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TYPISCH OSTFRIESISCH ? Archiv

43 Episoden
1 Stunde 12 Minuten
Die Musikerin Sabine Hermann geht wieder ins Gespräch mit Menschen aus Ostfriesland und spricht in dieser Folge mit Käpt'n Blaubär... Ist das nun wahr oder gelogen?
1 Stunde 11 Minuten
Die Musikerin Sabine Hermann geht wieder ins Gespräch mit Menschen aus Ostfriesland und spricht in dieser Folge mit Akka Olthoff.
7 Minuten
Nach Veröffentlichung meines plattdeutschen Albums "Sangen" bekommt der Podcast "typisch ostfriesisch?" nun endlich einen Neustart mit frischem ostfriesischem Wind.
46 Minuten
Im heutigen Gespräch ist Arno Ulrichs zu Gast. Er ist der Vorsitzende des Friesenrates, Sektion Ost und derzeit ehrenamtlicher Bürgermeister von Simonswolde (Landkreis Aurich). Außerdem ist er "Native Speaker" und spricht in dieser Folge ausschließlich Platt. Nicht, weil er es nicht anders könnte, sondern weil genau das der Weg ist, diese Sprache vor dem Verschwinden zu retten!
16 Minuten
Parallel zur Crowdfunding-Kampagne für das Album "Sangen" erkläre ich, was Crowdfunding und Laternelaufen gemeinsam haben.

#9 Enno Bunger

1 Stunde
Die aus Ostfriesland stammende Musikerin Sabine Hermann plaudert mit Enno Bunger über seine ostfriesischen Wurzeln. Sie stellt fest, dass sich ihre Pfade teilweise sogar ähneln (wenn auch zeitlich etwas versetzt), und das erfüllt sie fast ein bisschen mit Stolz. Genau das kann einen Enno Bunger aber nur wenig beeindrucken. Der festivalerprobte Musiker, den man durchaus als Star bezeichnen kann, hat nämlich einen sehr realistischen und unaufgeregten Blick auf sein Leben. Wenn er auf die Bühne geht, interessieren ihn das Gefühl und die Kreativität und nicht die Masse. Auch wenn er 2019 auf Tournee mit Johannes Oerding bereits auf einer Arena-Bühne vor 12.000 Menschen stand, ist er sich nicht zu schade, ebenso ein Online-Konzert alleine für eine Hildegard zum 60. Geburtstag zu spielen. Nachdem die Corona-Pandemie nämlich das Kulturleben lahmlegte und Ennos geplante Österreich-Tournee ins Wasser fiel, verlegte er seine Konzerttätigkeit ins Internet und spielt nun „wie früher“ private Wohnzimmerkonzerte. Speziell dafür gründete er gerade erst das Unternehmen „micdrops“, eine Online-Livekonzert-Plattform, über die man den Musiker Enno Bunger für private Konzerte in höchster Audioqualität buchen und sich zwischendurch auch mit ihm unterhalten kann. Bei dieser gelungenen Mischung aus Live-Konzerterlebnis und „Meet and Greet“ mit dem Künstler höchstpersönlich ist sogar eine Lightshow inklusive! „Musik ist für mich kein Pferderennen“, sagt er, denn er schätzt die Zufriedenheit mit dem, was ist, sowie langsames gesundes Wachstum. Auch bevorzugt er ein aufmerksames Publikum, das zuhört. Das ist auch gut so, denn Enno hat mit seiner klaren friedfertigen Haltung, die seinesgleichen sucht, eine Menge zu sagen. Die Welt täte gut daran, Menschen wie ihm aufmerksam zuzuhören.
