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Ach, komm! - der Podcast für Körper, Seele, Herz und... Sex Archiv

314 Episoden
48 Minuten
"Man kann nicht nicht kommunizieren", sagte einst schon der bekannte österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick. Das gilt auch für den Körper. Ob wir es wollen oder nicht. Auch er "spricht" fortwährend und das natürlich auch beim Sex. Wie wir das für uns und unsere Sexualität nutzen können, wie wir ein besseres Gespür für unseren Körper entwickeln können, wie Missverständnisse entstehen, darüber sprechen Ann-Marlene und Caro in einer neuen Folge von Ach, komm!.
40 Minuten
Endlich haben wir ihn geschafft, den von Ann-Marlene gewünschten Quickie: In weniger als 40 Minuten gehen wir heute, so viel sei vorab verraten, Männerthemen auf den Grund: Los geht's mit einer Frage zum Sperma: Ist es normal, wenn das Ejakulat ähnlich dickflüssig wie Zahnpasta aus einer Tube quillt, will eine Hörerin von uns wissen. Und was hat Marihuana möglicherweise damit zutun? Ein anderer Hörer ist auf der Suche nach sexpositiven Partnerinnen außerhalb seiner festen Beziehung. Doch wo findet Mann die, "wenn man nicht als Fremdgeher auf der Pirsch wahrgenommen werden will", möchte er von uns wissen. Sein Eindruck: Viele Frauen seines Alters seien vor allem an einer festen Beziehung interessiert. Doch das ist nicht, wonach er sucht. Und zu guter Letzt fragt ein Hörer: Wie kann Mann das Liebesspiel verlängern, wenn die Lust abfällt (mutmaßlich die Erektion). Wie lässt sich die Lust verlängern?
1 Stunde 6 Minuten
Ja, es stimmt schon: Kinder werden einfach so erwachsen. Doch es gibt eine Zeit, in der die Eltern mitunter nicht mehr so viel Einblick haben in das Leben und die Gefühlswelt ihrer Kinder. Das ist einerseits normal, denn die Pubertät dient auch der Abgrenzung. Die Folge kann aber sein, dass der Nachwuchs mit vielen Fragen alleine dasteht, vieles mit sich selbst ausmacht - vor allem dann, wenn enge Freunde fehlen. Organisationen wie Artemisia Mädchenzeit und Phoenixzeit nehmen sich dieser Übergänge von der Kindheit in die Erwachsenenwelt mit Workshops an, stehen mit Rat und Tat zur Seite. Ihre Überzeugung ist: Diese Phase braucht mehr Begleitung, mehr Wertschätzung. Wie das genau aussieht, das erzählen uns heute die Pädagogin Alenka Baerens und der Pädagoge Gunnar Pötzsch. Sie sind unsere Gäste.
50 Minuten
"Das Gehirn mag keine Veränderungen" - wie oft hat Ann-Marlene diesen Satz bei uns im Podcast schon gebracht. So oft, dass daraus mitunter auch neue Thema entstehen, etwa dieses: Warum bleiben eigentlich eine ganz beträchtliche Anzahl an Menschen in Beziehungen, die ihnen überhaupt nicht guttun? Wirklich nur, weil das Gehirn keine Veränderungen mag? Oder was hat die Angst vor dem Alleinsein damit zutun, was der Respekt vor dem Neuanfang? Wie kann mir ein ehrlicher Blick in den Spiegel helfen, wenn ich Veränderung möchte? Und was hat all das am Ende doch wieder mit dem Gehirn zu tun? Ann-Marlene und Caro steigen in die Untiefen unseres limbischen Systems hinab und zeigen, was dort für mächtige Kräfte wirken. Kommt mit uns auf Entdeckungsreise!
