artepod by artechock Filmmagazin Archiv
426 Episoden
1 Stunde 12 Minuten
Humanismus und Erziehung, Schlagermusik und Migration: Im artechock-Podcast von der Diagonale 2024 sprechen Rüdiger Suchsland und Philipp Stadelmaier über Neuerungen und Akzentverschiebungen beim schönsten Festival des österreichischen Films, über die Retrospektive "Erste Schicht" zu Arbeitsmigration, den Unterschied zwischen Didaktik und Pädagogik, und den großartigen Dokumentarfilm "Favoriten" von Ruth Beckermann
6 Minuten
Die Pre- und Sequel zum Taschentuch-Abräumer "Wunder" ist ein von Marc Forster behutsam inszenierter Film über Zivilcourage in Zeiten der Dunkelheit, der allerdings nicht an vergleichbare Holocaust-Filme heranreicht, finden Felicitas Hübner und Stefan Rutz.
52 Minuten
Rüdiger Suchsland im Gespräch mit den Berliner Filmemacher Gaya von Schwarze und Michael Klier über Dresden als Filmschauplatz, das Zusammenarbeiten im Kollektiv und unausgelotete Möglichkeiten des deutschen Kinos am Beispiel ihres gemeinsamen Films "Zwischen uns der Fluß".
9 Minuten
Sieben Jahre nach "Wilde Maus" liefert der Kabarettist Josef Hader seine zweite Regiearbeit ab. Axel Timo Purr und Margret Köhler sind hin und weg: tolle Story, tolle Dialoge, tolle Schauspieler. Also kein Grund, sich scheiden zu lassen.
7 Minuten
Jessica Hausners im Wettbewerb von Cannes leer ausgegangener Film nähert sich dem bisweilen bizarren Essverhalten unserer Gegenwart an. Sedat Aslan und Margret Köhler haben Zweifel, ob Hausner die berechtigte Gesellschaftskritik überzeugend umsetzt.
10 Minuten
Wir leben wie wir träumen - allein. Oder doch nicht? Kristoffer Borgli geht in seiner Science-Fiction-Horror-Komödie aber nicht nur diese Frage, sondern mit einem überragenden Nicholas Cage auch noch ganz anderen Fragen an das Leben nach, finden Matthias Pfeiffer und Stefan Rutz.
8 Minuten
Jade Halley Bartletts Erotik-Thriller, der einen College-Creativ-Writing-Kurs zu einem Schlachtfeld der Generationen macht, ist schwer einzuordnen und nicht immer leicht zu mögen, finden Felicitas Hübner und Margret Köhler.
6 Minuten
Obwohl er in Georgien spielt, ist Veit Helmers Romanze alles andere als ein georgischer Film. Wie in anderen seiner Filme ist Helmer auch hier ein künstlerisch-universeller, non-verbaler Zugang wichtig, erkennen Stefan Rutz und Axel Timo Purr
10 Minuten
Jonathan Glazers Film über die von Sandra Hüller gespielte "Königin von Auschwitz" ist in seiner Radikalität, ausschließlich die Täterperspektive zu zeigen und die der Opfer nur als beunruhigende Tonspur einzubinden, von großer, subtiler Wucht, finden Axel Timo Purr und Stefan Rutz.
38 Minuten
Im letzten artechock-Podcast von der diesjährigen Berlinale spricht der Kölner Regisseur Jan Bonny über die überraschenden Schönheiten der Stadt Leverkusen, über das Drehen mit Lars Eidinger, sowie über seinen neuen Film "Der Panther" in der Reihe Zeit Verbrechen (Berlinale Panorama)
50 Minuten
Im neuen artechock Podcast von der Berlinale spricht die Münchner Filmemacherin Mariko Minoguchi über ihren Berlinale Beitrag, die Podcast-Verfilmung "Zeit Verbrechen", über Wege, Trauer und Melancholie und jugendliche Lebenswelten auf der Leinwand darzustellen, und über die Möglichkeiten, Kino bei Streaming-Filmen zu machen
49 Minuten
Rüdiger Suchsland spricht mit Lilith Stangenberg über ihre großartige Hauptrolle in Matthias Glasners Berlinale Wettbewerbsfilm „Sterben“, aber vor allem über den roten Teppich der Berlinale, über Selbstsabotage, über die Verweigerung, erwachsen zu werden, Friedrich Nietzsche und die Tugend des Störenfrieds
11 Minuten
Axel Danielsons und Maximilien Van Aertrycks Sprung in das weite Meer der Mediengeschichte, von der Camera obscura bis zur ersten Filmvorführung, von der Erfindung der Webcam zum ersten viralen Video, ist eine so wilde wie informative Reise, finden Sedat Aslan und Axel Timo Purr
1 Stunde 29 Minuten
Im neuesten artechock Berlinale-Podcast spricht Rüdiger Suchsland mit Alexander Horwath, dem langjährigen Leiter des österreichischen Filmmuseums in Wien, der jetzt im "Internationalen Forum" der Berlinale seinen Filmdebüt vorstellt: den Essayfilm "Henry Fonda for President". Im Gespräch geht es um Cinephilie einst und heute, darum, wie man Konventionen des Dokumentarischen überwindet, wie man die verschiedenen Erzählstränge eines Films zusammenwebt, und um die Frage, ob Horwath mit seiner Darstellung von Bewusstsein und Unterbewusstsein der Männlichkeit im 20. Jahrhundert auch eine Psychoanalyse Henry Fondas leistet.
1 Stunde
Im zweiten artechock-Podcast von der Berlinale sprechen Philipp Stadelmaier und Rüdiger Suchsland über den Film "Favoriten" von Ruth Beckermann, über den Film "Henry Fonda for President" von Alexander Horwath , zwei österreichische Filme, die beide auf der Berlinale in den nächsten Tagen Premiere haben – und es geht natürlich auch über alles das, was Österreich von Deutschland unterscheidet. Es geht über amerikanische Männlichkeit und über das Geheimnis des Schauspiels, den Schauspieler als Autor. Am Ende gibt es noch einen Ausblick auf deutsche Filme bei der Berlinale