Streitkräfte und Strategien Archiv
547 Episoden
43 Minuten
Die Verhandlungen von Unterhändlern Russlands, der Ukraine und der USA sollen im November wieder aufgenommen werden. Das ist das Ergebnis verschiedener Gespräche, die der US-Gesandte Witkoff in dieser Woche in Oslo und Sankt Petersburg geführt hat. Allerdings beharrt Russland nach wie vor auf seinen Maximalforderungen, die Ukraine pocht auf Sicherheitsgarantien und eine Waffenruhe. Astrid Corall fasst die Ereignisse dieser Woche zusammen und erklärt, warum US-Präsident Trump auch in seinem eigenen Land derzeit viel Kritik einstecken muss. Unter anderem geht es dabei um die Einschränkung des Satellitennetzwerkes Starlink von SpaceX Gründer Elon Musk, auf das das ukrainische Militär angewiesen ist.
Im Gespräch mit Host Stefan Niemann argumentiert der Historiker Martin Schulze Wessel, das Expansionsstreben von Russlands Herrscher speise sich nicht aus einem verletzten Sicherheitsgefühl gegenüber der NATO oder aus Abneigung gegen die Ukraine, sondern aus der Geschichte des russischen Imperiums. Wladimir Putin sehe sich in einer Reihe mit den Zaren Peter I., Alexander II., mit der Zarin Katharina II. und mit dem Diktator Josef Stalin, an deren Territorialgewinne er sich orientiert. Der Osteuropa-Experte erklärt diese Thesen in seinem jüngsten Buch. Titel: "Warum Russland nicht aufhören wird". Putin strebe für Russland Großmacht-Status und Hegemonie an - auch gegenüber Europa. Dieses müsse - so Professor Schulze Wessel - aus der Geschichte lernen, nur Abschreckung durch Aufrüstung und entschlossene Gegenwehr könne russisches Vordringen aufhalten.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Link zu den Büchern von Prof. Martin Schulze Wessel:
https://www.chbeck.de/autor/?authorId=570093978
Podcast-Tipp: Zwischen Hamburg und Haiti
https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/
Im Gespräch mit Host Stefan Niemann argumentiert der Historiker Martin Schulze Wessel, das Expansionsstreben von Russlands Herrscher speise sich nicht aus einem verletzten Sicherheitsgefühl gegenüber der NATO oder aus Abneigung gegen die Ukraine, sondern aus der Geschichte des russischen Imperiums. Wladimir Putin sehe sich in einer Reihe mit den Zaren Peter I., Alexander II., mit der Zarin Katharina II. und mit dem Diktator Josef Stalin, an deren Territorialgewinne er sich orientiert. Der Osteuropa-Experte erklärt diese Thesen in seinem jüngsten Buch. Titel: "Warum Russland nicht aufhören wird". Putin strebe für Russland Großmacht-Status und Hegemonie an - auch gegenüber Europa. Dieses müsse - so Professor Schulze Wessel - aus der Geschichte lernen, nur Abschreckung durch Aufrüstung und entschlossene Gegenwehr könne russisches Vordringen aufhalten.
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Podcast-Tipp: Zwischen Hamburg und Haiti
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51 Minuten
Das Verhältnis zwischen den USA und der Ukraine ist auf dem Tiefpunkt. US-Präsident Trump erweist sich als Unterstützer Russlands, wenn er zum Beispiel geplante Sanktionen auf Eis legt. Kyjiw wirft Washington zudem vor, die Geschwindigkeit des für die Drohnen-Abwehr und die eigene Kommunikation so wichtigen Satellitensystems Starlink bzw. Starshield zu drosseln, der Ukraine Geheimdienstinformationen vorzuenthalten und die Lieferung von Abfangraketen zu verzögern. Astrid Corall fasst die Streitpunkte und Hintergründe in dieser Folge von Streitkräfte und Strategien zusammen und berichtet über ein mögliches Treffen von Trump mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jingping und Russlands Machthaber Putin. Im Interview spricht Host Kai Küstner mit Professor Thomas Jäger von der Universität zu Köln über Trumps Motive. Aus Sicht des Politikwissenschaftlers hat der Trump-Schwenk wenig mit dem Midterm-Wahlkampf zu tun. Es gehe dem US-Präsidenten darum, dass Russland den Krieg gewinnt, um mit Putin wieder Geschäfte machen zu können: “Er will jetzt zwei Jahre - vogelfrei - sich und seinen Clan bereichern.” Dass Trump sich auf die Seite Putins schlage, habe aber auch katastrophale Konsequenzen für die europäisch-amerikanischen Beziehungen. “Politisch wird die NATO das nicht überleben”, warnt Thomas Jäger. Damit wachse auch täglich die Gefahr eines russischen Angriffs. Es sei nun dringend geboten, dass die Europäer sich in Windeseile technologisch unabhängig machen. Stark sei nur ein einiges Europa. Doch sowohl die USA als auch Russland hätten ein Interesse daran, die EU zu “zerschlagen”.
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Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
11km Folge zu Nordkoreas
https://1.ard.de/11KM_Nordkorea_Russland
Wer ist verantwortlich für die Drosselung der Satelliten-Kommunikation von Starlink und Starshield in der Ukraine?
https://www.reuters.com/world/europe/order-limit-starshield-ukraine-came-inside-white-house-sources-say-2026-10-15/
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Wer ist verantwortlich für die Drosselung der Satelliten-Kommunikation von Starlink und Starshield in der Ukraine?
