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Auto Hell Dunkel
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Radetzkystrasse 1 Archiv

115 Episoden
17 Minuten
In ihrem Debütroman ‚Auto‘ schickt die Vorarlberger Autorin Christina Walker beim Braumüller Verlag eine männliche Hauptfigur ins Rennen, die aus einem sehr bewegten Leben aussteigt, indem sie in ein Auto einsteigt. Ein Auto, das vor der Tür steht – und nicht mehr fahrfähig ist. Ihr Protagonist Busch, der früher Vertreter in der Buchbranche war, übt die radikale Entschleunigung. Das öffnet den Blick für kleinste Mikrokosmen des Lebens, die Christina Walker sorgsam und in feiner Sprache ausleuchtet. In der Radetzkystrasse 1 spricht die Autorin, die bereits zwei Mal mit dem Vorarlberger Literaturpreis ausgezeichnet wurde, darüber, wie ihre Figuren beim Schreiben wachsen, welchen wertvollen Rat sie von einem Lektor bekommen hat, wie ein perfekter Schreibtag bei ihr aussieht und wie es zu dem knallgelben Cover ihres Romans kam.

Herzlichen Dank für das feine Gespräch:

Christina Walker 
19 Minuten
Anika Reichwald ist Kuratorin am renommierten Jüdischen Museum in Hohenems. Gemeinsam mit dem Direktor des Museums, Hanno Loewy, hat sie für die aktuelle Ausstellung ‚Am Rand‘ die Geschichte der Straße in Hohenems in den Blick genommen, in der aktuell das künftige Literaturhaus Vorarlberg entsteht: die Radetzkystraße. Im Gespräch mit Frauke Kühn führt Anika Reichwald uns nicht nur durch die Ausstellung, sondern erzählt uns von dem Weg, den das Team des Museums von der ersten Idee bis zur fertigen Ausstellung zurückgelegt und am Ende eine ganze Straße, ihre Geschichte und Geschichten in das Museum gebracht hat.

Herzlichen Dank für das feine Gespräch:

Anika Reichwald
18 Minuten
Seit 2019 ist die Schauspielerin Vivienne Causemann Teil des Ensembles des Vorarlberger Landestheaters. Die frühen Kinderjahre verbringt sie in Namibia, nach ihrem Abitur in Tübingen zieht sie nach Wien. Ihr Schauspielstudium schließt sie am renommierten Max Reinhardt Seminar ab und sammelt seither Erfahrungen am Theater und im Film. In der Radetzkystrasse 1 spricht sie mit Daniela Egger über ihre Bühnenreife, die sie in der Hälfte der Studienzeit erlangt hat, über den Bechdel-Test, darüber, wie sie antike Frauenfiguren heute auf der Bühne in die Übersetzung bringt und wie wichtig es ist, dass ein Text Veränderung auch will.  

Herzliche Dank für das feine Gespräch:

Vivienne Causemann 
18 Minuten
2021 erhält Stefan Gmünder den österreichischen Staatspreis für Literaturkritik. In der Laudatio wird er als unbestechlicher Leser beschrieben, der immer auf Augenhöhe mit der Literatur und niemals im Sinne einer Eitelkeitsschau agiert. Von 2015 bis 2019 war der Autor und Kritiker Juror beim renommierten Bachmannpreis und bringt mit den von ihm vorgeschlagenen Autorinnen Tanja Maljartschuk und Birgit Birnbacher zwei Preisträgerinnen hervor. Gemeinsam mit Martin Prinz, Eva Schmidt und Dana Grigorcea brachte er das Format ‚Journal des Scheiterns‘ in die Kegelbahn des künftigen Literaturhauses Vorarlberg. Mit Frauke Kühn spricht er darüber, was einen Text für ihn als Kritiker interessant macht, was Literatur und Fußball gemeinsam haben und warum er sich eher als Anwalt denn als Kritiker versteht.  

Herzlichen Dank für das feine Gespräch:

Stefan Gmünder
16 Minuten
Ein sensibler Umgang mit historischer Bausubstanz ist für Architekt Ernst Waibel eine Herzensangelegenheit. In Hohenems zeichnet er aktuell mit der Projekt- und Quartiersentwicklung von Markus Schadenbauer für die Sanierung der Villa Iwan und Franziska Rosenthal verantwortlich. Damit revitalisiert er das Gebäude in der Radetzkystraße, in das 2024 das künftige Literaturhaus Vorarlberg einziehen wird. Gemeinsam mit Daniela Egger blickt er auf seinen Schreibtisch, erzählt von einer Villa und ihrem Dornröschenschlaf, von einem japanischen Schrifträtsel und von der Zukunft der Radetzkystraße.  

