Digitacheles KI Archiv
145 Episoden
56 Minuten
Firmenbroschüren sind pfui. Sie sind grundsätzlich veraltet. Und sie bedienen in erster Linie das Bedürfnis, jemandem etwas physisch in die Hand zu drücken. Auch die üblichen Unternehmensfolien gewinnen keine Menschen - sie sind die elektronischen Wiedergänger der Broschüren, ein weiteres Beispiel für nicht verstandene Digitalisierung. Wie müssen wir also miteinander kommunizieren, um unser Unternehmen erfolgreich zu präsentieren? Jens und Ekkehard leiten aus ihren Beobachtungen über die letzten Jahrzehnte ihre persönliche Erfolgsformel ab. Und die ist verblüffend einfach. Hört rein, es lohnt sich!
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1 Stunde 1 Minute
Julian Feinauer ist promovierter Mathematiker und begeisterter Treiber der Digitalisierung. Sein besonderer Fokus gilt dem Mittelstand. Und dort vor allem dem Maschinenbau. Er sieht hier mächtige Tiere, die viel leisten und geleistet haben. Von denen einige sich aber nicht dem nötigen Wandel anpassen. Na, merkste was? Genau! Wie einst die Dinosaurier.
Aus einem Zufall heraus schuf Julian den Digidino als Sinnbild für die Notwendigkeit, sich anzupassen; heute mehr und einschneidender als je zuvor. In diesem Podcast diskutieren Julian, Jens und Ekkehard den Änderungsdruck ebenso wie die großen Hürden. Julian benennt ganz konkret, was der Maschinenbau jetzt tun muss und wie er das pragmatisch hinbekommt.
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Aus einem Zufall heraus schuf Julian den Digidino als Sinnbild für die Notwendigkeit, sich anzupassen; heute mehr und einschneidender als je zuvor. In diesem Podcast diskutieren Julian, Jens und Ekkehard den Änderungsdruck ebenso wie die großen Hürden. Julian benennt ganz konkret, was der Maschinenbau jetzt tun muss und wie er das pragmatisch hinbekommt.
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1 Stunde
Welche neuen Bezahlmodelle entstehen gerade? Was sind sinnvolle KPIs? Haben Dienstleister die entscheidenden Kriterien überhaupt in der Hand? Wann ist Revenue Share gerechtfertigt? Wie skalieren Dienstleistungen? Märkte und Methoden wandeln sich. Bepreisung muss neu ausgehandelt werden. Relevant sind Rückkanäle und Messbarkeit: Wie bewerte ich die Wertschöpfung in Euro?
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1 Stunde 3 Minuten
Menschliche Wahrheiten sind oft einfach zu verstehen, aber schwierig zu beherzigen. Wir beherrschen uns nicht. Wir sind komplexe Systeme - wie Organisationen. Wer glaubt, sich im Griff zu haben, der täuscht sich. Grenzen ziehen heißt, auch mal nein sagen zu können; nein sagen heißt oft: raus aus der oberflächlichen Harmonie. Und das passiert extrem selten. Andreas Wolf ist Coach für Führungskräfte. Wenn er vom Wert der Grenze spricht, lohnt es sich, genau hinzuhören. Achtet am besten auf jedes Wort – seine Botschaften haben es in sich!
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56 Minuten
Jens gibt sein Chef-Büro auf. "Es ist nicht mehr mein Büro", sagt er mit einen Anflug von Trauer und Stolz. Das müsste doch heute völlig normal sein, oder? Ist es nicht, zeigt die große Resonanz auf dieses Thema. Und auch Jens hat erst auf den zweiten Blick erkannt, dass seine Familienbilder jetzt nicht mehr hineingehören. Die Entwicklung vom Arbeitsplatz zur Begegnungsstätte wird eines Tages als Folge der Corona-Zeit gesehen werden. In etwas abgehobeneren Worten heißt das: "Du gehst dorthin, wo Energie ist." Aber gibt es die echten Arbeitsplatz-Nomaden? Halten wir nicht alle auch gerne fest an unseren Gewohnheiten und Privilegien?
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1 Stunde
Friede, Freude, Eierkuchen, wo immer man hinschaut in den Meetings. Ist schlechte Laune überhaupt gesellschaftsfähig? Und was ist mit Ungeduld? Was mit den unsäglichen anderen Kindheitsreaktionen? Kommt schlechte Laune, wenn die Argumente fehlen oder irgend etwas Unbenennbares stört? Ist schlechte Laune etwa die Folge davon, wenn jemand ständig deine Grenze überschreitet? Bist du am Ende selbst Schuld, weil du deine Grenzen gar nicht benannt hast? Jens flüchtet sich in Sarkasmus, Ekkehard zieht sich gleich ganz zurück. Schlechte Laune ist ein modernes Tabu.
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56 Minuten
Puh, das hat gedauert: Jens und Ekkehard sind zum Podcasten wieder im Büro vereint. Corona hatte ihnen eine gehörige Durststrecke verschafft. Als "übermütig und nostalgisch" beschreiben die beiden ihren Gemütszustand. Und so plauschen sie ganz ungezielt drauflos: Das Home Office hat Gutes und Schlechtes gebracht. Sie sezieren die Aspekte mit Wonne.
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51 Minuten
VUCA beschreibt die zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen strategischer Führung. Das Akronym steht für Volatility (Unbeständigkeit), Uncertainty (Ungewissheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). Dasselbe Akronym nutzt eine Strategie, um mit VUCA umzugehen - allerdings mit den Begriffen Vision, Understanding (Verstehen), Clarity (Klarheit) und Agility (Agilität) - eine Art VUCA 2.0.
