Blickwechsel Archiv
30 Episoden
1 Stunde 16 Minuten
Jim Elliot, Hudson Taylor, Elisabeth Seiler – es gibt viele inspirierende Missionare und Missionarinnen in der christlichen Geschichte! Menschen, die ihr ganzes Leben der Verbreitung der guten Botschaft gewidmet haben. Aber wie sieht so ein Einstieg in die Vollzeitmission aus? Braucht es eine Missionsgesellschaft oder kann ich auf eigene Faust losziehen? Was bedeutet Berufung? Und kann man ausschließlich von Spenden überhaupt leben? Julia Henrich wuchs selbst als Kind von Missionaren auf und ging mit ihrer Familie für achteinhalb Jahre nach Ecuador. Dort hat sie sich der Studentenarbeit verschrieben und mit ihrem Mann Wasserprojekte in Dörfern umgesetzt. Marcus Grohmann lebt in Kapstadt und bezeichnet sich selbst als "missiologischen Anthropologen". Damit verbindet er seinen Job als Wissenschaftler mit der Praxis, was nicht immer einfach ist. Im Podcast geben die beiden Einblicke in ihre Entscheidung für die Mission.
58 Minuten
Wer Philosophie oder Geschichte studiert, kriegt oft die Frage zu hören, was er oder sie später damit machen will. Doch das Image der brotlosen Kunst hat ausgedient. Geistes- und Sozialwissenschaftler sind echte Generalisten und können sich in (fast) jedes Thema einarbeiten. Auf dem Arbeitsmarkt sind sie heiß begehrt. Das belegen auch die Lebensläufe unserer Gäste: Joachim Eichhorn arbeitet mittlerweile als Abgeordneter in der Deutschen Botschaft in den USA für den Bereich Mobilität. Die Münsteranerin Friederike Krüerke hat es nach ihrem Politikstudium in die Hochschul-Verwaltung verschlagen. Sie bringt in ihrem Job Themen wie Nachhaltigkeit und Lehre voran. Zusammen beantworten sie unter anderem die Fragen: Wie real ist die Angst vor Arbeitslosigkeit? Welche Stellenausschreibungen passen? Und wie wichtig ist Vitamin B?
47 Minuten
Ängste, Zwänge, Depressionen – psychische Erkrankungen in Deutschland nehmen zu. Fachleute, die professionelle Hilfe leisten, sind gefragter denn je. Aber der hohe NC und der Leistungsdruck im Medizin- oder Psychologiestudium ist für viele erst mal abschreckend. Im Anschluss wartet die nächste große Challenge, der Sprung in die Praxis: Wie agiert man als Anfänger selbstbewusst und kompetent? Wie ist das, wenn Behandlungen nicht anschlagen? Und wie hält man die eigene Seele gesund? In dieser Folge stehen unsere Gäste Rede und Antwort: Esther Schlimper ist Psychologin führt erfolgreich eine eigene Praxis. Doch die Ausbildung zur Psychotherapeutin beschreibt sie als „beruflichen Tiefpunkt“. Psychiater Oliver Dodt bringt als Oberarzt langjährige Erfahrung aus dem Klinik-Betrieb mit. Heute brennt sein Herz vor allem für die Suizidprävention.
1 Stunde 3 Minuten
Warum für ein Unternehmen arbeiten, wenn man auch sein eigener Chef sein kann? Was für viele verlockend klingt, birgt aber auch Tücken: viel Verantwortung, finanzielle Risiken und wenig Zeit für anderes – denn bekanntlich ist man ja selbst und ständig… Über das Für und Wider und den Umgang mit Rückschlagen geht’s in dieser Blickwechsel-Folge. Zu Gast sind Business-Coach Birgit Wezel und Software-Entwickler Fabian Biberger. Sie teilen ihre Erfahrungen und beantworten Fragen wie: Wie komme ich an Aufträge? Ab wann lohnt sich die Selbstständigkeit? Und was tun, wenn’s nicht so läuft wie geplant?
