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Soziologische Perspektiven Archiv

406 Episoden
13 Minuten
Haakon Ole Herrmuth spricht u.a. über: "Ich nehme Politik häufig als Inzenierung wahr!" "Ich wünsche mir eine Politisierung der Politik!" - Es fehlt immer irgend etwas in der Politik - irgendwem fehlt immer irgendwas - Denkt die Politik nur an ältere Generationen? - Es muss mehr um die Sache gehen und darf weniger eine Inszenierung sein. - Es geht weniger um Standpunkte, als vielmehr um Vielfalt / Kompromisse und eine bessere Lösung - Wahlalter und Greifbarkeit der Politik müssen überdacht werden, um jungen Menschen mehr für die Politik zu gewinnen => für junge Menschen (be-)greifbar machen, wie wichtig Politik ist - Wissenschaftliches Handeln in der Politik - Außenpolitik muss menschengerecht sein! - Diplomatie als Kerngedanke der Politik - Bildung & Bildungsgerechtigkeit (denn alles beginnt bei Bildung - Aus-, Fort- und Weiterbildung) - Parteien, Fraktionen - ein klassisches Schubladendenken (Gruppenzugehörigkeit) - Individualität auch innerhalb einer Partei
16 Minuten
Bringfried-Johannes Pösger spricht u.a. über: "Ich habe gelernt nicht zu hohe Ansprüche zu stellen und erwarte auch nicht, dass unbedingt meine Interessen berücksichtigt werden." "Wir müssen mehr Grundbergiffe debattiert ... was meinen wir eigentlich damit? Was meinen wir mit Freiheit? Was meinen wir mit Gerechtigkeit oder Frieden?" Einige Highlights aus dem Podcast: - Wir brauchen Visionen über Legislaturperioden hinaus - Kooperation in der Politik und ihr NUTZEN - Zu einem flexiblen Reagieren gehört auch die Möglichkeit den anderen (den PolitikerInnen) zuzugestehen, dass sie ihre Meinung ändern können/dürfen und müssen (Fehlerkultur & Veränderung-Kultur) - Es gibt keine perfekte LEITUNG - wir brauchen ein flexibles und offenes Miteinander - Wir reagieren wie "ent-täuschte Untertanen" - wir Bürger haben mehr Selbtsverantwortung, die Politik kann nur den Rahmen bieten. - Wahrheit in den Medien (z.B. in der Werbung) => Informations-Klarheit - NICHT über Verbote, sondern über Verstehen und Transparenz im Miteinander - Der Bundespräsident muss/darf mehr Impulse geben - Einander besser verstehen, durch geführte Debatten über Grundbegriffe => Gesprächskultur entwickeln - Zukunft als Überwindung von Vergangenheit - wo stehen wir heute, was fühlt sich nicht gut an und was wollen wir verändern? => Bilder, die nach vorne gerichtet sind => Gemeinsamkeit und nicht Beharren auf Alten! - Zuversichtlich nach vorne schauen!
30 Minuten
Zu den Personen: - Maximilian Mitera: Entwickler der ROMI-Methode & operativer Analyst & Autor - Dieter Gräfen: strategischer Berater & digitaler Transformations-Experte - Prof. Dr. Markus Göbel: Prof. für Unternehmensführung an der Helmut Schmidt Universität in HH - Prof. Dr. Harald Mathis: Prof. für industrielle Informatik & Biosystemtechnik an der Hochschule Hamm-Lippstadt sowie Leiter des Frauenhofer-Anwendungszentrums - Prof. Dr. Frank Thomas Meyer: Prof. für Design- & Innovationsmanagement an der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf Gedanken aus dem Podcast: "Verbindung von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft." "Wie kann und muss man einer Gesellschaft bei der Transformation helfen? Was hilft?" - Ausgangslage: Umbruch, Krisen, Katastrophen, Chancen & Risiken - Entwicklungen erkennen & Chancen sichtbar machen => Licht in den Schatten tragen - Aufgabe - Technik - Organisation - Mensch - Seriosität der Informationen Fragen im Podcast: - Was ist das ROMI Institut? - Warum braucht unsere Gesellschaft das ROMI Institut - Was passiert, wenn es das ROMI Institut nicht gibt? - Warum verfolgt das ROMI Institut den systemischen Ansatz? - Warum ist das Thema Innovation und Resilienz heute so wichtig? - Wie kann ROMI die Widerstandsfähigkeit für zukünftige Entwicklungen steigern? - Schnittstelle KI & das ROMI Institut? Oder anders gefragt, WIE wird ROMI unter Anwendung einer künstlichen Intelligenz in der Zukunft wirken können? - Worauf konzentriert sich das ROMI Institut derzeit und warum? - Wie könnte ROMI in 5 Jahren aussehen?