1 Stunde 4 Minuten
Simone hat jahrelang als überzeugte Single-Frau gelebt, ist in ihren Dreißigern als "Berufsjugendliche" durchs Leben und von Affäre zu Affäre geschlittert. Fest binden? Nö! Gefehlt hat ihr lange nichts. Doch dann gab es da diese Familienfeiern und immer wieder die elendige Frage: "Was ist denn mit Familie?" Schließlich kam Corona, ganz unbarmherzig und Arm in Arm mit der Midlife-Crisis daher. Und plötzlich stand Simones Leben Kopf: War's das wirklich schon? Soll es immer so weitergehen? Mit "Overdose-Dating und Bumsfallera" fand sie schließlich zu sich selbst. Was so lustig klingt, war tatsächlich ein langer Weg mit reichlich schmerzlichen Erfahrungen und Erkenntnissen. Was genau passiert ist, das erzählt sie in ihrem Buch "Verschwende deine Restjugend!" und heute bei uns im Podcast. Herzlich Willkommen!
44 Minuten
Ihr Lieben! Es gibt ein Thema, das bewegt euch ganz offenbar mehr als alle anderen. Daher ist unsere heutige Episode von "Ihr fragt, wir antworten" monothematisch. Wir nennen sie inoffiziell: "Mehr- und Wenigwollende 2.0.". Denn ihr hattet noch so viele Fragen zu unserer ersten Episode zum Thema, u.a. diese: Warum löst sich das Problem des Mehr- und Wenigwollens nicht auf, wenn die Auslöser für Wenigwollen wie Stress, kleine Kinder etc., wegfallen?; Entsteht in den Wechseljahren der Frau wirklich eine Entweder-oder-Situation, wenn die Frau im Zuge der Hormonumstellung gar keine Lust mehr auf Sex hat?; Kann ein hoher Altersunterschied zwischen den Partnern auf das Problem des Mehr- und Wenigwollens einzahlen?; Kann Wenigwollen auch eine Form der Machtdemonstration sein? Ihr seht schon, wir beackern da ein sehr weites Feld. Ihr kennt unsere erste Episode zum Thema noch nicht? Dann hört doch auch da mal rein: "Mehr- und Wenigwollende: Wenn beide die Arschkarte haben".
55 Minuten
Wenn aus einem Liebespaar Eltern werden, dann kann die Beziehung mitunter ganz schön Kopf stehen. Es gibt die neuen Rollen, in die alle erst mal hineinwachsen müssen - und einen ganzen Haufen Verantwortung on top. Das ist nicht immer leicht, ganz im Gegenteil. Da tut es doch geradezu gut, wenn Menschen wie Uschi Bonaparte ganz ungeschminkt über die Elternschaft mit all ihren Herausforderungen, Höhen und Tiefen sprechen. Selbst aus nicht ganz einfachen Verhältnissen kommend, treibt die Mutterrolle Uschi mitunter ganz schön an ihre Grenzen und weit darüber hinaus. Die Folge: Burn out, Ehekrise, aber dafür jede Menge Liebe. Wie sie das Leben mit drei Kids und Mann meistert, darüber schreibt sie in ihrem Buch "Durch den Momsun". Heute ist sie unsere Gästin.
46 Minuten
Mitfreude!? Was ist das eigentlich? Geht es dabei wirklich nur darum, sich für jemanden mitzufreuen? Nein, tatsächlich geht es weit darüber hinaus. Denn sich für jemanden mitfreuen zu können, hat auch viel mit der eigenen Persönlichkeit, Reife und Lebenseinstellung zu tun. Viel näher scheinen oftmals Eifersucht und Missgunst zu liegen. Doch warum ist das so? Welchen Einfluss nehmen diese Gefühle auf unsere nahen (und fernen) Beziehungen, welche Rollen spielt die eigene Kindheit und das sogenannte Romantikdiktat (bekannt aus Film und Fernsehen)? Ihr seht schon, wir machen heute das ganz große Fass der Emotionen auf. Mit vielen spannenden Erkenntnissen, auch für uns!
