Talking Purpose - Wirtschaft neu denken Archiv
61 Episoden
50 Minuten
In dieser Folge unseres Podcasts spreche ich mit Katrin Oeding, Gründerin und Geschäftsführerin der internationalen Designagentur Studio Oeding, sowie eine der fünf Gründer*Innen des Impact-Start-Ups WILDPLASTIC. Im Podcast erfahrt ihr, warum Katrin und ihre 4 Mitbegründer Christian Sigmund, Nadia Boegli, Holger Ernst und Dieter Gottschalk rund um den Impact-Investor Friedel Detzner getrieben waren von der Idee „endlich etwas zu tun“ und wie sie mit der Mission, „den ersten Müllbeutel der die Welt aufräumt“ gemeinsam WILDPLASTIC entwickelt haben. Denn WILDPLASTIC hat es sich zum Ziel gesetzt, gegen die Verschmutzung der Umwelt durch Plastik zu kämpfen. Als WILDPLASTIC bezeichnet das Unternehmen Kunststoffe, sie sie zusammen mit zertifizierten Organisationen und Sammler*innen aus der Natur aufräumen und – in Ländern ohne eigene Recyclingstrukturen – dafür sorgen, dass diese Wertstoffe erst gar nicht in der Umwelt landen. Gesammelt wird in Ländern wie Haiti, Indonesien und den Philippinen. Von dort wird das Altplastik nach Spanien verschifft, wo das Material gesäubert und geschreddert wird. Weiterverarbeitet wird das Recyklat in Brandenburg, wo dann Müllbeutel zu 100% aus dem gesammelten Altplastik hergestellt werden. Zu erwerben sind die Müllbeutel über den Online-Shop von WILDPLASTIC. Dort kauft man gleich seinen Jahresbedarf an Müllbeuteln, um die Umwelt nicht durch hohen Versandaufwand zu belasten. Als prominenten Kunden im B2B-Geschäft konnte WILDPLASTIC unlängst OTTO gewinnen. Damit setzte sich das Start-Up gegen eine Reihe von alternativen Lösungen durch. OTTO plant – je nach Verfügbarkeit – seine gesamten Versandtaschen zukünftig von WILDPLASTIC herstellen zu lassen. Außerdem erfahrt ihr im Podcast, warum es noch nicht möglich ist, aus Recyklat Zugbänder für die Müllbeutel herzustellen, warum Katrin die kollegiale Führung für einen entscheidenden Erfolgsfaktor für das Projekt sieht, warum wildes Plastik im Recyklingprozess viel schwieriger zu verarbeiten ist, als industrielle Plastikabfälle und warum Katrin glaubt, dass die Wirtschaft gefordert ist, die großen Probleme unserer Zeit anzugehen. Ein Impact-Unternehmen mit einer großen Mission. Reinhören lohnt sich.
1 Stunde 6 Minuten
Verantwortungseigentum – eine zukunftsfähige Gesellschaftsform? Über diese Frage diskutiere ich in dieser Folge des Podcasts mit Michael Hetzer, dem Geschäftsführer der elobau GmbH aus Leutkirch. Im Podcast erfahrt ihr, warum Michael Hetzer, der in der 2. Generation das Unternehmen führt, dieses frühzeitig an eine Stiftung übergeben hat, welche Ziele diese Stiftung verfolgt und warum eine auf Vertrauen basierende Firmenkultur und ein starker Corporate Purpose unabdingbare Voraussetzungen für das Konstrukt Verantwortungseigentum sind. Denn Verantwortungseigentum ist eine besondere Eigentumsform von Unternehmen. Im Gegensatz zum Vermögenseigentum gehört das Unternehmen nicht einer einzelnen Person oder einer Personengruppe, wie zum Beispiel einer Familie oder Aktionären, sondern wird treuhänderisch verwaltet – wie beispielsweise durch die elobau Stiftung. Die Stiftung stellt dabei sicher, dass die vom Unternehmen erwirtschafteten Erträge nur für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Unternehmens, den Stiftungszweck sowie für gemeinnützige und wohltätige Projekte eingesetzt werden. Gewinne sind hier nicht mehr Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Auch kann das Unternehmen, unabhängig von der Rechtsform, nicht mehr veräußert werden und wird so vor Spekulanten geschützt. Auf diese Weise kann das Kapital nicht von den Eigentümern aus dem Unternehmen abgezogen werden. Die nächste Generation kann dann zwar bei Eignung und Interesse im Unternehmen mitarbeiten, aber das Unternehmen geht nicht auf die Erben über. Nachhaltige Lösungen als Teil des Erfolgsmodell Neben der innovativen Gesellschaftsform, setzt sich Michael Hetzer seit langem für den Umweltschutz ein: „Für Abfall zahlen wir, für Abwasser zahlen wir, nur für CO² noch nicht. Das müssen wir ändern um eine Veränderung wahrzunehmen.“ so Hetzer im Podcast. So erfahren wir auch im Podcast, dass Nachhaltigkeitsziele in keiner Weise zu einem Profitrückgang führen müssen, dass elobau ein Pionier und Vorreiter in Sachen Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft ist und warum Michael Hetzer immer wieder verwundert ist, dass selbst heute noch die Studenten von den Universitäten kommen mit der Idee, dass Nachhaltigkeit gleichzusetzen ist mit Profitverlust. Freuen Sie sich auf ein herausragendes Beispiel von weitsichtigem Unternehmertum.