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46 Minuten
Das Thema „Pressefreiheit und Propaganda im Krieg” steht im Mittelpunkt dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien. Anlässlich der Hamburger Woche der Pressefreiheit sprechen die Hosts Stefan Niemann und Astrid Corall mit der Journalistin Gesine Dornblüth - vor Publikum in der Zentralbibliothek der Hansestadt. Die ehemalige Russland-Korrespondentin erklärt, wie sich die Arbeit für Journalistinnen und Journalisten unter Machthaber Putin verändert hat, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind und wie sich die Bevölkerung abseits aller Propaganda überhaupt noch unabhängig informieren kann. In dieser Folge geht es aber auch um die Lage der Medien in der Ukraine. Gesine beschreibt die Unterschiede zwischen den von Russland besetzten Gebieten und dem Rest der Ukraine sowie die Pressearbeit von Präsident Selenskyj. Außerdem erläutert sie, wie russische Desinformation auch die deutsche Politik beeinflusst und was man dagegen tun kann. Zum Schluss der Folge schauen Stefan und Astrid mit Gesine auf aktuelle Entwicklungen in der Ukraine, wo Präsident Selenskyj den westlichen Partnern vorgeworfen hat, sie nicht vor russischen Luftangriffen gewarnt zu haben. Zum Verhältnis zwischen Putin und Trump sagt die Russland-Kennerin Gesine Dornblüth: „Ich glaube, dass er Trump weitestgehend in der Tasche hat.“
Rangliste der Pressefreiheit 2026 - Reporter ohne Grenzen
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste/2026
Bücher von Gesine Dornblüth & Thomas Franke
Putins Gift – Russlands Angriff auf Europas Freiheit
https://www.herder.de/politik-wirtschaft/shop/p4/84639-putins-gift-klappenbroschur/
Jenseits von Putin – Russlands toxische Gesellschaft
https://www.herder.de/politik-wirtschaft/shop/p4/78139-jenseits-von-putin-klappenbroschur/
Vergleich Rankings Unterstützerländer der Ukraine
Ukraine-Krieg: Ranking größte Unterstützer bis 2026
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1367150/umfrage/ukraine-krieg-ranking-groesste-unterstuetzer/
Ukraine-Krieg - Bilaterale Unterstützung für die Ukraine nach Anteil am BIP 2026
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1303505/umfrage/bilaterale-unterstuetzung-fuer-die-ukraine-nach-anteil-am-bip/
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Alle Podcast-Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Videopodcast Flugmodus - der ZAPP Medienpodcast über die LINKE und Antisemitismus
https://open.spotify.com/episode/5uwWcYJNx5e8AT0gndcAcW?si=48Jq0VDDQfutA-_dwD3q5A
Rangliste der Pressefreiheit 2026 - Reporter ohne Grenzen
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Putins Gift – Russlands Angriff auf Europas Freiheit
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Jenseits von Putin – Russlands toxische Gesellschaft
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Ukraine-Krieg: Ranking größte Unterstützer bis 2026
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Ukraine-Krieg - Bilaterale Unterstützung für die Ukraine nach Anteil am BIP 2026
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56 Minuten
Ab Mittwoch steht in Hamburg einer von sieben Hauptverdächtigen im Nordstream-Prozess vor Gericht. Ein halbes Jahr nach Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine waren 2022 auf dem Grund der Ostsee Stränge der deutsch-russischen Gaspipelines Nordstream 1 und 2 zerstört worden. Dazu recherchiert seit Jahren ein Team der ARD, der Süddeutschen Zeitung und der ZEIT. Holger Stark war einer der ersten, der darüber berichtete, dass die Spur in die Ukraine führe. Mit dem stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT spricht Host Kai Küstner über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Dabei sei nicht eindeutig geklärt, so Stark, ob Selenskyj und die politische Führung der Ukraine in die Anschlagspläne eingeweiht waren. Aufgrund der gewaltigen geopolitischen Auswirkungen ist es aus seiner Sicht aber wichtig, dass dieser Fall restlos aufgeklärt wird. Der Bau der Pipeline mag ein Fehler gewesen sein. Und: Es gebe sehr gute Gründe, die Ukraine in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen, so der Investigativjournalist: "Dazu gehört aber auch, wenn derjenige, den man da unterstützt, sich entschieden hat, etwas gegen deutsche Interessen und gegen diese Pipeline zu tun, dass man da die Wahrheit sagt." Die Bundesregierung scheue sich aber bis heute, dies zu thematisieren.
Die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine fasst Peter Hornung zusammen. Derzeit bestimmt vor allem US-Präsident Trump wieder die Schlagzeilen. Denn der hat einen umstrittenen Diesel-Deal mit Russlands Machthaber Putin vereinbart. Außerdem hat er eine angebliche Einigung auf eine "Energie-Waffenruhe" verkündet, zu der die Ukraine bereits ist, Russland jedoch offenbar nicht. Gleichzeitig droht Trump der Ukraine: Wenn sie weiter russische Ölraffinerien angreife, werde er sie von US-Geheimdienstinformationen ausschließen und Waffenlieferungen blockieren.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Trump’s Energie-Deal mit Putin und die wachsende Kritik daran. Auch unter US-Republikanern:
https://www.bbc.com/news/articles/cjn5v21py07vo
Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten Staffel des Podcasts "Tatort Ostsee" von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee? Die Recherche von ZEIT, ARD und Süddeutscher Zeitung:
https://1.ard.de/nordstream_podcast
Veranstaltungs-Tipp:
Live-Podcast zum Thema "Pressefreiheit und Propaganda im Krieg": am 15. Oktober sind die Hosts des NDR Info Podcasts "Streitkräfte und Strategien" in einer Veranstaltung der "Hamburger Woche der Pressefreiheit":
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcastlive-146.html
https://www.ndr.de/nachrichten/info/pressefreiheit-232.html
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine fasst Peter Hornung zusammen. Derzeit bestimmt vor allem US-Präsident Trump wieder die Schlagzeilen. Denn der hat einen umstrittenen Diesel-Deal mit Russlands Machthaber Putin vereinbart. Außerdem hat er eine angebliche Einigung auf eine "Energie-Waffenruhe" verkündet, zu der die Ukraine bereits ist, Russland jedoch offenbar nicht. Gleichzeitig droht Trump der Ukraine: Wenn sie weiter russische Ölraffinerien angreife, werde er sie von US-Geheimdienstinformationen ausschließen und Waffenlieferungen blockieren.
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Trump’s Energie-Deal mit Putin und die wachsende Kritik daran. Auch unter US-Republikanern:
https://www.bbc.com/news/articles/cjn5v21py07vo
Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten Staffel des Podcasts "Tatort Ostsee" von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee? Die Recherche von ZEIT, ARD und Süddeutscher Zeitung:
https://1.ard.de/nordstream_podcast
Veranstaltungs-Tipp:
Live-Podcast zum Thema "Pressefreiheit und Propaganda im Krieg": am 15. Oktober sind die Hosts des NDR Info Podcasts "Streitkräfte und Strategien" in einer Veranstaltung der "Hamburger Woche der Pressefreiheit":
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcastlive-146.html
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Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
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52 Minuten
Die Landtagsfraktionen von AfD und BSW in Sachsen-Anhalt wollen die Waffenlieferungen an die Ukraine stoppen, die Sanktionen aufheben und mit Russland wieder ins Geschäft kommen. Dass dies rein symbolische Wirkung und keinerlei praktische Auswirkungen haben wird, besprechen die Hosts Stefan Niemann und Kai Küstner. Denn die Länder bzw der Bundesrat haben sehr eingeschränkte Befugnisse bei den Ukraine-Hilfen.
Was die Lage in der Ukraine angeht, so verdichten sich die Anzeichen, dass Machthaber Putin diesen Winter die Ukraine in die Kapitulation zu bomben versuchen wird. Innerhalb von zwei Tagen starben bei Luftangriffen, u.a. auf Busse in Kramatorsk, über 75 Menschen. Der ukrainische Präsident Selenskij rief in einer emotionalen und anklagenden Botschaft die USA dazu auf, den Druck auf Russland zu erhöhen. In diesem Zusammenhang forderte er auch erweiterten Zugriff der Ukraine auf Elon Musk’s Stralink-Netzwerk. Kai erläutert die Hintergründe dazu. Zudem sieht Kai in einer Personalentscheidung Putins einen Vorboten dessen, was der Kreml-Herrscher in der Ukraine vorhat: Wie der Daily Telegraph berichtet, soll Sergej Surowikin reaktiviert werden. Ein General, der den Beinamen "General Armageddon" trägt und offenbar unter anderem die Zerstörung sämtlicher Brücken in der Hauptstadt Kyjiw in die Tat umsetzen soll.
