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Inno-Talk - Flexpack-Wissen Archiv

114 Episoden
6 Minuten
Dr. Bär hielt einen spannenden Vortrag über die aNIR Trocknung von Adphos mit dem Titel: Neue Möglichkeiten zur nachhaltigen, effizienten und CO2-freien Trocknung im Verpackungsdruck.

Wir sprechen in diesem Interview über die energetischen Vortile, Investitionsbedarfe, die nicht über anderen Systemen bei Neuanlagen liegen und über technologische Vorteile.

Hören Sie selbst, warum NIR Technik für viele Druck- und Beschichtungsvorgänge die Technologie der Wahl ist oder es werden wird.

https://www.adphos.de
34 Minuten
Peter Desilets ist geschäftsführender Gesellschafter der Pacoon GmbH. Fast sein ganzes Berufsleben beschäftigt er sich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Insbesondere die Entwicklung von kreislauffähigen Verpackungen ist sein Metier.

In diesem Podcast wagen wir einen Streifzug durch die Welt der verschiedenen Flexpack-Materialien. Wir sprechen über alternative Gestaltungsmöglichkeiten auch im Hinblick auf die neue EU-Verordnung (PPWR=Packaging and Packaging Waste Regulation). Dabei hat er immer die gesamte Lieferkette und die Systemeffekte im Blick. Wir lernen, dass nachhaltige Überlegungen und Veränderungsprozesse auch Geld sparen können und damit auch eine hohe Akzeptanz für Veränderungen geschaffen werden kann.

Faserbasierte Materialien, Mehrwegsysteme und Monomaterialien für Folienverpackungen stehen im Mittelpunkt des Gesprächs.

Wir diskutieren durchaus kontrovers, aber immer faktenbasiert alternative Wege zu mehr Kreislauffähigkeit, wie z.B. auch das Cradle to Cradle System.

 

Web: www.pacoon.de
41 Minuten
ETIMEX Primary Packaging hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige und recycelbare Einstofflösungen für Verpackungen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie Folien für technische Anwendungen, zu entwickeln. Manfred Hoch, Head of Business Development, spricht über monomaterial-Lösungen für flexible Verpackungen. Flexpack ist nicht nur eine wichtige Rohstoffquelle für das werkstoffliche Recycling, so Hoch, sondern auch ein Abnehmer von Regenerat, um echte Kreisläufe zu schließen: Hören Sie in dieser Episode, warum PP (Polypropylen) dabei eine besondere Rolle spielt.

Weitere Infos zu den Verpackungslösungen von ETIMEX Primary Packaging auf www.etimex.de
23 Minuten
Interview mit Urs Vogel, CEO und Gründer von uTraxx

 

KI ist ein weit gefasster Begriff, erklärt Urs Vogel. Speziell für Druckereien bietet uTraxx massgeschneiderte ERP-Lösungen an. Diese optimieren dank neuronaler Netze die Produktion. Das ist möglich, weil immer vom Produkt aus analysiert und geplant wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, bei denen starre Prozesse die Optimierung einschränken.  

Maschinelle Lerntechnologien wie chatGPT eigenen sich nicht für die Produktionsplanung und -steuerung, weil dafür sehr grosse Datenmengen verarbeitet werden müssen, sagt Urs Vogel. uTraxx arbeitet deshalb mit neuronalen Netzen, der zweiten Form von KI.

Speziell ist auch, dass die ERP-Lösung in 9 Monaten implementiert werden kann und die IT-Mitarbeitenden in den Druckereien selbst Anpassungen vornehmen können. Dies erscheint insbesondere bei Schnittstellen zur Kreislaufwirtschaft und zum eCommerce sinnvoll. 

Erfahren Sie mehr über diese wohl fortschrittlichste Methode zur Optimierung der Druckproduktion. 