14 Minuten
Kati Tiller sprich u.a. über: "Vieles kommt gar nicht dort an, wo es entlasten und helfen könnte." - Politik soll das Gemeinwesen organisieren und die gesellschaftlichen Bereiche miteinander verknüpfen - Politik setzt auch einer Wirklichkeit auf, die heute nicht mehr gesehn werden kann. - Wohnungsbau & Sozialwohnungen und Soziales Eliten-Denken (Sozial-NEID) - Realitätsbezug in der Politik -> soziale Gerechtigkeit - Soziale Realität und politische Konzepte passen nicht zusammen Politische Parteien (Ideologien, die sie vertreten / ihre Programme) gehen von Wählern aus, die es so in der Form nicht mehr gibt (z.B. klassische SPD-Wähler) => Parteien müss(t)en sich neu erfinden und so reproduzieren so ihr Klischee ständig - Verteilung von Geld und wie kann Zukunft aufgestellt sein? - Klimaschutz, digitale Infrastruktur, Ernährung ... - Menschen befähigen selber ihr Gemeinswesen zu gestalten / ins Handeln zu kommen -> damit sie auch merken, dass sie etwas ändern können (auch für sich) - Einpreisung von Umweltschäden in Preiskalkulation - Bauwende einläuten- Energeisektor stärken - Anbindung an unseren Planeten und die Natur in Kombi mit technologischen Mitteln
20 Minuten
Max Thinius ist kein Zukunftsforscher, sondern ein Futurologe. Er blickt ganzheitlich in die Zukunft und will vor allem den Menschen die Ängste nehmen. Max Thinius nennt sich Futurologe, eine Bezeichnung, die es so im Deutschen nicht gibt und die er einfach erfunden hat. Die Bezeichnung ist auch kein anderes Wort für Zukunftsforscher, denn seine Themen sind ganz anders gelagert. Zukunftsforschende würden Daten und Fakten analysieren, Studien erstellen und wirtschaftliche oder gesellschaftliche Bereiche getrennt voneinander betrachten. Er spricht u.a. über: "Wir haben momentan ungefähr 2,3 Millarden mal soviel Technologien, wie wir Visionen haben, was wir damit anfangen können!" "Bildung ist die Basis für alles, was wir im sozialen Veränderungsprozess gestalten möchten" - Politik muss einen Rahmen schaffen, damit sich Strukturen entwickeln können - Leben in einem neuen Zeitalter - DIGITALISIERUNG (Abgrenzung zur Industrialisierung) => wie gehen wir damit nun um? Und was sagt das für unsere Zukunft? (Steuern, Gesundheitssystem, Versicherungswesen, Datenumgang (DSGVO) usw.) - Wie gehen wir mit Algorithmen um? - Wir müssen uns mehr um Werte kümmern. Um WERTE, was wir für die Gesellschaft erreichen wollen !? - Miteinander denken und organisieren -> im Austausch! - Welche Menschen muss ich befragen, um einen Blick dafür zu haben, was die Bedürfnisse der Menschen sind? (eine Art Volksbefragung) - Studie des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung "Der Umzug der Menschheit - die trnasformative Kraft der Städte" => https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/der-umzug-der-menschheit-die-transformative-kraft-der-staedte Studie des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung "Unsere gemeinsame digitale Zukunft"=> https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/unsere-gemeinsame-digitale-zukunft - Soziale Gerechtigkeit - Bildungspolitik anschauen und weiter-ENTWICKELN (Mensch hat ca. 64 Kompenzen davon sind 48 im Bildungswesen ausgeprägt und weitere 16, die wir für die Digitalisierung benötigt)
28 Minuten
Prof. Dr. Michael Müller findet Antworten auf u.a. folgende Fragen: - Warum müssen wir über Geschichten reden, wenn wir über Politik sprechen? Weil Politik über Geschichten gemacht wird (und eben nicht (nur) über Argumenten) - Was sind Narrative, Geschichten, Erzählungen? - Was ist Storytelling im politischen Raum? - Welche Geschichten brauchen wir in der Demokratie? - Welche Geschichten sollten (im politischen Raum) nicht erzählt werden? - "Was uns fehlen sind Zukunftsnarrative" - was ist damit gemeint und wie können wir Zukunfstnarrative erhalten? Wie könn(t)en diese aussehen? - Was ist Storylistening und für was ist es wichtig? - Was ist der Resonanzraum politischer Geschichten? - Was sind wahre Geschichten? Und was ist für Dich verantwortungsvolles politisches Storytelling? - Was ist narrative Intelligenz und was narrative Dummheit? - Was gehört in der Werkzeugkoffer für narrative politische Arbeit?