Im Interview mit Host Stefan Niemann bewertet Oberst a.D. Wolfgang Richter die russischen Angriffe auf ukrainische Städte, die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung und die Lage auf dem Gefechtsfeld, wo es einen gewissen operativen Stillstand gebe. Die Unterstützung für die Ukraine stößt in Deutschland zunehmend auf Kritik. Waffenlieferungen könne man, so der Verteidigungsexperte, nicht von heute auf morgen einstellen, dann breche die Ukraine zusammen. Andererseits müsse man auch sehen, dass etwa Sanktionen und Waffenlieferungen zusammen bisher nicht dazu geführt hätten, dass der Krieg beendet worden sei. Aus Sicht von Richter fehlt eine entscheidende Komponente. "Wir haben bisher nicht ernsthaft versucht, über eine diplomatische Lösung zu reden." Er plädiert dafür, mit Russland ins Gespräch zu kommen, betont aber auch, dass man nicht über die Köpfe der Ukraine hinweg über deren Territorium verhandeln könne.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Oberst a.D. Wolfgang Richter
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3526750.html
Umfrage zur russischen Bedrohung und Unterstützung für Waffenlieferungen an Ukraine
https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/deutschlandtrend-september-100.html
Podcast-Tipp: Machtfragen - das sicherheitspolitische Update
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast5342.html
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Was die Lage in der Ukraine angeht, so verdichten sich die Anzeichen, dass Machthaber Putin diesen Winter die Ukraine in die Kapitulation zu bomben versuchen wird. Innerhalb von zwei Tagen starben bei Luftangriffen, u.a. auf Busse in Kramatorsk, über 75 Menschen. Der ukrainische Präsident Selenskij rief in einer emotionalen und anklagenden Botschaft die USA dazu auf, den Druck auf Russland zu erhöhen. In diesem Zusammenhang forderte er auch erweiterten Zugriff der Ukraine auf Elon Musk’s Stralink-Netzwerk. Kai erläutert die Hintergründe dazu. Zudem sieht Kai in einer Personalentscheidung Putins einen Vorboten dessen, was der Kreml-Herrscher in der Ukraine vorhat: Wie der Daily Telegraph berichtet, soll Sergej Surowikin reaktiviert werden. Ein General, der den Beinamen "General Armageddon" trägt und offenbar unter anderem die Zerstörung sämtlicher Brücken in der Hauptstadt Kyjiw in die Tat umsetzen soll.
Im Interview mit Host Stefan Niemann bewertet Oberst a.D. Wolfgang Richter die russischen Angriffe auf ukrainische Städte, die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung und die Lage auf dem Gefechtsfeld, wo es einen gewissen operativen Stillstand gebe. Die Unterstützung für die Ukraine stößt in Deutschland zunehmend auf Kritik. Waffenlieferungen könne man, so der Verteidigungsexperte, nicht von heute auf morgen einstellen, dann breche die Ukraine zusammen. Andererseits müsse man auch sehen, dass etwa Sanktionen und Waffenlieferungen zusammen bisher nicht dazu geführt hätten, dass der Krieg beendet worden sei. Aus Sicht von Richter fehlt eine entscheidende Komponente. "Wir haben bisher nicht ernsthaft versucht, über eine diplomatische Lösung zu reden." Er plädiert dafür, mit Russland ins Gespräch zu kommen, betont aber auch, dass man nicht über die Köpfe der Ukraine hinweg über deren Territorium verhandeln könne.
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Interview mit Oberst a.D. Wolfgang Richter
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3526750.html
Umfrage zur russischen Bedrohung und Unterstützung für Waffenlieferungen an Ukraine
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Podcast-Tipp: Machtfragen - das sicherheitspolitische Update
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Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
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48 Minuten
Russland führt bereits einen “Schattenkrieg” mit Deutschland – so lautet die deutliche Warnung der Nachrichtendienste. Die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung wachse. Laut BND-Chef Jäger sieht Putin uns als Hauptgegner. Und: nach Erkenntnis des Geheimdienstes wird der russische Machthaber den Krieg gegen die Ukraine noch ausweiten, um das Land diesen Winter “in die Knie zu zwingen”.
Von einer „wachsenden und sich intensivierenden Menschenrechtskatastrophe“ hat am vergangenen Freitag der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Türk, gesprochen und die Auswirkungen des Krieges auf die ukrainische Zivilbevölkerung dargestellt. Stefan Niemann fasst die Aussagen Türks zusammen. Er blickt auch auf den Besuch von Bundeskanzler Merz in Kyjiw, der von ständigem Luftalarm und russischen Angriffen begleitet wurde. Merz bot der Ukraine ein umfangreiches Hilfspaket an, geplant ist eine Waffenkooperation mit der Ukraine. Die wehrt sich weiter – und nimmt u.a. russische Öllager in Visier.
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Kai Küstner mit Anja Dahlmann über den Einsatz von KI im Krieg und die apokalyptischen Warnungen aus den USA, Künstliche Intelligenz könne die Menschheit auslöschen. Die Leiterin des Berliner Büros des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik spricht über die Probleme und Gefahren, die der Einsatz von künstlicher Intelligenz mit sich bringt und nennt die Eskalationsgefahr groß. Sie erklärt, welchen Einfluss KI bei Kriegen schon hat und welche Rolle der Mensch noch spielt. Die Wissenschaftlerin betont, dass sie sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich Regeln für den Umgang mit KI für extrem wichtig hält. Selbstverpflichtungen aus der Industrie sind aus Sicht von Dahlmann nicht ausreichend.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Anja Dahlmann:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3519690.html
Russlands “Schattenkrieg” gegen Deutschland – die Anhörung der Nachrichtendienste:
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw41-pa-pkgr-1211186
Marine bekommt zweiten Hafen in der Nordsee:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/marinehafen-104.html
Erklärstück zur neuesten Generation der russischen Geran-4 Drohnen
https://youtube.com/watch?v=TYaj0QnZx9s&si=cgDCITqAChZupMuY
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Von einer „wachsenden und sich intensivierenden Menschenrechtskatastrophe“ hat am vergangenen Freitag der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Türk, gesprochen und die Auswirkungen des Krieges auf die ukrainische Zivilbevölkerung dargestellt. Stefan Niemann fasst die Aussagen Türks zusammen. Er blickt auch auf den Besuch von Bundeskanzler Merz in Kyjiw, der von ständigem Luftalarm und russischen Angriffen begleitet wurde. Merz bot der Ukraine ein umfangreiches Hilfspaket an, geplant ist eine Waffenkooperation mit der Ukraine. Die wehrt sich weiter – und nimmt u.a. russische Öllager in Visier.
