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Litradio Archiv
500 Episoden
5 Minuten
Yasmin Taheri und Rubiga Murugesapillai: ein wenig / entfernt von by Litradio
8 Minuten
Olivier David: Geräusche der Ungleichheit by Litradio
4 Minuten
Yasmin Sibai: Segeln ins Abseits mit Amelia Rosselli by Litradio
2 Minuten
Chelsea Levin: The taste of the ampersand / Bernsteinsand by Litradio
1 Stunde 2 Minuten
Für die 7. Folge von Debütanz spricht Thore Fahrenbach für Litradio mit der Autorin Nora Haddada. Nora ist 1998 geboren, sie arbeitet als Drehbuchautorin hat Kreatives Schreiben in Hildesheim und Literaturwissenschaften in Paris studiert, wo sie auch für die Deutsche Botschaft gearbeitet hat. Für dieses Gespräch treffen die beiden sich an einem grauen November-Nachmittag in einem Café in Berlin. Vor einer Kulisse aus brummendenden Kaffeemaschinen und weinenden Kindern spricht Nora über ihren im August 2023 erschienen Roman „Nichts in den Pflanzen". Es geht außerdem um Neid in in der Filmbranche und im Kulturbetrieb ganz allgemein, über das Bedürfnis von Leserinnen nach Biographie und Identifikation, über die Erwartungen an migrantische Figuren und wie toll es sich in Paris eigentlich schreiben lässt.
38 Minuten
Wo stehe ich? Abseits ist nicht auf der Karte. 1. PROLOG von paula van well (Sound Paula van well und Lara Bäucker) (ab 01:05) 2.Optimierungsgrütze von Doa Volland (ab 07:50) 3.Geräusche der Ungleichheit von Olivier David (ab 16:07) 4. ein wenig / entfernt von von Yasmin Taheri und Rubi Murugesapillai (ab 22:03) 5.The taste of the ampersand / Bernsteinsand von Chelsea Levin (ab 22:03) 6.Segeln ins Abseits mit Amelia Rosselli (Versuch einer Über – Setzung) von Yasmin Sibai (ab 25:17) 7. Die Umfrage von Joschka Waibel (ab 29:55) Intro und Interludes: kkoki Redaktion: Sophie Wischnewski & Gwendolyn Krenkel Grafik + Design: Paul Knop Fotografien: Franziska König
14 Minuten
In nur drei Tagen eine neue Ausgabe der ZIKADE produzieren? Klingt gewagt, doch genau das haben wir im Rahmen des diesjährigen STATE OF THE ART 15 gemacht. Eine verschworene Gruppe aus Workshop-Teilnehmer*innen hat die Köpfe zusammengesteckt, Konzepte und Themen ausgebrütet, in wilden Schreibübungen Textschnipsel hin und her getauscht und schlussendlich ihre Beiträge im litradio-Studio eingesprochen. Entstanden ist eine Text-Sound-Collage aus andauerndem Regen, dem Knacken von zerkautem Eis und elf eingesprochenen Textbeiträgen.
27 Minuten
Gemeinsam mit der Autorin Tatjana von der Beek und ihrem Debütroman „Die Welt vor den Fenstern“ (Ecco Verlag) geht es anlässlich des Tags der Schreibmaschine zu Fuß durchs Hildesheimer Land. Unterwegs wollen wir anhalten und der Autorin lauschen, die in ihrem Roman von der Isolierung einer einzelnen Familie in verlassener Landschaft erzählt. Können wir erahnen, wie es ist, allein auf der Welt zu sein?
46 Minuten
Odile Kennel, 1967 in Bühl geboren, ist eine mehrsprachige Dichterin, Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie schrieb mehrere Gedichtbände, sowie Prosatexte und Essays, oft auch die Gattungen verschwimmen lassend. Außerdem übersetzt sie Lyrik aus dem Englischen, Französischen, Portugiesischen und Spanischen. Giorgio Ferretti wurde 1990 in Lecco, Italien, geboren. Seit 2014 wohnt er in Deutschland und studiert seit 2019 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Er arbeitet zusammen mit Schreib- und Performancekollektiven, z.B Rythm, ist in der Redaktion der Edit und essayistische wie auch dramatische Texte von Giorgio Ferretti wurden in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht (BELLA triste, GYM, Glitter,...). Im Gespräch mit Giorgio Ferretti liest Odile Kennel aus Lust, einem dichterischen Essay, der erstmals im Verlagshaus Berlin Edition Poeticon 2021 erschienen ist. Der Text dreht sich um die Lust, die Liebe zum Gedicht, zur Schrift, zur Sprache. Kann man sich in ein Gedicht verlieben? Braucht Lust im Gedicht ein Du? Ist Du Ich? Ich Du? Wer begehrt wen? Und wie? Hat Lust ein Geschlecht? Das sind Fragen, denen sich Odile Kennel vielsprachig und sprachverspielt nähert, dabei Sprachen, das Sprechen und das Schreiben auf ihre Körperlichkeit hin erkundet und Universen auf kleinstem Raum nach ihrem Lusthorizont abtastet.