51 Minuten
Ostfriesentratsch! Hast Du schon gehört? Das gibt’s ja wohl nicht! Ein junges, dynamisches Instagramprofil interpretiert das Tratschen auf höchst sympathische Weise neu. Das Verbreiten von Neuigkeiten ist nämlich denen, über die „getratscht“ wird, ausschließlich dienlich, anstatt ihnen zu schaden.  „Ostfriesentratsch“ wurde im April 2020 von den beiden sympathischen Studentinnen Theresa Meyer und Rieke Jelting gegründet. Hier wollen sie vor allem jungen Leuten Ostfriesland näher bringen und zeigen, dass die Region mehr zu bieten hat, als man denkt. Die Idee entstand in der klausurfreien Zeit kurz vor der Pandemie. Aus der Großstadt Hannover kannten Theresa und Rieke bereits Plattformen, über die junge Leute am Wochenende Tipps für Unternehmungen und Veranstaltungen bekommen. Als die beiden mal wieder in Ostfriesland waren, stellten sie fest, dass es solch eine Plattform für Ostfriesland nicht gab. Also entschlossen sie kurzerhand, diese einfach selbst ins Leben zu rufen. Dass dahinter viel Zeit steckt, erzählen die beiden: es müssen Fotos gemacht werden, Informationen zusammengestellt und vieles mehr. Aber sie bekommen mittlerweile auch Tipps zugespielt. Denn es hat sich mittlerweile eine Community im Internet gebildet, die auf der Plattform einen Raum zur aktiven Beteiligung bekommt. Innerhalb kurzer Zeit baute sich auf „Ostfriesentratsch“ eine große Followerzahl mit mittlerweile ca. 2250 Personen auf. Und dafür war sicherlich nicht nur ein Bericht auf der Titelseite der Ostfriesenzeitung verantwortlich. Auch die Unterstützung aus dem Familien- und Bekanntenkreis sowie auf der Plattform selbst, zeigt, dass die beiden eine echte Marktlücke geschlossen haben.  Mit ihren Beiträgen gehen Theresa und Rieke sehr gewissenhaft und stets in ausführlicher Absprache vor, damit die Inhalte, die sie bieten, auch wirklich Hand und Fuß haben und Sinn machen. Kennengelernt haben sich Theresa und Rieke im Oktober 2018 in der ersten Woche ihres Studiums in Hannover. Die beiden studieren Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz-Universität und haben ihren Bachelor sozusagen frisch in der Tasche. Auch wenn sie noch nicht wissen, wohin ihre Wege gehen werden, wollen sie „Ostfriesentratsch“ weiter ausbauen und am Leben erhalten. Unbedingt! Warum Ostfriesland? Obwohl Theresa aus dem Emsland stammt, haben die beiden sich dafür entschieden, sich auf die Region Ostfriesland zu fokussieren. Sie beide lieben die Landschaft und die Sprache der Region und dass dort Zeremonien, wie die Teezeit, gehegt und gepflegt werden. Aber hört selbst, was die beiden noch so alles über Ostfriesland und die ostfriesische Lebensart zu erzählen haben!
1 Stunde 4 Minuten
Wenn man in der Wikipedia etwas über Ostfriesland liest, kann man davon ausgehen, dass dieser Artikel von Matthias Süßen geschrieben, oder zumindest von ihm bearbeitet wurde. ​ Der aus dem Südbrookmerland stammende Journalist macht unter anderem  Dokumentationen für das Fernsehen und gibt sein Wissen an Nachwuchs-Journalist*innen weiter. Seit 15 Jahren ist er bei der Wikipedia aktiv und hat mittlerweile bereits 681 Artikel verfasst. An über weiteren 3000 Artikeln ist er inhaltlich beteiligt. Dafür bekommt er keinen Cent, sondern macht das aus Spaß an der Freude. Er nennt es "Ehrenamt" und finanziert alles, was er dafür braucht, selbst - von der Foto-Ausrüstung bis zur Literatur, mit deren Hilfe er für seine Artikel recherchiert. Seine Themen rund um Ostfriesland sind Geschichte, Archäologie, Architektur, Ortsartikel, Kirchen, Küche und Kultur. Das jüngste Projekt wurde durch die Kölner Wiki-Community angeregt: Bis zum internationalen Frauentag sollten möglichst viele Frauenbiografien in die Wikipedia gestellt werden und Matthias hat dafür über Frauen recherchiert, die in irgendeiner Form mit Ostfriesland verbunden sind. In knapp drei Monaten verfasste er 56 Artikel. Darunter sind Frauen, denen etwas Schreckliches passiert ist, wie zB die "Malle Geertje", Geertje Tjarks Haan, die auf Borkum 42 Jahre lang unbekleidet in einem Armenhaus angekettet lebte. Aber auch Geschichten von Frauen, die Besonderes geleistet oder bewirkt haben, wurden von Matthias für die große Öffentlichkeit in Worte gefasst. Bei der komplizierten Recherche hat auch das Buch "Freie Friesentöchter" von Klaas Dieter Voß geholfen. ​ Startschuss für seine Tätigkeit bei der Wikipedia war die Suche nach dem Brokmerbrief. Dabei merkte er schnell, dass er bei der Recherche selbst am meisten lernt und hörte fortan nicht mehr auf zu schreiben. Am Erstellen von Beiträgen über Ostfriesland begeistert ihn besonders, dass er vieles neu entdecken und die Region nacherleben kann. Er beweist damit, dass über diese sehr ländlich geprägte Region viele spannende Dinge zu berichten sind. Und durch seine Artikel können nun viele Menschen Ostfriesland mit anderen Augen sehen. ​ Die meisten Wikipedia-Artikel werden im Kollektiv geschrieben. Matthias schätzt die lebendige und aufmerksame Zusammenarbeit in diesem Netzwerk. Durch dieses Netzwerk wurden ihm schon Reisen zu Wikimania-Tagungen nach London, Hongkong, Italien und Armenien ermöglicht. Lernen macht also mehr als schlau ;-) ​ Matthias fotografiert auch für die Wikimedia. Dort findet man bezaubernde,  von ihm fotografierte Motive aus Ostfriesland: Landschaften, Gebäude und natürlich Kirchen. Über die Nutzungsrechte klärt er im Podcast sehr verständlich auf. ​ In diesem Interview habe ich erfahren, dass es sogar die Plattdeutsche Wikipedia gibt, die immerhin über 82.000 Artikel verfügt. Dass der Artikel über Ostfriesland wesentlich länger ist als der Artikel über Deutschland, ist nur ein amüsantes Detail. Durch viele historische Texte, sowie auch durch Artikel über Dinge des heutigen Alltags wird die plattdeutsche Sprache in dieser Plattform lebendig gehalten. ​ Matthias hat als Kind zunächst nur Plattdeutsch gesprochen und seine Lieblingsausdrücke sind die Tiernamen, wie zum Beispiel "Mieghamel" (Ameise). Natürlich haben wir auch darüber gesprochen, warum sie so heißt. ​ Sehenswerte Szenespots sind für Matthias das Kloster Ihlow und das Rheiderland. In dieser abgeschiedenen Gegend gibt es die Häuptlingsburg "Steinhaus in Bunderhee" und der auf Stelzen stehende Kiekkaaste, von dem aus man wunderbar die Vogelwelt beobachten kann. ​ Typisch ostfriesisch sind für den regen Wikipedianer die ruhige und gelassene Grundhaltung in Ostfriesland und natürlich der Tee! Den braucht man auch, wenn man ein so abwechslungsreiches Leben hat.
37 Minuten
„Ostfriese, das Höchste, was ein Mensch werden kann“ Dieser Satz, den Olaf in der Ausbildung als scherzhaften Ausspruch kennenlernte, prägte sich ihm ein, und er fabrizierte daraus ein Erlebnis für seine beiden Söhne, welches sicherlich für immer einen Platz in der Familiengeschichte behalten wird. Denn eines Tages wollten Olafs Söhne wie der Papa endlich echte Ostfriesen sein! Aber wie konnte das wahr werden, wo sie doch nicht in Ostfriesland, sondern in Bremen und Offenbach geboren sind und noch dazu eine hessische Mutter haben? Die sehr witzige und herzerwärmende Idee, die Olaf daraufhin für seine beiden Sprösslinge entwickelte, ist das zentrale Thema dieser Folge. Olaf und seiner Frau ist es wichtig, ihren Kindern eine gute Lebenseinstellung, aber auch jede Menge Spaß mit auf den Weg zu geben. Denn man sollte das Leben nicht zu ernst nehmen. Olafs Haltung „Lächeln und immer weiter“ gibt der erfahrene Budosportler und -lehrer deshalb auch an seine Schülerinnen und Schüler weiter. In der berühmten ostfriesischen Stadt mit einem Buchstaben erblickte Olaf das Licht der Welt und wuchs in Aurich auf. Er ist also ein echtes ostfriesisches Stadtkind (davon gibt es ja nicht sehr viele...)! Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, liebt und schätzt Olaf auch soziale Kontakte. So schwärmt er zum Beispiel vom Zusammenhalt der Landjugend vor den Toren Aurichs, die er durch Freunde in seiner Jugendzeit ebenfalls kennenlernte. Als Stadtkind hatte Olaf kein Platt gelernt, was sich dann aber in der Ausbildung schnell änderte. Schließlich wollte er in der ostfriesischen Firma als vollwertiger Mitarbeiter anerkannt werden. Nach Bundeswehr und Weiterbildung, unter anderem beim Frankfurter Flughafen, wurde Olaf schließlich ATM-Spezialist und überwacht nun von Bremen aus die Flugsicherheit mehrerer Länder in Europa. In dieser Folge geht es außerdem um ein typisch ostfriesisches Mantra (viel besser als „OM“) und um die Sonnenscheibe von Moordorf aus der Bronzezeit, die Olafs Urgroßonkel Vitus Dirks 1919 fand und für 3 Mark an einen fliegenden Holländer verkaufte. Ganz typisch ostfriesisch also ... oder?
