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23 Minuten
Was hält uns eigentlich davon ab, unsere Arbeit einfach zu machen? Die Arbeitsforschung nennt das Regulationshindernisse, und wir übertragen den Begriff an der Bar auf die TGA-Planung. Fünf Stufen gibt es: Information beschaffen, Information wahrnehmen, bearbeiten, das eigene Ergebnis weiterleiten — und die komplette Blockade, wenn ein ganzes Aufgabenpaket stillsteht.

In einem zweistündigen Workshop haben acht Führungskräfte 45 mögliche Hindernisse aus der Zusammenarbeit mit Bauherr, Projektsteuerung, Nutzer, Architektur und ausführenden Firmen bewertet. Ganz oben gelandet: Ausführungspläne werden von den ausführenden Firmen so spät geprüft, dass die Montageplanung mit dem Montagebeginn kollidiert. Auf Platz zwei nicht kommunizierte Änderungen in der Architektur.

Wir gehen die fünf Stufen durch, zeigen die Priorisierung der Gruppe und die Lösungen, die daraus entstanden sind: saubere Bedarfsplanung, Schnittstellenlisten und eine schnellere Planung der Planung.

Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/was-reguliert-die-tga-planung
15 Minuten
Kann-Erwartungen sind die Dinge, für die es Lob und Beförderung gibt — und keine Strafe, wenn man sie lässt. Im dritten und letzten Teil der Serie nennen Roman Fritsches und Sören Janson sechs davon: Schnittstellen zwischen den Gewerken aktiv optimieren, technische Innovationen von der Idee bis in den Betrieb durchbringen, neue Produkte auf Betriebskosten und Integrierbarkeit prüfen, Vorlagen nicht nur anwenden, sondern entwickeln, Wissensmanagement aktiv betreiben — und als Spitze eine eigene Risikoanalyse im Planungsprozess führen. Dazu: warum Nutzer und Facility Management die erste Schnittstelle der Fachplanung sind und warum ein halber Tag Baustelle im Monat reicht.

Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/was-kann-fachplanung-leisten
15 Minuten
Sechs Erwartungen, die kein Vertrag einfordert, deren Nichterfüllung aber wehtut: Planungsgrundlage und Kosteneinschätzung selbst erstellen, die Systemplanung qualitätssichern, die eigene Planung vor den ausführenden Firmen vertreten, die Grenzen der Leistungsphasen kennen, alles schriftlich bestätigen und selbstständig auftreten.

Teil 2 der Fachplanungs-Serie. Muss-Leistungen führen zu Klagen, Soll-Leistungen zu negativen sozialen Sanktionen — so nennt Dahrendorf das, was im Planungsalltag als unzufriedener Bauherr und endlose Einsparungsrunde erscheint.

Der größte Hebel steckt gleich im ersten Punkt. Wer die Planungsgrundlage übernimmt, die ihm jemand hinlegt — drei Millionen für die TGA, ein Viertel davon für Sanitär —, erlebt in Leistungsphase 2 den Moment, in dem der Bauherr vom Stuhl fällt: 750.000 vorgegeben, 1,5 Millionen geschätzt. Wer stattdessen vorab berät und selbst einschätzt, steht von Anfang an in der Beratungsrolle.

Dazu: warum keine ausführende Firma je eine Planung unverändert akzeptiert, wann ein eigenes Nachtrags-LV sinnvoll ist — und warum „Kenn deinen Vertrag" auch für die Fachplanung gilt.

Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/was-soll-fachplanung-leisten
18 Minuten
Vier Dinge, für die das Büro haftet: die Regeln der Technik einhalten, berechnen und bemessen, die Kosten bis zum bepreisten LV verantworten und die eigene Leistung dokumentieren.

Nach 250 Folgen ist uns aufgefallen: Über Bauüberwachung, Projektleitung, Systemplanung, Fachkoordination und Büroleitung haben wir dutzendfach gesprochen. Über die Fachplanung kein einziges Mal. Der Elefant im Raum.

Also machen wir drei Folgen daraus, sortiert nach dem Muss-soll-kann-Raster des Soziologen Ralf Dahrendorf. Teil 1: das harte Muss. Die Erwartungen haben wir mit Büroleitungen in Heidelberg erarbeitet und anschließend von einem HLS- und einem Elektro-Fachplaner gegenspiegeln lassen.

Warum „Regeln der Technik" bedeutet, auf Normen zu verweisen, die es gibt und die noch gelten. Warum die Elektroplanung erst rechnen kann, wenn HLS ihre Verbraucher definiert hat. Und wo für uns die Grenze zwischen Fachplanung und Systemplanung verläuft: bei den Kosten.

Für alle, die im Quereinstieg sind, am Studienende stehen oder sich gerade durch die ersten Fachplanungsprojekte tasten.

Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/was-muss-fachplanung-leisten
31 Minuten
Vier Hebel: Gleichzeitigkeiten realistisch rechnen, den echten Bedarf mit dem Nutzer klären, Lastspitzen kappen und die Restleistung im Verfahren nachbeantragen.

Zweite Runde mit Alexander Schröder, Julian Feyh und Benny Heilmann. Ihr Hamburger Projekt braucht 3 Megawatt, zugesichert sind zunächst 1,5.

Warum die üblichen Gleichzeitigkeitsfaktoren aus AMEV-Vorgaben und einem Siemens-Handbuch von 1980 stammen. Warum das teuerste Umspannwerk, das Hamburg je gebaut hat, für 21 Megawatt ausgelegt wurde und nie mehr als 7 geliefert hat. Und warum aus einer 30.000-Euro-Schaltanlage 180.000 Euro werden können, wenn man nur die HOAI-Grundleistung erbringt.

Dazu: Peak-Shaving mit Batteriespeicher, Lastmanagement in der Großküche und die Frage, ob künftig der Netzbetreiber die Gleichzeitigkeiten vorgeben sollte.

Transkript, Kapitel und Kernaussagen dieser Folge: https://tgapuls.de/tga-planung/folge/netzanschluss-anschlussleistung
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Über diesen Podcast

Willkommen zum einzigen Podcast und zur einzigen Bar für TGA-Fach- und Systemplanende! Sören Janson und Roman Fritsches pflegen einen reflektierten Austausch an der tgabar.de mit Profis aus der TGA-Fachplanung. https://tgabar.de
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„Bargespräche an der tgabar.de“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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