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Kai Küstner mit Anja Dahlmann über den Einsatz von KI im Krieg und die apokalyptischen Warnungen aus den USA, Künstliche Intelligenz könne die Menschheit auslöschen. Die Leiterin des Berliner Büros des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik spricht über die Probleme und Gefahren, die der Einsatz von künstlicher Intelligenz mit sich bringt und nennt die Eskalationsgefahr groß. Sie erklärt, welchen Einfluss KI bei Kriegen schon hat und welche Rolle der Mensch noch spielt. Die Wissenschaftlerin betont, dass sie sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich Regeln für den Umgang mit KI für extrem wichtig hält. Selbstverpflichtungen aus der Industrie sind aus Sicht von Dahlmann nicht ausreichend.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Anja Dahlmann:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3519690.html
Russlands “Schattenkrieg” gegen Deutschland – die Anhörung der Nachrichtendienste:
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw41-pa-pkgr-1211186
Marine bekommt zweiten Hafen in der Nordsee:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/marinehafen-104.html
Erklärstück zur neuesten Generation der russischen Geran-4 Drohnen
https://youtube.com/watch?v=TYaj0QnZx9s&si=cgDCITqAChZupMuY
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https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
44 Minuten
Am Donnerstag hat die NATO den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens erhalten. Während Bundeskanzler Merz die Allianz als würdigen Preisträger sieht, gab es bei der Verleihung in Münster auch Proteste. Im Gespräch mit Host Anna Engelke bewertet der Sicherheitsexperte Christian Mölling die Preisvergabe an das Militärbündnis. Der Direktor der Denkfabrik EDINA analysiert auch die von Bundeskanzler Friedrich Merz gehaltene Laudatio, in der er die Rolle Deutschlands für die Unterstützung der Ukraine mehrfach hervorgehoben hat. Mölling bewertet im Interview auch den Zustand der NATO. "Mit dem allseits hörbaren Abgesang der Amerikaner auf die NATO ist es im Grunde genommen so, dass die NATO quasi in einem größeren Selbstzweifel ist als sie das, glaube ich, jemals zuvor gewesen ist." Mölling beschreibt, was die Allianz, aber auch Deutschland aus seiner Sicht nun tun sollten.
Wegen eines Manövers im Sommer im baltischen Ostseeraum hat Russland der NATO eine "beispiellose Eskalation der militärisch-politischen Lage rund um die russische Region Kaliningrad" vorgeworfen. Das Schreiben aus Moskau wurde in der NATO als Drohung oder zumindest als Warnung verstanden. Stefan Niemann erklärt die Hintergründe und berichtet über gemischte Signale, die Russland nach einem bekannten Muster aussendet.
Ukraines Präsident Selenskyj hat am Mittwoch überraschend Verteidigungsstellen der Streitkräfte im Donbass besucht. Damit will er vermutlich die Moral der Truppe als auch der Zivilbevölkerung heben, hat sie doch etliche schlechte Nachrichten zu verkraften. So sinkt etwa die Zahl einsatzfähiger Kampfflugzeuge in der Ukraine, zum anderen nehmen die russischen Angriffe weiter zu. Im Fokus steht derzeit u.a. das ukrainische Stromnetz.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Christian Mölling
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3512860.html
Nato bekommt Westfälischen Friedenspreis
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-grundsatzrede-friedenspreis-muenster-100.html
Ist die NATO preiswürdig?
https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-preis-des-westfaelischen-friedens-ist-die-nato-preiswuerdig-100.html
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: 0630 der Newspodcast
https://www.ardsounds.de/sendung/0630-der-newspodcast/urn:ard:show:3073031000d2c031/
Wegen eines Manövers im Sommer im baltischen Ostseeraum hat Russland der NATO eine "beispiellose Eskalation der militärisch-politischen Lage rund um die russische Region Kaliningrad" vorgeworfen. Das Schreiben aus Moskau wurde in der NATO als Drohung oder zumindest als Warnung verstanden. Stefan Niemann erklärt die Hintergründe und berichtet über gemischte Signale, die Russland nach einem bekannten Muster aussendet.
Ukraines Präsident Selenskyj hat am Mittwoch überraschend Verteidigungsstellen der Streitkräfte im Donbass besucht. Damit will er vermutlich die Moral der Truppe als auch der Zivilbevölkerung heben, hat sie doch etliche schlechte Nachrichten zu verkraften. So sinkt etwa die Zahl einsatzfähiger Kampfflugzeuge in der Ukraine, zum anderen nehmen die russischen Angriffe weiter zu. Im Fokus steht derzeit u.a. das ukrainische Stromnetz.
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Interview mit Christian Mölling
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Nato bekommt Westfälischen Friedenspreis
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Ist die NATO preiswürdig?
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Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
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42 Minuten
Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine haben sich die Außenminister Deutschlands und Russlands getroffen. Auch wenn Argumente dagegen sprächen, sei das Treffen des deutschen Außenministers Wadephul mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow in New York richtig gewesen, findet Sarah Pagung. Im Interview mit Host Kai Küstner erklärt die Leiterin des Berliner Büros der Körber Stiftung, warum. Die Häme, die Lawrow hinterher über Wadephul ausgeschüttet hat, war aus ihrer Sicht zu erwarten. Das Treffen habe nochmals bewiesen, dass Russland nicht verhandeln wolle. Pagung analysiert im Interview die russische Strategie im Krieg gegen die Ukraine, erklärt, wie Machthaber Putin versucht, innenpolitische Zweifel an einem russischen Sieg in der Ukraine zu zerstreuen, und sie schätzt ein, unter welchen Umständen Putin eines Tages doch zu Verhandlungen bereit sein könnte. Außerdem geht es um die Frage, wie die europäischen Länder mit Russland und dessen hybriden Angriffen umgehen sollten.
Peter Hornung berichtet darüber, dass Russland das Militär-Budget deutlich erhöhen will und mehr Soldaten rekrutiert. Zumindest hat Ukraines Präsident Selenskyj erklärt, die Russen hätten mit einer weiteren Mobilmachung begonnen. Die Lage in der Ukraine selbst bleibt schwierig. Russland greift u.a. weiterhin die Hauptstadt Kiew und zivile Ziele an – wie etwa die Akademie der Wissenschaften nahe der deutschen Botschaft. Dabei setzt die russische Armee jetgetriebene Drohnen, vor allem Geran 5-Drohnen, ein, die die ukrainische Flugabwehr – bislang - kaum abfangen kann.
An der Front bewegt sich wenig – bis auf Geländegewinne der ukrainischen Armee im Zuge der “Operation Vivaldi”. Peter erklärt, was dahintersteckt.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Sarah Pagung:
https://www.ndr.de/audio-3506100.html
Wadephul rechtfertigt in der ARD sein Treffen mit Lawrow:
https://www.tagesschau.de/video/video-1656186.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Peter Hornung berichtet darüber, dass Russland das Militär-Budget deutlich erhöhen will und mehr Soldaten rekrutiert. Zumindest hat Ukraines Präsident Selenskyj erklärt, die Russen hätten mit einer weiteren Mobilmachung begonnen. Die Lage in der Ukraine selbst bleibt schwierig. Russland greift u.a. weiterhin die Hauptstadt Kiew und zivile Ziele an – wie etwa die Akademie der Wissenschaften nahe der deutschen Botschaft. Dabei setzt die russische Armee jetgetriebene Drohnen, vor allem Geran 5-Drohnen, ein, die die ukrainische Flugabwehr – bislang - kaum abfangen kann.
An der Front bewegt sich wenig – bis auf Geländegewinne der ukrainischen Armee im Zuge der “Operation Vivaldi”. Peter erklärt, was dahintersteckt.
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Interview mit Sarah Pagung:
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Wadephul rechtfertigt in der ARD sein Treffen mit Lawrow:
https://www.tagesschau.de/video/video-1656186.html
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52 Minuten
Es ist der einzige Ort auf diesem Planeten, wo Kriegsgegner und Todfeinde ohne Vorbedingungen und lange Verhandlungen zusammenkommen können und dies auch regelmäßig tun: das Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York zu Zeiten der Generaldebatte in der Generalversammlung der UN. Peter Hornung spricht über die Auftritte von US-Präsident Trump und Irans Präsident Pezeshkian sowie des ukrainischen Präsidenten Selenskyj vor der versammelten Weltgemeinschaft.