42 Minuten
Kaum ein Thema bewegt offenbar so sehr wie dieses, zumindest wenn wir nach den unzähligen Fragen gehen, die uns erreichen. Einer oder eine will mehr Sex als der andere - und am Ende bleiben beide auf der Strecke. Unzufriedenheit und Unlust machen sich breit. Schließlich berührt sich ein Paar gar nicht mehr, weil beide frustriert und verunsichert sind. Ann-Marlene nennt sie in ihrer Praxis Mehr- und Wenigwollende, Paare, die mit einem unterschiedlichen Sexdrive ausgestattet sind. Doch wie kommt man/frau aus diesem Teufelskreis wieder raus, ist das überhaupt möglich? So viel sei vorab verraten: Es ist möglich! Wie? Das verraten wir euch in einer neuen Folge von Ach, komm!.
42 Minuten
Ihr fragt, wir antworten - auf in eine neue Runde: Los geht's heute mit dem Thema Selbstbefriedigung und der Frage aller Fragen: Was ist eigentlich normal? Geschrieben hat uns eine Hörerin, deren Partner bis zu dreimal am Tag masturbiert, manchmal vor ihr beim gemeinsamen Liebespiel, gerne aber auch ohne sie. Und dann kommt dazu noch die Sache mit der Bisexualität ... Sehr bewegt sind unsere Hörerinnen auch noch vom Thema Wechseljahre. Hormone: Ja oder Nein? Das ist hier die große Frage. Nicht für eine unserer Hörerinnen, die fragt: Warum die Dinge nicht einfach so akzeptieren, wie sie sind? Warum immer dieser Optimierungswahn? Und zu guter Letzt geht es um das Thema Escort: Unsere Episode zum Thema brachte bei einem unserer Hörer ein ganz sensibles Thema auf den Tisch. Er arbeitet in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung. Immer wieder mal stellten er und seine Kolleg*innen sich die Frage: Wie schaut es eigentlich in derlei Institutionen mit einer Sexualbegleitung aus? Hört doch mal rein!
58 Minuten
Wenn Comedienne Lisa Frischemeier durch die Straßen läuft, dann ist ihr Blick seit geraumer Zeit äußerst selektiv - zumindest suggeriert das der Titel ihres neuen Buches: "I see Vulvas everywhere". Eine muntere Sammlung äußerst ästhetischer Fotografien, die allesamt irgendwie aussehen wie eine Vulva, ohne tatsächlich eine zu zeigen. Da ist die merkwürdige Falte auf der Hinterseite eine Lederjacke, der Rücken eins Schwans, dieser äußerst ästhetisch anmutende Blüte ... Doch wie kommt Frau auf diese Buch-Idee? Das verrät uns Lisa heute höchstpersönlich in einer neuen Folge von Ach, komm!
1 Stunde 2 Minuten
Habt ihr schon mal etwas vom Pornoführerschein gehört? Nein? Dann kennt ihr auch sicher Madita Oeming noch nicht. Die Pornoforscherin ist heute unsere Gästin - und schaut mal aus einer gänzlich anderen Perspektive mit uns auf die Kunstform. Während manche nur mit gerümpfter Nase vom Porno sprechen und eine sexuelle Verrohung der Jugend fürchten, ist unser Blick heute wohlwollend. Was kann Porno eigentlich? Was hat er mit Vulva-Akzeptanz, sexueller Sozialisation und dem Roman Moby Dick zu tun? Und wofür braucht es eigentlich eingangs erwähnten Pornoführerschein? Fragen über Fragen, die wir heute alle beantworten. Versprochen!
