger (http://shrk.vg/geblendet-p) »Im Dunkeln sehen« von John M. Hull (http://shrk.vg/im-dunkeln-sehen-p) Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen unter http://shrk.vg/espresso4
13 Minuten
Warum werden Grenzen gezogen? Welche Rolle nehmen sie in Zeiten der Globalisierung ein? In dieser Folge von »Suhrkamp espresso« stellen wir Ihnen vier Bücher zum Thema Staaten, Grenzen und Konflikte vor. Andreas Cassee stellt in seinem Sachbuch »Globale Bewegungsfreiheit« die These auf, dass jedem Menschen absolute Bewegungsfreiheit zustehe und gibt einen fundierten Überblick über die migrationsethische Debatte der letzten 30 Jahre. Warum trotz Globalisierung und Digitalisierung immer mehr Mauern gebaut werden und Staaten sichtbare Grenzen ziehen, untersucht Wendy Brown in ihrem preisgekrönten Buch »Mauern«. In ihrem neuen UN-Roman »Schutzzone« gibt Nora Bossong einen Einblick in die Arbeit der Vereinten Nationen. Maren Kames’ literarisches Debüt »Halb Taube Halb Pfau« ist im secession Verlag erschienen. Die Autorin erkundet darin eine literarische Landschaft und die Grenzen(-losigkeit) von Literatur. Alle Bücher der Folge im Überblick: »Globale Bewegungsfreiheit« von Andreas Cassee (http://shrk.vg/bewegungsfreiheit-p) »Mauern« von Wendy Brown (http://shrk.vg/mauern-p) »Schutzzone« von Nora Bossong (http://shrk.vg/schutzzone-p) »Halb Taube Halb Pfau« von Maren Kames (http://shrk.vg/halb-taube-halb-pfau-p) Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen unter http://shrk.vg/espresso3.
13 Minuten
In dieser Folge von »Suhrkamp espresso« stellen wir Ihnen vier Norwegen-Bücher vor. Norwegen ist Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2019 und hat literarisch noch einiges mehr zu bieten als die weltbekannten Bestseller von Karl Ove Knausgård, Jo Nesbø und Tomas Espedal. Gøhril Gabrielsens atmosphärischer Roman »Die Einsamkeit der Seevögel« erzählt von einer Frau, die sich im Norden Norwegens in der Einsamkeit selbst zu verlieren droht. »Die Glocke im See« von Lars Mytting ist der erste Roman einer Trilogie um ein abgelegenes norwegisches Dorf und seine Bewohnerinnen und Bewohner um die Jahrhundertwende. In seinem etwas anderen Reiseführer »Norwegen von A bis Ø« erklärt Per Egil Hegge, wie die Einheimischen ticken und wie das Land wirklich ist – unterhaltsam auf den Punkt gebracht. Tarjei Vesaas Roman »Das Eis-Schloss« ist im Guggolz Verlag erschienen und erzählt die Geschichte zweier elfjähriger Mädchen, die tief miteinander verbunden sind.  Alle Bücher dieser Folge im Überblick: »Die Einsamkeit der Seevögel« von Gøhril Gabrielsen (http://shrk.vg/einsamkeit-seevoegel-p) »Die Glocke im See« von Lars Mytting (http://shrk.vg/glocke-see-p) »Norwegen von A bis Ø« von Per Egil Hegge (http://shrk.vg/hegge-norwegen-p) »Das Eis-Schloss« von Tarjei Vesaas (http://shrk.vg/vesaas-eis-schloss-p) Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen auch unter http://shrk.vg/espresso2.
15 Minuten
Welche Rolle spielt Hass in unserer Gesellschaft? Wie werden Medien als Instrument für Radikalisierung genutzt? In der ersten Folge von »Suhrkamp espresso« ist das Thema Radikalisierung und Hass. In diesem Zusammenhang stellen wir Ihnen Theodor W. Adornos »Aspekte des neuen Rechtsradikalismus« vor. Der Vortrag für Studierende aus dem Jahr 1967 hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Wie sich der Hass in den neuen Medien darstellt und welche Auswirkungen dies im gesellschaftlichen Kontext hat, wird in Julia Ebners »Radikalisierungsmaschinen« gezeigt. In »Berlin Prepper« von Johannes Groschupf werden die Auswirkungen von Hasstiraden im Internet schließlich im fiktionalen Kontext aufgegriffen. Edward Snowdens Memoir »Permanent Record«, das kürzlich im S. Fischer Verlag erschien, zeigt, in welchem Ausmaß Global Player online die Wirklichkeit manipulieren können. Alle Bücher dieser Folge im Überblick: »Aspekte des neuen Rechtsradikalismus« von Theodor W. Adorno (http://shrk.vg/rechtsradikalismus-p) »Radikalisierungsmaschinen« von Julia Ebner (http://shrk.vg/radikalisierungsmaschinen-p) »Berlin Prepper« von Johannes Groschupf (http://shrk.vg/berlin-prepper-p) »Permanent Record« von Edward Snowden (http://shrk.vg/snowden-p) Ein Thema, vier Bücher: Bei »Suhrkamp espresso« stellen unsere Lektorinnen und Lektoren im Gespräch mit Moderator Max Spallek vier Bücher zu einem Thema vor. In den Buchvorstellungen geht es um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage. Alle »Suhrkamp espresso«-Folgen auch unter http://shrk.vg/espresso1.