Nach seiner Rückkehr aus der Ukraine wechselt Stefan Niemann wieder auf die Analyse-Ebene und beleuchtet den Wirbel um Trumps Einladung von Russlands Herrscher zum G20-Gipfel im Dezember in Miami. Dass Putin dort wieder mit am Tisch sitzen könnte, sorgte für Befremden in Brüssel und Berlin. Es gebe für die Bundesregierung "angesichts des Krieges in der Ukraine keine Normalität im Umgang mit Russland", sagte Regierungssprecher Kornelius.
Diplomatischen Bemühungen um eine Teilwaffenruhe in der Ukraine erteilte Russlands Außenminister Lawrow derweil eine Absage. Europa wolle so eine Pause doch nur, um die Ukraine in der Zwischenzeit "mit Waffen vollzupumpen". Wenn der ukrainische Präsident mit Putin sprechen wolle, dann solle er nach Moskau kommen. Selenskyj lehnt das ab, will jeden Anschein einer Kapitulation vermeiden.
Bei erneut heftigen russischen Luftangriffen auf ukrainische Städte und Schiffe gab es Tote und Verletzte und erhebliche Schäden an kritischer Infrastruktur. Entlastung an der Front durch die erfolgreiche Gegenoffensive bei Lyman meldet die Ukraine im Donbass.
Im Schwerpunkt spricht Peter mit Dr. Timo Graf vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr über das Sicherheits- und Verteidigungspolitische Meinungsbild 2026. Die Deutschen sind abwehrbereiter als viele glauben, ist eine der Erkenntnisse dieser jährlich durchgeführten Studie im Auftrag des Verteidigungsministeriums. Russland wird immer mehr als Bedrohung wahrgenommen und wenn es zu einem Angriff käme, wären viele bereit, zur Waffe greifen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Timo Graf, Militärexperte:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3498940.html
Tagesschau-Artikel von Kai Küstner und Stefan Niemann über die ukrainische Flugabwehr an den Küsten des Scharzen Meeres und zu den Versuchen der Ukraine, Abwehrdrohnen gegen Russlands schnelle, jetgetriebene Drohnen zu entwickeln:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-schnelle-drohnen-100.html
Podcast-Tipp:
Was tun, Herr General? Der Podcast zum Ukraine-Krieg:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9e2802da7a728a79/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Nach seiner Rückkehr aus der Ukraine wechselt Stefan Niemann wieder auf die Analyse-Ebene und beleuchtet den Wirbel um Trumps Einladung von Russlands Herrscher zum G20-Gipfel im Dezember in Miami. Dass Putin dort wieder mit am Tisch sitzen könnte, sorgte für Befremden in Brüssel und Berlin. Es gebe für die Bundesregierung "angesichts des Krieges in der Ukraine keine Normalität im Umgang mit Russland", sagte Regierungssprecher Kornelius.
Diplomatischen Bemühungen um eine Teilwaffenruhe in der Ukraine erteilte Russlands Außenminister Lawrow derweil eine Absage. Europa wolle so eine Pause doch nur, um die Ukraine in der Zwischenzeit "mit Waffen vollzupumpen". Wenn der ukrainische Präsident mit Putin sprechen wolle, dann solle er nach Moskau kommen. Selenskyj lehnt das ab, will jeden Anschein einer Kapitulation vermeiden.
Bei erneut heftigen russischen Luftangriffen auf ukrainische Städte und Schiffe gab es Tote und Verletzte und erhebliche Schäden an kritischer Infrastruktur. Entlastung an der Front durch die erfolgreiche Gegenoffensive bei Lyman meldet die Ukraine im Donbass.
Im Schwerpunkt spricht Peter mit Dr. Timo Graf vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr über das Sicherheits- und Verteidigungspolitische Meinungsbild 2026. Die Deutschen sind abwehrbereiter als viele glauben, ist eine der Erkenntnisse dieser jährlich durchgeführten Studie im Auftrag des Verteidigungsministeriums. Russland wird immer mehr als Bedrohung wahrgenommen und wenn es zu einem Angriff käme, wären viele bereit, zur Waffe greifen.
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Interview mit Timo Graf, Militärexperte:
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Tagesschau-Artikel von Kai Küstner und Stefan Niemann über die ukrainische Flugabwehr an den Küsten des Scharzen Meeres und zu den Versuchen der Ukraine, Abwehrdrohnen gegen Russlands schnelle, jetgetriebene Drohnen zu entwickeln:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-schnelle-drohnen-100.html
Podcast-Tipp:
Was tun, Herr General? Der Podcast zum Ukraine-Krieg:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9e2802da7a728a79/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
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57 Minuten
So nahe dran waren sie wohl noch nie: Auf ihrer Ukrainereise konnten Kai Küstner und Stefan Niemann Abwehrstellungen der ukrainischen Armee besuchen und haben dort miterlebt, wie russische Angriffe abgewehrt wurden. Doch die Gefahr wird immer größer - durch superschnelle Drohnen vom Typ Geran 4 und Geran 5, durch jetgetriebene Gleitbomben und durch kleine, kostengünstige Marschflugkörper. "Warum kann sich die Ukraine derzeit noch nicht hinreichend gegen den Terror aus der Luft verteidigen?" fragen sie denn auch den Sprecher ukrainischen Marine. Man arbeite daran, auch neue Gefahren abzuwehren, sagt er. Dennoch ist klar: Der Ukraine fehlt es vor allem an Abwehrraketen.