41 Minuten
In dieser Folge unseres Podcasts erfahrt ihr von Natalya Yarmolenko, Chief Operating Officer der Weleda AG, mit welchem Corporate Purpose das Naturkosmetikunternehmen Weleda 1921 gegründet wurde, welche Rolle der Purpose heute im Unternehmen spielt und warum es wichtig ist, einen Purpose nicht nur implizit zu leben, sondern ihn auch explizit zu formulieren. Mit Purpose gegründet Mit seinem anthroposophischen Hintergrund war das Unternehmen Weleda von Anfang an Purpose-orientiert. Im Fokus der Entwicklung von natürlichen Medizin- und Kosmetikprodukten stand, die ganzheitliche Sichtweise auf Mensch, Natur und Gesellschaft auch ins Wirtschaftsleben zu bringen. Purpose war damit zwar schon lange implizit existent, aber nicht explizit formuliert. Purpose macht agil, schnell und erfolgreich Vor drei Jahren begann Weleda einen Transformationsprozess hin zu einer Organisation mit einer kollegialen Führung. Frau Yarmolenko ist überzeugt, dass die VUCA-Welt neue Anforderungen an Unternehmen stellt, für die klassisch-hierarchisch geführte Organisationen nicht optimal aufgestellt sind. Je agiler, moderner und kollegialer eine Führung ist, desto besser ist sie auf die Anforderungen einer sich immer schneller wandelnden Welt ausgerichtet. Desto mehr bedarf es aber auch eines über alle Hierarchie- und Funktionsstufen verbindlichen gemeinsamen Ziels, deren Verfolgung oberste Priorität im Unternehmen hat. Diese Rolle übernimmt bei Weleda der Purpose, der sicherstellt, dass die gesamte Organisation sich für das gleiche Ziel einsetzt. Frau Yarmolenko im Podcast: „Hierarchische Organisationen passen nicht in die heutige Zeit. Sie stellen Barrieren für die Modernisierung und Weiterentwicklung des Unternehmens dar. Es wird auch immer schwieriger, gute Mitarbeiter zu finden: Die junge Generation möchte mehr Freiraum in der Arbeit haben, ihre Individualität einbringen, sich mit der Aufgabe weiterentwickeln.“ Dabei steht die Frage, wie das stark wachsende Unternehmen sicherstellen kann, dass aus Individualitäten eine Gemeinschaft entsteht, im Mittelpunkt der Überlegungen. Natalya Yarmolenko: „Darin sehen wir die Aufgabe des Purpose. Im Purpose kommt für uns das Wesen und der Zweck des Unternehmens zum Ausdruck, er ist das verbindende Element, das aus Diversität wieder eine Einheit bildet.“ Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit Dass Purpose bei Weleda alles andere als ein Marketing Statement ist, zeigt die Art des Wirtschaftens und die große Anerkennung, die Weleda dafür bekommen hat. Einer der entscheidenden Aspekt ist, dass das Unternehmen vertikal integriert ist und verlässt sich bei seinen Zutaten nicht auf Zulieferer verlässt, sondern den Prozess selbst in der Hand hat. So werden z.B. die pflanzlichen Rohstoffe, die Weleda verarbeitet, auf insgesamt ca. 250 Quadratkilometern vom Unternehmen selbst angebaut. Zum Vergleich: Das entspricht der Fläche der Stadt Frankfurt am Main oder 70-mal der Fläche des Central Parks in New York. Das wird natürlich auch anerkannt: Frau Yarmolenko im Podcast: „Wir haben in den letzten Jahren eine Reihe von renommierten Nachhaltigkeitspreisen erhalten, darunter den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, den CSR-Preis der Bundesregierung oder mehrfach den Swiss Beauty Award. Speziell für unsere Rohstoffgewinnung und unser Lieferkettenmanagement haben wir 2017 den Sustainable Beauty Award in Paris verliehen bekommen. Diese Preise machen uns natürlich stolz und bestätigen uns in unserem Tun. Mit der Transformation möchten wir unseren Purpose noch mehr ins Leben bringen und stärker in alles, was wir tun, integrieren.“ Purpose als Leitmotiv Für Frau Yarmolenko gibt der Purpose eine klare Ausrichtung des unternehmerischen Handelns vor und stellt das verbindende Element der durchaus diversen Kultur von Weleda dar. Der Purpose trägt damit zum einen zum Erfolg des Unternehmens bei, zum anderen aber auch in entscheidendem Maße zu gesunden und zufriedenen Mitarbeitern.
