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  3. Schweizer Monat Podcast

Episoden

17 Minuten
Giuseppe Gracia und Alexander Thies diskutieren über die Polarisierung der Politik, die Radikalisierung durch Social Media und das Ende der gesellschaftlichen Mitte.

0:00 Intro: Angst vor echter Vielfalt

0:40 Begrüssung & Thema: Niedergang der Volksparteien

1:08 Verschiebung des politischen Koordinatensystems

2:42 Italien: Wenn neue Sammelparteien nachrücken

3:20 Bleiben die Machtverhältnisse gleich?

5:10 Habermas: Polarisierung als Signum der Postmoderne

6:23 Neue Kollektivismen durch Social Media

8:41 Fehlen uns die verbindenden Narrative?

9:46 Warum die Volksparteien kein Deutungsmuster mehr bieten

11:36 Individualisierung & das Ende der Leitmedien

13:00 Was unterscheidet Medium und Content Creator?

14:49 Die Kultur der Debatte: Scholastik 2.0?

15:43 Der Übergang & warum die besseren Ideen gewinnen

16:11 Verabschiedung

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27 Minuten
Politik und Medien ängstigen, um zu herrschen. Giuseppe Gracia im Gespräch mit der Psychoanalytikerin Jeannette Fischer über Angst in Politik und Gesellschaft und ein von Fischer organisiertes, interdisziplinäres Symposium zum Thema Angst am 16.-18. Oktober im Kloster Schöntal in Langenbruck. Infos und Anmeldung: https://jeannettefischer.ch/angst.html

0:00 – Kalter Einstieg: Frauen können genauso aggressiv und hinterhältig sein wie Männer

0:49 – Begrüssung und Vorstellung von Jeanette Fischer; warum Angst das Thema ist

1:04 – Das Angst-Symposium: Daten (16.–18. Oktober), Ort (Kloster Schöntal, Langenbruck) und die zehn Disziplinen

2:56 – Wie Politik und Medien Angst gezielt erzeugen (Corona, Klima, Putin, Trump, Ausländer, SRF)

3:50 – Warum wir so anfällig sind: Angst als etwas, das „kapitalisiert" werden kann

5:09 – Angst vs. Furcht: die psychoanalytische Unterscheidung (Angst macht ohnmächtig, Furcht hält handlungsfähig)

6:55 – Angst im Christentum und im Alten Testament („Gott fürchten, nicht die Menschen")

9:30 – Verloren in der Übersetzung: Hebräisch Griechisch (Septuaginta) Latein (Vulgata) und die Verengung der Begriffe

11:07 – Warum Angst funktioniert: Sündenböcke und der jahrhundertealte Machtdiskurs

12:48 – Freuds zwei himmlische Mächte, Eros und Thanatos

13:46 – Der Angst mit Eros als Lebenskraft begegnen, statt mit einem „Mittel" gegen die Angst

14:35 – Wenn das Begehren selbst verdächtig wird (eine Hand auf der Schulter als „Übergriff")

15:13 – Die Konzernwelt: Komplimente, Berührung, Zeugen und Haftung

16:38 – Die Unterdrückung von Eros als Kriegsrhetorik; Männlichkeit/Phallizität als „schädlich" gebrandmarkt

18:12 – Feminismus, Männlichkeit und das „Abschiessen" des eigenen Begehrensobjekts

20:07 – Sind Frauen genauso zu Aggression fähig? (versteckt vs. offen)

21:12 – Der Opferdiskurs als Form von Macht über den Mann

23:04 – Organisatorisches zum Symposium und Tickets (180 CHF, gratis für Auszubildende)

23:46 – Eine Sicht unter vielen: das widersprüchliche, interdisziplinäre Programm

24:42 – Der Schweizer Monat als Debattenmagazin, der „heilige Lärm" und Abschluss

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23 Minuten
Die steigende Staatsverschuldung bedroht die Unabhängigkeit der Zentralbanken, sagt der ehemalige Präsident der Nationalbank, Thomas Jordan. In der Schweiz besorgt ihn vor allem die steigende Regulierung.

0:00 Intro: "Wir dürfen nichts für selbstverständlich nehmen"

0:43 Wie oft zahlen Sie noch mit Bargeld?

1:07 Das Paradox: Bargeld in der Verfassung, aber immer weniger genutzt

1:51 Sollte man Bargeld einfach abschaffen?

2:25 Was ist von Bitcoin zu halten?

3:10 Wettbewerb der Währungen & das Vertrauen in den Franken

4:10 Digitales Zentralbankgeld – eine gute Idee?

5:05 Die Gefahr für die Privatsphäre

5:30 Der Goldverkauf der Nullerjahre – ein Fehler?

6:25 Wie gut schläft ein Nationalbankpräsident?

7:36 Eine Entscheidung, die er heute anders sähe?

8:41 Die Inflation nach Corona: die SNB als Ausnahme

9:31 Wie gross ist die Inflationsgefahr heute?