Kai und Stefan haben in Kiew auch mit dem neuen deutschen Botschafter in der Ukraine, Boris Ruge, gesprochen. Der Diplomat ist seit August im Land. "Unsere Interessen hier sind, dass die Ukraine als demokratischer und unabhängiger Staat überlebt." Ruge schildert die Arbeit der deutschen Botschaft im Krieg und blickt auf den kommenden Winter. Alle erwarteten, dass dieser schwierig werde. Aus seiner Sicht ist das Kalkül von Russlands Machthaber Putin, die Infrastruktur noch weiter zu beschädigen, die Versorgung der Menschen damit schwieriger und so politisch einen Unterschied zu machen. Dies sei, so der deutsche Botschafter, aber ein "komplette Fehlkalkulation". Ruge spricht im Interview auch über die Erwartungen der Ukrainer an Deutschland und die NATO. Das Verständnis in der Ukraine sei auch, dass sie nicht nur "Empfänger von Hilfsleistungen" ist, sondern mit ihrem Kampf gegen Russland zur europäischen Sicherheit beiträgt. Der Diplomat erklärt, welche rote Linien es für die Bundesregierung bei der Unterstützung der Ukraine gibt und er spricht über die Rolle der Europäer und der USA in diesem Krieg. Alles, was die Bundesregierung, die NATO und die EU täten, ziele darauf ab, den Einstieg in Verhandlungen zu ermöglichen, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden. "Aber eben nicht um den Preis der Aufgabe der Ukraine als unabhängiger und souveräner Staat." Ruge glaubt, dass Russland den Krieg, so wie es ihn bislang geführt hat, nicht endlos weiterführen kann.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Weitere Informationen:
Interview mit Botschafter Boris Ruge:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3492022.html
Schifffahrt unter Attacke: Das ukrainische Getreide steckt fest
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-export-getreide-100.html
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Welt.Macht.China
https://1.ard.de/weltmachtchina?cp
Kontakt zum Lyzeum 90 in Odessa: sc-90@ukr.net
Kai und Stefan haben in Kiew auch mit dem neuen deutschen Botschafter in der Ukraine, Boris Ruge, gesprochen. Der Diplomat ist seit August im Land. "Unsere Interessen hier sind, dass die Ukraine als demokratischer und unabhängiger Staat überlebt." Ruge schildert die Arbeit der deutschen Botschaft im Krieg und blickt auf den kommenden Winter. Alle erwarteten, dass dieser schwierig werde. Aus seiner Sicht ist das Kalkül von Russlands Machthaber Putin, die Infrastruktur noch weiter zu beschädigen, die Versorgung der Menschen damit schwieriger und so politisch einen Unterschied zu machen. Dies sei, so der deutsche Botschafter, aber ein "komplette Fehlkalkulation". Ruge spricht im Interview auch über die Erwartungen der Ukrainer an Deutschland und die NATO. Das Verständnis in der Ukraine sei auch, dass sie nicht nur "Empfänger von Hilfsleistungen" ist, sondern mit ihrem Kampf gegen Russland zur europäischen Sicherheit beiträgt. Der Diplomat erklärt, welche rote Linien es für die Bundesregierung bei der Unterstützung der Ukraine gibt und er spricht über die Rolle der Europäer und der USA in diesem Krieg. Alles, was die Bundesregierung, die NATO und die EU täten, ziele darauf ab, den Einstieg in Verhandlungen zu ermöglichen, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden. "Aber eben nicht um den Preis der Aufgabe der Ukraine als unabhängiger und souveräner Staat." Ruge glaubt, dass Russland den Krieg, so wie es ihn bislang geführt hat, nicht endlos weiterführen kann.
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Interview mit Botschafter Boris Ruge:
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Schifffahrt unter Attacke: Das ukrainische Getreide steckt fest
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Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
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Podcast-Tipp: Welt.Macht.China
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Kontakt zum Lyzeum 90 in Odessa: sc-90@ukr.net
34 Minuten
Die Hosts von Streitkräfte und Strategien, Stefan Niemann und Kai Küstner, melden sich in dieser Folge direkt aus der Ukraine, genauer gesagt aus Odessa. Sie berichten über ihren Aufenthalt und das Leben im Krieg, das geprägt ist von dauerndem Drohnen- und Raketenalarm. Den gab es auch, als Stefan und Kai den Podcast aufgenommen haben.
Vorher hatten die beiden eine stark beschädigte Schule besucht, mit Schülerinnen und Schülern gesprochen. Ein Hauptziel der russischen Armee ist der Hafen von Odessa, der fast vollständig blockiert ist. Das hat Folgen für die Landwirtschaft und den Export von Weizen. Stefan und Kai haben mit einer Sondergenehmigung eine Patrouille der ukrainischen Marine begleitet, die ebenfalls russischen Drohnen ausgesetzt ist. Gegen Shahed-Drohnen der neuen Generation fehlen der Crew Mittel, um sie abzufangen.
Zum Schluss dieser Ausgabe schildern Stefan und Kai, wie die Menschen versuchen, sich vom Krieg abzulenken – mit einem Besuch der Oper. Allerdings muss auch der wegen Luftalarms immer wieder unterbrochen werden. Trotzdem ist die Vorstellung am Donnerstag fast ausverkauft. Ein Cellist sagt: „Es ist wie Protest, Widerstand gegen den Krieg. Ich denke, das sind Protestgefühle bei den Menschen und deshalb kommen sie, um trotz allem sich als Menschen zu fühlen. Selbst der Krieg kann sie nicht aufhalten und ihnen die normale Lebensweise nicht nehmen!”
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: Weltspiegel:
https://1.ard.de/weltspiegelpodcast?cp=sus
Vorher hatten die beiden eine stark beschädigte Schule besucht, mit Schülerinnen und Schülern gesprochen. Ein Hauptziel der russischen Armee ist der Hafen von Odessa, der fast vollständig blockiert ist. Das hat Folgen für die Landwirtschaft und den Export von Weizen. Stefan und Kai haben mit einer Sondergenehmigung eine Patrouille der ukrainischen Marine begleitet, die ebenfalls russischen Drohnen ausgesetzt ist. Gegen Shahed-Drohnen der neuen Generation fehlen der Crew Mittel, um sie abzufangen.
Zum Schluss dieser Ausgabe schildern Stefan und Kai, wie die Menschen versuchen, sich vom Krieg abzulenken – mit einem Besuch der Oper. Allerdings muss auch der wegen Luftalarms immer wieder unterbrochen werden. Trotzdem ist die Vorstellung am Donnerstag fast ausverkauft. Ein Cellist sagt: „Es ist wie Protest, Widerstand gegen den Krieg. Ich denke, das sind Protestgefühle bei den Menschen und deshalb kommen sie, um trotz allem sich als Menschen zu fühlen. Selbst der Krieg kann sie nicht aufhalten und ihnen die normale Lebensweise nicht nehmen!”
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Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
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Podcast-Tipp: Weltspiegel:
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38 Minuten
Am Sonntag hat eine russische Drohne einen ukrainischen Passagierzug nahe der polnischen Grenze angegriffen. Kai Küstner und Peter Hornung sprechen in dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien darüber, dass Bahnlinien in der Ukraine immer häufiger zum Ziel der Attacken aus Russland werden. Ohnehin erlebt die Ukraine gerade Drohnenangriffe von beispielloser Intensität. Besonders schwer abzuwehren sind die vom neuesten Typ Geran 5, wie der Drohnenexperte Julian Röpcke berichtet. Außerdem blickt Peter auf die Lage im Nahen Osten. Nach der Straße von Hormus ist nun eine andere Meeresstraße in den Fokus gerückt - Bab al-Mandab im Süden der arabischen Halbinsel.