20 Minuten
Drei wichtige Voraussetzungen, für Purpose-Impact In dieser Folge habe ich keinen Gast im Studio, sondern möchte die Gelegenheit nutzen, euch zum einen drei wichtige Voraussetzungen für Purpose-Impact aufzeigen und zum anderen drei der vielen Themen der ersten 11 Podcast-Folgen aufgreifen und vertiefen. Diese Folge ist bewusst deutlich kürzer als die vorangegangenen, um euch sehr kompakt wissenswertes zum Thema Corporate Purpose zu präsentieren. Drei wichtige Voraussetzungen, für Purpose-Impact David Aaker hat kürzlich in einem Vortrag drei Voraussetzungen formuliert, damit ein Purpose in einem Unternehmen Mehrwert schaffen kann. 1. Der Purpose muss authentisch sein: Ein Purpose muss aus der DNA eines Unternehmens abgeleitet werden, d.h. er kann keine Erfindung sein, keine Fiktion und auch keine Vision darüber, wer oder was ein Unternehmen gerne sein würde – auch wenn dies nicht heißt, dass das Unternehmen alles, was der Purpose zum Ausdruck bringt bereits erreicht haben muss. Und trotzdem kann er nur etwas sein, was im Inneren des Unternehmens bereits lebt, etwas, dass das Unternehmen in seinen Kernwerten ausmacht, etwas, an dem die gesamte Organisation ausgerichtet ist. 2. Der Purpose muss konsistent gelebt werden: Purpose zu einem Marketingthema zu machen, ist wohl der größte Fehler, der heute noch Unternehmen unterläuft. Wird Purpose verwechselt mit einer Markenpositionierung oder gar einem Markenslogan, kann er keine Kraft im Unternehmen entwickeln. Dann ist und bleibt er das, als was er eingesetzt worden ist, nämlich eine kommunikative Darstellung, dessen, was das Unternehmen gerne darstellen möchte. Ein konsistenter Purpose dagegen zieht sich durch alle Abteilungen, alle Prozesse und vor allem alle Unternehmensentscheidungen hindurch. 3. Der Purpose muss „core to the value of the brand and the team” sein An diesem Punkt stellt man am häufigsten fest, dass der Purpose an seiner Bestimmung vorbei geht. Denn „core to the brand“ ist nicht werblich gemeint, sondern im Sinne der Wertschöpfung eines Produktes oder einer Marke. Nur wenn der Purpose einer Marke oder eines Unternehmens untrennbar mit der Wertschöpfung verbunden ist, kann ein Purpose sein Potential entfalten. Aaker sagt dazu, dass der Purpose kein „dead end“ sein darf, also nicht das Budget eines Unternehmens belasten darf, sondern die Zielverfolgung des einen (Purpose oder Profit) ist gleichermaßen auch die Zielverfolgung des anderen. Wer das bei der Entwicklung seines Purpose beachtet, wird sich über die enorme Kraft freuen können, die ein Purpose in der Lage ist zu entwickeln. Einige Themen haben unsere Gäste der letzten 11 Folgen in besonderem Maße geschäftig. Davon stelle ich drei hier noch einmal explizit vor: 1. Kooperation ist der neue Wettbewerbsvorteil: Unternehmen mit Purpose zeigen sich in besonderem Maße kooperationsbereit und auch -fähig. Wunderbares Beispiel ist hier die HamburgsWertstoffInnovative, bei der Unilever, die Technische Universität Hamburg, der Entsorgungsdienstleister Veolia und die Stadtreinigung Hamburg in einer Kooperation das erste Kreislaufprojekt aus Hamburger gelben Tonnen entwickelt haben [www.hamburgswertstoffinnovative.de]. Unternehmen mit Purpose gelingt es besser, das Ziel in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen zu stellen, statt etwaige Abgrenzungsbemühungen von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Purpose ist damit in der Lage „alte Grenzen“ zu überwinden. 2. Auch nachhaltige Marken müssen sexy sein Soll ein Purpose seine ganze Kraft entfalten, kann er nicht für Nichenangebote vorbehalten bleiben, die einer Zielgruppe dienen, die bereit ist, auf vieles zu verzichten. Um Menschen für einen nachhaltigeren Konsum zu begeistern, müssen Produkte und Marken die gleiche Begeisterung beim Konsumenten auslösen, wie konventionelle Produkte. 3. Ein Purpose kann ein starker Treiber in einer Transformation sein Welche enorme Kraft ein Purpose in einer Transformation entwickeln kann, ist in der Podcastfolge mit mei
56 Minuten
In der neuen Folge unseres Podcasts erfahrt ihr von Jaron Pazi, Geschäftsführer DACH des Sozialunternehmens Treedom wie das Unternehmen mit marktwirtschaftlichen Mitteln Impact schafft. Durch den Online-Verkauf von Bäumen finanziert Treedom auf direktem Weg kleine agroforstwirtschaftliche Projekte in verschiedenen Regionen der Welt. Ihre Mission ist es, nachhaltige Ökosysteme zu schaffen und darüber Kleinbauern mit einer Anschubfinanzierung für das Pflanzen neuer Bäume zu unterstützen. Auf diese Weise will Treedom langfristig Ernährungssicherheit und Einkommensmöglichkeiten für die Kleinbauern garantieren. Von Purpose spricht das Unternehmen nicht. „Als Treedom vor 10 Jahren gegründet wurde, war der Begriff Purpose noch nicht on vogue. Unser Ziel ist es Impact zu generieren. Wir sehen uns deshalb als Impact-Unternehmer mit einer starken Mission.