10:19 Was ihm geldpolitisch am meisten Sorgen macht

11:25 Druck auf die Fed & die Unabhängigkeit der Zentralbanken

12:26 Schulden, Defizit und der Appetit der Politik auf tiefe Zinsen

14:01 Die Dissertation über die Europäische Währungsunion

14:44 Die Eurokrisen & der Weg zur Fiskalunion

15:53 Der Euro als politisches Projekt

16:53 Kritik: VR-Mandate bei Zurich & Nestlé nach dem Rücktritt

17:53 Ein neuer Blick auf die Wirtschaft?

18:47 Wie gut sind die Rahmenbedingungen heute?

19:38 Woran der Abwärtstrend festzumachen ist

20:36 Reformblockaden: Verspielt die Schweiz ihre Trümpfe?

21:36 Die Wirtschaft hat den Draht zur Bevölkerung verloren

22:38 Verabschiedung & Dank

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20 Minuten
Giuseppe Gracia und Lukas Leuzinger diskutieren darüber, warum der Staat immer grösser wird. Ist der Mensch unfähig zur Freiheit – oder gefangen im «sanften Despotismus»?

Unsere Letzte Schwerpunkt Staatswachstum: https://www.schweizermonat.ch/tag/focus-staatswachstum/

Unsere letzte Dossier Pharma: https://www.schweizermonat.ch/tag/dossier-pharma/

0:00 - Einleitung: Warum der Staat der Bequemlichkeit entgegenkommt

0:31 - Begrüssung und neue Ausgabe zum Staatswachstum

1:18 - Herbstsession: Steuern, UBS-Regulierung und EU-Verträge

3:02 - Der Staat als Arbeitgeber

4:20 - Die Spirale des Staatswachstums

5:39 - Die 13. AHV und die Haltung "Ich will was zurück"

6:22 - Der zugrunde liegende Mechanismus

6:37 - Kant, Aufklärung und die bequeme Lebensform

7:51 - Gegenthese: Der Mensch ist zur Freiheit geboren

8:26 - Das Angebot schafft sich die Nachfrage

10:22 - Der einschlafende Freiheitsinstinkt im Wohlstand

11:35 - Leben in der Utopie ohne Realitätscheck

12:16 - Corona: Der Ruf nach dem Staat

12:42 - Krisen als Beschleuniger des Staatswachstums

13:36 - Tocqueville und der sanfte Despotismus

14:08 - Das Positive fördern statt das Negative bekämpfen

15:29 - Direkte Demokratie als Bremse des Staates

16:20 - Die Schuldenbremse als Erfolgsgeschichte

17:08 - Die positive Vision des selbstverantwortlichen Lebens

18:08 - Schlusswort: Das Magazin für Macher und Denker

18:49 - Aufruf zur Unterstützung

19:34 - Einladung zur Vernissage in Zürich

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23 Minuten
Das Wachstum des Staats ist ein Wohlstandsphänomen, sagt der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann. Die derzeitige Schuldenwirtschaft vieler Länder ist aber nicht nachhaltig.

0:00 Intro: Wenn immer mehr Leute netto profitieren – was dann?

0:51 Wofür wir dem Staat dankbar sein können

1:47 Das Staatswachstum: verzichtbare Leistungen?

2:56 Ist der grosse Staat ein Wohlstandsphänomen?

4:03 Ist der Schweizer Staat wirklich schlank?

5:24 Wie misst man die Staatsgrösse?

6:18 Regulierungsdichte: der andere Zugriff auf das Leben der Bürger

7:14 Der Paradigmenwechsel der 90er: Harmonisierung

8:19 Warum Harmonisierung immer mehr Regeln bringt

8:52 Gegenseitige Anerkennung statt Harmonisierung

9:49 Der Staat als Markt: Angebot und Nachfrage

10:21 Die 13. AHV & das Problem der reinen Interessenpolitik

11:10 Der selbstverstärkende Effekt des Ausbaus

11:51 Das Rüstungsbudget: wichtig fürs Ganze, aber niemand profitiert individuell

12:41 Lässt sich die Staatsquote wieder herunterfahren?

13:46 Sind Krisen ein Treiber des Staatswachstums?

14:15 Finanzkrise 2008 & Corona: das Neue daran

15:25 Mentalitätswandel oder Sperrklinkeneffekt?

15:55 Das eigentliche Problem: die Schulden

16:24 Riesendefizite: USA und Frankreich bei 6–7 %

17:03 Warum sich das Verhalten geändert hat

17:50 Stabile Phase, trotzdem Rekorddefizite – warum?

18:40 Erst Druck, wenn es wirklich eng wird

19:10 Gibt es einen Kipppunkt bei der Staatsgrösse?

20:12 Das wahre Problem: Staatsquote plus Regulierung

20:51 Deutschland, Frankreich & die schädliche Kombination

21:36 Gibt es einen gesunden Ausweg?

22:27 Verabschiedung & Dank

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Über diesen Podcast

Die Diskussionssendungen des «Schweizer Monats», das Medium für Macher und Denker.
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