15 Minuten
Ralf Schollenberger spricht u.a. über: - Politik ist die Führung menschlicher Gruppen im Einklang mit der Umwelt - Machtverschiebung durch Vernetzungsdichte (= nicht lineares System - neigt dazu sich aufzuschaukeln) - Politiker*innen brauchen mehr denn ja mehr Empathie - was nicht bedeutet populär zu sein, sondern Enscheidungen abzuwägen usw. - Gewaltfreie Kommunikation & Zuhören werden immer wichtiger - "Glaube bitte nicht alles, was Du denkst" - Reflektion, Perspektivwechsel & Resonanzfähigkeit - Vielfalt als Chance (viele Blickrichtungen nutzen) für eine Entscheidungsqualität - Frieden, Umwelt und Menschlichkeit - "Ich will nicht, dass jemand, der mein Geld verwaltet mehr verdient als der, der meine Kinder betreut oder der, der meine Eltern pflegt." => über Politik Rahmenbedingungen schaffen - Wir brauchen mehr soziale Gerechtigkeit (Ausbeutung und unstillbarer Hunger nach Profit) - Verbaucher sind wie Politik in der Verantwortung -> unsere Wohlstandsgesellschaft muss gas-geben!
12 Minuten
Dr. Cornelia Andriof spricht u.a. über: "Ich brenne für die Politik und die Demokratie!" "Ich fühle mich gerade etwas politisch getrieben" - Politik, das sind wir ALLE! - Diese Demokratie ist großartig und wir müssen uns dafür einsetzen - damit Menschen zu Wort kommen und wir einen guten Weg begehen zum gemensamen Leben & gemeinsam gute Lösungen finden. - Parteien sind keine "Closed Shops" - Es müssen alle einbezogen werden - Zusammenarbeit / Kollaboration ist kraftvoll - Theorie-U (Ansatz für Veränderung) - dort geht es darum Widerstände zu "lösen" /aufzulösen: - Wertung: "Hatten wir schon, das geht nicht" Wertungen überführen in NEUGIER - Zynismus: das Ignorieren von Gefühlen in EMPATHIE überführen - Angst: überführen in MUT (lass uns das trauen) => Widerstände gemeinsam erkennen und sehen - Jeder, der im politischen Bereich tätig ist, sollte von der Theorie-U lernen, dem bewussten Umgangs mit Veränderung und Widerständen. => gemeinsam Ideen schaffen, d.h keine Veränderung auf Basis Macht, sondern den inneren Ort, aus dem ein System handelt, verändern. - Politische Parteien sind Orte des offenen Dialogs - Führung heißt immer neugierig zu bleiben und ein diverses Netzwerk zu haben und auch Dinge ablegen zu können. - Bildung nicht schmalspurig gesehen (d.h. weniger Schule, Lehrer*innen-Bildung, usw.) sondern für alle - LEBENS-langes LERNEN => aktivieren und Bürgergesellschaft - Politik muss generationenübergeifend sein und im Gespräch bleiben! => Zusammenarbeit & Zusammendenken
14 Minuten
Eva Betram spricht u.a. über: "Politik ist kein Service, sondern sie ist unsere gemeinsame Aufgabe." "Wir müssen Eckpfeiler platzieren, um uns zukunftsfest aufzustellen." - Wie nimmt man "Politik" wahr? Der Begriff Politik muss differenziert werden - aus dem Englischen kennen wir drei Begriffe: - Policy: inhaltliche Gestaltung der Politik, Themen , Interesse, Werte - Politic: Prozesse (Doing), Handeln, Staatskunst, Verfahren, Regeln, Macht & Einfluss- Polity: Strukturen & Rahmen, Gewaltenteilung, Regelwerk, demokratische Grundsätze, Tradition - Umgang mit Beamten*innen / Staatsdiener*innen (Polizisten*innen / Lehrer*innen / Politiker*innen) => was sagt das über uns aus? - Politik sind wir IMMER alle! - Globalisierung, europäische Idee, Klimawandel ... - gemeinsam die beste Lösung suchen und finden. - Wie müssen und können wir Strukturen aufbauen, die nicht disfunktional sind? - Es gibt keine Rückzugsorte für eine vitale Demokratie - Stärkung der Gesellschaft, die sich ihrer eigenen Wirksamkeit bewusst ist. => Politik kann den Rahmen geben, moderieren und behilflich sein. - Debatten- und Streit-Kultur, Lust auf Verantwortung und Mitgestaltung - Kraft der Visionen