“ erklärt Jaron. Die Idee des Gründers entstand vor gut 10 Jahren beim Spielen von Farmville. Gründer und CEO Federico Garcea stellte erstaunt fest, dass er – damals wohnhaft in Afrika – Geld für virtuelle Bäume ausgibt, genau vor seinen Augen aber diese Bäume in der realen Welt dringend gebraucht würden. Daraus entstand die Geschäftsidee für Treedom, die Garcea zunächst in seinem Heimatland Italien startete. Inzwischen ist Treedom ein internationales Unternehmen, das bereits 1,5 Millionen Bäume gepflanzt hat und damit knapp 90 000 Kleinbauern unterstützt hat. Fast 4000 Unternehmen engagieren sich mit Treedom und die Treedom-Commuity ist auf über 500 000 Menschen angewachsen. Nur weil ein Unternehmen Bäume pflanzt, ist es kein nachhaltiger Player Erfahrt im Podcast, warum Treedom einen spielerischen Ansatz in der Kommunikation gewählt hat, welcher Aufwand dahinter steckt über Geotacking, 1,5 Millionen Bäume und ihre Besitzer in Verbindung zu bringen und zu halten und wie erfüllend es ist zu sehen, wieviel Mehrwert für die Menschen über das Projekt geschaffen werden kann. Wir sprechen auch über die Gefahr von Greenwashing und das Freikaufen von Umweltsünden. Darf sich ein Unternehmen wie Nestlé das Gewissen erleichtern, indem es bei Treedom Bäume kauft? – Sicherlich nicht, aber vielleicht ist es ein Schritt in die richtige Richtung zu einem nachhaltigeren Geschäftsmodell und ein kleiner Beitrag der sofort wirkt. Skalieren um des Impacts willen Treedom will mit dem Pflanzen der Bäume neben der ökologischen Katastrophe auch auf die soziale Katastrophe in den betroffenen Gebieten hinweisen. Denn Bäume sind nicht nur ein wertvoller Bestandteil des Ökosystems, sondern auch Lebensgrundlage vieler Kleinbauern, die sich nicht selten selbst um die Existenz bringen, indem sie das Holz ihrer Bäume verkaufen. Um den Impact zu maximieren arbeitet Treedom daran, diesen messbar zu machen und das Modell zu skalieren. Und obwohl inzwischen viele Institutionen Bäume pflanzen: der Bedarf ist nach wie vor groß weiß Jaron Pazi und wirbt dafür, dass es dieses Jahr zum Valentinstag ein Baum statt ein frischer Blumenstrauß sein könnte.
Transformation mit Corporate Purpose: Wie Philip Morris eine rauchfreie Zukunft gestalten will | #10
57 Minuten
Dem Konstrukt Corporate Purpose werden viele Fähigkeiten zugesprochen, wie z.B. im Employer Branding, in der Innovation, als Marken-Differenziator und auch in der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens. Selten aber wird Corporate Purpose als Treiber für eine grundlegende Transformation herangezogen, obwohl es nahe liegt, dass Purpose für große Veränderungsprozesse ein entscheidender Treiber sein kann. Philip Morris zeigt, wie es gehen kann. Die Tabakindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Philip Morris hat sich als erster Player in der Branche entschieden, den Wandel aktiv zu gestalten und damit weder sinkenden Marktanteilen im klassischen Tabakgeschäft nachzutrauern, noch anderen Playern die dringend notwendige Neuerfindung des Konsums von Tabakprodukten zu überlassen. “If you don’t smoke, don’t start. If you smoke, quit. If you don’t quit, switch.” Wo früher Scharen an Marketeers mit allen verfügbaren Mitteln der Werbung die Marktanteile von Marken wie Marlboro, L&M, Players und vielen mehr gepusht haben, arbeiten heute in der Schweiz 400 Wissenschaftler an Produkten, die weniger schädlich sind, als der klassische Tabakkonsum. Die neue Marke iqos, mit der Tabak nicht mehr verbrannt, sondern lediglich erhitzt wird, vermarktet Philip Morris unter der Leitidee: If you don’t smoke, don’t start. If you smoke, quit. If you don’t quit, switch.Unter dem Corporate Purpose „Delivering a smokefree future“ wird heute der gesamte Konzern durch die Transformation geführt. Erfahren Sie in dieser Episode von meinem Gast Markus Essing, Geschäftsführer von Philip Morris Deutschland, welche Strahlkraft der Corporate Purpose bei Philip Morris über die letzten Jahre entwickelt hat, welchen Anteil er an dem gigantischen Transformationsprozess des Unternehmens hat und wie sich Philip Morris von einem Konsumgüterhersteller zu einem Direktvertrieb mit eigenen Verkaufsstellen und technischem Kundendienst entwickelt hat. Wir diskutieren die Bedeutung der kritischen Stimmen zum Corporate Purpose bei Philip Morris und sprechen über „die guten alten Zeiten der Marlboro-Werbung“ und warum die Marke nicht die Leitfigur einer rauchfreien Zukunft sein kann. Lasst euch inspirieren, von einem Unternehmen, dass sein Geschäftsmodell von Grund auf verändert hat, und für das weder Corporate Purpose noch Transformation ein Buzz-Word ist, sondern gelebte Realität.