Web:  http://www.utraxx.net

Kontakt: Urs Vogel| Verpackungsmittel Referent (innoform-coaching.de)
27 Minuten
Johannes Löning von Löning & Partner in Oldenburg und Dr. Christian Beinert vom Fraunhofer LBF in Darmstadt haben iqpak entwickelt.

Eine Hartverpackung mit einem dekorierten Foliensleeve (Touch Layer) außen und einem Folieninliner (Content Layer)  innen sind neben dem starren Verpackungskörper (System Layer) mit NFC-Chip die Hauptbestandteile. Durch diese Kombination ist iqpak recyclingfähig, rückverfolgbar und durch den NFC-Chip kann ein völlig neues Pfandsystem entstehen, das sogar weltweit funktioniert. Die Datenbanken, die das Pfand verwalten, die Sensorik und die Verpackung selbst sind fertig entwickelt und suchen nun ihren Weg in die weltweite Verbreitung. Erste Daten vom ifeu Institut zeigen, dass über 40% CO2 eingespart werden können und damit ein erheblicher Beitrag zum angestrebten Klimaschutz geleistet werden kann.

Hinzu kommen neue Features durch den NFC-Chip (Near-field communication) und neue Gestaltungsmöglichkeiten. Erwähnenswert ist auch das Gefühl einer hochwertigen Mehrweg-Lösung, die ihr Pfand wert ist und so die Rücklaufquoten fördert.

Fraunhofer LBF Christian.Beinert@lbf.fraunhofer.de

iqpak info@iqpak.com 

Web: IQpak - Home

Investoren sec@iqpak.com 
32 Minuten
Hier hören Sie einen Zusammenschnitt der Kurzinterviews, die wir mit einigen Referenten in Würzburg führen konnten.

Jochen Mößlein spricht über Tracer im Polymer oder als Aufdruck auf Verpackungsmaterialien zur eindeutigen Rückverfolgbarkeit für ein besseres Recycling.

Thomas Schmitt spricht über MDO-Technologie in der Blasfolie und warum es besser sein kann, oben am warmen Ende der Blase zu verstrecken.

Bettina Dempewolf verabschiedet sich vom SKZ und wechselt zu Plastics Europe Deutschland.

Hilmar Heithrist spricht über die soziale Komponente bei den Bemühungen, nachhaltiger zu werden und erklärt, warum diese noch viel zu wenig beachtet wird.

Ben Raven stellt neue Polyethylene vor, die auch biaxial verstreckt werden können. Er ordnet den Stand der Entwicklung zeitlich ein und gibt Empfehlungen für die nahe Zukunft.

Prof. Achim Grefenstein empfiehlt sein Baukastensystem für gereckte Folien mit 3 Barrierestufen. Diese stehen auch Wettbewerbern zur Verfügung, um der Kreislaufwirtschaft den Turbo zu geben.

Alle unsere Events finden Sie hier: Unsere Events bei | innoform-coaching.de
6 Minuten
Ein Interview mit Thomas Schmitt von Reifenhäuser.

Die Nachfrage nach mehrschichtigen Blasfolienanlagen von Reifenhäuser steigt kontinuierlich, nicht zuletzt wegen neuen, als recyclefähig klassifizierbaren Folienverbünden, so Thomas Schmitt im Interview und in seinem Vortrag in Würzburg am 22. und 23. Juni 2023. Einer der Trends ist die monoaxiale Orientierung. Dank der monoaxialen Orientierung verbessern bspw. Barrierematerialien, wie EVOH, ihre Eigenschaften, während der Anteil am Gesamtfolienverbund auf
4 Minuten
Prof. Dr. Achim grefenstein von Constantia Flexibles im Interview mit Karsten Schröder beim Expertentreff Barrierefolien am 22. und 23. Juni 2023 in Würzburg.