40 Minuten
Jens König spricht u.a. über: - Politik ist ein vielschichtiger Begriff (verbindliche Entscheidungen - Entscheidungen, die auf demokratisch legitimierte Macht beruhen) - Politik ist Demokratie - das sind wir ALLE! - Politik ist Macht, Ordnung, Konsens und Konflikt - Wir brauchen dringend eine Demokratiesierung unserer Demokratie! - Politik und der politische Betrieb sind ein Spiegel unserer selbst. - Politiker*innen bekommen vieles nicht auf die Reihe, weil wir selbst vieles nicht auf die Reihe bekommen => wir haben die Politiker*innen, die wir verdienen. - Das "Draufhauen" auf Politiker*innen spiegelt unseren Ärger über uns selbst. - Wir verstehen Demokratie als eine Art Dienstleister - Anspruchshaltung auf umgehende und schnelle Versorgung - Politiker*innen müssen mehr als Souverän verstanden werden. - Die Politiker*innen, die politischen Parteien brauchen frischen Wind! - Politik behandelt Bürger*innen mitunter wie kleine Kinder! (Paternalistisches Politikverständnis) - Wir brauchen mehr Verbundenheit, Verständnis, mehr Partizipation, Kommunikation und Vertrauen - Zukunft kommt nicht auf uns zu, sondern wir sind die Zukunft - es hängt von uns ab, wie die Welt von morgen aussieht. (Selbstwirksamkeit) - Eine Welt voller Unsicherheit, Unbeständigkeit, voller Komplexität, voller Mehrdeutigkeit - es gibt kein Schwarz oder Weiß mehr =>Jede Lösung wirft neue Probleme auf => unsere Selbstveränderung ist Teil der Veränderung der Welt. - Wir haben den Krieg gebraucht, um zu verstehen, dass wir verletztlich sind, dass das Zeitalter der fossilen Rohstoffe vorbei ist => wir müssen Dinge selbst erkennen und wir müssen selbstbestimmt Lösungen finden => weniger angstbesetzt darauf reagieren. - Wir müssen uns selbst als Teil des Prozesses sehen und verstehen für die Zukunft - wir selbst sind die Zukunft! - Politiker*innen sind unsere Stellvertreter, nicht unsere Blitzableiter. - Die Kultur der Gemeinsamkeit kann nur funktionieren, wenn wir die maximale Unterschiedlichkeit und Verschiedenheit akzeptieren - davon lebt die DEMOKRATIE (zuhören, hinterfragen) => Widersprüche aushalten können + selbstkritisch sein. - Einvernehmen - zeitgemäße Haltung auch für die Ausübung politischer Macht (Respekt, Kommunikation, Entscheidungen auch dann mittragen, wenn man anderer Meinung ist und/ aber man sich darüber vorher ausgetauscht hat => Verstehen) - "Ich sehe das anders, doch wir haben diskutiert!" => Die Idee der Bürgerräte / Bürgerinitiativen ist wichtig! (konsultative Form der Demokratie) - eine notwendige Ergänzung der repräsentativen Demokratie. => es ist ein beiderseitiger Prozess! - Jugendorganisationen sind Teil der Parteien und damit auch Teil des Problems -> Parteien müssen offener sein/werden. - Unsere Demokratie muss widerstandfähiger werden - der Ukraine Krieg zeigt uns das. (Wir haben wieder einen Feind, der den Blick auf uns selbst richtet - warum haben wir diesen Feind nicht gesehen? Warum haben wir den Krieg nicht kommen sehen? - Wir müssen Ambivalenz aushalten - warum ist as so? Haben wir eine Vorstellung davon, dass wir als Gesellschaft widerstandfähiger werden müssen? - Resilienz ist die Fähigkeit unsere Verwundbarkeit nicht als Waffe gegen uns einzusetzen. - Es zählt mehr der Schmerz, den man ertragen kann, als der Schmerz, den man anderen zuführen kann. => der Krieg wird alles verändern! "Wir müssen uns auf ein neues Zeitalter einstellen - warum hat es den Krieg gebraucht, diese Entscheidung zuzulassen?"