1 Stunde 1 Minute
Die frohe Botschaft verkünden, Menschen in wichtigen Momenten ihres Lebens begleiten, seinen Glauben zum Beruf machen – wer Theologie studiert, hat oft hohe Ziele. Hat man erst einmal die alten Sprachen gepaukt und das Studium gemeistert, winkt schon die nächste große Challenge: das Vikariat. Spätestens hier wird jedem angehenden Pfarrer und jeder Pfarrerin klar: Sonntags im Talar auf der Kanzel stehen ist nur ein winziger Bruchteil der Aufgabenpalette. In dieser Blickwechsel-Folge sprechen Fabian Mederacke und Dr. Christiane Moldenhauer über ihre Berufung und die Herausforderungen auf dem Weg ins Pfarramt. Sie beantworten auch die Fragen: Wie ist es als Berufseinsteiger eine Gemeinde zu leiten? Wie lebt es sich im Pfarrhaus? Und wann hat man eigentlich frei, wenn man sonntags arbeitet?
58 Minuten
Ein Unternehmen managen, Märkte analysieren, Prozesse optimieren - Ökönomen sind echte Allrounder. Aktuell ist die Betriebswirtschaftslehre mit Abstand das beliebteste Studienfach in ganz Deutschland. Das bedeutet aber auch: Jedes Jahr kommen hunderttausende Absolventen und Absolventinnen neu auf den Arbeitsmarkt und müssen sich erst einmal beweisen. Traineeprogramm oder Direkt-Einstieg? Start-Up oder DAX-Konzern? Oder doch an der Uni bleiben für die Promotion? Unsere Gäste Johannes Sasse und Dr. Natalie Herdegen geben Tipps für den Berufseinstieg und berichten von ihren eigenen Erfahrungen in der Wirtschaftsbranche.
47 Minuten
Das Leben wird vorwärts gelebt, aber nur rückblickend verstanden. Eine Challenge, die dazu anregt, die eigene Berufssituation immer wieder mal zu überdenken: Wer bin ich und was kann ich? Warum arbeite ich gerade hier? Lebensläufe sind heutzutage so flexibel, dass es selten bei einem einzigen Berufseinstieg bleibt. In dieser Folge verabschieden wir Rainer Schöberlein aus dem „Blickwechsel“-Team, aber nicht ohne ihm vorher noch gute Strategien zum Umgang mit beruflichen Veränderungen zu entlocken. Ein Gespräch mit vielen persönlichen Einblicken – auch in die Entstehung des Podcasts…
51 Minuten
Automatisierte Technik ist längst fester Bestandteil unseres Alltags. Deshalb würde die Welt ohne Menschen, die sie entwerfen, bauen und steuern, ziemlich anders aussehen. Gerade mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen in Umwelt und Digitalisierung werden Ingenieure und Ingenieurinnen auch in Zukunft ziemlich gefragt sein. Aber wie entscheidet man sich nach dem Studium zwischen den zahlreichen Optionen: Geht es in die Forschung und Entwicklung? Ist man eher Planerin oder Konstrukteur? Macht es mehr Spaß, Anlagen zu bauen oder im Vertrieb zu arbeiten? Die promovierte Elektroingenieurin Agnes Schubert und Maschinenbauer Ulrich von Stael führen durch das Labyrinth der Möglichkeiten und geben dabei Einblicke in ihre eigenen Berufsbiografien.
57 Minuten
Promis interviewen, investigativ recherchieren, eine Sendung moderieren – wer "irgendwas mit Medien" will, sollte sich nach dem Studium für ein Volontariat oder einen Platz an der Journalistenschulen bewerben und vorher am besten schon fleißig Arbeitsproben gesammelt haben. Aber ist das eine Garantie für einen Job in der Branche? Und kann man als freier Journalist bzw. freie Journalistin überhaupt davon leben? Zeitungsredakteurin Almut Hülsmeyer und Öffentlichkeitsreferent Ulrich Pontes werfen einen kritischen Blick auf Karriere-Bedingungen und -Möglichkeiten in der Medienwelt. Ihr Motto: Diesen Job macht man leidenschaftlich oder gar nicht.