Im Schwerpunkt dieser Folge geht es um die nukleare Bedrohung. Seit Beginn des Ukraine-Krieges 2022 ist aus Sicht des Wissenschaftlers Florian Gering die Gefahr des Einsatzes von Kernwaffen und die Bedrohung von AKW durch militärische Angriffe gewachsen. Im Interview mit Kai Küstner spricht der Experte vom Bundesamt für Strahlenschutz über den Kernwaffen-Teststopp-Vertrag, der in diesen Tagen 30 Jahre alt wird, Atomtests verbietet und helfen soll, den Einsatz und die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern. Auch wenn es wegen fehlender Unterschriften aller Staaten bis heute nicht in Kraft ist, entfaltet das Abkommen aus Sicht von Gering eine sehr deutliche Wirkung. "Seit 1996 gab es nur noch eine Handvoll Kernwaffentests. In den Jahrzehnten zuvor hatten wir einige tausend Kernwaffentests." Das liege auch an einem mittlerweile sehr umfassenden Überwachungsnetzwerk. Der Wissenschaftler erklärt, welche Rolle dabei das Bundesamt für Strahlenschutz spielt und welche Verfahren es gibt, um Kernwaffentests weltweit nachzuweisen. Außerdem geht es im Interview um die Frage, ob die Bevölkerung in Deutschland auf einen derzeit noch sehr theoretisch scheinenden, nuklearen Angriff ausreichend vorbereitet wäre.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
weitere Informationen:
Interview mit Dr. Florian Gering
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3478408.html
Der Atomwaffen-Teststopp-Vertrag
https://www.bfs.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/BfS/DE/2026/010.html
Russlands Drohnenangriff nahe NATO-Gebiet
https://edition.cnn.com/2026/09/14/europe/russia-drone-strike-ukraine-poland-rail-nato-diplomacy-intl
Programmtipp: NDR Info Live Podcast zur "Hamburger Woche der Pressefreiheit"
https://1.ard.de/livepodcast
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
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Im Schwerpunkt dieser Folge geht es um die nukleare Bedrohung. Seit Beginn des Ukraine-Krieges 2022 ist aus Sicht des Wissenschaftlers Florian Gering die Gefahr des Einsatzes von Kernwaffen und die Bedrohung von AKW durch militärische Angriffe gewachsen. Im Interview mit Kai Küstner spricht der Experte vom Bundesamt für Strahlenschutz über den Kernwaffen-Teststopp-Vertrag, der in diesen Tagen 30 Jahre alt wird, Atomtests verbietet und helfen soll, den Einsatz und die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern. Auch wenn es wegen fehlender Unterschriften aller Staaten bis heute nicht in Kraft ist, entfaltet das Abkommen aus Sicht von Gering eine sehr deutliche Wirkung. "Seit 1996 gab es nur noch eine Handvoll Kernwaffentests. In den Jahrzehnten zuvor hatten wir einige tausend Kernwaffentests." Das liege auch an einem mittlerweile sehr umfassenden Überwachungsnetzwerk. Der Wissenschaftler erklärt, welche Rolle dabei das Bundesamt für Strahlenschutz spielt und welche Verfahren es gibt, um Kernwaffentests weltweit nachzuweisen. Außerdem geht es im Interview um die Frage, ob die Bevölkerung in Deutschland auf einen derzeit noch sehr theoretisch scheinenden, nuklearen Angriff ausreichend vorbereitet wäre.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
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Interview mit Dr. Florian Gering
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3478408.html
Der Atomwaffen-Teststopp-Vertrag
https://www.bfs.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/BfS/DE/2026/010.html
Russlands Drohnenangriff nahe NATO-Gebiet
https://edition.cnn.com/2026/09/14/europe/russia-drone-strike-ukraine-poland-rail-nato-diplomacy-intl
Programmtipp: NDR Info Live Podcast zur "Hamburger Woche der Pressefreiheit"
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Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
45 Minuten
Der bundesweite Warntag diese Woche ist Anlass, in Streitkräfte und Strategien eine zentrale Frage zu stellen: Wie gut sind wir in Deutschland auf einen Krisen- oder gar Kriegsfall vorbereitet? Anna Engelke spricht darüber mit Oberst Armin Schaus, dem Abteilungsleiter "Zivil-militärische Zusammenarbeit" im Operativen Führungskommando der Bundeswehr. Er erklärt den "Operationsplan Deutschland", der das Land auf hybride Bedrohungen, Krisen und Krieg vorbereiten soll. Dieser Plan soll "alarmieren, aber nicht alarmistisch sein". Wichtig sei, dass sich jeder Einzelne im Land gedanklich und auch ganz praktisch vorbereite nach dem Motto: "Vollkasko ist da, aber du hast Selbstbeteiligung".
Peter Hornung berichtet über die Lage in der Ukraine und die im Nahen Osten. Die Ukraine leidet weiterhin unter heftigen Angriffen aus Russland – vor allem mit strahlengetriebenen, schnellen Drohnen, die immer schwerer abzufangen sind. Weil dem Land die Patriot-Abwehrraketen ausgegangen sind und es auch an Luft-Luft-Raketen mangelt, versuchen ukrainische Kampfpiloten in waghalsigen Manövern solche Angriffe abzuwehren - mit ihren Bordkanonen. Eine russische Drohne war es auch, die angeblich dem Flugzeug von Präsident Selenskyj beim Abflug von Moldaus Hauptstadt bedrohlich nahegekommen sei. Unklar allerdings bleibt, wie groß die Gefahr tatsächlich war. Die Ukraine demonstriert erneut, dass sie in der Lage ist, Ziele auch in den entferntesten Ecken des europäischen Teils von Russland zu treffen - wie diese Woche zwei Gasanlagen in der Nähe des Polarkreises, fast 3.000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Interview mit Oberst Armin Schaus
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3471832.html
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe / Ratgeber
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/Medienpaket-Ratgeber-BBK/medienpaket-ratgeber-bbk_node.html)
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp: NDR Talk-Format "OHA!" Reservist trifft Friedensaktivistin
https://www.ndr.de/fernsehen/oha-120.html
Peter Hornung berichtet über die Lage in der Ukraine und die im Nahen Osten. Die Ukraine leidet weiterhin unter heftigen Angriffen aus Russland – vor allem mit strahlengetriebenen, schnellen Drohnen, die immer schwerer abzufangen sind. Weil dem Land die Patriot-Abwehrraketen ausgegangen sind und es auch an Luft-Luft-Raketen mangelt, versuchen ukrainische Kampfpiloten in waghalsigen Manövern solche Angriffe abzuwehren - mit ihren Bordkanonen. Eine russische Drohne war es auch, die angeblich dem Flugzeug von Präsident Selenskyj beim Abflug von Moldaus Hauptstadt bedrohlich nahegekommen sei. Unklar allerdings bleibt, wie groß die Gefahr tatsächlich war. Die Ukraine demonstriert erneut, dass sie in der Lage ist, Ziele auch in den entferntesten Ecken des europäischen Teils von Russland zu treffen - wie diese Woche zwei Gasanlagen in der Nähe des Polarkreises, fast 3.000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
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Interview mit Oberst Armin Schaus
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Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe / Ratgeber
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48 Minuten
Im heutigen Schwerpunkt geht es um 9/11, die Terroranschläge vom 11. September 2001, die sich in diesen Tagen zum 25. Mal jähren. Und um bislang unbekannte Erkenntnisse gleich zu Beginn der Anti-Terror-Mission in Afghanistan. Der NDR-Autor Christoph Heinzle hat mit einem ehemaligen Soldaten des Kommandos Spezialkräfte, KSK, gesprochen, der in einer Nacht- und Nebelaktion im November 2001 mit einem Kameraden in der Taliban- und Al Kaida-Hochburg Südafghanistan abgesetzt wurde. Um dort auszuloten, wie man den Amerikanern beim Anti-Terrorkampf helfen könnte. Heikel daran war: Niemand wusste von diesem Vorauskommando, auch nicht der Bundestag. Der erst 2 Tage, nachdem die beiden KSK-Männer sich auf den Weg machten, über den Anti-Terror-Einsatz abstimmte. Das beleuchtet Christoph im Gespräch mit Host Kai Küstner ebenso wie die Frage: Ob sich aus 20 Jahren Afghanistan überhaupt Lehren ziehen lassen für die Abschreckung Russlands und den neuen Fokus auf Landes- und Bündnisverteidigung.
