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Theater Basel - Unser Einführungs-Podcast Archiv

286 Episoden
17 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. ‹La fille mal gardée› – Ballett zur Musik von Louis Ferdinand Hérold, bearbeitet von John Lanchbery Der belgische Choreograph Jeroen Verbruggen macht aus dem ältesten Handlungsballett, das bis heute aufgeführt wird, einen queeren und psychologisch vielschichtigen Tanzabend. Das idealisierte französische Landsetting des 18. Jahrhunderts verlegt er an die holländische Küstenregion Zeeland. Eine Windmühle, in Plastik verpackte pinke Heuballen und praktikable Gummistiefel geben dem Agrartreiben eine industrielle Note. Aus dem berühmten Holzschuhtanz wird ein Gummistiefeltanz und das Element des Hühnertanzes findet sich in der Soundebene wieder: Vogelklänge lösen die Musik ab und vermitteln mal das Gefühl von Freiheit, mal von eingesperrt Sein. Beim dominanten Thema der arrangierten Hochzeit überträgt Verbruggen das Geldargument auf gesellschaftliche Erwartungen betreffend sexuelle Orientierung.
15 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. ‹Il ritorno d'Ulisse in patria › – Oper in einem Prolog und drei Akten von Claudio Monteverdi Grosse Oper im Schauspielhaus: Unter der Leitung von Johannes Keller interpretieren I musici de La Cetra eines der ersten Werke der Operngeschichte. Es erzählt von dem Helden Odysseus, der nach dem Trojanischen Krieg und jahrelanger Irrfahrt in seine Heimat zurückkehrt und in Gestalt eines Bettlers sein Zuhause zurückerobert. In der neuen Basler Inszenierung bleibt Odysseus eine Phantasie: an seine Stelle treten Basler Männer mit Migrationsgeschichte(n) und verbinden Monteverdis Oper mit der Gegenwart. Als Penelope ist die Mezzosopranistin Katarina Bradić erneut am Theater Basel zu erleben. Schauspieler Martin Hug verkörpert mit dem tragikomischen Iro eine der einzigartigsten Rollen der Operngeschichte.
18 Minuten
Gabriela Kaegi spricht mit der Repetitorin Iryna Krasnovska über Dmitri Schostakowitschs Oper ‹Die Nase›. Musikalische Leitung – Clemens Heil, Regie – Herbert Fritsch. ‹Die Nase› Oper in drei Akten von Dmitri Schostakowitsch nach Nikolai Gogol Als Kollegienassessor Platon Kusmitsch Kowaljow eines Morgens erwacht, ist etwas anders. Beim Blick in den Spiegel bemerkt er, dass er keine Nase mehr hat. Sie scheint durch die Gegend zu spazieren, was bald die gesamte Stadt in Aufruhr versetzt. ‹Die Nase› ist eine bissige Satire über die Hysterisierung einer Gesellschaft. Die Musik des 22-jährigen Dmitri Schostakowitsch ist überbordend, ideenreich und voll von groteskem Humor. Regisseur Herbert Fritsch widmet sich, nach seiner Inszenierung von Richard Strauss’ ‹Intermezzo›, abermals einer Oper der experimentierfreudigen 1920er/1930er Jahre.
17 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. ‹La traviata› – Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi, nach ‹Die Kameliendame› von Alexandre Dumas Violetta ist allein auf der Welt. Nicole Chevalier ist allein auf der Bühne. Geisterhaft erklingen Stimmen des Ensembles aus dem dunklen Zuschauerraum. Benedikt von Peter hat eine radikal verdichtete Einsamkeitsstudie inszeniert, ebenso heutig wie zeitlos. In der Titelrolle von Verdis Melodramma begeistert die amerikanische Starsopranistin mit ihrer bewegenden Solo-Performance seit Jahren das Publikum.
15 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. ‹Un sentiment de vie – Ein Lebensgefühl› – Zwiegespräch der Generationen Was ihr Lebensgefühl ausmacht, wird der Tochter bewusst, als ihr Vater stirbt. Sie hört seine Lieblingssongs und denkt über seine Herkunft nach. Ihr eigenes Leben scheint wie ein verwobenes Netz aus Erfahrungen, Erinnerungen und Zuschreibungen. Erst das Erzählen und Schreiben öffnet ihr den Blick für einen eigenen Weg. Dieses autofiktionale Zwiegespräch hat die Pariser Autorin Claudine Galea geschrieben. Am Theater Basel inszeniert Emilie Charriot die Erstaufführung in deutscher Sprache. Die französische Regisseurin ist bekannt für ihre genauen und reduzierten Arbeiten, die zu grosser emotionaler Tiefe finden. Am 19. Oktober ist ihre Inszenierung ‹Vocation› als Gastspiel im Rahmen des Abo Français im Schauspielhaus zu Gast.