Das 3-stufige Baukastensystem für Barrierefolien ist die Innovation. Reine Wasserdampfbarriere, Wasserdampfbarriere mit Sauerstoffbarriere oder Ultrahochbarriere ähnlich Aluminium. Das alles gibt es jetzt von Constantia als Monofolie. Der Schlüssel dazu ist die MDO-Technologie. Darunter versteht man das monoaxiale Verstrecken, in diesem Fall von PE (Polyethylen) oder auch PP (Polypropylen). Hinzu kommt immer eine Siegelschicht, die an die Anwendung angepasst werden kann.

Neu ist auch, dass diese MDO-Folien auch Marktbegleitern zur Verfügung stehen, um die Skalierung für ein effizienteres Recycling schneller zu erreichen.
5 Minuten
Hilmar Heithorst von Expense Reduction Analysts im Interview mit Karsten Schröder beim Expertentreff Barrierefolien am 22. und 23. Juni 2023 in Würzburg.

Nachhaltigkeit geht uns alle an. Ökonomisches, ökologisches und soziales Gleichgewicht ist Nachhaltigkeit. Nicht nur die Verbesserung der Kreislaufwirtschaft, sondern gerade der Umgang mit Mensch und Natur muss stärker berücksichtigt werden. Und genau hier hat Flexpack seine Stärke, denn die Schutzfunktion ist per se sozial und meist auch sehr ökonomisch. Nun gilt es, die Nebenwirkungen von Flexpack zu begrenzen - daran arbeiten wir alle, so Hilmar Heithorst.
6 Minuten
Mehr und bessere Kreislaufwirtschaft durch nachverfolgen ganzer Folien-Rezepturen

Jochen Mößlein von Polysecure erläutert, wie weit seine fluoreszierenden Tracer schon sind. Mit ihnen lassen sich, kurz gesagt, ganze Folienrezepturen nachverfolgen. Für den Folienmarkt empfiehlt sich das Aufbringen des Tracers beim Bedrucken oder Etikettieren. Grundsätzlich können Kunststoffe auch in der Masse dotiert werden. Vorteile sind neben der enormen Genauigkeit beim Detektieren auch die Geschwindigkeit. Ab September steht ein Technikumsanlage zur Verfügung, um praxisgerechte Versuche mit Interessenten durchzuführen. Kontakt: Jochen.Moesslein@polysecure.eu
4 Minuten
Bettina Dempewolf wechselt zu PlasticsEurope Deutschland.

Das verrät sie im Interview. Wir erfahren, wie das SKZ die Weiterbildung für Kunststofffachleute organisiert, was es mit dem Netzwerkgedanken am SKZ auf sich hat und welche Standorte es gibt. Seminare, Tagungen und praxisorientierte Kurse bilden den Kern der Weiterbildung am SKZ.

Die Pandemie war Anlass, diesen Bereich neu zu erfinden und auch Online-Formate anzubieten.

Nun wechselt Bettina als Leiterin der Kommunikation zu PlasticsEurope und bleibt so der Kunststoffbranche erhalten.
5 Minuten
Orientiertes PE ist das Thema. Mono- und biaxial orientierte PE-Folien können heute wirtschaftlich extrudiert werden. Sie können mit PE-Siegelschichten kombiniert werden, wodurch eine gute Recyclingfähigkeit erreicht wird. Neue Polymere, Rezepturen und Maschinentechnik ermöglichen diese neuen Monostrukturen. Die Sauerstoffbarriere kann durch Coextrusion oder Bedampfung realisiert werden. Ausgehend von Twistfolien werden Monofolien aus MDO-PE mittlerweile für viele Flexpack-Anwendungen eingesetzt. Biaxial gereckte PE-Folien erfordern große Auftragsvolumina - ob und wann sie kommen, ist noch offen.
27 Minuten
Dr. Gundolf Meyer Hentschel ist Gründer des Meyer-Hentschel-Instituts. Er beschäftigt sich mit höflichen Produkten und stellt Convenience in den Mittelpunkt des Designprozesses.