16 Minuten
Herr Dr. Jörg Köpke spricht unter anderem über: "Fake News hat es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegeben!" "Ich bin homo politicus - Politik steckt in allem `drin!" - Politik muss Probleme lösen, die wir Menschen im menschlichen Miteinander haben. - Bisher empfand ich Politik als sehr oberflächlich und abgenutzt ... - Vielen Nachrichten sind Fälschungen - insofern hat sich Politik gar nicht so weit verändert. - Wir sind sehr auf das Friedenskonstrukt nicht nur in Europa angewisen. - Politik muss Probleme und Lösungsansätze klar benennen. - Ehrlichkeit & klare Kommunikation & Toleranz & Kompromissfindung gehören in die Politik - Wir haben beinahe 16 Jahre bleierne Koalition erlebt - hatte folglich keine klare Oposition - daher wurde vieles nicht klar zum Ausdruck gebracht. - Die Klaviatur der Kommunikation ist größer geworden und auch durchschaubarer => wir benötigen Kommunikations-Profis in der Politik (Vorbereitung ist ALLES) - Das Framing wird immer mehr gelebt, was nicht unbedingt klare Kommunikation ist. - Gute Kommunikation muss Täuschungen entlarfen und auf den Kern reduzieren, was ausgesagt werden soll. - Es muss mehr Geld in die Bildung gesteckt werden (z.B. Geisteswissenschaften & Sozialwissenschaften), denn mangelnde Bildung führt zu Faschismus - Resilienz im Bereich der Verteidigung (des Militärs) - Gas- & Öl-Embargo gegen Russland
30 Minuten
Prof. Kliche spricht u.a. über: "Im Grunde bin ich ein Spinner ...!" "Wo bleibt das Positive Herr Kästner? Ja, weiß der Teufel wo das bleibt?" "Wieviel Uhr ist es? Wir werden in unserem Land, Konflikte, Belastungen und Spaltungen erleben, von denen wir bisher noch wenig Vorstellungen haben und ich hoffe, dass wir dann Vernunft, Augenmaß und Menschlichkeit behalten!" " - Politik muss Zukunft gestalten - die Welt verbessern! - Wir verspielen sehr aktiv und halb bewusst unsere Zukunft - Politiker*innen übersehen Gestaltungsspielräume - Die Medien setzen uns Grenzen. Sie definieren den Raum der öffentlichen Wahrheiten - Selbstbeschwichtigung (nicht sehen, was ansteht) - Es ist so bequem, man muss nichts verändern (z.B. alle sind umweltbewusst und kaufen SUVs ...) - Wir haben heute perverse Mehrheiten - Fake News fressen sich fest, wenn sie nur emotional genug aufbereitet werden (Wiederholung und Brutalität) - Wir fühlen uns wohl in unseren Beschwichtigung und Selbstbeschwichtigung - wir brauchen Menschen, die anders leben wollen und bereit sind dafür Einschränkungen in Kauf zu nehmen (das sehe ich bisher nicht!) - Der Sprung in die Selbstaufklärung wird dauerhaft unterbunden - Wir sind auf Einsicht angewiesen und diese ist viel zu langsam (hier endet die Psychologie & die Soziologie zu enden und die Moral zu beginnen!) Vier zentrale PUNKTE: - Wir müssen unsere Lebenshaltung nachhaltig machen! - Wo die Ungleichkeit groß ist, da verschleißen wir Menschenleben => assoziale Tech-Konzerne in den Griff bekommen! - Wir brauchen eine Weltregierung! - Digitalisierung i.V.m. dem Verständis einer neuen Bildung - verstehen! => Bildung neu denken! (durch die Digitalisierung und für die Digitalisierung)
14 Minuten