46 Minuten
In Aurich ist es gar nicht traurig! Herma Peters, eine gebürtige Ostfriesin, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Aurich und schwärmt vom reichhaltigen Kulturleben der Stadt. Sie steht auch selbst regelmäßig auf der Bühne des Haxtumer Speichers - wenn nicht gerade eine weltweite Pandemie herrscht - und ist Vorstandsmitglied des Niederdeutschen Theaters Aurich e.V..  In der plattdeutschen Theaterversion des beliebten Films „Wie im Himmel“ spielte sie die Rolle der Pastorenfrau, die in der ostfriesischen Version Inge heißt. Herma bewirkte mit großem Einsatz die Aufführung dieses Stücks und erfüllte sich damit einen lang gehegten Traum. Dadurch haben Herma und ich uns auch kennengelernt, weil sie nämlich wiederum meine ostfriesisch plattdeutsche Version von Gabriellas Sång im Netz entdeckte und dann Kontakt zu mir aufnahm, um nach der Verwendung meines Textes für ihr Theaterstück zu fragen. Herma engagiert sich auch mit Leib und Seele für den Erhalt der plattdeutschen Sprache. Während die Theatergruppe des Niederdeutschen Theaters Aurich regelmäßig hochwertige Fortbildungen genießt, sind dort auch viele junge Menschen aktiv, für die Plattdeutsch sprechen dadurch selbstverständlich wird. Wohlverdient wurde Herma dafür 2017 sogar die Preisträgerin des Keerlke-Preises! Selbstverständlich spricht sie auch mit ihrer Tochter seit deren Geburt Plattdeutsch und hat diese Sprache somit an die nächste Generation weitergegeben. Dieser nach einem Roman der Leeraner Schriftstellerin Wilhelmine Siefkes benannte Preis bedeutet Herma sehr viel, weil sie einst die Hauptrolle in dem Theaterstück „Das Leben der Wilhelmine Siefkes“ aus der Feder von Gerd Brandt und Christine Schmidt spielte. Als Erzählerin und Gästeführerin schlüpft sie im Rahmen des Projekts "Frauenorte Niedersachsen" in  Rollen von Frauenpersönlichkeiten, die in Ostfriesland Besonderes geleistet haben. Dabei vermittelt Herma fundiertes Wissen über Gesellschaft und Geschichte. Für einen Stadtrundgang in Aurich spielt sie die autodidaktische Volkskundlerin Ingrid Buck (1913-1996) und ist dabei entsprechend kostümiert. Mit einem NSU-Fahrrad, Perücke und Faltenrock führt sie die Gäste zur Schule, zum Elternhaus und anderen Stätten Ingrid Bucks, der einstigen Landschaftsrätin der Ostfriesischen Landschaft. Dass die Bezeichnung „Häuptling“ ursprünglich aus Ostfriesland stammt und später von den Europäern in Amerika auf die Indianerstämme übertragen wurde, erfahren wir von Herma in ihrer Rolle als  Gräfin Theda Ukena (1432-1494),  der Ehefrau des letzten Häuptlings Graf Ulrich, in einer Geschichte der Ländlichen Akademie Krummhörn-Hinte e.V.. Aus den verschiedenen Formaten, die Herma im Laufe ihres Lebens kennenlernte, entwickelte sich immer mehr der Traum, eine fundierte Ausbildung zur Freien Rednerin zu absolvieren. Diesen hat sie sich erfüllt und heute kann man Herma als Freie Rednerin für Trauerfeiern, Trauungen und Kinder-Willkommensfeste buchen. Diese Zeremonien bietet sie selbstverständlich auch in plattdeutscher Sprache an.