17 Minuten
Gabriela Kaegi spricht mit dem Dirigenten Thomas Wise über die Arbeit an der Schauspieloper ‹Die Mühle von Saint Pain›. Regie – Antú Romero Nunes, Musikalische Leitung – Thomas Wise. ‹Die Mühle von Saint Pain›, Ein Western noir mit Orchester Es heisst, Musik heilt. Das Theater Basel lässt ein ganzes Orchester aus der Unterwelt aufsteigen. In dieser neuen Bearbeitung der bekannten sorbischen Sage hat sich Krabat das Leben genommen. Mit einem Grund: die ganze Familie soll ein letztes Mal zusammenkommen. Und so versammeln sich die Geschwister zu einer schrägen und kuriosen Beerdigung. Die Erinnerung an die gemeinsame Kindheit, an Krabat, die verstorbene Mutter und den Vater lässt sich nicht unterdrücken. Sie erweckt ein altes Lied, das die Mutter Kantorka immer wieder gesungen hat. Der Klang der Vergangenheit entführt die Geschwister in ihre Kindheit und die verdrängte magische Geschichte ihrer Familie. Denn nur etwas hat damals alle im Kern zusammengehalten: diese eine Melodie.
16 Minuten
Gabriela Kaegi spricht mit der Komponistin Anna Bauer über die Arbeit an der Schauspieloper ‹Die Mühle von Saint Pain›. Regie – Antú Romero Nunes, Musikalische Leitung – Thomas Wise. ‹Die Mühle von Saint Pain›, Ein Western noir mit Orchester Es heisst, Musik heilt. Das Theater Basel lässt ein ganzes Orchester aus der Unterwelt aufsteigen. In dieser neuen Bearbeitung der bekannten sorbischen Sage hat sich Krabat das Leben genommen. Mit einem Grund: die ganze Familie soll ein letztes Mal zusammenkommen. Und so versammeln sich die Geschwister zu einer schrägen und kuriosen Beerdigung. Die Erinnerung an die gemeinsame Kindheit, an Krabat, die verstorbene Mutter und den Vater lässt sich nicht unterdrücken. Sie erweckt ein altes Lied, das die Mutter Kantorka immer wieder gesungen hat. Der Klang der Vergangenheit entführt die Geschwister in ihre Kindheit und die verdrängte magische Geschichte ihrer Familie. Denn nur etwas hat damals alle im Kern zusammengehalten: diese eine Melodie.
16 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. ‹Die Physiker› – Dürrenmatt-Klassiker in Eigenregie – die Basler Compagnie inszeniert sich selbst Mordfall in der Nervenheilanstalt! Schon die zweite Krankenschwester wurde ermordet. Der Täter, einer von drei Physikern, behauptet Einstein zu sein. Ein weiterer hält sich für Newton. Dem Dritten, Möbius, erscheint der König Salomo. Schnell wird klar, dass sie sich hier alle etwas vorspielen. Möbius hat die Weltformel entdeckt. Er gibt den Verrückten, um seine Entdeckung, mit der die Menschheit sich selbst vernichten könnte, geheim zu halten. Die anderen beiden sind Geheimagenten für Ost und West im Auftrag, ihn auf ihre Seite zu bringen. Doch das Genie Möbius, gefangen in einem moralischen Dilemma, wählt die Isolation. Einer entscheidet für alle – und wird zum Spielball der Machtinteressen einer Irrenärztin, die schon längst im Hintergrund die Fäden zieht.