Maximilain Oehl spricht u.a. über: "Das Parlament als Ort der Debatte" "Wir brauchen ein Parlament, das sich auch streitet!" "Wir brauchen systemimmanente Fähigkeiten" - Politik hat u.a. eine Befriedungsfunktion und muss zukunftsorientiert agieren - Wie können wir die großen Transformations-Prozesse bewältigen? - Wir müssen Glaubenssätze hinter uns lassen und damit eine Sozialverträgliche Gesellschaft bauen - Wir brauchen u.a. mutige und kreative Menschen in der Politik und in Institutionen, um im positiven Vorangehen Chancen zu erkennen. Dieser Umbruch kann & darf auch mit Freude gestaltet werden (weg von alten Mustern, hin zu neuem Denken und Handeln) => Umbruch & Aufbruch - Wir brauchen große Offenheit bei Debatten, um Interessenslagen offenzulegen. - Unterschiedliche Postionen durch Debatten-Kultur transparent offenlegen - heterogene Streitkultur - Das Thema Migration anders & neu andenken (europäisches Asyl-System) - Explodierende Mieten => Spaltung der Gesellschaft => Istrumente, die dafür sorgen, das Menschen nicht weiter vertrieben werde - Wachsende Ungleichheit (Schere zwischen Arm und Reich kreativ, mutig und unideologisch angehen)
15 Minuten
Dr. Stefanie Geiselhardt spricht u.a. über: - Wir alle im Kontakt (gestaltetes Zusammenleben) bilden / sind Politik (alles zusammen ist politisches Handeln) - Muss man gewählt sein, um zur Politik dazu zu gehören? - Verunsicherung, Umbruchstimmung und ihr Wirken - Raubbau an unserer Lebensgrundlage (der Erde) - Mutige Politik bedarf auch immer der Bevölkerung - Einfache und schnelle Antworten sind selten die besten - die Komlexität bedarf einer sensiblen Abwägung von Positionen & Ideen - Die Aufgabe der Politiker*innen ist in diesen unsicheren und komplexen Zeiten mitunter schwierig - Das sich Einbringen der Bürger*innen ist sehr wichtig (Umgang miteinander) - Kontakt zueinander durch diverse Dialog-Formate (Streitkultur) - Die politische Bildung in Schulen muss gestärkt werden (gerne auch ausserhalb der Schule) - Die Wahrnehmung dessen, was uns umgibt, gilt es zu stärken (Umgang und Zugang zur Umwelt und Natur)
13 Minuten
Constance Chucholowski spricht u.a. über: "Es sollte mehr lokale Dialoge & Town-Halls geben." "Ich frage mich selbst immer wieder - WAS ist der Anfangspunkt?" - Politik muss alle sehen / erkennen / vertreten - Politiker*innen tun alles und viel, um alle Sichtweise zu erfassen - wobei selbstverständlich der Einzelne / die Einzelne dies nicht sieht oder so wahrnimmt - Brauchen wir ein anderes System? - Wie kann Politik und wie können wir etwas bewegen? - Alle müssen sich einbringen - nicht nur die lautesten Stimmen! - Wie können wir einander stärker engagieren, aktiv werden? - Ein gestärktes Engagement passiert leichter auf der lokalen Ebene => Lokale Partizipation (Lokale Dialoge und Town-Halls) - Wir dürfen uns daran erinnern, wir sind eine STIMME. - Entscheidungen in der Politik sind komplex. - Klimaschutz / Klimakrise - wie machen wir das "richtig"? - Gerechtigkeit ist eine Herasuforderung - wie verstehen sich Bürger*innen in der Gesellschaft und wie sehen wir Interessenkonflikte? => mehr Achtsamkeit - Leisere Stimmen lauter machen - Wie bringen wir neue Sichtweise dazu, dass alle Interessen vertreten werden - Was ist die Verantwortung eines Politikers / einer Politiker*in?
Soziologische Perspektiven

Soziologische Perspektiven

mit Claudia Lutschewitz