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Litradio Archiv

500 Episoden
17 Minuten
Karosh Taha erzählt vom Warten auf die Stimmen der Figuren ihres zweiten Romans, vom Interesse an den Lebensrealitäten der Charaktere und den Grenzen der lesbaren Sprache. Ein Interview geführt von Nicole Collignon GORDON Photography
1 Stunde 24 Minuten
Wo und wie findet feministisches Schreiben in der Gegenwartsliteratur statt? wird auf dem Insert Female Artist Festival im Panel DER ANDERE TEXT – PLATTFORMEN DES FEMINISTISCHEN SCHREIBENS gefragt. Ein Blick auf den Buchmarkt und in das Feuilleton zeigt: Vor allem feministische Anthologien von und mit zumeist jungen und weiblichen Autorinnen erfreuen sich großer Beliebtheit. Ob die Missy Magazine-Anthologie Freie Stücke. Geschichten über Selbstbestimmung (Edition Nautilus, 2019), Flexen. Flaneusen* schreiben Städte (Verbrecher Verlag, 2019), Sagte sie. 17 Erzählungen über Sex und Macht (Hanser, 2018) oder Lautstärke ist weiblich. Texte von 50 Poetry-Slammerinnen (Satyr Verlag, 2017) – in literarischen Kurzformen verhandeln Autorinnen der Gegenwart drängende Fragen der Geschlechtergerechtigkeit, Diskriminierungserfahrungen und vernachlässigte Figuren und Stimmen einer männerdominierten (Literatur-)Geschichte. Fotographie (c) Lisa Heldmann
15 Minuten
Gespräch/Interview mit Antje Flemming der Literaturreferentin der Stadt Hamburg im Rahmen der Ham.Lit 2020
12 Minuten
Die 9. Ausgabe der Hildesheimer Lesebühne "Irgendwie 248 Sachen anfassen oder so"
7 Minuten
Die 9. Ausgabe der Hildesheimer Lesebühne "Irgendwie 248 Sachen anfassen oder so"
8 Minuten
Die 9. Ausgabe der Hildesheimer Lesebühne "Irgendwie 248 Sachen anfassen oder so"
9 Minuten
Die 9. Ausgabe der Hildesheimer Lesebühne "Irgendwie 248 Sachen anfassen oder so"
11 Minuten
Die 9. Ausgabe der Hildesheimer Lesebühne "Irgendwie 248 Sachen anfassen oder so"
10 Minuten
Die 9. Ausgabe der Hildesheimer Lesebühne "Irgendwie 248 Sachen anfassen oder so"
30 Minuten
Wieviel Platz hat unsere Erinnerungskultur für Autorinnen, für Künstlerinnen im Vergleich zu Künstlern? Darf es nur ‘die eine Künstlerin’ unter vielen Männern geben? Musen weiter welcome? Welche Erinnerungspraktiken haben sich in den jeweiligen Künsten eingeschliffen und wie können diese aufgebrochen werden? Über diese Fragen konnten die Gäste des Festivals im Format des Weltcafés mit Expertinnen Berit Glanz, Gesa Finke, Julia Hitz, Sophie Rieger, Miriam Zeh und Leonie Pfennig aus Film, Bildender Kunst, Literatur, Musik und Archivarbeit ins Gespräch kommen. Im Folgenden ist der Vortrag, der vor dem Weltcafé stattfand, hörbar. Fotographie (c) Lisa Heldmann
1 Stunde 35 Minuten
Wie könnte eine ganzheitliche feministische Kanonarbeit aussehen? Von der literarischen Sozialisation in der Schule, im Studium, in Schreibstudiengängen bis hin zum literaturbetrieblichen Alltag: An welchen Stellschrauben kann gedreht werden, welche Sensibilisierungen müssen stattfinden, um das literarische Feld gleichberechtigter zu gestalten? Die Verlegerin Christiane Frohmann (Frohmann Verlag/Präraffaelitische Girls) und die Autorin Shida Bazyar (Nachts ist es leise in Teheran, 2016), die am Hildesheimer Literaturinstitut studierte, sprechen mit Moderatorin Sonja Lewandowski über ganz konkrete Aktionen der feministischen Arbeit im gegenwärtigen literarischen Feld. Wie könnte eine ganzheitliche feministische Kanonarbeit aussehen? Name des Panels: FEMINISTISCHE (KANON)ARBEIT IM LITERARISCHEN FELD