1 Stunde 25 Minuten
Imke Grassau-Zetzsche – Head of External Affairs Deutschland, Österreich, Schweiz bei Unilever Prof. Kerstin Kuchta – Vizepräsidentin der Technischen Universität Hamburg Kay Goetze – Pressesprecher der Stadtreinigung HH Andreas Jensvold – Pressesprecher von Veolia In dieser Episode werdet ihr Zeuge einer Revolution: dem ersten Projekt einer Hamburger Kreislaufwirtschaft. Sie begann bei einem Kaffee auf einem Netzwerktreffen zum Thema Nachhaltigkeit und entwickelte sich zu einem Roundtable in Sachen regionaler Kreislaufwirtschaft, der erstmals alle relevanten Akteure im Rahmen eines konkreten Projektes zusammenbrachte. Das Ergebnis: Heute ist ein echtes „Bottle-to-Bottle“ Produkt im Hamburger Handel erhältlich, das zeigt, wie es möglich ist, einen Kreislauf wirklich zu schließen. Erfahrt in dieser Folge von unseren vier Gästen alles, was auf diesem revolutionären Weg passiert ist. Breite Kooperation für die Kreislaufwirtschaft Hinter der „Innovative“ steckt eine Kooperation von insgesamt 5 Unternehmen und Institutionen: die Stadtreinigung Hamburg, der Umweltdienstleister Veolia, der Konsumgüterhersteller Unilever, die Hamburger Drogeriemarktkette BUDNI und die Technische Universität Hamburg. Unter dem Slogan „Wirklich wirksam recyceln“ ist jeder Partner für einen wesentlichen Aspekt in Sachen Kreislaufwirtschaft verantwortlich. Jeder Akteur hatte auf seinem Teilgebiet schon Expertise aufgebaut. Doch dieses blieb bisher meist im eigenen Silo. Damit sollte durch Hamburgs Wertstoff Innovative Schluss sein: „Nicht mehr reden, sondern machen!“ – so kamen erstmals Privatwirtschaft, kommunaler Träger und Wissenschaft zusammen, um ein marktreifes kreislaufbasiertes Produkt zu realisieren. Zu kaufen unter Unilever-Marke 7 Generationen Kern des Projektes ist die Herstellung einer Verpackung aus 100 % ‚echtem‘ Post-Consumer-Rezyklat (PCR), das aus den Gelben Säcken oder Wertstofftonnen der Region Hamburg stammt und ohne Beimischung von Rezyklaten aus Produktions-/Industrieabfällen auskommt. Zu kaufen gibt es das Ergebnis als Flüssigwaschmittel im Sortiment der nachhaltigen Unilever-Marke „7 Generationen“. Von der Idee bis zum fertigen Markenprodukt mussten einige Hürden genommen werden. Denn es ging nicht nur um die Optimierung einzelner Teilaspekte, sondern um die gemeinsame Schaffung eines Produktangebotes, das Konsumenten überzeugt. Alle Beteiligten konnten und mussten viel voneinander lernen, um neue Standards zu etablieren oder auch mal Kompromisse zu machen. So sind nämlich auch für den Konsumenten scheinbar banale Aspekte wie die Farbe der Verpackung oder die Tatsache, dass die Flasche einen Griff hat, unter Gesichtspunkten der Kreislaufwirtschaft von großer Bedeutung.
