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DIASBOAH Archiv

22 Episoden
27 Minuten
Bald startet die 2. Staffel von Moumouni/Gültekin, der ersten postmigrantischen Late Night Show der Schweiz. Im Diasboah-Podcast erzählt das Moderationsduo Uğur Gültekin und Fatima Moumouni, was in der 1. Staffel nice lief, warum sie einmal fast ans Aufhören dachten und wie weit sie uns in der 2. Staffel in den Migrationsuntergrund führen. Ah - und natürlich verraten sie, wer in der 2. Staffel zu Gast sein wird.
50 Minuten
Als die Stadt Zürich vor zweieinhalb Jahren einen neuen Pächter für ein Restaurant mit rassistischem Begriff im Namen suchte, fanden Dembah Fofanah und das Kollektiv «Vo Da»: Der Name muss weg! Wie der Marsch durch die Institutionen voranging, wie lange das Haus zum M*-Tanz in Zürich noch so heissen wird und was man von ähnlichen Kämpfen in Bern lernen kann – darüber spricht Dembah Fofanah in der neusten Folge des Diasboah-Podcasts. Dieses mal mit den Stimmen von: Mona-Lisa Kole, Fatima Moumouni und Carlos Hanimann
52 Minuten
Einer hat den Schweizer Pass seit Geburt, einer seit der Einbürgerung, eine will ihn noch und eine will ihn (noch) nicht – vermutlich jedenfalls. Denn Schweizerin ist sie sowieso. Mona-Lisa Kole, Fatima Moumouni, Ugur Gültekin und Carlos Hanimann sprechen über Staatsbürgerschaft und Rassismus, über Pässe und Privilegien – und diskutieren, welche Pässe sie schon haben, welche sie fix abgeben und welche sie gerne noch holen würden. Mehr zu: Aktion Vierviertel: https://aktionvierviertel.ch/ Züri City Card: https://www.zuericitycard.ch/ Audio-Produktion: Christina Baron. Musik: Manu Erdös. Grafik: Mona-Lisa Kole.
46 Minuten
Die öffentlichen Debatten über den Krieg in der Ukraine offenbaren in schmerzhafter Deutlichkeit, wo die Dominanzgesellschaft die Linie zieht: An welche Kriege sie sich erinnert und welche sie kalt lässt; welche Geflüchtete sie rettet und welche sie abwehren will. Das Diasboah-Team diskutiert über den Krieg in der Ukraine, über Solidarität und Mitleid mit Geflüchteten, und wie die öffentlichen Debatten von rassistischen und patriarchalen Denkmustern geprägt sind. Die Stimmen der Diasboah sind dieses Mal: Mona-Lisa Kole, Fatima Moumouni, Ugur Gültekin, Carlos Hanimann. ACHTUNG: Diese Folge wurde vor dem 11.03.2022 aufgenommen. Mittlerweile wurde der S Status von der Regierung aktiviert und inkludiert, nebst ukrainischen Staatsangehörigen, nun auch einige Personengruppen aus Drittstaaten, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen. Als Schutzsuchende gelten somit auch: Staatenlose, Drittstaatsangehörige mit einem national oder international anerkannten Schutzstatus, Drittstaatsangehörige die über eine gültige Aufenthaltsberechtigung in der Ukraine verfügen und nicht in Sicherheit und dauerhaft in ihre Heimatländer zurückkehren können. Durch diese Weisung gilt ein Flüchtling (international anerkannter Schutzstatus) aus Afghanistan, der in der Ukraine vor dem Krieg flieht, in der Schweiz als Schutzsuchend und erhält einen Schutzstatus S. Eine indische Person, die seit vielen Jahren in der Ukraine lebt, die ukrainische Staatsbürgerschaft aber nicht besitzt oder eine Studierende Person aus Ghana, aber grundsätzlich nicht, weil davon ausgegangen werden kann, dass sie sicher und dauerhaft in ihr Heimatland zurückkehren können. (Stand: 13.03.2022) Mehr dazu: https://www.sem.admin.ch/dam/sem/de/data/asyl/faktenblatt-schutzstatus-s.pdf Audio-Produktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole
50 Minuten
Wir reden über – unsere Eltern: Wie sie uns auf eine rassistische Welt vorbereitet haben. Wie sie selbst damit umgingen und was sie uns vorlebten. Welche Werkzeuge sie uns mit auf den Weg gegeben haben und was wir damit anfangen können. In dieser Folge diskutiert Carlos Hanimann mit Fatima Moumouni, Mona-Lisa Kole und Merita Shabani (Baba News). Audio-Produktion: Christina Baron. Musik: Manu Erdös.
33 Minuten
Am 30. August 2021 fährt der 37-jährige Zürcher Roger Nzoy in die Westschweiz. Am Bahnhof Morges steigt er aus. Er betet. Er spaziert über die Gleise. Ein Bahnarbeiter beobachtet Nzoy und versucht ihn davon abzuhalten, zur Rush Hour über die Gleise zu gehen. Er ruft die Polizei um Hilfe. Doch als die Polizei eintrifft, eskaliert die Situation. Nzoy zieht laut Polizei ein Messer. Ein Polizist feuert drei Mal auf Nzoy, der zusammenbricht und liegen bleibt. Rund vier Minuten stehen die Polizisten tatenlos da, ehe ein Passant Erste Hilfe leistet. Zu spät. Roger Nzoy ist die vierte Schwarze Person, die innerhalb von viereinhalb Jahren im Kanton Waadt in den Händen der Polizei stirbt. Seine Schwester Eveline Wilhelm spricht mit Carlos Hanimann über Leben und Tod ihres Bruders, über dessen Erfahrungen mit Rassismus – und wie sie ihren Bruder gerne in Erinnerung behalten will. Text & Interview: Carlos Hanimann. Sound-Design: Christina Baron.
17 Minuten
«Was machen wir hier eigentlich?» Das Diasboah-Team stellt sich vor: woher wir kommen (also wirklich), was wir wollen, was die Schweiz mit uns gemacht hat – und was wir jetzt mit ihr machen. In dieser Folge mit: Uğur Gültekin, Carlos Hanimann, Mona-Lisa Kole und Fatima Moumouni.
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Der Podcast mit Migrationsvorsprung