DER GEGENWART Liste referierter Texte: Shida Bazyar in Merkur Blog zu Sexismus an Schreibschulen: „Bastelstunde in Hildesheim oder warum ich in Hildesheim lernte, dass der eine -ismus mich davon abhält über den anderen zu reden“ „Unwesentlichsein als eigener Raum: Denkübung für Autorinnen“, erschienen im Rahmen des Themenschwerpunkts Vielstimmigkeit und Kanon, angeregt von Christiane Lahusen und redaktionell betreut von Berit Glanz, mit Beiträgen von Christiane Frohmann, Andrea Geier, Sonja Lewandowski und Philipp Wagner. »Präraffaelitische Girls erklären heimlich-unheimliche Ikonografien«, erschienen in edition text + kritik 2020, S. 182–189
1 Stunde 25 Minuten
Die Landschaft des Literaturbetriebs ist geprägt von strukturellen Hürden für Schriftstellerinnen unterschiedlicher Generationen: im statistischen Geschlechterverhältnis etwa des Deutschen Buchpreises, den Zahlungen für Manuskripte abhängig vom Geschlecht oder den Auflagezahlen im Hardcover. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb“ lädt das Studierendenkollektiv artemis in Kooperation mit dem Literaturhaus St. Jakobi die Schriftstellerinnen Noemi Schneider (Das wissen wir schon; Hanser Literaturverlage) und Sandra Hofmann (Paula, Hanser Literaturverlage) ein. In einer Kurzlesung und Gespräch mit Jenifer Becker (Literaturinstitut Hildesheim) forschen sie nach Ursachen für diese Missstände - und fragen nach einer Idee des weiblichen Schreibens.
10 Minuten
Viele Akteure und Akteurinnen, die sich auf dem ULF tummeln, nehmen gleich mehrere Rollen im literarischen Feld ein: Die Verlegerin, die gleichzeitig moderiert, der Autor, der gleichzeitig Lesungen organisiert und so weiter. Ein Paradebeispiel für dieses Mehrgleisig-Fahren ist Philip Krömer. In seinen Texten finden sich Hohlwelt-Nazis, in seinem Verlag finden sich literarische Schweine-Kalender. Er tanzt auf allen Hochzeiten, langweilgt dabei nie. Aber wie klingt der Business-Talk eines solchen Tausendsassas? Phillip Kampert hat es nach dem Panel des Netzwerks unabhängiger Literaturzeitschriften herausgefunden.
5 Minuten
In der Kunst gilt bekanntlich nur Leistung, Leistung, Leistung. Niemand weiß das besser als David Heinz, Kristin Höller und Tim Preuß. Das Trainer°innen-Trio des SC OstKap aus Dresden rollt die Literatur-Bundesliga von Osten auf. Mit viel Charisma und Expertise peitschen sie am Samstagnachmittag des ULF ihr Team zu Höchstleistungen auf. Trainingslager und Taktikcoaching zahlen sich aus: am Ende klarer Sieg für die Literatur! Nach dem Spiel sprechen die drei Coaches am Litradio-Bus mit Phillip Kampert.
7 Minuten
Das ULF zeigt, was möglich ist. Während viele Literaturhäuser noch mit dem Abschied vom Wasserglas hadern, organisiert Candice Nembhard Lesungen, bei denen zwischen den Texten getanzt wird. Sie ist Redakteurin beim Yeoja-Magazin, Mitbegründerin des Schreiber°innen- und Künstler°innenkollektivs Poet & Prophetess sowie des afro-europäischen Archivs The Black Borough. Darüber hinaus schreibt Nembhard Lyrik, Prosa und Essays. Jegliche Beschränkung durch bestehende Kategorien scheint ihr fremd. Am Freitagnachmittag des ULF performt sie auf der Bühne der Berliner Lesereihe fiction:canteen. Dabei ermuntert sie das Publikum zum Wohlfühlen, zum Reden, zum Schuhe Ausziehen -- das Publikum reagiert verhalten. Mit Phillip Kampert spricht sie über Ideen von Vortrag und Rezeption. Im Netz ist sie unter okcandice.com zu finden.
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