1 Stunde 3 Minuten
sleeperoo: Nachhaltige Pop-Up Erlebnisnächte Bevor Karen Löhnert sich 2017 mit ihrer eigenen Idee selbständig gemacht hat, war sie über 30 Jahre in verschiedenen Positionen in der Tourismusbranche tätig. Mit sleeperoo bietet sie nachhaltige Pop-Up Erlebnisnächte an besonderen Orten, mit denen sie Menschen ein nachhaltiges Erlebnis schenken möchte, das alle fünf Sinne berührt und so im Kopf und im Herzen bleibt. In den letzten drei Jahren hat Karen Löhnert bereits 60 Cubes an den unterschiedlichsten Standorten platziert. Kunden können wählen zwischen Indoor- und Outdoor-Locations und in so sagenhaften Orten wie der Europapassage in Hamburg, im Dinosaurierpark in Ernzen in Rheinland-Pfalz oder in der Boxengasse einer E-Kartbahn in Cottbus übernachten. Ein Vor-Ort-Team übernimmt die Betreuung und eine Chillbox sorgt für das leibliche Wohl. Der Gründerin ist es wichtig, über Nachhaltigkeit nicht nur zu reden, sondern sie in allen Facetten ihres Angebots in die Tat umzusetzen. Alle verwendeten Materialien sind – soweit wie möglich – nachhaltig produziert und auch bei der Auswahl ihrer Lieferanten gelten für sie strenge Maßstäbe. „Und so fragt auch schon mal ein Gast nach, ob in den Keksen der Chillbox auch wirklich kein Palmöl enthalten ist.“ erzählt Karen Löhnert im Podcast. Karen Löhnert setzt mit ihrem Angebot auf Individualität und werthaltige Erlebnisse. Statt immer mehr und immer weiter, möchte sie mit sleeperoo ein Angebot schaffen, das über seine Wertigkeit Erlebnisse schafft, die eine Auszeit aus dem gestressten Alltag darstellen und die lange nachwirken und so im Kopf und Herzen des Reisenden verankert bleiben. Tourismus mit Purpose: Wertschöpfung mit Wertschätzung Andreas Koch, Geschäftsführer der blueContec GmbH war vor der Gründung seines Unternehmens 13 Jahre bei der TUI beschäftigt und dort u.a. für das Qualitäts- und Umweltmanagement verantwortlich. Mit seinem Unternehmen blueContec, das er mit Arne Ahrens und Torsten Merker gegründet hat, hat er sich zum Ziel gesetzt, Hotels, Veranstalter und Tourismusregionen zu unterstützen und zu inspirieren, Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor für ihr Geschäft und ihre Region zu erkennen und zu leben. Er selber sieht sich nicht so sehr als Berater für die Branche, sondern vielmehr als Inspirator und Visionär, der seinen Kunden und Partnern hilft, für ihre Kunden authentische Erlebnisse zu schaffen. Koch setzt darauf statt mit Dogmatismus die Menschen einzuladen, neue Wege zu gehen und so ihren Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten. Solange die Branche Nachhaltigkeit als Konzept sieht, wird im Tourismus seiner Meinung nach nicht viel passieren. „Wir müssen Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell verstehen, um wirklich etwas erreichen zu können“ so Koch im Podcast. Erst wenn Tourismusanbieter verstehen, dass im nachhaltigen Tourismus ihre Zukunft liegt, wird der Tourismus sich wirklich verändern. Koch sieht sich als Impulsgeber dafür, dass Zukunft passieren kann und fördert Wertschöpfungskonzepte mit Wertschätzung. Reisen sieht Andreas Koch als Grundbedürfnis für Menschen und ist sicher, dass wir auch nach Corona alle wieder reisen werden. Aber er plädiert dafür, dass der Tourismus für Reisende und Tourismusanbieter regenerativer werden muss. Würde man Tourismus einen Purpose geben – so Koch – , wäre dieser für ihn Friedensstifter und Multiplikator für eine bessere Welt. Die Cubes von sleeperoo hat er natürlich auch schon ausprobiert und wunderbare Erlebnisse bei einer Nacht im Wald und in einem Burghof gemacht. „Wer wirklich einmal Einsamkeit, Ruhe und sich selbst erleben will, dem kann ich eine Nacht in einem Cube sehr empfehlen.“
2 Minuten
Der Podcast zu Corporate Purpose und warum er ein Unternehmen von Grund auf verändern kann. In unserem Podcast sprechen wir mit Machern, Experten und guten Freunden über Corporate Purpose und seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Im Gespräch mit unseren Gästen erfahrt ihr aktuelles, informatives und persönliches rund um Corporate Purpose und erhaltet Einblicke in die Unternehmen, die den Mut haben, Wirtschaft neu zu denken. Mit unseren Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutieren wir darüber, wie ein solcher Paradigmenwechsel aussehen kann. Wir sind überzeugt, dass wir ein grundsätzliches Umdenken brauchen. Es wird Zeit für eine Neudefinition des Kapitalismus. Unser Wohlstandsmodell fordert seinen Preis. Es bedarf einer neuen Herangehensweise, mit der Unternehmen profitabel wirtschaften und gleichzeitig einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten können. In den Gesprächen erhaltet ihr Einblicke in die Unternehmen und Organisationen, die den Mut haben, Wirtschaft neu zu denken. Lasst euch inspirieren von mutigen Vordenkern, unangepassten Pionieren und Machern, die zeigen, welche vielfältigen Beiträge purpose-orientiertes Wirtschaften bieten kann.