Mit Stefan Niemann analysiert Kai den Besuch der US-Sondergesandten Wittkoff und Kushner in Moskau und Kiew. Es gab keine konkreten Ergebnisse, die Amerikaner machten aber deutlich, dass sie – wie Putin – bei künftigen Verhandlungen die Europäer nicht mit am Tisch haben wollen. Stefan schildert den russischen Drohnenangriff auf das Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes am vergangenen Freitag mitten in Kiew, der offenbar dem SBU-Chef gegolten hat. Eine Machtdemonstration Moskaus kurz vor den Friedensverhandlungen.
Im Nahen Osten widersprechen sich die Angaben der Kriegsparteien zur Lage in der Straße von Hormus. Von einer Normalisierung des internationalen Schiffsverkehrs kann keine Rede sein, nur sehr wenige Frachter und Tanker wagen die immer noch gefährliche Durchfahrt. Die anhaltenden Luftschläge der US-Streitkräfte haben die militärischen Möglichkeiten der iranischen Revolutionsgarden allerdings merklich vermindert.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Heikle Geheim-Mission - neue Erkenntnisse zum Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/bundeswehr-afghanistan-186.html
Podcast-Tipp: Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11
https://1.ard.de/Pearl_Harburg?cp=sus
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Mit Stefan Niemann analysiert Kai den Besuch der US-Sondergesandten Wittkoff und Kushner in Moskau und Kiew. Es gab keine konkreten Ergebnisse, die Amerikaner machten aber deutlich, dass sie – wie Putin – bei künftigen Verhandlungen die Europäer nicht mit am Tisch haben wollen. Stefan schildert den russischen Drohnenangriff auf das Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes am vergangenen Freitag mitten in Kiew, der offenbar dem SBU-Chef gegolten hat. Eine Machtdemonstration Moskaus kurz vor den Friedensverhandlungen.
Im Nahen Osten widersprechen sich die Angaben der Kriegsparteien zur Lage in der Straße von Hormus. Von einer Normalisierung des internationalen Schiffsverkehrs kann keine Rede sein, nur sehr wenige Frachter und Tanker wagen die immer noch gefährliche Durchfahrt. Die anhaltenden Luftschläge der US-Streitkräfte haben die militärischen Möglichkeiten der iranischen Revolutionsgarden allerdings merklich vermindert.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Heikle Geheim-Mission - neue Erkenntnisse zum Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/bundeswehr-afghanistan-186.html
Podcast-Tipp: Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11
https://1.ard.de/Pearl_Harburg?cp=sus
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
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42 Minuten
Es bestehen "kaum Zweifel", dass der Anschlagsversuch von Leipzig "für Russland geplant und ausgeführt wurde". Das sagt der Investigativjournalist Jörg Diehl im Gespräch mit Host Kai Küstner. Nachdem die Bundesregierung am Dienstag eindeutig Russland als Verantwortlichen für den Angriff am Flughafen Leipzig Anfang August benannt hatte, gab es zunächst Kritik, sie habe nicht genug Beweise vorgelegt. Doch Recherchen fördern zutage, dass die Ermittler zwei Tatverdächtige mit Verbindungen nach Russland im Visier haben. Auch die Art des Sprengstoffs deute in Richtung Moskau, weil der sich nicht selbst herstellen lasse, erläutert Jörg Diehl, der die Recherche-Kooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung leitet. Er kommt zu dem Schluss: Russland führt einen hybriden Krieg gegen Deutschland. "Und zwar seit vielen Jahren". Der Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag liege schon mehr als 10 Jahre zurück. Doch Konsequenzen wurden daraus nicht gezogen. Dass man die Sicherheitsmaßnahmen nicht verbessert habe, räche sich jetzt.
Stefan Niemann beleuchtet und bewertet Deutschlands "Vergeltungsmaßnahmen", Russlands Reaktionen darauf sowie die Äußerungen von EU und NATO. Das Bündnis rechnet mit weiteren Sabotage-Aktionen Russlands, ungewöhnlich konkret warnt Dänemarks Geheimdienst die Bürger des Landes.
Die Einwohner Kiews und Odessas erleben eine Woche pausenloser russischer Luftangriffe, die inzwischen auch am helllichten Tag erfolgen und die Zivilbevölkerung zermürben sollen. Vor allem die Abwehr der schnellen jetgetriebenen Shahed-Drohnen stellen die Luftabwehr der Ukraine vor Herausforderungen. Aber auch Russlands Luftraum werde künftig nicht mehr sicher sein, warnte Woldymyr Selenskyj und kündigte an, künftig bis zu 1.000 Drohnen ins Hinterland des Aggressors zu schicken. Erste Airlines streichen ihre Flüge nach Russland und ändern ihre Flugrouten.
Im Nahen Osten flammt der Krieg zwischen dem Iran und den USA wieder auf. Bei Angriffen auf Stellungen im Südiran ist auch eine Hochzeitsfeier getroffen worden – es gab Tote und Verletzte. Teheran spricht von einer Gräueltat, Washington will den Vorfall untersuchen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Weitere Informationen:
Drohnenangriff Leipzig – zwei Tatverdächtige. Was bisher bekannt ist
https://www.sueddeutsche.de/politik/leipzig-drohnen-anschlag-sprengstoff-russland-ermittlungen-low-level-agenten-hybrider-krieg-li.3540108
Brandanschlag bei Rüstungsfirma - auch hier wird Verwicklung Russlands vermutet
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/brandanschlag-muenchen-verdacht-geheimdienst-russland-100.html
Podcast-Tipp: 11KM -der tagesschau-Podcast
https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/
Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Stefan Niemann beleuchtet und bewertet Deutschlands "Vergeltungsmaßnahmen", Russlands Reaktionen darauf sowie die Äußerungen von EU und NATO. Das Bündnis rechnet mit weiteren Sabotage-Aktionen Russlands, ungewöhnlich konkret warnt Dänemarks Geheimdienst die Bürger des Landes.
Die Einwohner Kiews und Odessas erleben eine Woche pausenloser russischer Luftangriffe, die inzwischen auch am helllichten Tag erfolgen und die Zivilbevölkerung zermürben sollen. Vor allem die Abwehr der schnellen jetgetriebenen Shahed-Drohnen stellen die Luftabwehr der Ukraine vor Herausforderungen. Aber auch Russlands Luftraum werde künftig nicht mehr sicher sein, warnte Woldymyr Selenskyj und kündigte an, künftig bis zu 1.000 Drohnen ins Hinterland des Aggressors zu schicken. Erste Airlines streichen ihre Flüge nach Russland und ändern ihre Flugrouten.
Im Nahen Osten flammt der Krieg zwischen dem Iran und den USA wieder auf. Bei Angriffen auf Stellungen im Südiran ist auch eine Hochzeitsfeier getroffen worden – es gab Tote und Verletzte. Teheran spricht von einer Gräueltat, Washington will den Vorfall untersuchen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Weitere Informationen:
Drohnenangriff Leipzig – zwei Tatverdächtige. Was bisher bekannt ist
https://www.sueddeutsche.de/politik/leipzig-drohnen-anschlag-sprengstoff-russland-ermittlungen-low-level-agenten-hybrider-krieg-li.3540108
Brandanschlag bei Rüstungsfirma - auch hier wird Verwicklung Russlands vermutet
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/brandanschlag-muenchen-verdacht-geheimdienst-russland-100.html
Podcast-Tipp: 11KM -der tagesschau-Podcast
https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/
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