16 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. ‹4½ Jahreszeiten› – Eine Sinfonie-Überschreibung mit Zwischentönen Bei diesem Musiktheaterabend spielt ein Orchester die Hauptrolle. Statt im Graben zu musizieren, stehen die Musiker*innen des Kammerorchester Basel auf der Bühne. Ein Sinfonieorchester probt Haydns ‹Die Jahreszeiten›. Das Konzert soll in wenigen Stunden beginnen, der Dirigent ist aber noch nicht zufrieden. Der Frühling ist zu kalt, der Sommer dauert zu lange, die Flöten hätten lieber Vivaldi und es wurde die falsche Dekoration geliefert. Das führt zu Streit, es muss improvisiert werden. Aus musikalischen Überlagerungen und allerlei Störgeräuschen entsteht eine heitere bis verzweifelte Neuerfindung der gegenwärtigen Welt- und Wetterlage. Der Schweizer Regisseur Thom Luz kehrt zurück ans Theater Basel. Mit einem Ensemble aus Musiker*innen des Kammerorchester, Tänzern und Schauspielern entwickelt er eine szenische Raumkomposition über die sich verändernde Wirklichkeit in Zeiten, in denen es aus allen Richtungen wetterleuchtet.
16 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. ‹Metamorphosen› – Ein niemals endendes Lied in grosser Besetzung mit Band Ovids ‹Metamorphosen› sind eine Sammlung griechisch-römischer Mythen. Unstillbares Verlangen zwingt Göttinnen und Götter dazu ihre Gestalt zu wechseln. Menschen verwandeln sich zur Strafe oder zum Trost in Tiere, in Pflanzen, in Steine oder in Sternbilder. Die Basler Compagnie erzählt die Geschichten vom Ursprung der Welt, von den kriegerischen Gelüsten der Herrschenden und den grossen Taten der Staubgeborenen wie in einer Fernsehserie, die ständig das Genre wechselt. Inszenierung – Antú Romero Nunes Musik – Anna Bauer, Johannes Hofmann
17 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. ‹Die Zauberflöte› – Zauberoper auf Bretterbühne Die wundersamste aller Opern in der gefeierten Inszenierung des Theatermagiers Simon McBurney. Mit einfachen Mitteln entfaltet er den ganzen Zauber des Theaters. Offen hergestellte Projektionen und Soundeffekte erwecken den Bühnenraum zu phantastischem Leben. Aus Partituren werden lebendige Vögel. Die spielerische Leichtigkeit und die emotionale Tiefe dieser Inszenierung wurden bereits in halb Europa bestaunt und bejubelt. Inszenierung – Simon McBurney Musikalische Leitung – Francesc Prat, Thomas Wise Sinfonieorchester Basel
18 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. Einführung ‹Onkel Wanja› – Eine zeitlose Patchwork-Familien-Geschichte aus der Agglo Wanja verwaltet den Hof seiner verstorbenen Schwester. Mit dem Gewinn hält er seinen Schwager aus erster Ehe aus – einen Schriftsteller, den Stolz der Familie. Der Tausendsassa kehrt mittellos, aber mit junger neuer Frau aus der grossen Stadt zurück. Wanja selbst träumte jahrelang von einem Künstlerleben. Doch Träumen verändert die Welt nicht, nicht mal die eigene. Als der hochgeschätzte Autor schliesslich erklärt, das Gut verkaufen zu wollen, bricht Wanjas Lebenslüge endgültig zusammen. Und so fällt ihm nur noch eine letzte Lösung ein. Ein Abend mit viel Schnaps und zwei Schüssen, die ihr Ziel verfehlen. Inszenierung – Antú Romero Nunes Schweizerdeutsche Fassung von Lucien Haug
11 Minuten
Podcast vom Theater Basel: Die Stückeinführung für unterwegs. ‹Cow› – Fliegende Kühe und unbändige Bewegungsfreude Dieses abendfüllende Ballett in elf verrückten Szenen hat keine Handlung. Das Motiv: die Kuh. Wir bringen die humorvolle Spiel- und Bewegungsfreude des schwedischen Enfant terrible der Ballettwelt noch einmal auf die Grosse Bühne. Ein Stück, in dem selbst die Bühnenelemente choreographisch eingesetzt werden. Eine bewegte Installation mit überraschenden visuellen Momenten. Choreographie, Bühne und Licht – Alexander Ekman Musik – Mikael Karlsson
4 Minuten
Die Radiojournalistin Gabriela Kaegi hat die Reines Prochaines bei ihren Proben zu ‹Alte Tiere hochgestapelt› besucht.
5 Minuten
Die Radiojournalistin Gabriela Kaegi hat die Reines Prochaines bei ihren Proben zu ‹Alte Tiere hochgestapelt› besucht.
Theater Basel - Unser Einführungs-Podcast

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