In dieser Episode diskutieren wir, was sich hinter dem Begriff der höflichen Verpackung verbirgt und worauf Verpackungsentwickler, Marketing oder Einkäufer achten sollten. Wir sprechen über die Rolle von Easy-Opening und Wiederverschließbarkeit, aber auch über Verpackungsgrößen und unleserliche Texte, die das Einkaufserlebnis für viele zum Alptraum werden lassen.

Zum Schluss gibt Dr. Meyer Hentschel noch Tipps für Entwickler und Designer, wie man allein durch Beobachtungsgabe den Abverkauf und die Usability massiv steigern kann. Denn die verpackte Ware ist später das, was die Konsumenten bewerten, kaufen und hoffentlich begeistern wird.
25 Minuten
Mit Dr. Heiko Schenck spreche ich über Kreislaufwirtschaft und wie die PE- und PP-Folienhersteller sie unterstützen. Wir ordnen die Rolle von Monomaterialien ein und sprechen über monoaxial orientierte Polyethylenstrukturen. Wir diskutieren auch die Rolle der Verpackung bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen und wie Flexpack Ressourcen sparen und damit zur Nachhaltigkeit beitragen kann. 

Ein wichtiges Element ist dabei die Weiterbildung, die Heiko seit über 30 Jahren unterstützt. So hat er mit Innoform bereits während der Pandemie neue Web-Seminare ins Leben gerufen und bietet diese nun sukzessive auch in englischer Sprache für den Weltmarkt an. Viele seiner Themen finden Sie hier:https://www.innoform-coaching.de/themen/grundlagen-der-verpackungsfolien  

 

Links: 

One-Barrier: OneBARRIER – Interview mit Dr. Carolin Struller und Thomas Reckert | Flexpackwissen (innoform-coaching.de) 

Webseminar zum Thema: http://moa.innoform.de
32 Minuten
Im Rahmen des Grand Opening des XLAB der GEA Food Solutions Germany in Biedenkopf Wallau habe ich einen Vortrag zum Thema Nachhaltige Verpackungslösungen gehalten. "Oh nein, nicht schon wieder Nachhaltigkeit" werden einige von Ihnen denken. Aber ich würde diesen Live-Mitschnitt nicht als Podcast hier veröffentlichen, wenn ich es nicht für sinnvoll halten würde. Viele Anfragen erreichen uns, wie kann ich meine Verpackung nachhaltiger gestalten. Mein Ziel war es mit diesem Vortrag nicht nur zu erklären, warum wir viel zu einseitig über Nachhaltigkeit reden, sondern jedem Einkäufer, Verpacker, Entwickler, Marketer und Verkäufer Faustregeln an die Hand zu geben, wie wir sofort und in jeder kleinen Entscheidung besser werden können. Deshalb habe ich diese vier Faustregeln genannt:

1. Recycling ermöglichen

2. Monomaterial wo immer es geht

3. Papier und Biopolymere haben Vorrang

4. Verbesserter Produktschutz und Verlängerung der Haltbarkeit

Das ist sicher grob und unvollständig. Aber passt es nicht irgendwie? Und was halten Sie von der Präsentation? Ich habe ihn an diesem Tag viermal ohne Manuskript in abgewandelter Form halten dürfen und jedes Mal war er auf seine Weise schlüssig und doch einzigartig.

Stimmen Sie mit meinen Thesen und Aussagen überein? Ich freue mich über Rückmeldungen per E-Mail an ks@innoform.eu oder per Team-Message oder per Voicemail über WhatsApp +49 1608841987.

Und wer dann noch möchte, kann auch noch die hier integrierte Umfrage beantworten, wie überhaupt diese Folge ankommt und ob mehr in dieser Art sinnvoll ist oder doch lieber mehr Interviews mit Koryphäen der Branche.

So - das war mein Avatar

- nun geht es aber wirklich live weiter...

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