1 Stunde 2 Minuten
Fälle lösen, Paragrafen pauken, Klausuren schreiben – Jura ist einer der anspruchsvollsten Studiengänge. In kaum einem anderen Fach ist die Abschlussnote so entscheidend. Doch wenn man die Staatsexamen erstmal bestanden und genug Durchhaltevermögen bewiesen hat, winken ein nices Einstiegsgehalt und gute Jobchancen. Richterin Nina Grötzinger und Rechtsanwalt Stefan Bausch geben Einblick in ihren Arbeitsalltag und berichten in der 21. Blickwechsel-Folge davon, wie sie mit dem Prüfungsdruck umgegangen sind, was das Referendariat bringt und welche Weichenstellungen rückblickend entscheidend waren.
60 Minuten
60-Stunden-Woche, Prüfungsdruck, Versagensängste. Referendare haben "kein Leben". So zumindest stellen sich viele angehende Lehrerinnen und Lehrer den Vorbereitungsdienst für die Schule vor. In dieser Folge berichten Philipp Decker und Iris Illgen davon, wie schlimm das "Ref" wirklich ist, wie man mit chaotischen Klassen umgeht und Unterrichtsbesuche souverän meistern kann. Außerdem verraten sie, warum Perfektionismus einem bei der Vorbereitung eher im Weg steht als zu helfen und warum Eltern-Abende gar nicht mal soooo schlimm sein müssen
46 Minuten
Trotz krasser Arbeitsbelastung und wenig Freizeit entscheiden sich jedes Jahr 100.000 junge Menschen für ein Medizinstudium. Doch der Weg zur Approbation hat es in sich: Einser-Abitur, Büffeln fürs Examen und im Praktischen Jahr der Sprung ins kalte Wasser. Zwei, die das schon hinter sich haben, sind Tamara Dietrich, Anästhesistin an einer Uniklinik im Ruhrgebiet und Kinderarzt Eckhard Piegsa, der in einer Praxis in Bremen arbeitet. In dieser Folge erzählen sie, was sie aus heutiger Sicht lieber anders gemacht hätten und was nicht, warum es manchmal schwierig ist den Patienten und Patientinnen mit Liebe zu begegnen und wie sie mit der Verantwortung umgehen Leben zu retten.
1 Stunde 7 Minuten
_18 Promovieren: Soll ich oder soll ich nicht? Viel Zeit am Schreibtisch, wenig Geld auf dem Konto und mehrere Jahre am gleichen Thema arbeiten? Das klingt erstmal wenig verlockend. Trotzdem spielen viele nach dem Master mit dem Gedanken einer Dissertation. In Fächern wie Jura oder Medizin ist der Doktortitel zudem gern gesehen. Cristina Sasse hat in Geschichte promoviert und gibt Einblicke in ihre eigene Doktorandenzeit. Zusammen gehen wir in dieser Folge der Frage auf den Grund, unter welchen Umständen man sich für die wissenschaftliche Karriere entscheiden sollte und warum sich der Aufwand lohnt.
39 Minuten
Jung, hochqualifiziert und mitten auf der Autobahn des Lebens. Wenn bei Frauen der Wunsch nach Kindern und Familie aufkommt, stehen sie oft vor einem Dilemma: Man hat doch nicht studiert, um am Ende Windeln zu wechseln und am Herd zu stehen, oder? Alexandra Norberg kennt dieses Spannungsfeld aus ihrem eigenen Leben. Nach dem Studium entschied sie zusammen mit ihrem Mann Familie zu gründen und die nächsten Jahre als Vollzeitmama zu Hause zu bleiben. Wie das in ihrem Umfeld ankommt, ob sie ihr Studium rückblickend bereut und was sie antwortet, wenn sie nach ihrem Job gefragt wird, erfahrt ihr in dieser Folge.
55 Minuten
Authentisch über seinen Glauben reden, ohne dabei komisch rüberzukommen – das ist manchmal echt herausfordernd. Wie viel mehr noch, wenn man neu in seinem Job ist… Da stellen sich häufig Fragen wie: Sollte ich mich als gläubiger Christ, als gläubige Christin überhaupt "outen"? Gibt es etwas, was man dabei falsch machen kann? Und wie gehe ich mit den Reaktionen um? Podcast-Gast Dr. Alexander Fink ist der Leiter des „Instituts für Glaube und Wissenschaft“ (IGUW) und erklärt anhand konkreter Beispiele aus der Praxis, wie man mit seinen Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch kommen kann und worauf es ankommt. Denn so viel steht fest: Schlagfertigkeit kann man lernen.