45 Minuten
Unser Gast: Mattias Weser, Gründer und Brand Manager bei Kushel. Vor drei Jahren setzten sich Mattias Weser sowie die Zwillingsbrüder Jim und John Tichatschek das Ziel, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Jim Tichatschek vertrieb bereits die fair produzierten Rucksäcke von „Ethnotek“ in Deutschland. Der Fokus der eigenen Marke sollte stärker auf Nachhaltigkeit liegen. „Wir wollten etwas bewegen“, so Weser, „und zugleich ein Produkt erschaffen, mit dem wir den Mainstream begeistern können.“ Deshalb fiel die Entscheidung auf Handtücher: Sie werden täglich weltweit genutzt, unterliegen keinen starken Modeschwankungen und sind geeignet für den Onlinevertrieb. 2018 startete das Gründertrio sein Business mit einer Kickstarter-Kampagne, die ersten Handtücher wurden im folgenden Frühjahr ausgeliefert. Das Nachhaltigkeitsziel der Gründer ist ambitioniert und klar formuliert. Kushel möchte sich als erste klima- und ressourcenpositive Textilmarke der Welt etablieren und so einen neuen Standard in der Textilindustrie setzten. Das Kernprodukt von Kushel ist ein hochwertiges Handtuch, bei dessen Herstellung – wie auch bei allen anderen Produkten von Kushel – mehr Ressourcen an die Umwelt zurückgegeben werden, als bei der Produktion benötigt werden. Neben einer umweltschonenden Herstellung durch Verwendung von nachhaltigen Materialien wird die Produktion zusätzlich mit einem Windparkprojekt und der Finanzierung von Regengewinnungs-, Filtrations- und Grundwasserprojekten kompensiert. Mit 2 gepflanzten Bäumen pro Handtuch werden außerdem neue Ressourcen erschaffen. Mit Stand heute wurden bereits knapp 200.000 Bäume gepflanzt. In dem Gespräch zusammen mit Annette und Christoph wird neben unterschiedlichsten nachhaltigen Aspekten auch auf den Wert einer Marke eingegangen und warum diese der größte Werttreiber eines Unternehmens ist. "Ihr müsst euch trauen zu innovieren" - unter diesem Leitwort erwarten euch spannende Minuten mit interessanten und aufschlussreichen Gesprächen.
43 Minuten
Unser Gast: Jan Fischer, Geschäftsführer und Gesellschafter der Hamburg Towers Die Hamburg Towers sind im deutschen Profisport eine ziemlich einzigartige Geschichte. Die Basketballer sind mittlerweile in der 1. Bundesliga aktiv und locken zu jedem Heimspiel über 3.000 Zuschauer in die Halle. Die Wurzeln des Clubs liegen jedoch in der Jugend- und Sozialarbeit. Mit einer konsequenten Haltung und immer den nächsten Schritt vor Augen, bauten federführend die beiden heutigen Geschäftsführer Jan Fischer und Marvin Willoughby die Strukturen aus. Was mit Basketball-Feriencamps begann, ist heute ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen. Neben den Details der inspirierenden Vereinsgeschichte sprechen Annette und Christoph mit Jan vor allem darüber, wie sich der Towers Purpose heute durch alle Bereiche der Organisation zieht. Themen sind dabei u.a: Wie trägt man einen Purpose, der bisher implizit gelebt wurde, in eine wachsende Organisation und formt eine echte Wertegemeinschaft? Was ist das Erfolgsrezept bei der Sponsorenakquise? Wie passen wettkampforientierter Profisport mit Jugend-/ Sozialarbeit und Stadtteilentwicklung zusammen? Es erwarten euch viele interessante Einblicke - auch für Hörer, die es eher mit "No Sports" halten!
1 Stunde 6 Minuten
Unser Gast: Henning Werner, Director People & Change bei Ramboll Management Consulting. Besonders im Personalbereich wird Purpose großes Potential zugesprochen. Im Fokus dabei: Mitarbeitergewinnung, -motivation und -bindung. Annette und Henning diskutieren über die großen Themen aktueller Personalpolitik wie Transformation und Führung, Cultural Change, Employer Branding und welche Rolle Purpose dabei übernehmen kann. Nicht zu kurz kommen verschiedene Beispiele, anhand derer sich die beiden diesen Themen nähern - wie u.a. VAUDE, Philip Morris oder die Hotelkette Upstalsboom.