57 Minuten
Machst Du nichts, passiert Dir nichts, machst Du viel, passiert Dir viel... … das gilt im Positiven wie im Negativen. Siegfried Klock, Gründer der Facebook-Gruppe "wi sünd Oostfreesen un dat mit Stolt", hat beides erlebt. Er ist waschechter Ostfriese mit großem Herzen und wachem Verstand. Und durch seine Erfahrungen aller Art hat er die Haltung entwickelt, bewusst für ein friedliches Miteinander und die Freiheit einzustehen - typisch ostfriesisch eben! „Eala Frya Fresena“ ist für ihn nicht nur ein Wahlspruch, sondern sein persönliches Lebensmotto! Du erfährst in dieser Podcast-Folge was der Upstaalsboom in Aurich Rahe mit dieser Friesischen Freiheit zu tun hat, dass die Ahnen Ostfrieslands mit ihrer Haltung "Lever dood as Slaav" eine der ersten Formen der Demokratie in Europa geschaffen hatten, Hintergründe zur wahren ostfriesischen Flagge (nein, nicht "weißer Adler auf weißem Grund"...), Hintergründe zum Logo der Facebook-Gruppe, wie es dazu kam, dass das heißbegehrte Neujahrs-Waffeleisen auf Initiative der Facebook-Gruppe in Zusammenarbeit mit der Firma Cloer neu aufgelegt wurde und warum ostfriesische Heimatkunde nicht altbacken ist, sondern als Lehrbeispiel für Demokratie vermittelt werden sollte. Neben seinem Engagement als Facebook-Gruppen-Admin ist Siegfried auch ein talentierter Texter und Hobby-Krimiautor. Er erzählt von einem Schlagerhit, zu dem er den Text mit verfasst hat, und von seinem Krimi "Häuptlingstod am Upstaalsboom", der auf wahren Begebenheiten beruht - naja, nicht ganz, aber ein bisschen! Immerhin sind real existierende Personen aus der Gruppe Teil der Handlung. Siegfried gibt einen Einblick, was mit ihnen im Krimi passiert - zum Glück nur dort! Seiner Meinung nach ist es ein Wunder, in Ostfriesland leben zu können, und er ist sehr dankbar für die Ahnen, die dieses Leben unter schwersten Voraussetzungen vorbereitet und möglich gemacht haben. Deshalb hält er auch viel davon, Gebräuche und Traditionen zu pflegen und sich mit der Heimat und seinem Umfeld zu identifizieren. Es ist für ihn eine Frage der Wertschätzung. Was Siegfried jungen Menschen und denen, die sie begleiten, mit auf den Weg geben möchte, erfahren wir ebenso wie seine grundsätzliche Einstellung zu Ostfriesenwitzen. Ach ja, und am 23. Dezember ist Siegfried sogar im FERNSEHEN! Um 20:15 sendet der NDR ein Weihnachts-Special der Landpartie mit Heike Götz über die ostfriesische Tradition des Neujahrskuchenbackens!
48 Minuten
Die plattdeutsche Musikerin Sabine Hermann im zweiten Teil ihres Gesprächs mit Annie Heger über den Wilhelmine-Siefkes Preis und ihre Reise als ostfriesische Entsandte nach Tokio zu japanischen Grünkohl-Liebhabern. Wir erfahren, was in Corona-Zeiten 2021 aus dem PLATTart-Festival wird und wie Annies brandneue Weihnachtsplatte "Bethlehem" klingt. Außerdem erzählt Annie einen "Konter"-Ostfriesenwitz und hat einen wertvollen Rat für junge Menschen, die in Ostfriesland leben.
43 Minuten
Die plattdeutsche Musikerin Sabine Hermann plaudert mit PLATTart-Intendantin Annie Heger über ihre Kindheit in Spetzerfehn und die (fehlende) Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Annie beschreibt ihre sprachliche Entwicklung hin zur "Berufsplattdeutschen" und die Arbeit mit den plattdeutschen Kolleg*innen beim NDR. Sie teilt mit, wie ihre Familie und das ostfriesische Umfeld auf ihr frühes Coming-Out reagiert hat und gibt Rainbow-Szenetipps für Ostfriesland. Der zweite Teil des Interviews mit Annie ist ab dem 29.11.20 verfügbar. Da geht es dann weiter mit folgenden Themen: Wilhelmine-Siefkes Preis Grünkohl in Tokio PLATTart-Festival Corona Ostfriesenwitze und Annies brandneue Weihnachtsplatte "Bethlehem"
TYPISCH OSTFRIESISCH ?

TYPISCH OSTFRIESISCH ?

Musikerin Sabine Hermann im Gespräch mit interessanten Menschen aus Ostfriesland