Jens und Ekkehard fragen sich, ob Corona dem VUCA-Gedanken Nachdruck verliehen hat. Sie stellen fest, dass viele Strukturen in Deutschland auf Status-Erhalt ausgelegt sind. Lieben wir Deutschen das Bewahren so sehr, weil wir uns in unsere Ingenieurskunst eingeigelt haben? Verstehen wir Innovation zu kleinteilig und zu prozesslastig, sodass uns echte Disruption vom Stuhl fegt? Befinden wir uns in einer Schockstarre angesichts der Unicorns aus aller Welt?
Die beiden einigen sich darauf, was VUCA 2.0 für sie bedeutet: Annehmen der Komplexität statt zu jammern, die neuen Möglichkeiten nutzen und hinnehmen, dass es nur temporäre Klarheit gibt; ständig dazulernen und akzeptieren, dass die Rahmenbedingungen sich laufend ändern. In einem Fehlertoleranten Umfeld macht das auch noch richtig Freude!
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Jens und Ekkehard fragen sich, ob Corona dem VUCA-Gedanken Nachdruck verliehen hat. Sie stellen fest, dass viele Strukturen in Deutschland auf Status-Erhalt ausgelegt sind. Lieben wir Deutschen das Bewahren so sehr, weil wir uns in unsere Ingenieurskunst eingeigelt haben? Verstehen wir Innovation zu kleinteilig und zu prozesslastig, sodass uns echte Disruption vom Stuhl fegt? Befinden wir uns in einer Schockstarre angesichts der Unicorns aus aller Welt?
Die beiden einigen sich darauf, was VUCA 2.0 für sie bedeutet: Annehmen der Komplexität statt zu jammern, die neuen Möglichkeiten nutzen und hinnehmen, dass es nur temporäre Klarheit gibt; ständig dazulernen und akzeptieren, dass die Rahmenbedingungen sich laufend ändern. In einem Fehlertoleranten Umfeld macht das auch noch richtig Freude!
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1 Stunde 1 Minute
Wir Menschen lieben es, gefragt zu werden. Wir fragen alle viel zu wenig - und vor allem hören wir viel zu wenig zu. Wie fragst du richtig? Wie schaffst du es, dich selbst komplett zurückzunehmen und dein Gegenüber bestimmen zu lassen, wohin die Reise geht? Wieviel Wahrnehmung hältst du aus, wenn die Wahrheit doch so anders zu sein scheint? Und wie systematisch fragst du nach? Keine Frage, Fragen fragen ist eine Kunst!
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55 Minuten
"Wir haben zu wenig Demut vor dem, was wir lernen können, und wir sind zu wenig mutig, uns auf das Wissen zuzubewegen", sagt Gerrit Mauch, Experte für Neues Lernen. Die Digitalisierung fordert ein Umdenken von uns: Herkömmliches Lernen schaltet gleich, ist nicht individualistisch. Wir müssen heute aber die Individualität des Einzelnen in den Fokus stellen.
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55 Minuten
"Wir sind soziale Wesen, wir wollen Nähe", postuliert Wolf Ingomar Faecks, CEO der Plan.Net Group mit über 1.000 Mitarbeitenden. Mitten in die Corona-Zeit fällt der jüngste Job-Wechsel des "emotionalen Führers", wie er sich selbst bezeichnet. Wie geht einer, der von Interaktionen lebt, mit physical distancing um? Oder, wie er es sagt: "Wie bewahrst du den Cosyness-Faktor?"
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39 Minuten
Hörst du lieber informative Podcasts oder Wohlfühlformate, die Vertrautheit schaffen mit den Sprechenden? Teilen solche Formate den Wirkmechanismus der Film-Serien, die sich die Zeit nehmen, ihre Figuren zu entwickeln? Das ist etwas sehr Verbindendens, sagt Jens. Und das kann auch zwiespältig sein, meint Ekkehard - und präsentiert einen Podcast, den er so schlimm findet, dass er nicht mehr davon loskommt.
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53 Minuten
Warum tut sich der Freundeskreis so schwer, wenn du sagst, dass du gründen willst? Ist das eine generelle Abneigung der Menschen gegen Änderung? Hat es mit dem existenziellen Charakter einer Gründung zu tun? Sind Gründer aus Unternehmerfamilien erfolgreicher? Oder verbindet erfolgreiche Selbstständige eher eine bestimmte Haltung? Sind es am Ende vielleicht nur eine große Klarheit und der unbedingte Wille, die zum Ziel führen?
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1 Stunde
Hand aufs Herz: Wie gut kannst du im Sowohl-als-auch denken und Mehrdeutigkeiten zulassen? Hanjo Gergs hat gerade sein neuestes Buch zur "Ambidextrie" veröffentlicht. Und um genau diese "Beidhändigkeit" geht es auch in unserem Gespräch: Sie ermöglicht Unternehmen gleichzeitig Exploration und Exploitation - eine Voraussetzung, um auch morgen noch am Markt zu sein.
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46 Minuten
Warum posten Menschen auf Linkedin soviel Banales, Belangloses, Selbstbezogenes und sogar Meta-Selbstbezogenes? Geht es darum, den Algorithmus durch Regelmäßigkeit gnädig zu stimmen? Kommt man beim Posten irgendwann in einen suchtähnlichen Flow? Oder ist Social Media zum Corona-Abflusskanal geworden? Jeder Klick stimuliert das Belohnungssystem, jedes Like beflügelt die Postenden, jedes Teilen suggeriert Nähe und Gemeinschaft. Aktive Zeitverschwendung? Und wenn ja, wäre das so schlimm? Und mal ganz abgesehen davon: Sind Bananen wirklich leckerer als Äpfel? Hat Jan Josef Liefers uns etwas Wichtiges zu sagen? Diese und weitere spannenden Fragen diskutieren Ekkehard und Jens leidlich kontrovers in der aktuellen Folge von Digitacheles.
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