Herzlichen Dank für das feine Gespräch:

Ernst Waibel
18 Minuten
Yes O do please stop! So lautet der Titel der literarischen Intervention der Vorarlberger Autorin und Künstlerin Sarah Rinderer in der Joyce-Passage in Feldkirch. Die Vorarlberger Literaturpreisträgerin setzt sich im Rahmen unseres Projektes #feldkirchenjoyce auf ungewöhnliche Weise mit dem Ulysses auseinander. In der Radetzkystraße 1 spricht sie mit Frauke Kühn über die Schwierigkeit zum Punkt zu kommen, über die Melodie der Satzzeichen und von der besonderen Atmosphäre in Island.  

#feldkirchenjoyce ist ein Kooperationsprojekt von literatur.ist mit der Stadt Feldkirch und der Literatur Vorarlberg.

Herzlichen Dank für das feine Gespräch:

Sarah Rinderer  
18 Minuten
Wie klingt dein Lieblingsplatz in deiner Stadt? Was gibt es dort jetzt oder zukünftig in deiner Vorstellung zu sehen, zu hören, zu riechen? Welche Geschichte kommt an deinem Lieblingsort ins Rollen? Ausgestattet mit diesen Fragen und einem Hohenemser Stadtplan sind Autorin und Schreibpädagogin Ruth Schmiedberger sowie der Autor und Vorarlberger Kulturpreisträger Amos Postner gemeinsam mit 24 Schüler:innen der Klasse 3b der Mittelschule Hohenems Herrenried auf den Weg gegangen. Direkt an ihren Lieblingsplätzen zückten die Jugendlichen Stift und Papier und ließen sich von beiden Autor:innen über spielerische Methoden zum kreativen Schreiben einladen. In der Radetzkystrasse 1 erzählen Shalimar und Oliver, Amos Postner und Lehrerin Elisabeth Märk vom Projekt Stadtflüstern, von den Schreibanfängen eines späteren Kulturpreisträgers und davon, warum kreatives Schreiben in der Schule so wichtig ist.  

Herzlichen Dank für das feine Gespräch:  

Amos Postner

Mittelschule Hohenems Herrenried
16 Minuten
Lena Seeberger ist Grafikerin und Illustratorin und für das künftige Literaturhaus Vorarlberg hat sie sich zum ersten Mal auf dafür gewinnen lassen, eine grafische Mikro-Geschichte in Form eines Daumenkinos zu erzählen. Sie macht damit den Auftakt zu einer Serie von insgesamt neun Mini-Erzählungen, die sich in den nächsten drei Jahren um das historische Haus, die Sprache und Literatur ranken werden. Traumwandlerisch lässt Lena Seeberger ihre Figur in die Literatur und das Literaturhaus eintauchen und lässt eine ganz besondere unendliche Geschichte entstehen. Mit Daniela Egger spricht sie über den Weg vom weißen Blatt zur fertigen Geschichte, wie man Emotionen zeichnet, und über die Wirkung von Schriftbildern.

Herzlichen Dank für das feine Gespräch:

Lena Seeberger

Daumenkinos bestellen unter: office@literatur.ist
18 Minuten
Antonie Schneiders Kinderbücher werden in zwölf Sprachen übersetzt und von der NZZ ebenso rezensiert, wie von der New York Times. 2020 war die deutsche Lyrikerin und Kinderbuchautorin Teil unseres Briefprojektes Cara Roberta. 2021 erzählt sie in der PAULA, dem literarischen Begleiter der Stadt Feldkirch, von ihrem abenteuerlustigen Onkel, dessen Lebensweg von München über Amerika schließlich nach Vorarlberg führt. In der Radetzkystraße spricht sie mit Frauke Kühn über kleine Menschen und große Fragen, über eine schicksalshafte Begegnung am Flughafen Tiflis und über das Glück der Neugier.  

Herzlichen Dank für das feine Gespräch:  

Antonie Schneider
58 Sekunden
Radetzkystrasse 1 ist der Podcast des künftigen Literaturhauses Vorarlberg. Hier sprechen wir mit Gästen, die eng oder auch erst auf den zweiten Blick mit der Literaturlandschaft verbunden sind. Gemeinsam mit ihnen blicken wir hinter die Kulissen des Literaturbetriebs und erzählen das spannende Making Of des Literaturhauses in der Radetzkystraße 1 in Hohenems.