50 Minuten
Unser Gast: Sina Helmke, B Leaderin und Gründerin der Business-Beratung 4Changemakers Sina ist die erste deutsche B Leaderin. Sie unterstützt in dieser Funktion Unternehmen auf dem Weg zu einer B Corp Zertifizierung. Diese Zertifizierung zeichnet Unternehmen aus, die Purpose und Profit verbinden bzw. sich dieses Ziel gesetzt haben. Dahinter steht das internationale Netzwerk B Lab, deren deutsche Organisation gerade dieses Jahr gegründet wurde. Die Bewegung findet in den letzten Jahren immer mehr Anhänger und ist eine erprobte und populäre Möglichkeit, eine unabhängige Evaluation von Nachhaltigkeits- und purpose-orientierten Aktivitäten von Unternehmen durchzuführen. Einen Großteil der „B Corps“ machen aktuell noch kleine und mittlere Unternehmen aus. In Deutschland gehören dazu u.a. die Food- und Hygienemarke Share, Einhorn Kondome oder die Suchmaschine Ecosia. International bekannt und ein echter Nachhaltigkeitsvorreiter ist Patagonia. Das Interesse, eine B Corp zu werden, steigt aber auch bei internationalen Konzernen. Beispiele dafür sind Danone oder der Weltmarktführer für Aromen, Givaudan aus der Schweiz. Im Podcast gehen wir mit Sina u.a. auf diese Entwicklungen im Detail ein. Was motiviert Unternehmen allgemein und nun auch Konzerne im Speziellen, sich zertifizieren zu lassen? Wie verläuft der Zertifizierungsprozess genau und welche Themen stehen dabei unter Beobachtung? Ein wichtiges Merkmal des Assessments ist es, dass man als Unternehmen am Ende eine Punktzahl bekommt, es also nicht nur um eine Dokumentationsfunktion geht. Sina kann durch ihre Arbeit als B Leaderin zu diesen Fragen detaillierte Einblicke geben. Die B Lab Bewegung steht in enger Verbindung zum Konzept von Corporate Purpose und Stakeholder-Kapitalismus. Diese Beziehung besprechen wir im Podcast. Ein Schwerpunkt ist dabei die Unterscheidung von purpose-basiert gegründeten Unternehmen und solchen, die sich in Richtung Purpose wandeln wollen. Gerade für Letztere bieten die ersten Schritte der B Corp Zertifizierung eine gute Möglichkeit zu Standortbestimmung, um sich davon ausgehend gezielt Richtung einer erfolgreichen Zertifizierung voran arbeiten zu können. Den Abschluss der Folge bildet eine Diskussion darüber, wie Purpose nicht nur auf dem Papier, sondern in Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette Realität werden kann.
58 Minuten
„Kaffee trinkend Gutes tun“ – wer würde das nicht gerne. Mit Bean United ist das jetzt in vielen hiesigen Unternehmen wie der Allianz, der Munich Re oder auch in allen Filialen von Dean & David möglich. In unserem Podcast berichtet Thomas Greulich, wie er zusammen mit seinem Zwillingsbruder Philipp ‚Bean United – The Social Coffee Company‘ gegründet hat. Das Erfolgskonzept der Brüder basiert auf der Verbindung von Social Entrepreneurship und einer smarten Marken- und Zielgruppenstrategie. Denn Bean United spricht hauptsächlich Unternehmen an, ihren Mitarbeitern und Kunden den fairen und qualitativ hochwertigen Direct Trade Kaffee von Bean United anzubieten. Damit positioniert sich das Unternehmen nicht nur gegenüber seinen Mitarbeitern, sondern es sorgt vor allem auch dafür, dass Schulkinder in Burundi eine Mahlzeit in der Schule erhalten, denn Bean United finanziert für jedes Kilo Kaffee 10 Schulmahlzeiten in dem armen afrikanischen Land. Erfahrt in dieser Episode, wie genau das Konzept von Bean United entwickelt wurde, wie die Gründer die ersten großen Kunden gewonnen haben und welche Rolle Purpose dabei spielt.
52 Minuten
Unsere Gäste von der DNV GL Group: Ulrike Haugen, Chief Communications Officer und Dr. Björn-Olaf Borth, Country Chair Germany. "Purpose" als Hype-Thema? Nicht für DNV GL, die weltweit führende Klassifizierungs- und Zertifizierungsgesellschaft und ein bedeutender Beratungsdienstleister für technische Sicherheit sowie Risikomanagement. Das Unternehmen, in heutiger Form entstanden 2013 aus der Fusion von Det Norske Veritas und dem Germanischen Lloyd, kann auf über 150 Jahre purpose-orientiertes Wirtschaften zurückblicken. Entsprechend facettenreich ist die Rolle, die Corporate Purpose bei DNV GL spielt: Als Anker der Unternehmensstrategie, Kern-Thema der Kommunikation, als Treiber für Innovationen und neue Geschäftsfelder und noch einiges mehr. Nicht zuletzt wurde die DNV GL von den Vereinten Nationen ausgewählt, den Fortschritt des Wirtschaftssektors hinsichtlich der Sustainable Development Goals zu analysieren!