47 Minuten
So, auf geht's in unsere letzte Folge vor der Sommerpause. Wir verabschieden uns in die Podcastferien mit einem Thema, das offenbar sehr viele Menschen bewegt - zumindest entsteht der Eindruck, wenn man (oder Frau) länger durch Insta & Co. scrollt ... Kennt ihr das Gefühl, wenn eine Beziehung verbindlicher wird, dass sich dann ein mehr oder weniger starkes Unbehagen breit macht. Der Sex kann zwar toll sein, aber so recht will sich kein Wohlgefühl einstellen. Die Angst vor einer (neuen) Bindung überwiegt. Fragen über Fragen kursieren im Kopf: Was, wenn das Gegenüber mich nicht so annimmt, wie ich wirklich bin? Was passiert, wenn ich (wieder) Ablehnung/Verletzung erfahre? Was, wenn wir einfach zu unterschiedlich sind? Bindungsängste scheinen ein Phänomen unserer Zeit zu sein. Offenbar gibt es kaum jemanden, der nicht schon mal direkt oder indirekt damit in Berührung gekommen ist - wenn vielleicht auch nicht bewusst. Doch wie entstehen Bindungsängste eigentlich, was bedeuten sie für unser Beziehungsleben, was für unsere Sexualität? Welche Rolle spielt die Genderforschung? Ann-Marlene und Caro begeben sich auf die Spuren der Bindungsangst - psychologisch, aber auch persönlich. Hört doch mal rein!
48 Minuten
"Soooo viele tolle Fragen - wie gut, dass uns die Antworten nie ausgehen. Also auf ein Neues. Unsere Themen heute: Wenn es um Liebe, Partnerschaft und Sexualität geht, dann legen sich junge Menschen heute immer später fest, so scheint es. Einen unserer Hörer, Vater von zwei Kindern, irritiert das. Sein Nachwuchs, eine Junge und ein Mädchen (20 und 18 Jahre alt), seien noch nie verliebt gewesen, hätten auch noch nie einen Freund oder eine Freundin gehabt. Seine Frage an uns: Ist das normal? Weiter geht's mit einem sehr vielschichtigen Thema, das eine Hörerin, frisch getrennt und Mutter eines einjährigen Kindes, betrifft. Nachdem sie als Jugendliche lange gemobbt und von Männern benutzt wurde, hat sie heute in Partnerschaften das Problem, sich fallen zu lassen, den Sex zu genießen. Ihr Problem: Sie kann nicht kommen, zumindest nicht beim Sex mit einem Partner. Männer habe sie nach ihrer Mobbingerfahrung lange nur benutzt, um Bestätigung zu bekommen, schreibt sie uns. Ihre Frage: Wie komme ich wieder von meinem Kopf in meinen Körper? Und last but not least: Die Konsensfrage beschäftigt offenbar einige unserer Hörer*innen. Wann spricht man von konsensueller Sexualität? Und eine Frage, die sich offenbar vor allem (stark verunsicherte) Männer stellen: Was ist überhaupt noch erlaubt, was ist mit dem guten alten Baggern? Oder ist heute doch mehr Zurückhaltung von den Männern erwünscht?
1 Stunde 8 Minuten
Oft ist es ein diffuses Gefühl, die leise Ahnung, dass etwas absolut nicht in Ordnung ist. Aber es gibt keine klare Vorstellung davon, woher dieses starke Unwohlsein rührt. Das kann soweit gehen, dass sich ein enormer Leidensdruck aufbaut, ganz ohne einen konkreten Auslöser, dass gar eine Traumareaktion hervorgerufen wird. Sabine Lück ist psychologische Psychotherapeutin und systemische Familientherapeutin. Mit ihrem Buch "Vererbtes Schicksal - Wie wir belastende Familienmuster überwinden und unser wahres Potenzial befreien" lenkt sie den Fokus auf die vererbten Traumata, jene seelischen Verletzungen, die mitunter viele Jahrzehnte zurückliegen, von Generation zu Generation weitergegeben werden, und noch heute (starken) Einfluss auf Familiengefüge (und deren Umfeld) nehmen. Weil sie auch gerade in der Sexualität massiv wirken können, ist Sabine heute unsere Gästin. Eine Trigger-Warnung schon an dieser Stelle: Diese Episode ist keine leichte Kost, auch für Ann-Marlene und Caro gab es viele erhellende und mitunter sehr berührende Momente. Wenn ihr ein mulmiges Gefühl habt, holt euch gerne Hörunterstützung dazu, oder hört lieber ein anderes Mal rein.
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